Neuromarketing

Der motorische Code der Annahmebewegung

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 19 Juli 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Der unwiderstehliche Impuls zuzugreifen

Hände entfalten logoloop-Faltkarte mit AnnahmenbewegungBei welchem Snack würden Sie zuerst zugreifen? Apfel oder Schokotörtchen? Und wenn Sie gute Vorsätze hätten?

In einer neuen Studie der Ohio State University fokussieren Psychologen die Frage, was Handbewegungen über die Willensstärke der TeilnehmerInnen aussagen. Binnen weniger Sekunden mussten Entscheidungen getroffen werden, die offenbarten, wer die Disziplin besitzt, langfristige, von der Vernunft diktierte Ziele einzulösen und wer den kurzfristigen Genuss bevorzugt.

Die Vorzüge multisensorischer Print-Produkte

von Olaf Hartmann am Montag, 17 Juli 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Brancheninitiative Creatura beflügelt Print

Frau betastet ein PrintplakatStaunen im Blick und immer wieder der unwiderstehliche Impuls, mit sensiblen Fingerkuppen nachzuspüren, ob der Augenschein trügt oder nicht. Sind die Fäden des Spinnennetzes, mit dem Superheroe Spiderman auf Verbrecherjagd geht, echt oder warum wirken sie auf dem Plakat so plastisch? Die fachliche Antwort lautet: Filigran aufgetragener Relieflack macht’s möglich.

Nicht weniger verführerisch – die Edel-Print-Version des Kinoposters zum Blockbuster American Beauty – ein Meer weißer Rosenblätter flüstert in die Fingerspitzen: In Wirklichkeit sind wir die Überreste eines geplatzten Luftballons, haptische Symbolsprache für den unerfüllten Liebestraum des Protagonisten. Als Trost verströmen einige der Blütenreste auf Berührung zarten Rosenduft.

Haptisch-multisensorischer Erlebnishunger nach Identität

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 06 Juli 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

“Der Einzelhandel als real begehbare Erlebniswelt behält seine Bedeutung”

Haptisch-multisensorischer Erlebnishunger ©stapagShoppen mit dem Screen vorm Kopf? Vermutlich wird sich so mancher an den Anblick seiner Zeitgenossen mit einer Virtual Reality-Brille auf dem Kopf schwerlich gewöhnen. Erinnert irgendwie an das berühmte Brett, ist aber in. Und folgt man den Prognosen, bald sogar Megatrend.

Der Konsumexperte Sebastian Haupt, gemeinsam mit Olaf Hartmann sowohl Co-Autor des Marketing-Bestsellers „Touch! Der Haptik-Effekt im multisensorischen Marketing“ (2016 in zweiter Auflage) als auch Geschäftsführer des Multisense Instituts für sensorisches Marketing in Remscheid, erläutert in einem aktuellen Interview mit der ZEIT unsere Lust auf neue Produkte, den Kick der Virtual Reality (VR) und ihre Grenzen, die ihr unser haptisch-multisensorischer Erlebnishunger nach Identität setzt.

Das multisensorische Wirkpotential einer innovativen Print-Anzeige

am Donnerstag, 08 Juni 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Auf die steh ich!

Auf die steh ich! ©Asics/ScreenshotAuf diese Print-Anzeige mit hohem Wirkpotential steht augenblicklich nicht nur die Fachwelt. Indikator: der globale Aufmerksamkeitsfaktor für eine multisensorische Printanzeige der medialen Champions League.

Zugeschnitten ist sie auf die Läuferwelt. Davon gibt es alleine in Deutschland rund 17 Millionen. Nimmt man die rund 8 Millionen Walker dazu (davon 1 – 2 Millionen Nordic Walker), so widmet sich mehr als ein Vierter der hiesigen Bevölkerung in ihrer Freizeit der sportlich ambitionierten Fortbewegung zu Fuß.

 

Digitale Haptik

von Olaf Hartmann am Montag, 15 Mai 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Kann das Web Berührung?

Digitale Haptik bleibt eine Herausforderung ©stapagIn einem der vorangegangenen Blogbeiträge haben wir skizziert, wie akustisches Branding, persönlicher Dialog und sinnesspezifischer Text die Überzeugungskraft des digitalen POS erhöhen können.

Über die mediale Vermittlung hinaus gestaltet sich die Integration weiterer Sinneskanäle als große Herausforderung. Prägnantes Beispiel: Die Haptik.

 

Forschungsboom im Neuromarketing

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 10 Mai 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Update zu Vorreitern und Kernthemen in der Hirnforschung

Forschungsboom im Neuromarketing ©stapagIm Fokus der Neurowissenschaftler steht zum einen Grundlagenforschung, z.B. psychologischer Natur: Wie entsteht Bewusstsein? Zum anderen untersuchen hoch spezifische Studien, wie das Nervensystem auf den Ebenen kleinster Teilchen funktioniert. Ihre Leitfrage markiert auch das primäre Forschungsgebiet der Neurowissenschaft: Was unterscheidet das Hirn gesunder von den grauen Zellen kranker Menschen?

Ein Update zu Vorreitern und Kernthemen in der Hirnforschung publizierte jetzt Andy Wai Kan Yeung, Neurowissenschaftler an der Universität Hong Kong. Das Motiv des Studienleiters: „I wished to see the overall picture and identify the most hot research topics in the field.“

 

Storytelling im Online-POS

von Olaf Hartmann am Montag, 01 Mai 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Online-POS mit sinnlicher Sprache & Emotionen

Storytelling im Online-POS ©stapagWie im ersten Teil meines Blogbeitrages Neuromarketing trifft digitalen POS pointiert, nimmt der Mensch die Welt primär über seine Sinne wahr. Nichts emotionalisiert und überzeugt uns mehr als reale Erlebnisse.

Auch vor diesem Hintergrund bleibt der digitale POS bis auf weiteres Entwicklungsland. Geschätzt wird bei diesem Medium vor allem der bequeme, einfache Weg

 

Neuromarketing trifft digitalen POS

am Montag, 03 April 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Point of Sale & Hirnforschung

Neuromarketing trifft digitalen POS ©stapagDie Welt kommt zu uns durch die Sinneskanäle. Jede Berührung, jede Farbe und Form, jeder Klang und Duft ziehen teils schon im Mutterleib erste neuronale Spuren. Sie verbinden sich zu mit uns wachsenden Erfahrungspäckchen, aufgeladen mit emotionalen Feedbacks und verknüpft mit Bedeutungen.

Der Grundstock des impliziten Systems ist bereits im Einschulungsalter gelegt und bildet die Basis für all die unbewussten Entscheidungen, die unseren Alltag prägen. Die Hirnforscher schätzen, dass wir zu rund 90 bis 99 Prozent von impliziten Reaktionen auf sinnliche Signale geleitet werden.

 

Das Neuromarketing stellt die Vertrauensfrage

von Olaf Hartmann am Dienstag, 14 März 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Oxytocin: Die Chemie der (Marken-)Liebe

Neuromarketing stellt die Vertrauensfrage ©stapagVertrauen ist ein großes Thema. Zumal in Zeiten, in denen es schwindet und damit auch für erhöhte Stresspegel sorgt. Denn wissenschaftlich und aus der Perspektive des Neuromarketing betrachtet, bestimmt der Oxytocin-Pegel, wie viel Vertrauen wir z.B. einer Marke, einem Verkäufer oder einer Werbebotschaft entgegenbringen.

Je mehr Oxytocin ausgeschüttet wird, desto weniger Stresshormone produzieren wir. Statt dessen funkelt das neuronale Belohnungszentrum.

 

Hirnforschung für den Alltag

von Olaf Hartmann am Montag, 02 Januar 2017. Veröffentlicht in Neuromarketing

Mehr Erfolg mit guten Vorsätzen

Hirnforschung für den Alltag - ©stapagAlle Jahre wieder wird zu Silvester ein Feuerwerk von Veränderungswünschen gen Himmel geschickt. Je nach Hochrechnung aus Umfragen nehmen sich die Hälfte bis zwei Drittel der Deutschen vor, im neuen Jahr etwas zu ändern – vorzugsweise Gewohnheiten, die als kontraproduktiv fürs Wohlbefinden erkannt wurden.

Ganz oben auf der Wunschliste stehen seit Jahren auf gesündere Ernährung achten, regelmäßig Sport treiben, mehr Zeit mit seinen Lieben verbringen, nicht mehr Rauchen ...

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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