“Haptisch statt praktisch”

von Olaf Hartmann am Montag, 06 November 2017. Veröffentlicht in Haptik

Die Regeneration des Analogen

Buchlesende Frau inmitten von GegenständenZweifellos lassen sich in unserer Gesellschaft viele veritable Trends jenseits der Digitalisierung festmachen, die eines eint: Sie fußen auf der in unserer DNA verankerten Liebe zum Haptisch-Multisensorischen.

Ob die Renaissance der Vinyl-Schallplatten, die Digitalrenitenz des haptischen Buchwesens, die Wiederauferstehung der Sofortbildfotografie, die Höhenflüge der Ausmalbücher und der dauerhafte DIY-Boom: Die haptisch-multisensorischen Lebenswelten sind zurückgekommen, um zu bleiben.

 

Haptik im Kundenkontakt

von Olaf Hartmann am Montag, 06 November 2017. Veröffentlicht in Haptik

Den Kunden mit Fingerspitzengefühl motivieren

Männer begrüßen sich mit HandschlagWie wir im ersten Teil dieses Blogs unter der Überschrift Haptik im sozialen Kontext ausgeführt haben, zählen empathische Berührungen zu den Grundbedürfnissen des Menschen.

Von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter reicht ihr Einfluss weit: Sie fördern psychische und soziale Entwicklungen, definieren die Qualität jeder sozialen Beziehung und füttern uns mit wichtigen emotionalen Aufbaustoffen: u.a. Gefühlen von Geborgenheit und Vertrauen.

„Wir wachsen mit dem Bedürfnis nach Nähe auf. Durch die Körpernähe werden nicht nur Hautverformungen generiert, sondern auch Wärme übertragen und die tut uns gut“, unterstreicht der renommierte Haptikforscher und -pionier Martin Grunwald.

 

Haptik im sozialen Kontext

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 02 November 2017. Veröffentlicht in Haptik

„The Power of Touch” in sozialen Beziehungen

Zwei Männer begrüßen sich umarmendIn einem unserer frühen Blogbeiträge zum Thema haben wir den maßgeblichen Einfluss empathischer Berührungen auf die Fortschritte von Babys skizziert. Die zitierte Studie verglich die Entwicklung von neuen Erdenbürgern, die entweder unter der Obhut einer liebevollen Familien aufwuchsen, geherzt und gestreichelt wurden, oder in Waisenhäuser gegeben wurden, deren Pflegekapazitäten sich vorrangig auf funktionale Berührungen beschränken.

Nachdem die Babys ein Jahr alt waren, untersuchten die Forscher, wie weit ihre psychische und soziale Entwicklung gediehen war. Das Ergebnis: Die Waisenkinder hinkten den Babys mit haptischem Wohlfühlprogramm in beiden Dimensionen weit hinterher.

 

Auf der Suche nach dem verlorenen Konsumenten …

von Olaf Hartmann am Montag, 30 Oktober 2017. Veröffentlicht in Verkaufsförderung

Die Werbung starrt zurück

Frau mit Smartphone und unbeachtete WerbungMan kennt sie aus dem Musikbusiness, die so genannten “Shoegazer”. Sie kamen gegen Mitte der 1980er Jahre auf, jene jungen, zumeist männlichen Gitarrenheroen auf zahllosen Konzerten, die beim Spielen ihrer Saiten angestrengt-konzentriert auf ihre Schuhspitzen starrten.

Blickkontakt mit dem Publikum? Scheinbar tabu. Schwer für den berühmten Funken also, von der Bühne auf die darbenden Fans überzuspringen. Warum ich an diese Musikerspezies erinnere? Bei den so genannten „Smombies“ scheint mir diese Tradition auf einem neuen Level wiederaufzuleben. „Swombies“ – Smart Phone meets Zombie.

Blickfang und haptisches Nutzobjekt

von Olaf Hartmann am Dienstag, 24 Oktober 2017. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Ein haptisches Mailing, das Gold wert ist

Frau sitzt auf zusammengefaltetem MailingstuhlStellen Sie sich vor, der Briefträger überreicht Ihnen eine überdimensionale Broschüre in Edeldesign, die gewichtig und stabil in der Hand liegt – Absender: ein Spezialist für Designstühle.

Ihre Augen inspizieren den coolen Eyecatcher, die Finger gehen intuitiv auf Erkundungstour und während Sie sich noch wundern, wie der Claim „Beratung, die sitzt“ zu verstehen ist, entdecken Sie die Bauanleitung für einen Hocker.  

Der Trend zur Genusskultur im Kontext der Analogkultur

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 19 Oktober 2017. Veröffentlicht in Haptik

Die neue Kaffeekultur als Teil des Digital Detox

Coffee2Go-Becher in einem Händepaar Das Kulturgut Kaffee zählt wohl zu den Dingen unseres Lebens, das nicht durch die scheinbar allgegenwärtige Disruption bedroht ist. Ganz im Gegenteil. Kaffee ist Vertrauenswährung, haptisch-multisensorisches Ritual, Genussgarant.

Dem hatten wir bereits im ersten Teil unseres Kaffeblogs nachgespürt: Kaffee als multisensorischer Genussanker.

Das haptisch-responsive Puzzle-Mailing

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 12 Oktober 2017. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Vertriebsaktivierung durch ein Mailing 2.0 auf „Low Budget“-Level

12-teiliges Puzzle-Mailing mit 3D-VerpackungAuf der diesjährigen Münchener EXPO REAL, Europas größter Fachmesse für Immobilien und Investitionen, wurden auch wieder die Gewinner des „Immobilien-Marketing-Award 2017“ gekürt.

Hinter dem Preis steht die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU. Neben großen visionären, bahnbrechenden, stets Zukunfts-orientierten wie auch innovativen Immobilien-Marketing-Konzepten schaffte es auch ein eher schlichtes, aber wirkungsvolles Direktmailing aufs Treppchen.

Kaffee als multisensorischer Genussanker

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 12 Oktober 2017. Veröffentlicht in Haptik

Die haptisch-multisensorische Kaffeekultur

Café-Tisch mit zwei gefüllten Kaffeetassen Kaffee - für viele Nationen ein geradezu magisches Getränk. Kultgebräu, Genussmittel, tief verankertes Lebensritual, soziales Bindemittel ohne Worte, grenzenüberschreitender, multisensorischer Kosmopolit: Lifestyle trifft Tradition.

Kein Wunder, dass diesem Zaubertrank ein - natürlich auch verkaufsfördender - eigener Gedenktag gewidmet wurde. 2006 hat der Deutsche Kaffeeverband den “Tag des Kaffees” aus der Taufe gehoben. Ihm wurde kürzlich auch der „International Coffee Day“ zur Seite gesellt.

 

Das Haptik-Kriterium bei Direktmailings

von Olaf Hartmann am Montag, 09 Oktober 2017. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Wie das Haptik-Kriterium in Direktmailing-Wettbewerben zum USP wird

Digital-gebeutelte Geschäftsmodelle plagen natürlich auch die Postbeförderer, sofern es nicht das boomende Paketzustellgeschäft betrifft. Der gute alte Brief hingegen befindet sich in dauerhafter Abseitstellung. Durch die Bank, global.

Die Menschen mailen, posten, messengern eben lieber. Das hat natürlich Folgen. Schrumpfende Zustellzahlen für Briefe ziehen natürlich automatisch gewisse Gedankenspiele der Postgesellschaften nach sich. Beispielsweise die Briefzustellung nur noch an ausgewählten Tagen – statt täglich.

Mehr Response mit Mailing 2.0!

von Olaf Hartmann am Sonntag, 08 Oktober 2017. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Mail me to move me

Lachender Mann entfaltet Faltwerk-WürfelWie deuten Sie leuchtende Scheinwerfer-Augen? Einen spontanen Schritt zurück? Weit ausgebreitete Arme?

Sie kennen die Antworten natürlich. Doch auf ihre explizite Formulierung können Sie im Alltagsleben meist verzichten. Denn die mit diesen Bewegungsmustern verbundenen Codes werden schon unbewusst geweckt und beeinflussen auch ohne Reflexion Ihre Reaktion.

Die Forschungszweig zum Thema Embodiment ist vergleichsweise jung. Zu den Kernthesen zählt, dass kognitive Leistungen auf ursprünglich physischen Prozessen basieren.  

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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