Touch! Der Haptik-Effekt im multisensorischen Marketing - page 9

Vorwort
13
sant: Auf Veranstaltungen, die beispielsweise Veränderungsprozesse einläuteten,
brachte ich bis zu 1.000 Mitarbeitern gleichzeitig das Jonglieren bei (siehe Abb. 1).
Freude und Enthusiasmus erfüllten die Atmosphäre. Und die frischgebackenen Jon-
gleure waren sowohl offener als auch empfänglicher für die anschließenden, nicht
immer freudigen, Botschaften. Meine Auftraggeber und ich beobachteten immer
wieder, wie das Jonglieren die Einstellungen der Teilnehmer veränderte – mehr als
jede beschwörende Rhetorik.
Kap1_Abb01
Abb. 1: Jonglieren macht Spaß – Bewegung verändert die innere Haltung
(Quelle: The Companies).
Ich spürte: In Bewegungen und Objekten steckt eine kommunikative und über-
zeugende Kraft. Da nicht jeder Verkäufer seine Kunden mit Jonglierbällen beraten
kann, gründete ich 1995 eine Agentur für haptische Verkaufsförderung. Der Erfolg,
den unsere Kunden mit unseren physischen Verkaufshilfen, Werbemedien und
Mailingverstärkern hatten, bestätigte meine Erfahrungen: Richtig angewandt, wir-
ken haptische Medien wie eine Brausetablette: Sie erhöhen die Effizienz jeder Mar-
ketingmaßnahme, in deren Kontext sie zum Einsatz kommen. Sie verstärken und
verankern Botschaften, Argumente und Produktversprechen. Sie erhöhen deren
Glaubwürdigkeit, wecken Emotionen, machen Spaß und motivieren zum Handeln.
1,2,3,4,5,6,7,8 10,11,12,13,14
Powered by FlippingBook