Haptik

Haptisches Denken

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 17 November 2016. Veröffentlicht in Haptik

Ein Meeting jagt das nächste ... Die Agenda der Unternehmensthemen ist komplex – von internen Prozessen, wie z.B. Teambuilding und Projektmanagement, bis zu externen Herausforderungen, ob Neupositionierung oder Produktkommunikation.

Doch wie die Erfahrung zeigt, sind die Ergebnisse nicht selten ernüchternd. Beispielsweise weil sich das hierarchische Gefüge in den Gesprächsanteilen spiegelt, politische Kommunikation authentische Meinungsäußerung überflügelt, introvertierte Zeitgenossen sich auch in Gesprächsrunden in Zurückhaltung üben ...

Gehirngerechte Marken

von Olaf Hartmann am Dienstag, 04 Oktober 2016. Veröffentlicht in Haptik

Wege aus der digitalen Unmündigkeit

Wege aus der digitalen Unmündigkeit ©stapagVor Europas größter Digitalsause, der Kölner dmexco im September, meldete sich Christian Meyer im einem offenen Brief in der w&v zu Wort und las der Digiconomy die Leviten. Das wäre nicht weiter der Rede Wert gewesen, wäre Meyer nicht zufällig auch Senior Media Manager Europe und Head of Digital bei der Theo Müller Gruppe.

Damit ist er auch Herr und Gebieter über einen der größten Werbe-Etats hierzulande. Entsprechend große Kreise zog seine vernichtende Kritik, die ich in meinem Blog Alles dmxco oder was? aufgegriffen habe.

 

Alles dmxco oder was?

von Olaf Hartmann am Freitag, 09 September 2016. Veröffentlicht in Haptik

Die digitale Revolution hat die menschliche Evolution nicht überholt

Alles dmxco oder was? ©stapagAlle Kommunikationsherzen und Marketingbeine drängen nach und fiebern in Köln. Heute und morgen. Wirklich alle? Nun, von einem können wir das mit Sicherheit ausschließen. Weil er sich mit einem offenen Brief in der w&v vom kollektiven Digitalrausch abgemeldet hat. Alles dmexco oder was?

Nicht für den Senior Media Manager Europe und Head of Digital beim Lebensmittelriesen Theo Müller Gruppe, Christian Meyer. Und der sitzt seines Zeichens auf einem 100 Millionen Werbeetat, hat also ein gewichtiges Wörtchen mitzureden in hiesigen Marketingbreitengraden.

 

Haptisches Vertrauen

von Olaf Hartmann am Montag, 29 August 2016. Veröffentlicht in Haptik

Geld ist ein Versprechen auf Vertrauensbasis – Teil 2

Finanz-Werbemittel ©TouchmoreIm Sog der digitalen Expansion verflüchtigt sich zusehends auch der letzte haptische Anker, um Geld im Griff zu behalten. In Teil 1 meiner Überlegungen habe ich mich mit dem erodierenden Vertrauen in unsere Banken und deren Kerngeschäft beschäftigt. Doch was haben wir in der Hand, diesen Prozess aufzuhalten, ja umzudrehen?

In der skizzierten Entwicklung schlummern riesige Herausforderungen für die Geldinstitute. Erschwerend kommt hinzu, dass zwischen der Wahrnehmung von Bankmanagern und Kunden beachtliche Lücken klaffen. 

Haptik und Finanzen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 23 August 2016. Veröffentlicht in Haptik

Geld ist ein Versprechen auf Vertrauensbasis – Teil 1

Haptik und Finanzen ©stapagAlles hat seinen Preis. Die moderne Finanzwelt ist hyperkomplex und längst in abstrakte Sphären abgehoben. Ein langer Weg vom Tauschhandel mit realen Waren über Goldstücke mit echtem, korrespondierendem Wert hin zu Münzen aus Metall und Noten aus Papier, die nur noch Symbole für abstrakten Tauschwert sind, doch immer noch greifbar – ein Faustpfand für die Hand.

Im Sog der digitalen Expansion verflüchtigt sich zusehends auch der letzte haptische Anker, um Geld im Griff zu behalten. Online-Banking, Kartenzahlungen, virtuelle Bezahlsysteme wie PayPal – was bezahlen Sie eigentlich noch in bar?

Haptik Innovationen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 12 Juli 2016. Veröffentlicht in Haptik

Von lernfähigen Robothänden und Berührungen aus der Ferne

Haptik Innovationen © stapag3.5 Milliarden Jahre – diese gewaltige Zeitspanne veranlagen Evolutionsbiologen für die Entwicklung der menschlichen Hand. Das Resultat ist ein höchst feinfühliges und virtuoses Instrument, komponiert aus 27 und damit einem Viertel all unserer Knochen.

In der höchst komplexen Muskulatur arbeiten 33 Akteure zusammen, um Objekte zielgerichtet berühren und bewegen zu können. Zu den Grundfunktionen der Hand zählen „lateral motion“: seitliche Bewegung; „pressure“, drücken: „enclosure“, umfassen sowie „contour following“: Konturen verfolgen.

Haptische Dimensionen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 05 Juli 2016. Veröffentlicht in Haptik

Hautnahe Selbsterfahrung

Haptische Dimensionen ©stapagKennen Sie dieses Gefühl? Mitten im Kundengespräch spüren Sie den Vibrationsalarm Ihres Smartphones, greifen dezent in die Jackentasche, riskieren einen heimlichen Blick – aber der Screen signalisiert keinen Anruf ...

Ein verbreitetes Phänomen, wie der Neurowissenschaftler David Linden von der John Hopkins Universität in Baltimore berichtet. Schätzungsweise 90 Prozent seiner Studenten hätten diesen Fehlalarm schon erlebt. Verantwortlich seien die Vater-Pacini-Körperchen im Daumen, die auf Vibrationsreize reagieren und in diesem Fall vom Empfänger falsch zugeordnet würden.

Neue Haptik-Studie:

von Olaf Hartmann am Dienstag, 10 Mai 2016. Veröffentlicht in Haptik

Ein Werkstoff, der Empathie weckt

Neue Haptik-Studie: Papier weckt Empathie © stapagDer Großteil unserer alltäglichen Handlungen geschieht unbewusst – ob Sprechakt oder tatkräftige Manipulation von Materie. So lautet eine der grundlegenden Erkenntnisse der Hirnforschung, die mittlerweile am laufenden Band neue Einsichten zu Tage fördert.

Eines der aufblühenden Forschungsgebiete untersucht die vielfältigen Beziehungen zwischen physischen Erfahrungen und psychischen Einstellungen. Dabei steht derzeit vor allen der Tastsinn im Mittelpunkt, und mit ihm z.B. die Fragestellung: Wie beeinflussen bestimmte Berührungsempfindungen implizit Emotion, Meinung und Verhalten?

Jeff Bezos Unplugged?

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 28 April 2016. Veröffentlicht in Haptik

Die Renaissance der taktilen Interaktion

Taktile Interaktion ©stapagEs ist noch gar nicht so lange her, als wir auf dem Facebook-Account von Touchmore zwei Postings zum Thema Buch veröffentlichten. Das erste griff eine aktuelle Nielsen-Studie für den US-Markt auf, derzufolge sich das analoge Kinderbuch jenseits des großen Teiches gegen die allgegenwärtige digitale Konkurrenz souverän behauptet.

Das zweite Posting beschäftigte sich mit dem verblüffenden Comeback vieler europäischer Stadtbibliotheken als soziale Begegnungs- und Kreativstätten sowie den beiden Auslösern.

„Hip und haptisch lesen“

von Olaf Hartmann am Dienstag, 19 April 2016. Veröffentlicht in Haptik

Print bleibt unverzichtbar

Hip und haptisch lesen © stapagNeulich in der gut besuchten Bahnhofsbuchhandlung: überall Tische, voll gepackt mit Bestsellern – Liebesromane, Krimis, Ratgeber für all die Herausforderungen des modernen Lebens ... meterlange Regalwände, gespickt mit Zeitschriften, von anspruchsvollen Politmagazinen bis zu Lifestylegazetten in jeder Tonart, dazu eine schillernde Auswahl an Spezial Interest Publikationen – kaum ein Interessensgebiet oder Hobby, das nicht von leidenschaftlichen Verlegern mit einem haptischen Lesemedium begleitet würde, und sei die Auflage noch so klein.

Sie spiegeln eine durchdifferenzierte Gesellschaft, in der es von Subkulturen wimmelt. Zugleich präsentieren sie sich als greifbarer Gegentrend zur expandierenden digitalen Welt und ihren Smartphone-Jüngern, deren Augäpfel an der Mini-Screen kleben, ob unterwegs im Bahnhofsgetümmel oder im Zugabteil.

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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