Touchmore Whitepaper: Hand aufs Herz! - Der Haptik-Effekt in der internen Kommunikation & Employer Branding

von Olaf Hartmann am Freitag, 04 April 2014. Veröffentlicht in Hapticals

Touchmore Whitepaper Interne KommunikationMitarbeitermotivation und -bindung entstehen nicht (nur) durch Gehalt und Bonusvereinbarungen. Verblüfft stellten Wissenschaftler fest: Bonusvereinbarungen haben sogar negative Auswirkungen auf die kognitiven und kreativen Leistungen von Mitarbeitern.

Faire Entlohnung ist zwar wichtig, aber Loyalität und Leistung beruhen hauptsächlich auf Einem: intrinsischer Motivation.

Und die entsteht aus dem tief verankerten menschlichen Bedürfnis, Teil von etwas Größerem zu sein, einem bedeutsamen Ziel zu dienen.

Interne Kommunikation ist deshalb nicht nur wichtig, sie ist entscheidend für den langfristigen Erfolg jeder Firma: Motivierte Mitarbeiter werden sich bei Ihnen bewerben, für Sie kämpfen und in harten Zeiten die Zähne zusammenbeißen, wenn Sie ihnen den Sinn Ihres Ziels glaubwürdig vermitteln und klar machen, wie sie persönlich dazu beitragen können.

Personal- und interne Kommunikationsmanager profitieren dabei von den Erkenntnissen des multisensorischen Marketings: Unser Gehirn stuft multisensorische Signale als relevanter und glaubwürdiger ein als „ein-sinnige“. Informationen, die wir mit mehreren Sinnen statt nur einem erfassen, lernen wir besser und schneller. Die sogenannte multisensuale Verstärkung erhöht unsere Gehirnaktivität um das 10-fache. Informationen dringen daher leicht in unser Unterbewusstsein – das implizite System des Gehirns vor. Dort werden 11 Millionen Bits pro Sekunde an Informationen blitzschnell verarbeitet und bewertet, unsere Wahrnehmung geprägt und Entscheidungen gefällt. Das Bewusstsein mit 40 Bits pro Sekunde hat danach „nur“ noch ein Veto-Recht nach dem Prinzip: Der Bauch entscheidet, der Kopf rechtfertigt.

Erfolgreiche Markenwerbung nutzt diese Erkenntnis täglich; sie sucht stets nach der Überholspur ins Gehirn – und die führt über das implizite System oder umgangssprachlich: den Bauch. Das gilt auch für die Kommunikation mit Mitarbeitern.

Ein Sinn unterstützt Sie besonders dabei: Der Tastsinn. Er und die mit ihm verbundene Motorik erzeugen eine Reihe von psychologischen Effekten, die für die interne Kommunikation von großem Nutzen sind: Haptische Medien erzeugen spielerisch Aufmerksamkeit, vermitteln Informationen glaubwürdig und halten sie in Erinnerung; sie kommunizieren Wertschätzung und motivieren zum Handeln. Damit erreichen Sie Ihre Mitarbeiter nicht nur, Sie berühren sie.

Mit dem Haptik-Effekt lassen sich Bewerber begeistern und Botschaften intern verbreiten. Er verbessert den Lerntransfer vom Training in die Praxis und hält die Motivation nach Events lebendig. Dabei gilt: Kleine Dinge machen häufig den großen Unterschied.

Mahr dazu erfahren Sie in unserem neuen Whitepaper "Hand aufs Herz!".

Hier geht´s zum Download.

Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

Kommentare (1)

  • Martin Kirchert Agentur für Werbemittel

    Martin Kirchert Agentur für Werbemittel

    08 April 2014 at 10:20 |
    Hand auf´s Herz

    reply

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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