Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Aktuelle Erkenntnisse
aus der Verhaltenspsychologie, den Neurowissenschaften
und dem multisensorischen Marketing.

Haptische Dimensionen

Hautnahe Selbsterfahrung

Kennen Sie dieses Gefühl? Mitten im Kundengespräch spüren Sie den Vibrationsalarm Ihres Smartphones, greifen dezent in die Jackentasche, riskieren einen heimlichen Blick – aber der Screen signalisiert keinen Anruf ...

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Fassbar werden – spürbar werben

Back to the Roots ist mehr als ein Trend

Dem Rausch folgt gern Ernüchterung. Da macht der digitale Hype keine Ausnahme. Zu den Auslösern für kritische Bestandsaufnahmen zählen u. a. 24/7-Stress, Mobbing, Phishing Mails und Fake-News im Internet bzw. auf allen digitalen Kanälen. Selbst die sogenannten Digital Natives landen zusehends wieder auf dem Boden der Tatsachen.

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KI im Neuromarketing

Neue Software prognostiziert Reaktionen auf Werbemaßnahmen

Begeistert eine neue Kampagne Ihre Zielgruppe? Wecken die eingesetzten Claims, Bilder, Testimonials die erhofften Emotionen und Assoziationen bei den Empfänger*innen? Vermitteln die sensorischen Codes der Botschaft mithin spontan das gute Bauchgefühl, dass der Kauf einer Belohnung gleichkommt?

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Advent, Advent, die Deadline brennt

Weihnachtsgrüße, die Wertschätzung entfalten

Frau Süßigkeiten im Glas als Nervennahrung

Welchen Stellenwert genießen die alljährlich anstehenden Feiertagsgrüße in Ihrem Unternehmen? Lästige Pflichtübung oder willkommener Anlass, wichtige Kontakte wie Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner mit Botschaften zu motivieren, die Wertschätzung und Dank kommunizieren?

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Der Ton macht die Musik

Das neue Marken-Orchester

Gartenzwerg mit E-Gitarre und Pommesgabelgruß

Schon mal einen Ihrer Lieblingssongs gehört, während Sie den Einkaufswagen durch die Supermarktregale schieben? Bei 30 Grad im Schatten vielleicht „Ice, ice, Baby...“? Und haben Sie beim Lauschen spontan die Tiefkühltruhe angesteuert? Oder in der Adventszeit bei „Morgen kommt der Weihnachtsmann...“ wie magisch gezogen den kürzesten Weg zur Süßwaren-Abteilung eingeschlagen?

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„Stoff auf dem Kopf“

Wie Kopfbedeckungen Menschen verändern

Turbanträger macht Selfie vor Werbefiguren

Multikulti birgt immense Inspirationskraft, aber – wie wir seit einigen Jahren wieder verschärft erleben – auch große Herausforderungen, die schon bei den gesellschaftlichen Grundlagen beginnen.

Die Regierungssysteme westlicher Industrienationen sind längst säkularisiert, die heutigen Konsumgesellschaften atmen seit Jahrhunderten den Geist von Aufklärung und Materialismus, werden vor allem von wissenschaftlichen Erkenntnissen und technischen Fortschritten beflügelt.

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Die Kunst moderner Markenkommunikation

Wenn die Wertschätzung in der Infoflut baden geht ...

Zwei Männer mit haptischen Werbemitteln

Wenn die Wertschätzung in der Infoflut baden geht, verabschiedet sich das Vertrauen gleich mit. Denn klar wollen Kunden persönlich bzw. mit für sie relevanten Inhalten angesprochen werden. Aber die aktuellen Tendenzen, insbesondere auf den digitalen Kanälen, führen dieses Werbeparadigma ad absurdum und haben mit der Kunst moderner Markenkommunikation herzlich wenig zu tun.

Beispielsweise bleiben Recherchetouren im Web mittlerweile selten ohne unerwünschte Folgen. Kaum eine Site, auf der sich nicht Werbebotschaften aufdrängen, gerne auch mit Wartezeiten: Es jingled, popped up, rolls out, plugs in, lays over... hello? Is anybody out there?

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Animation, Sound und haptisches Markenerlebnis

Multisensorische Zahlungserfahrungen der Verbraucher

Video-Screenshot Visa threesensory branding

Facebook liebäugelt mit einer eigenen Digitalwährung. Schickt der Digitalmoloch seine Kryptowährung Libra 2020 tatsächlich ins Rennen, wäre dies die Geburt einer neuen Ära. Die Karten nicht nur der Finanzökonomie würden neu gemischt. Dabei kann sich gerade diese Branche über einen Mangel an Disruption ohnehin nicht beklagen.

Klarer Fall: Facebooks Libra würde auch eine neue Dimension im Konsumverhalten nebst digitalen Bezahlvorgängen einläuten. Kein Wunder, dass Dienstleister und gleichermaßen Nutznießer wie PayPal, Visa oder MasterCard, aber auch Spotify, Uber oder Vodafone u.v.a. zu den Gründungsmitgliedern von Facebooks eigens gegründeten “Libra Association” zählen.

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Jedes siebte Unternehmen nutzt volladressierte Mailings

Der neue Dialogmarketing-Monitor 2019

Konvolut Printmailings, 3-D-Mailing

Die Deutsche Post hat ihren aktuellen Dialogmarketing-Monitor 2019 vorgelegt. Basis der ermittelten Zahlen und Trends waren Gespräche mit 2.879 Marketingentscheidern, die zu ihren Werbebudgets und präferierten Kommunikationskanälen befragt wurden.

Unter dem Strich büßte der deutsche Werbemarkt demzufolge 2018 drei Prozent seines Volumens ein. Im Ranking der Werbeausgaben konnten die Dialogmedien ihren dritten Platz hinter Online und Print behaupten.

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Multisensorische Produktbewertung durch den Kunden

700 Verbraucher bewerten Bio-Produkte

Diverse Bioprodukte, Hände, Tablet

Eine bemerkenswerte Initiative für Bio-affine Konsumenten liefert eine hervorragende Blaupause für eine multisensorisch strukturierte Verbraucherbefragung. Dabei geht es um die Auszeichnung „Bestes Bio 2020“, die die Aschaffenburger bio verlag gmbH initiiert.

Erstmals im Novemver 2018 verliehen, nutzt der Verlag sein Monatsmagazin “Schrot & Korn”, seines Zeichens das auflagenstärkste Naturkost-Magazin hierzulande und für die Kunden der Bioläden dort kostenlos erhältlich.

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Standardmodus Selbstreferenz

Persönliche Relevanz sortiert auch den Erinnerungsspeicher

Drei Personen performen pantomimische Kommunikation

Was weckt spontan Aufmerksamkeit? In erster Linie Botschaften, die uns persönlich (be)treffen. An welche Begegnungen, z.B. auf einer Feier oder am POS, erinnern wir uns auch langfristig mit größter Wahrscheinlichkeit? Vorzugsweise bleiben uns Gespräche mit Menschen im Gedächtnis, bei denen wir selbst im Mittelpunkt standen.

Erfahrungswerte, die mittlerweile auch durch zahlreiche Forschungsprojekte u. a. von psychologischen Fakultäten und Neurowissenschaftlern belegt wurden: Egoismus bzw. Eigennutz ist eine primäre Triebfeder des (menschlichen) Seins – der Spezies seit ihren Anfängen in die Wiege gelegt.

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Lego-Spielplatz & -Bar für Erwachsene

Die Wiederentdeckung und Nutzung unserer haptischen Chiffren

Erwachsene Lego-Spielplatz Lego-Bar

Die Haptik-Ikone Lego liefert eine merkantile und dennoch unbestechliche Blaupause für die überragende Bedeutung unseres Tastsinns. Ihre NFT-Kongruenz (Need-for-Touch) ist makellos und daher Generationen- wie auch Kulturkreis-übergreifend.

Nicht von ungefähr habe ich daher den bunten Bausteinen bereits das eine oder andere Blog gewidmet. Nun liefert das wandernde Pop-up “The Brick Bar” neuen Gesprächsstoff und den Nachweis für die tiefe haptisch-multisensorische Verankerung der kleinen Spielzeugklötzchen auch in der Erwachsenenhaptik.

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Die Macht der Gesten

Kompass für Kognition

Zwei Hände formen Herz

Ob Kuss-Händchen werfen, ein „V“ mit Zeige- und Mittelfinger bilden oder eine geballte Faust in die Luft recken – wir alle sind MeisterInnen der intuitiven Nutzung und Decodierung von Ausdrucksbewegungen, zumindest des Repertoires, das in (der) uns vertrauten Kultur(en) gängig ist.  

Denn mimische und gestische Bewegungsmuster haben tiefe kulturelle Wurzeln, die bis in die Anfänge der menschlichen Kommunikation zurückreichen. Lange bevor sich die Sprache entwickelte, dienten sie bereits als Instrumente der Verständigung. Vor diesem Hintergrund ist uns die simultane Übersetzung von Ausdrucksbewegungen bereits in die Gene geschrieben.

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Motivierende Schnupper-Erlebnisse

Gerüche wecken unmittelbar Emotion und Erinnerung

Frau in einem Blumengarten

Die Nase ist immer wach! Ob wir im Aktivmodus oder im Reich der Träume sind – pro Sekunde landen Hunderttausend olfaktorische Reize auf ihren Riechzellen. Der Löwenanteil bleibt unbewusst, weil es sich um habitualisierte Information handelt, die eine gewisse Reizschwelle nicht überschreitet, was allerdings nicht bedeutet, dass sie keine Wirkung entfalten kann.

Spontane Aufmerksamkeit wecken hingegen z.B. Duftnoten, die uns auf direktem Weg in die Vergangenheit beamen, der Geruch von Sonnenöl zum letzten Strandurlaub, Vanilleduft in glückliche Kindheitstage, Zitronenaroma in Großmutters blitzsaubere Küche... je nach individuellen und kulturellen Prägungsmustern.

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Haptische Impulse für den E-Commerce

Die haptischen Mailings der Modeversender

Verschiedenfarbige Nähgarnrollen für die Textilienproduktion

Haptische Mailings stehen wieder hoch im Kurs. Nach zwei Jahrzehnten digitaler Marketing-Ekstase findet eine Art Neubesinnung statt, die viel mit Big Data und Neubewertung zu tun hat. Der Werbewirkung nämlich. Die Lieblingsrendite des Werbungstreibenden.

Interessanterweise und keinesfalls zufällig gehen die stärksten Impulse für die Renaissance des haptisch-multisensorischen Dirketmailings von den Großen des E-Commerce aus wie Amazon, Zalando, Bonprix etc. Klarer Fall: in den Versender-Schaltzentralen des Fashion Business’ werden riesige Datenmengen verarbeitet.

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Eine Print-Anzeige als Outdoor-Erlebnis

Authentischer Imagetransfer

Einsamer Spaziergänger und ein Gleitschirm

Das klassische Werbeinstrument Print-Anzeige steht bereits seit Jahrzehnten auf dem Prüfstand. Wer im täglich rauschenden Blätterwald nicht nur einen flüchtigen Blick erhaschen will, braucht mehr denn je zündende Ideen, die unmittelbar das Interesse des Empfängers wecken.

Einer der Königswege führt über die Weiterentwicklung der multisensorischen Vorzüge der Printmedien, die sowohl den omnipräsenten visuellen Sinn ansprechen als auch den haptischen Kanal in Form einer Berührung mit der Hand aktivieren. Denn unser Gehirn liebt Print.

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Vernetzte Sinneswelt

Nicht nur die Nase kann schnuppern

Blühende Blumen und ein Schmetterling

Im Gedächtnisspeicher wimmelt es von Erlebnispäckchen. Denn wir archivieren Erinnerungen nicht als singuläre Daten, sondern als Sets, die aus situativen Sinneseindrücken und Emotionen zusammengesetzt sind.

Düfte sind besonders geeignet, diese Erfahrungsmuster ganzheitlich wieder wachzurufen bzw. den so genannten Priming-Effekt auszulösen.

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Die neuen Fans der Werbebriefe

Online-Händler setzen verstärkt auf analoge Mailings

Fahrrad eines Briefträgers in Frankreich

Persönlich adressierte Werbepost zählt zu den Klassikern der Werbekommunikation. Sie nicht (mehr) in den Marketingmix zu integrieren ist allerdings von gestern. Die Überzeugungskraft dieser haptischen Botschafter wird zusehends auch von Online-Anbietern genutzt.

Laut aktueller Information der Deutschen Post ein Trend, der 2018 noch deutlich gewachsen ist. Wie Dirk Görtz, Vice President Dialogmarketing, Deutsche Post ausführt: „E-Commerce-Anbieter beziehen zunehmend auch physische Mailings in ihren Media-Mix ein. Dieser Trend hat sich schon 2018 abgezeichnet. Im vergangenen Jahr hat der Online-Handel die Ausgaben für Werbesendungen um mehr als 20 Prozent gesteigert. Damit füllen E-CommerceAnbieter die Lücke, die der klassische Distanzhandel mit dem Rückgang des Katalog-Geschäfts hinterlässt.“

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Neue Einblicke der Emotionsforschung

Die vernetzte Gefühlswelt des Gehirns

Promotiongirl überreicht Messebesucherin Werbemittel

Über die existenzielle Bedeutung von Gefühlen herrscht bei den Hirnforschern längst kein Zweifel mehr: Sensorische Reize bzw. Signale, die keine Emotion beim Empfänger auslösen, sind für das Gehirn wertlos.

Primärer Auslöser für Emotion: persönliche Relevanz.

Eine Erkenntnis, die für jeden Kontext gilt, natürlich auch für die Gründe, warum Kunden kaufen.

Pioniere des sensorischen Marketings wie die Experten des Multisense Institut beraten auf Basis neurowissenschaftlicher Forschungsergebnisse, interdisziplinär verbunden u. a. mit Erkenntnissen der Psychologie und Verhaltensforschung.

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“Vertrauen ist gut, Print ist besser!”

Facebook in der Print-Reha

Facebook Messestand mit Besuchern

Einer der Schlüsselbegriffe in meinen Blogs ist zweifelsfrei das Vertrauen. Vertrauen ist die Grundwährung unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens, der Politik, der Marken. Erodiert unser Vertrauen, entstehen Krisen, geraten Systeme und Unternehmen ins Wanken, wie uns die Gegenwart alarmierend lehrt.

Facebook erscheint uns in diesem Zusammenhang wie ein Brennglas, in dem sich die allgemeine Vertrauenskrise des frühen 21. Jahrhunderts manifestiert. Zunächst mehrschichtiger Auslöser und Treiber des Vertrauensverlustes, wurde der Digitalkonzern zusehends zu seinem Symbol, ja sogar zur Marke des Vertrauensbruchs.

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