Neuromarketing

Hochwertiger Print pusht Kauflust

von Olaf Hartmann am Montag, 11 Dezember 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Hochwertiges Papier und Druckveredelungen motivieren

Haptisches Mailing mit einer KosmetikprobeEine aktuelle Neuromarketingstudie rückt einmal mehr Printprodukte und damit die -vermeintliche - analoge Peripherie in den Fokus. Und das aus gutem Grund. Es ist schließlich ein offenes Geheimnis, dass der Blätterwald der Magazine außerhalb der 08/15-Trasse durchaus gesund rauscht.

Auch das haptisch-multisensorische Buch behauptet die Zuneigung seiner Leser gegenüber dem digitalen Konquistadoren eBook. Und überhaupt: gehen analoge Produkt- und Informationswelten nicht immer häufiger friedliche Symbiosen mit den digitalen Ereignisfeldern der so genannten Disruption ein?

10 Uhr 10 und das Kindchenschema

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 06 Dezember 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Subliminale Wahrnehmung von Gesichtern in Produkten

Eine Standuhr zeigt 10 Uhr 10Pädagogen und Psychologen, aber auch Werber und Marketer ist das so genannte Kindchenschema bestens geläufig. An ihm vorbei kommt ohnehin niemand von uns. Nur den wenigsten ist dies aber bewusst.

Das Kindchenschema - ein cleverer Trick der Natur, der dem Nachwuchs die Aufmerksamkeit seiner Eltern garantiert - im Tierreich, aber natürlich und ganz besonders auch bei uns Menschen.

 

Das Problem der unterberührten User-Existenz

von Olaf Hartmann am Dienstag, 28 November 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Online kann nicht ohne Offline

Mann mit VR-Brille und KopfhörerenZugegeben: Die Digitalwirtschaft zieht auf der Suche nach dem verlorenen Konsumenten alle erdenklichen Register, um uns in den Onlinewelten einzuhausen. Das Offline obsolet werden zu lassen, zumindest zu marginalisieren.

Ist ja auch verständlich. Online sind wir an der kurzen digitalen Leine, hinterlassen Datenspuren auf Schritt und Klick, während uns - vermeintlich - profilorientierte Werbung zu kontaminieren sucht. Non stop, zumeist gegen unseren Willen, was wir mit Adblockern zu kompensieren bemüht sind.

 

Die Revolution der Produktsensorik?

von Olaf Hartmann am Montag, 20 November 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Produkt-sensorische Erwartungshaltungen von Zielgruppen

Frau riecht an Duftmolekül-KalenderDass Sprache auch den Nukleus des multisensorischen Marketings bildet, dazu bedarf es keiner gesonderten Beweisführung. Und damit meine ich nicht nur die Arbeit mit sensorischen Sprachbildern bei dem gezielten Einsatz von Sprache als Wirkungsverstärker.

Vielmehr ist unsere Sprache und deren Bilderreichtum unerlässlich bei der Ergründung sensorischer Attribute schon bei der Produktentwicklung. Seien es Sprachbilder der olfaktorischen, gustatorischen und der akustischen Provenienz oder aber auch der haptischen Sprachkraft.

 

Stress killt Empathie

von Olaf Hartmann am Dienstag, 03 Oktober 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Wie man gutes Bauchgefühl mit spielerischen Hapticals weckt

Schwarze Schaufensterpuppe auf einer MesseEin geflügeltes Wort mit Evergreen-Status lautet: Der Köder muss dem Fisch, nicht dem Angler schmecken! Sehr beliebt auch in Marketing- und Werberkreisen. Denn Empathie, gepaart mit Offenheit, zählt zu den Schlüsselkompetenzen für erfolgreiche Zielgruppenansprache. Mehr denn je in Zeiten und Gesellschaften, die Individualität zu einem Leitwert erkoren haben.

Dabei stellt es eine besondere Herausforderung dar, in stressgepflügten Zeiten noch Empathie aufzubringen. Denn werden Stresshormone aktiviert, ob in der Begegnung mit Fremden oder unter Zeitdruck, schwindet die von Kindesbeinen an trainierte Fähigkeit drastisch.  

Neue Rezeptur, neue Optik, neue Haptik

von Olaf Hartmann am Dienstag, 26 September 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Der multisensorisch-haptische Schwartau-Relaunch

Die neuen Konfitüregläser von SchwartauEine der eher Stillen im Lande, in Wahrheit aber ganz Großen. Eine, die ohne marktschreierische Tricks zum Markenbrevier des deutschen Verbrauchers zählt. Tief in den Konsumentenherzen verankert. Zumindest wenn sie Marmelade mögen. Und wer kann da schon am Frühstückstisch widerstehen?

Der Bekanntheitsgrad von Schwartau sucht seinesgleichen. Das hat nicht zuletzt auch mit dem multisensorisch nahtlos durchkomponierten Markenauftritt zu tun. Der Konfitürehersteller zählt hierzulande fraglos zur Vorhut des schlicht-ikonischen Verpackungsdesigns.

 

Preisklasse beeinflusst Geschmacksempfinden des Weines

von Olaf Hartmann am Montag, 04 September 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Das Geschmacksurteil als implizites Reaktionsmuster

Rotwein wird in Rotweinglas gegossen„Qualität hat ihren Preis.“ Diese allseits bekannte Redewendung führt zurück bis ins 19. Jahrhundert, z.B. zum britischen Dichter und Vorzeigedandy Oscar Wilde, der Produkte bereits als Insignien des Lifestyles pries.

Mithin ein Denkmuster, das längst kulturell verankert ist und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Wie tief diese Überzeugung in uns verankert ist, zeigt sich u.a. darin, dass wir uns auch qualitativ minderwertige Produkte als wertvoll verkaufen lassen, wenn der Preis vergleichsweise hoch ist, z.B. eine der Marken im Sinkflug zum individuellen Lifestyle-Konzept passt. Die Preisklasse beeinflusst das Geschmacksempfinden.

Ikea - Der haptisch-multisensorische Erlebniskonzern

von Olaf Hartmann am Montag, 04 September 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Ikea und Dein haptisch-multisensorisches Zuhause

Werbung für den neuen IkeakatalogSoeben ist er millionenfach wieder auf unsere Tische geregnet: der neue Ikea-Katalog. Unsere alljährliche Haptik-Fibel: „Dein Zuhause. Dein Leben. Auf alles eingerichtet.“ Die Jahreslosung. Gültig bis Mitte 2018.

Früher oft belächelt, heute so etwas wie das haptische Urgestein jeder DIY-Inneneinrichtung und Fels im digitalen Malstrom des Internet of Things und der aufkommenden Smarthomes.

Haptisch-multisensorische Parteipolitik

von Olaf Hartmann am Montag, 28 August 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Das begehbare CDU-Wahlprogramm

Erlebnisraum „Familienpackung“ im CDU-WahlkampfhausHand aufs Herz: Wer goutiert heutzutage noch ein Parteiprogramm? In Zeiten, in denen uns Politikersprech ähnlich wie Werbesprech auf allen Kanälen bis auf unser Handy verfolgt? Und dann noch in Wahlkampfzeiten, wo die Parteien mit unseren Steuergeldern noch einmal kräftig draufsatteln und uns das Blaue vom Himmel versprechen.

Hinzu kommt: der aktuelle Wahlkampf ist fad. Offenbar fehlt es an Reizthemen, so sehr sich die Kandidaten der Opposition und aus den Reihen des amtierenden Juniorpartners auch mühen. So richtig zünden will kein Stichwort.

 

Die Evolution des Einkaufswagens

von Olaf Hartmann am Sonntag, 13 August 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Vom Einkaufswagen zum "Smart Cart"

Präsentation moderner Einkaufswagen für MessebesucherStirbt er oder kommt er durch? Erledigt ihn der digitale Einkaufskorb oder bekommt er noch die Kurve? Die Frage nach den Überlebenschancen des guten alten Einkaufswagens ist natürlich eng verknüpft mit dem Showdown von Online- und Einzelhandel.

Dabei wird uns scheinbar erst jetzt so langsam bewusst, von welch ikonischer Bedeutung unser vierrädriger, oft rattender Begleiter für unser Hineinwachsen in die Rolle als zuverlässige Warensammler war und natürlich auch noch ist. Sieht man einmal von der bedrängenden Konkurrenz des Online-Warenkorbs ab.

 

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