Touch makes the world go around

von Olaf Hartmann am Dienstag, 04 August 2015. Veröffentlicht in Haptik

“The Power of 10 Nonsexual Touch”!

The Power of Nonsexual Touch

Das britische “PsyBlog” ist immer wieder zwischendurch einen Abstecher Wert – zumindest für diejenigen, die Spaß und/oder Interesse an Psychologie, Multisensorik und den Neurowissenschaften haben.

Ins Leben gerufen wurde das Blog von dem Psychologen und Buchautor Dr. Jeremy Dean bereits 2004. Neben dem PsyBlog betreibt Dean auch einen Gesundheitsblog.

Einer seiner jüngeren PsyBlog-Beiträge wirft einen Blick auf die Kraft der Berührung jenseits von Romatik und Sex.

Die Welt dreht sich vor allem vor unseren Augen und Ohren. Wirklich?

Dreht sie sich nicht ebenso ursächlich durch “The Power of Touch”?

Jeremy Dean gibt zu bedenken: “Even the lightest touch on the upper arm can influence the way we think.”

Touch makes the world go around

Und um das nicht einfach im leeren Phrasenraum stehen zu lassen, lässt der versierte Psychologe Zahlen und Studien sprechen, unterfüttert mit weiterführenden Links:

”To prove it, here are 10 psychological effects which show just how powerful nonsexual touch can be.”

Zehn Kategorien, bekannte und weniger bekannte, teilweise sogar differenziert nach unterschiedlichem Touch-Verhalten der Kulturen.

Die Kategorien 1 bis 4 drehen sich um Bittgesuche, deren Erfolgsaussichten durch leichte Berührungen am Arm dramatisch gesteigert werden können: “Touch for money”,

“Touch for help”, “Touch for compliance” und “Touch twice for more compliance” (verblüffend, wie stark die positive Resonanz durch den Double Touch, eine zweite Berührung gepusht werden kann).

Die 5. Kategorie dechiffriert Dean ironisierend als “Touch for a fight!” Insbesondere sind es die Männer, die Kulturen-abhängig Berührungen am Arm in die falsche Schublade einordnen können. Bei Frauen hingegen sind die positive Reaktionen Kultur-übergreifend.

6. “Touch to sell your car” – zumindest solange Carsharing nicht Mainstream geworden ist.

Beim 7. Touch spielt die Berührung schon ein wenig ins Erotische: “Touch for a date” – von Männern gerne als Flirtversuch (miss)interpretiert.

Die “Touch for power” führt uns ins unverbrämte Zentrum des Touch, zur Macht: The people who tended to touch others (versus those being touched) were usually higher status.

Verblüffend auch der “Touch to communicate”: Bis zu 12 verschiedene Stimmungen können Probanden im Blindkontakt durch reine Berührungen am Arm identifizieren.

Und wenn schon das reine Berühren eine solche erstaunliche Bandbreite an Verhaltenslenkung und Kommunikation leisten kann, um wieviel stärker mag sich Massage auf unsere Möglichkeiten auswirken?

Jeremy Dean nennt hier als zehntes Beispiel der Berührungsmagie die Verbesserung mathematischer Fähigkeiten durch regelmäßige Massagen.

Touch makes the world go around, doesn’t it?

Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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