Kaufentscheidung & Verkaufsförderung

von Olaf Hartmann am Dienstag, 19 Mai 2015. Veröffentlicht in Verkaufsförderung

Wie externe Einflüsse unsere Gedankengänge lotsen

Äußere Einflüsse lenken unsere Gehirnströme

Man kann im Internet kaum einen Stein werfen, ohne mindestens zehn Websites zu treffen, die Ratschläge zur Beeinflussung der Kaufentscheidung und Verkaufsförderung erteilen. „Lösen Sie dieses und jenes Gefühl aus“, „schaffen Sie dieses und jenes Verlangen“ oder „drücken Sie diesen und jenen Knopf und Ihr Kunde wird sein Portemonnaie zücken“ lauten die Tipps. Ganz so einfach ist es aber nicht.

Augen auf Autopilot

von Olaf Hartmann am Montag, 11 Mai 2015. Veröffentlicht in Neuromarketing

Warum manche Blinden sehen können

Versetzen wir uns kurz in die Lage eines Kindes. Der Weihnachtsbaum ist geschmückt, die Familie zu Besuch, das Essen verspeist und nun ruft die Bescherung. Opa sitzt bereits auf dem Sofa und hält uns ein großes leuchtendes Geschenk hin. Es ist nur natürlich, dass wir losrennen und nach dem Geschenk greifen.

Dieser freudige Vorgang ist ein wohlorchestriertes Zusammenspiel unserer Sinne. Die Augen fixieren das Geschenk, unser motorischer Sinn greift danach und unser haptischer Sinn hält es anschließend sicher fest. Daraus ließe sich durchaus der logische Schluss ableiten, dass wir einen Gegenstand sehen und lokalisieren müssen, bevor wir danach greifen. Oder?

Haptik als Grundbedürfnis

von Olaf Hartmann am Dienstag, 05 Mai 2015. Veröffentlicht in Haptik

Warum Berührung unverzichtbar ist

Tastsinn: erste, unverzichtbare körperliche Erfahrungen

Tasten gehört zu unseren ersten körperlichen Erfahrungen, denn schon bevor wir riechen, schmecken oder sehen können, fühlen wir jede Berührung. So ist unsere Haut bereits nach 14 Wochen berührungsempfindlich, ab einem Alter von 26 Wochen spüren wir Schmerz. Trotz seiner frühen Verfügbarkeit, arbeitet unser Tastsinn hochgradig diffizil.

Haptik als Schnittstelle zur Konsumwelt

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 29 April 2015. Veröffentlicht in Haptik

Haptik als Nabelschnur zur Konsumwelt

Die Konsumwelten sind buchstäblich im Fluss. Es regiert der Wandel. So feiern nicht nur täglich neue Produkte ihren Markteintritt, sondern auch die Vertriebswege, die Marketingstrategien und die Versorgungsketten ändern sich fortlaufend. Die Treiber: die täglich zunehmende Schnelllebigkeit, angefeuert durch selbstlernende Algorithmen, sowie die unaufhaltsame Individualisierung der Lebensführung.

Unser Orientierungssinn – verloren ohne Haptik?

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 22 April 2015. Veröffentlicht in Neuromarketing

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Jeder kennt die Horrorgeschichten: Autos werden in Flüsse gefahren, Fernfahrer bleiben im Wald stecken oder sie rasen mit Vollgas in eine unvorhergesehene Baustelle. Navigationssysteme erleichtern uns nicht bloß das Leben, sondern sie laden uns auch dazu ein, den eigenen Orientierungssinn vollständig auszulagern und den Anweisungen der elektronischen Stimme ergeben zu folgen.

Auch die Generation “Daten-Philantropie” bleibt haptisch

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 15 April 2015. Veröffentlicht in Verkaufsförderung

Abstrakte Nutzenversprechen müssen anfassbar sein

Wem ist es schon nicht passiert, dass er über Dinge oder Entwicklungen nachdenkt, ihren weiteren Verlauf gedanklich oder im Gespräch zu skizzieren trachtet und dann von der Realität schneller, als er denkt, zumindest ein-, wenn nicht gar überholt wird?

Mir geschieht das gelegentlich auch beim Schreiben meiner Blogs. So in diesem Jahr beispielsweise beim Thema Healthcare.

Gehirne einer Ausstellung – Neuroforscher erstellt virtuelle Datenbank

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 01 April 2015. Veröffentlicht in Neuromarketing

Wie eine Neurodatenbank aufgebaut wird

Es wird zwar seit Jahrhunderten intensiv erforscht, doch unser Gehirn gehört immer noch zu den größten Mythen des menschlichen Körpers. Der Neuroforscher Dr. Jacopo Annese  ist ausgezogen, diesen Zustand zu ändern, und hat zu diesem Zweck die Digital Brain Library eröffnet – eine Art virtuelles Gedächtnis der Neuroforschung.

Wer eher eine schummrige Kammer erwartet hat, an deren Wänden sich Gehirne in Einweckgläsern stapeln, kommt hier natürlich weniger auf seine Kosten. Denn die wissenschaftlichen Asservatenkammern von gestern sind die Datenbanken von heute. Für diese Form der Archivierung bedarf es nicht nur einer ausgeklügelten Herangehensweise, sondern auch eines Grundverständnisses für unser wichtigstes Organ.

Nudging – Der Mensch als Marionette?

von Olaf Hartmann am Dienstag, 24 März 2015. Veröffentlicht in Neuromarketing

Handlungsanreize oder gelenkte Handlungsfreiheit?

Unser Alltag steckt voller Entscheidungen. Deponiere ich meine Finanzen bei einer transparent nachhaltig agierenden Bank oder entscheide ich mich für die herkömmliche Variante? Kaufe ich den knackigen Salat aus der Gemüseabteilung oder doch lieber die Tiefkühlpizza? Entscheide ich mich für ein Zugticket oder tanke ich das Auto voll? Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

In einer Welt, in der uns so viele Alternativen zur Verfügung stehen, hilft uns gelegentlich ein Schubs in die richtige Richtung, insbesondere dann, wenn es um eine gesündere Ernährung, den verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten oder umweltfreundlicheres Verhalten geht. Das hat nun auch die Bundesregierung erkannt: Berlin entdeckt die Verhaltensökonomie.

Kopfsache & Körpergefühl - unser Umgang mit Schmerz

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 11 März 2015. Veröffentlicht in Haptik

Wie unser Gehirn Schmerz interpretiertSchmerz polarisiert. Kann er einerseits schreckliche Qualen hervorrufen, so ist er gelegentlich nicht nur erträglich, sondern sogar mit großer Lust verbunden.

Ob nun der Genuss von scharfen Speisen, der Gang zum Tätowierer, Leistungssport oder der aktuelle Kinofilm Fifty Shades of Grey: So sehr wir Schmerzen auch vermeiden wollen, so stark faszinieren sie uns gleichzeitig.

Augmented Reality - Google Glass wird weiterentwickelt

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 05 März 2015. Veröffentlicht in Neuromarketing

Es gibt kaum ein technisches Produkt, das während der letzten Jahre für mehr negatives Aufsehen gesorgt hat. Der Name „Glasshole“ machte die Runde.

Gleichzeitig wird keine Neuerung derartig heiß diskutiert, sowohl von der Wirtschaft und der Wissenschaft als auch von Endverbrauchern. Die Rede ist natürlich von Google Glass.

Erstmals vorgestellt im Jahr 2012, hat sich die realitätserweiternde Brille zu einem Objekt entwickelt, das gleichermaßen abschreckt und fasziniert.

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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