Haptische Botschaften aus Sicht der Hirnforschung

von Olaf Hartmann am Dienstag, 26 Juli 2016. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Neuro-Studie unterstreicht Vorzüge haptischer Werbemedien

Werbebriefe zählen zu den klassischen Maßnahmen des Direktmarketings und sind nach wie vor häufig im Einsatz. Nach den Erhebungen des Dialog Marketing Monitors 2015 wurden in Deutschland im Jahr 2014 rund 75 Milliarden Euro in Werbung investiert. 20 Prozent dieser Summe entfielen auf „Medien mit Dialogelementen“ – eine Rubrik, die auch Werbebriefe umfasst.

Überflügelt werden die haptischen Mailings noch von ihren digitalen Ablegern – als meist verbale Standardangebote sorgen sie für neue Inflationsraten im Web.

Werbung als haptisches Vergnügen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 19 Juli 2016. Veröffentlicht in Hapticals

Lächeln auf den ersten Griff

BU: Werbung als haptisches Vergnügen ©TouchmoreDer Wettbewerb um Aufmerksamkeit geht in die nächste Runde. Wohin man blickt und klickt: Kaufangebote, Werbesprüche und -bilder. Der Großteil Augenpulver, denn kein Sinn wird häufiger adressiert als der visuelle.

Nach Schätzung der Hirnforscher strömen pro Sekunde rund 11 Millionen Bit Reize auf unsere fünf Sinne ein. Davon entfallen 10 Millionen auf den visuellen Sinn mit entsprechend inflationären Tendenzen. Denn von allen unbewusst verarbeiteten Sinnesreizen erreichen gerade einmal 40 Bit das Bewusstsein des Empfängers. Voraussetzung: Sie wurden schon unbewusst als persönlich relevant eingestuft und mit entsprechenden Emotionen verknüpft.

Haptik Innovationen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 12 Juli 2016. Veröffentlicht in Haptik

Von lernfähigen Robothänden und Berührungen aus der Ferne

Haptik Innovationen © stapag3.5 Milliarden Jahre – diese gewaltige Zeitspanne veranlagen Evolutionsbiologen für die Entwicklung der menschlichen Hand. Das Resultat ist ein höchst feinfühliges und virtuoses Instrument, komponiert aus 27 und damit einem Viertel all unserer Knochen.

In der höchst komplexen Muskulatur arbeiten 33 Akteure zusammen, um Objekte zielgerichtet berühren und bewegen zu können. Zu den Grundfunktionen der Hand zählen „lateral motion“: seitliche Bewegung; „pressure“, drücken: „enclosure“, umfassen sowie „contour following“: Konturen verfolgen.

Haptische Dimensionen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 05 Juli 2016. Veröffentlicht in Haptik

Hautnahe Selbsterfahrung

Haptische Dimensionen ©stapagKennen Sie dieses Gefühl? Mitten im Kundengespräch spüren Sie den Vibrationsalarm Ihres Smartphones, greifen dezent in die Jackentasche, riskieren einen heimlichen Blick – aber der Screen signalisiert keinen Anruf ...

Ein verbreitetes Phänomen, wie der Neurowissenschaftler David Linden von der John Hopkins Universität in Baltimore berichtet. Schätzungsweise 90 Prozent seiner Studenten hätten diesen Fehlalarm schon erlebt. Verantwortlich seien die Vater-Pacini-Körperchen im Daumen, die auf Vibrationsreize reagieren und in diesem Fall vom Empfänger falsch zugeordnet würden.

Haptik-Nostalgie?

von Olaf Hartmann am Montag, 27 Juni 2016. Veröffentlicht in Mailing 2.0

“Send me a Postcard!”


Postkartensommer und ihre Soundtracks, gespeichert für vergängliche Ewigkeiten auf den Compilation-Cassetten für den Walkman. Oder gleich instant aus dem Auto- oder Kofferradio. Früher war mehr Sensorik. Die Postkarte gehörte dazu. Nebst prächtiger Briefmarke, versteht sich.

Haptik als Kaufargument

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 22 Juni 2016. Veröffentlicht in Verkaufsförderung

Handfeste Versprechen

Haptik als Kaufargument ©stapagZum Psychogramm unserer Gesellschaft zählt bereits seit Jahren der grassierende Vertrauensverlust. Zwei pointierte Einblicke in aktuelle Studien zeigen, wie groß die Herausforderung für viele Branchen und auch die Markenwelt geworden ist, Kunden von ihren Qualitäten zu überzeugen.

Zu den zehn Berufsgruppen, die laut einer aktuellen Studie der GFK Gesellschaft für Konsumforschung am wenigsten Vertrauen genießen, gehören u.a.: Versicherungsvertreter, denen nur 19 Prozent der Befragten Glauben schenken; Werber, denen falsche Versprechungen bescheinigt werden, was zu bescheidenen 27 Prozent Glaubwürdigkeit führt.

Implizite Erfolgsfaktoren für multisensorisches Marketing

von Olaf Hartmann am Montag, 13 Juni 2016. Veröffentlicht in Neuromarketing

Durchblick trifft Fingerspitzengefühl

Implizite Erfolgsfaktoren © stapagDie unbewusste Macht der Sinne zählt zu den Schlüsselerkenntnissen, die den Metatrend Wissenschaftsmarketing beflügeln. Als Basis dienen die seit Anfang der 90er Jahre publizierten Grundlagenstudien der Hirnforscher, die alle zu einem Ergebnis kommen: Der Mensch nimmt die Welt primär über seine Sinne wahr, die Ratio ist nachgelagert.

Denn in jeder Sekunde empfangen wir unbewusst unglaubliche 11 Millionen Bit Sinnesreize. Eine gigantische Menge, die für das bewusste System des menschlichen Gehirns kaum ansatzweise fassbar ist.

Die Psychologie der Haptik

von Olaf Hartmann am Dienstag, 07 Juni 2016. Veröffentlicht in Hapticals

Wir können uns nicht “verfühlen”!

Wir können uns nicht verfühlen! © stapagIn einer audiovisuell überreizten Werbewelt erreichen uns täglich tausende Werbebotschaften, doch nur wenige davon berühren uns. Die Folge: Marken kämpfen gegen abnehmende Werbeeffizienz, mangelnde Differenzierung und sinkende Glaubwürdigkeit.

Trotzdem stechen immer wieder Kampagnen erfolgreich hervor; besonders solche, die es schaffen, eine Marke oder die Kampagnenbotschaft crossmedial zu vernetzen und in einem Objekt als Symbol zu verdichten.

Haptischer Erfolgshebel mit Schnellwirkung

von Olaf Hartmann am Dienstag, 31 Mai 2016. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Verwechselbarkeit zum Anfassen

Haptischer Erfolgshebel mit Wirkung © BBDO BelgiumZum Haareraufen! Dachte sich die belgische Niederlassung von JCDecaux, einem französischen Außenwerbungsdienstleister und weltweit einer der größten Marktplayer seiner Art.

Was den Spezialisten für Ourdoormedien buchstäblich auf die berühmte Palme brachte, war der Blick auf die brummenden Außenwerbungsbuchungen bei seinen Wettbewerbern. Insbesondere auf die großen Formate jenseits der sattsam bekannten Plakatformate und den 2qm-Flächen der umsatzstarken City Light Poster (CLP).

Zum Ankurbeln der Buchungsquoten der unterfrequentierten Großformate ersann man gemeinsam mit BBDO Belgium ein listiges haptisches Mailing. Dazu ist es von Nutzen zu wissen, dass sich JCDecaux bei belgischen Marketingentscheidern durchaus schon einen Namen durch ungewöhnliche, ja provozierende Marketingaktionen in eigener Sache gemacht hat.

 

Tausche Kreativität gegen Daten

von Olaf Hartmann am Montag, 23 Mai 2016. Veröffentlicht in Verkaufsförderung

Online-Werbung als Überwachungsmarkt

Tausche Kreativität gegen Daten © stapagDas hatten wir uns ursprünglich mal ganz anders vorgestellt: das Internet als grenzenlosen Zugang zu Informationen und deren allgegenwärtige Verfügbarkeit. Das World Wide Web als Treiber des Fortschritts und globalen Wohlstands. Von der fast grenzenlosen Euphorie ist inzwischen eine ganze Menge Glanzlack herunter.

Unter dem digitalen Mehltau, der sich über unser Leben und auch unsere Wahrnehmung gelegt hat, haben wir zunehmend Schwierigkeiten mit einem sensorisch verzerrungsfreien Zugang zu unserer analogen Realität. Ein Missbehagen hat sich breit gemacht, das sich bei vielen Zeitgenossen bereits zu einem Leidensdruck angereichert hat.

 

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