Gehirngerechte Marken

von Olaf Hartmann am Dienstag, 04 Oktober 2016. Veröffentlicht in Haptik

Wege aus der digitalen Unmündigkeit

Wege aus der digitalen Unmündigkeit ©stapagVor Europas größter Digitalsause, der Kölner dmexco im September, meldete sich Christian Meyer im einem offenen Brief in der w&v zu Wort und las der Digiconomy die Leviten. Das wäre nicht weiter der Rede Wert gewesen, wäre Meyer nicht zufällig auch Senior Media Manager Europe und Head of Digital bei der Theo Müller Gruppe.

Damit ist er auch Herr und Gebieter über einen der größten Werbe-Etats hierzulande. Entsprechend große Kreise zog seine vernichtende Kritik, die ich in meinem Blog Alles dmxco oder was? aufgegriffen habe.

 

Haptische Werbepower, Teil 2

von Olaf Hartmann am Freitag, 09 September 2016. Veröffentlicht in Hapticals

Wie ein Würfel magische Wirkung entfaltet

Haptische Werbepower ©mailingtageIm ersten Teil habe ich erläutert, warum die digitalen Kommunikationskanäle - entgegen der ursprünglichen Erwartungshaltung - wieder der Versuchung einer Einbahnstraßen-Reizbefeuerung erlegen sind. Push statt Pull, tagtäglich in Überdosis, führt zu einer leicht absehbaren Diagnose bei den Empfängern: blockierte Empathie. Eine Information jedoch, die keine Emotion weckt, ist wertlos für unser Gehirn.

 

Haptische Werbepower, Teil 1

von Olaf Hartmann am Freitag, 09 September 2016. Veröffentlicht in Hapticals

Sind digitale Kanäle Einbahnstraßen?


Sind digitale Kanäle Einbahnstraßen? ©stapagGuter Rat ist nicht immer teuer. Schon seit Dekaden weisen Marketingexperten und Psychologen im öffentlichen Diskurs darauf hin, dass es kontraproduktiv ist, die Menschen mit Werbebotschaften zu überfluten. Ihre Kritik in einer Nussschale: zu viel Push, zu wenig Pull, zu viel Augenpulver, zu wenig persönliche Relevanz für den Empfänger. Das Ergebnis unterm Strich: Werbemüdigkeit und -überdruss, die bis zur Reaktanz führen.

 

Alles dmxco oder was?

von Olaf Hartmann am Freitag, 09 September 2016. Veröffentlicht in Haptik

Die digitale Revolution hat die menschliche Evolution nicht überholt

Alles dmxco oder was? ©stapagAlle Kommunikationsherzen und Marketingbeine drängen nach und fiebern in Köln. Heute und morgen. Wirklich alle? Nun, von einem können wir das mit Sicherheit ausschließen. Weil er sich mit einem offenen Brief in der w&v vom kollektiven Digitalrausch abgemeldet hat. Alles dmexco oder was?

Nicht für den Senior Media Manager Europe und Head of Digital beim Lebensmittelriesen Theo Müller Gruppe, Christian Meyer. Und der sitzt seines Zeichens auf einem 100 Millionen Werbeetat, hat also ein gewichtiges Wörtchen mitzureden in hiesigen Marketingbreitengraden.

 

Ökologischer Werbeartikel mit Sieger-Gen

von Sven Scharr am Montag, 05 September 2016. Veröffentlicht in Verkaufsförderung

Sustainable Product 2016: logoloop®

Ökologischer Werbeartikel mit Sieger-Gen ©stapagNach vielen Designpreisen und Auszeichnungen wurde das exklusive Touchmore-Produkt logoloop® nun auch ökologisch gewürdigt. Dabei stand die Entscheidung, ein maximal nachhaltig durchkomponiertes Produkt zu kreieren, am Anfang aller Überlegungen. Gewürdigt wurde diese Konsequenz nun aktuell mit der Krone in der Kategorie 6 der PSI Sustainability Awards. Nachdem die haptische Verkaufshilfe zuvor im dichtbesetzten Mittbewerberfeld der Kategorie “Sustainable Product” bereits der Einzug in den Kreis der Nominierten gelungen war, ging logoloop® auch auf der Zielgeraden als Sieger hervor.

Haptisches Vertrauen

von Olaf Hartmann am Montag, 29 August 2016. Veröffentlicht in Haptik

Geld ist ein Versprechen auf Vertrauensbasis – Teil 2

Finanz-Werbemittel ©TouchmoreIm Sog der digitalen Expansion verflüchtigt sich zusehends auch der letzte haptische Anker, um Geld im Griff zu behalten. In Teil 1 meiner Überlegungen habe ich mich mit dem erodierenden Vertrauen in unsere Banken und deren Kerngeschäft beschäftigt. Doch was haben wir in der Hand, diesen Prozess aufzuhalten, ja umzudrehen?

In der skizzierten Entwicklung schlummern riesige Herausforderungen für die Geldinstitute. Erschwerend kommt hinzu, dass zwischen der Wahrnehmung von Bankmanagern und Kunden beachtliche Lücken klaffen. 

Haptik und Finanzen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 23 August 2016. Veröffentlicht in Haptik

Geld ist ein Versprechen auf Vertrauensbasis – Teil 1

Haptik und Finanzen ©stapagAlles hat seinen Preis. Die moderne Finanzwelt ist hyperkomplex und längst in abstrakte Sphären abgehoben. Ein langer Weg vom Tauschhandel mit realen Waren über Goldstücke mit echtem, korrespondierendem Wert hin zu Münzen aus Metall und Noten aus Papier, die nur noch Symbole für abstrakten Tauschwert sind, doch immer noch greifbar – ein Faustpfand für die Hand.

Im Sog der digitalen Expansion verflüchtigt sich zusehends auch der letzte haptische Anker, um Geld im Griff zu behalten. Online-Banking, Kartenzahlungen, virtuelle Bezahlsysteme wie PayPal – was bezahlen Sie eigentlich noch in bar?

Haptik Trends fürs Wohnambiente

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 17 August 2016.

Bitte berühren!

Haptik Trends fürs Wohnambiente ©multisenseDie Finger sind immer im Spiel. Unsere hochsensiblen Fühlinstrumente leiten sekündlich Signale zum Decodieren ins unbewusste System. Ob wir zum Smartphone greifen, die Hände unter kaltes Wasser strecken oder über eine Schmusedecke streicheln – der Autopilot reagiert auf jeden Berührungsreiz, verknüpft ihn mit Erfahrungswerten und Emotionen.

Selten wird uns dabei bewusst, wie uns all die haptischen Signale beeinflussen, denn ein Großteil ist habitualisiert. Kinder erfahren die Welt vor allem durch die Berührung und Handhabung von Objekten, spielerische Auseinandersetzung und Imitation, wie schon der berühmte Entwicklungspsychologe Jean Piaget konstatierte.

 

Haptische Medien, horizontales Erzählen

von Olaf Hartmann am Montag, 08 August 2016. Veröffentlicht in Neuromarketing

Entschleunigung als Überlebensstrategie

Mit der Expansion der digitalen Welt erreicht auch die Beschleunigung der Informationsprozesse neue Rekorde – kein Ende in Sicht. Teil 1 unserer Betrachtung widmete sich dem Mythos vom Multitasking und der Frage, ob wir unser Leben noch selber in der Hand haben.

Haben wir unser Leben noch in der Hand? Der 24/7 Dauerdruck

von Olaf Hartmann am Dienstag, 02 August 2016. Veröffentlicht in Neuromarketing

Warum Menschen Slow Media lieben – Teil 1

Haben wir unser Leben noch in der Hand? ©stapagDas Tempo technischer Prozesse hat die Geschwindigkeit der menschlichen Hand längst weit überflügelt. Und nicht nur das. So blitzschnell das implizite System des Gehirns arbeitet, unsere bewussten Kapazitäten sind begrenzt. 

Während wir unbewusst rund 11 Millionen Bit Sinnesimpressionen pro Sekunde verdauen können, werden gerade einmal 40 Bit, gefiltert nach persönlicher Relevanz, an die reflexionsbegabte Zentrale im Stirnhirn weitergeleitet – der gigantische Rest bleibt unbewusst.

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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