Die Überzeugungskraft impliziter Botschaften

von Olaf Hartmann am Dienstag, 09 April 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Gesättigte Märkte und austauschbare Produkte prägen den Konsumalltag. Umschwirrt von unzähligen Angeboten und Werbebotschaften reagieren wir vorzugsweise mit Ausblenden. Auf Empfang schalten wir nur, wenn eine Sache konkreten oder psychologischen Nutzen für uns hat – ein natürlicher Selektionsmechanismus unseres Gehirns, der dafür sorgt, dass wir in der Informationsflut handlungsfähig bleiben.

Kaufentscheidungen: Emotion schlägt Reflexion

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 04 April 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

(Bildquelle: Vincent Stallbaum)Als vernunftbegabte Wesen scheint uns die Einsicht, dass rund 95% unseres Verhaltens vom Unbewussten gelenkt wird, schwer zu fallen. Auch in der Werbekommunikation wird nach wie vor insbesondere der Homo Oeconomicus angesprochen – mit Argumenten, Fakten und Zahlen.

Den Löffel rechts

von Sebastian Haupt am Freitag, 29 März 2013. Veröffentlicht in Verkaufsförderung

In welchen Burger möchten Sie beißen?

Werbung funktioniert auch ohne Worte. Ein Produkt-Bild allein reicht aus, um die Kaufabsicht zu steigern – das Produkt muss lediglich die dominante Hand des Betrachters „ansprechen“.

Der Tastsinn – Auftakt des Sinnes-Orchesters

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 20 März 2013. Veröffentlicht in Haptik

Zwei Haptikexperten im Gedankenaustausch: Martin Grunwald (l) und Olaf Hartmann. (Bildquelle: Touchmore GmbH)Um die Welt im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen, setzen Babys ihre Hände und auch den Mund ein – Körperteile, die sich durch eine hohe Konzentration verschiedener haptischer Rezeptoren auszeichnen. Dieser Erfahrungsprozess beginnt bereits im Mutterleib. Wie der Haptikforscher und Psychologe Martin Grunwald erläutert, ist nachgewiesen, dass der gesamte Organismus eines Fötus’ bereits in der 8. Schwangerschaftswoche auf Reizungen im Lippenbereich reagiert, und zwar mit Bewegung.

Gibst du mir, geb ich dir

von Olaf Hartmann am Dienstag, 19 März 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Wasserflaschen (Bildquelle: Vincent Stallbaum)Werbeartikel wirken meist auch zu Gunsten des Absenders. Ob Hapticals und Give-aways für Konsumenten, Geschäftspräsente oder Incentives für Mitarbeiter – der Spender bekommt etwas zurück. Zielgruppenpassung vorausgesetzt, beschenkt der Empfänger den Absender zumindest mit Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und Sympathie.

Ein archaisches Muster, das bis heute Blüten treibt. Seine Wurzeln liegen bei unseren Urahnen. Erst die Fähigkeit zu Teilen ermöglichte die Bildung von Gruppen, in denen man stärker und sicherer war. Wer gibt, dem wird gegeben. Wer nicht gibt, dem werden auch keine guten Gaben der anderen zuteil. Schon unsere genetisch nächsten Verwandten aus dem Tierreich – die Schimpansen – kennen dieses Prinzip, das essentiell für den Gruppenzusammenhalt ist, ungeachtet dessen, dass Regelverstöße ebenfalls an der Tagesordnung sind.

iHAPT

von Olaf Hartmann am Dienstag, 12 März 2013. Veröffentlicht in Haptik

iHAPT - so nennt sich das erste, soeben angelaufene Forschungsprojekt des neuen Institutes iP3 Leipzig, das im Juni 2012 als In-Institut der Fakultät Medien der HTWK Leipzig gegründet wurde. Auf die Fahnen geschrieben hat man sich die „Entwicklung eines neuartigen, kombinierten Druck-Präge-Verfahrens für die Herstellung hochqualitativer, semihaptischer Strukturen". Ziel ist die Fertigung von Produkten mit neuartigen und realistisch wirkenden Effekten - „optisch wie haptisch”.

Neuro-Nonsens - Das Hirn ist zu komplex für einseitige Botschaften

von Olaf Hartmann am Freitag, 08 März 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

(Bildquelle: stapag)Die Erkenntnisse der Neurowissenschaftler machen Schlagzeilen, infiltrieren das Marketing und werden von US-Kliniken bereits als Heilsversprechen genutzt. Doch es gibt einen gravierenden Haken: Häufig erzählen diese Botschaften nur die halbe Wahrheit.

Molly Crocket, passionierte Hirnforscherin aus Südkalifornien, räumt via Ted-Vortrag mit einigen mittlerweile weit verbreiteten Irrtümern auf. Zu ihren Spezialgebieten zählt die Auswirkung von Neurotransmittern auf die Entscheidungsfindung im Gehirn. Vor einigen Jahren untersuchte sie mit einem Team von Forschern, wie Serotonin unsere Entscheidungen in sozialen Situationen beeinflusst.

Reisen als multisensorischer Genuss - die Marke „Urlaub in Österreich“

von Olaf Hartmann am Dienstag, 05 März 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

(Bildquelle: Fotolia)Wer die schönste Zeit des Jahres plant, hat die Qual der Wahl. Denn nie waren die touristischen Angebote vielfältiger als heute. Die Bedeutung starker Marken als Entscheidungshilfe ist entsprechend gestiegen. Zu den aktuellen Erfolgs- beispielen zählt das Markenkonzept „Urlaub in Österreich“, in Abgrenzung zu Mitbewerbern wie der Schweiz, Südtirol und Bayern entwickelt.

Strategie statt Bauchgefühl - wie sich multisensorisches Marketing auszahlt

von Olaf Hartmann am Dienstag, 26 Februar 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Unter dem Titel: „Of Dollars and Senses – Does Multisensory Marketing Pay Off?“ legte die Business School der Universität Mannheim eine neue Studie vor – Kernthema der Analyse sind die Erfolgsfaktoren multisensorischer Gestaltung. Weitere Motive der Forscher: Obwohl sensorisches Marketing eine wirksame Strategie ist, sich von Wettbewerbern zu differenzieren, und die Konsumenten mit immer mehr multisensorisch gestalteten Produkten und Verkaufsräumen konfrontiert werden, sind wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema rar gesät.

(Bildquelle: Multisense)

Storytelling & Haptik als Brückenschlag zwischen Online & Offline

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 20 Februar 2013. Veröffentlicht in Haptik

Mit Sicherheit nicht ganz uneigennützig, doch im Kern fraglos zutreffend ist dieser Bericht auf dem Portal der Deutschen Post. Der Autor konstatiert mit Blick auf erfolgreiche Onlinehändler, dass diese durch den Einsatz von hochwertigen Printprodukten den haptischen Kontakt mit ihren Kunden und somit den Brückenschlag vom Online in die offline-Welt suchen.

(Bildquelle: asos magazine)

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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