„DataSculpture“: Wenn Big Data anfassbar wird

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 28 November 2013. Veröffentlicht in Haptik

data sculpture (Bildquelle: MeliesArt / Volker Schweisfurth)„Houston, wir haben die Daten eingefroren!“ Mit diesem Bonmot umschreibt der Düsseldorfer Volker Schweisfurth nicht etwa die Transparenz-Euphorie bei der NSA, sondern den Kommunikationssprung, den er mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie erzielen konnte.

Hintergrund: der rheinländische Tüftler, Wirtschaftsingenieur und Consultant im Ruhestand war viele Jahre vor allem für die chemische Industrie und die Investmentbranche in Asien und im Mittleren Osten tätig.

Dabei haben ungezählte PowerPoint Präsentationen seinen Weg gepflastert in dem Bestreben, seinen Kunden und Klienten abstrakte Datenströme und Zahlengebilde visuell näher zu bringen und im Gedächtnis zu verankern.

Die Technologie der 3D-Drucker samt ihrer neuen Möglichkeiten brachte ihn schließlich auf die Idee, der Flüchtigkeit von Zahlengebilden und abstrakter Information solide, zu berührende Daten-Skulpturen entgegenzusetzen.

Diese Skulpturen machen von nun an in Meetings oder Klassenräumen die haptisch-visuelle Runde - mit den bekannten Vorzügen multisensorischer Lernprozesse: mehr Aufmerksamkeit, ein besseres Verständnis und eine nachhaltigere Erinnerung. Selbst Blinde können die Datenströme nun erfühlen.

„Valid and resilient key data call for solid forms.“ Die leichten, mehrfarbigen Daten-Skulpturen fügen der sichtbaren die greifbare Dimension hinzu erleichtern so deren Verständnis und machen die erfassten Zusammenhänge leichter für das Gehirn abrufbar.

Schweisfurths 3D Datenskulpturen werden zu Langzeitbotschaften, zu bleibendem Content. Als Basis für seine Zahlen nutzt der Erfinder „ … unter anderem globale Daten aus Weltbankberichten, von Transparency International, UNCTAD, dem US Census Office und der jährlichen Forbes-„2000 Companies“-Hitliste.“

Eine der aktuell angesagtesten haptisch-visuellen Datentranfers ist „Corporate Manhattan“, eine „dataSculpture“ der 240 weltweit größten multinational aufgestellten Unternehmen.

Auf Sculpteo, einer Plattform für 3D-Kreative und ihre skulpturalen Werke, findet man Schweisfurth unter dem Namen Nostromo und kann seine Werke käuflich erwerben. Eine 3D Gallerie seiner Werke findet sich auf der Plattform visualizing.org .

Übrigens: In Berlin hat soeben der erste 3D-Druck Full Service Store Deutschlands seine Pforten geöffnet und läutet damit ein neues Zeitalter ein.

Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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