Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Aktuelle Erkenntnisse
aus der Verhaltenspsychologie, den Neurowissenschaften
und dem multisensorischen Marketing.

Der Tastsinn – Auftakt des Sinnes-Orchesters

Zwei Haptikexperten im Gedankenaustausch: Martin Grunwald (l) und Olaf Hartmann. (Bildquelle: Touchmore GmbH)

Um die Welt im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen, setzen Babys ihre Hände und auch den Mund ein – Körperteile, die sich durch eine hohe Konzentration verschiedener haptischer Rezeptoren auszeichnen. Dieser Erfahrungsprozess beginnt bereits im Mutterleib. Wie der Haptikforscher und Psychologe Martin Grunwald erläutert, ist nachgewiesen, dass der gesamte Organismus eines Fötus’ bereits in der 8. Schwangerschaftswoche auf Reizungen im Lippenbereich reagiert, und zwar mit Bewegung.

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Gibst du mir, geb ich dir

Wasserflaschen (Bildquelle: Vincent Stallbaum)

Werbeartikel wirken meist auch zu Gunsten des Absenders. Ob Hapticals und Give-aways für Konsumenten, Geschäftspräsente oder Incentives für Mitarbeiter – der Spender bekommt etwas zurück. Zielgruppenpassung vorausgesetzt, beschenkt der Empfänger den Absender zumindest mit Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und Sympathie.

Ein archaisches Muster, das bis heute Blüten treibt. Seine Wurzeln liegen bei unseren Urahnen. Erst die Fähigkeit zu Teilen ermöglichte die Bildung von Gruppen, in denen man stärker und sicherer war. Wer gibt, dem wird gegeben. Wer nicht gibt, dem werden auch keine guten Gaben der anderen zuteil. Schon unsere genetisch nächsten Verwandten aus dem Tierreich – die Schimpansen – kennen dieses Prinzip, das essentiell für den Gruppenzusammenhalt ist, ungeachtet dessen, dass Regelverstöße ebenfalls an der Tagesordnung sind.

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iHAPT

iHAPT - so nennt sich das erste, soeben angelaufene Forschungsprojekt des neuen Institutes iP3 Leipzig, das im Juni 2012 als In-Institut der Fakultät Medien der HTWK Leipzig gegründet wurde. Auf die Fahnen geschrieben hat man sich die „Entwicklung eines neuartigen, kombinierten Druck-Präge-Verfahrens für die Herstellung hochqualitativer, semihaptischer Strukturen". Ziel ist die Fertigung von Produkten mit neuartigen und realistisch wirkenden Effekten - „optisch wie haptisch”.

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Neuro-Nonsens - Das Hirn ist zu komplex für einseitige Botschaften

(Bildquelle: stapag)

Die Erkenntnisse der Neurowissenschaftler machen Schlagzeilen, infiltrieren das Marketing und werden von US-Kliniken bereits als Heilsversprechen genutzt. Doch es gibt einen gravierenden Haken: Häufig erzählen diese Botschaften nur die halbe Wahrheit.

Molly Crocket, passionierte Hirnforscherin aus Südkalifornien, räumt via Ted-Vortrag mit einigen mittlerweile weit verbreiteten Irrtümern auf. Zu ihren Spezialgebieten zählt die Auswirkung von Neurotransmittern auf die Entscheidungsfindung im Gehirn. Vor einigen Jahren untersuchte sie mit einem Team von Forschern, wie Serotonin unsere Entscheidungen in sozialen Situationen beeinflusst.

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Reisen als multisensorischer Genuss - die Marke „Urlaub in Österreich“

(Bildquelle: Fotolia)

Wer die schönste Zeit des Jahres plant, hat die Qual der Wahl. Denn nie waren die touristischen Angebote vielfältiger als heute. Die Bedeutung starker Marken als Entscheidungshilfe ist entsprechend gestiegen. Zu den aktuellen Erfolgs- beispielen zählt das Markenkonzept „Urlaub in Österreich“, in Abgrenzung zu Mitbewerbern wie der Schweiz, Südtirol und Bayern entwickelt.

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Strategie statt Bauchgefühl - wie sich multisensorisches Marketing auszahlt

(Bildquelle: Multisense)

Unter dem Titel: „Of Dollars and Senses – Does Multisensory Marketing Pay Off?“ legte die Business School der Universität Mannheim eine neue Studie vor – Kernthema der Analyse sind die Erfolgsfaktoren multisensorischer Gestaltung. Weitere Motive der Forscher: Obwohl sensorisches Marketing eine wirksame Strategie ist, sich von Wettbewerbern zu differenzieren, und die Konsumenten mit immer mehr multisensorisch gestalteten Produkten und Verkaufsräumen konfrontiert werden, sind wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema rar gesät.

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Storytelling & Haptik als Brückenschlag zwischen Online & Offline

(Bildquelle: asos magazine)

Mit Sicherheit nicht ganz uneigennützig, doch im Kern fraglos zutreffend ist dieser Bericht auf dem Portal der Deutschen Post. Der Autor konstatiert mit Blick auf erfolgreiche Onlinehändler, dass diese durch den Einsatz von hochwertigen Printprodukten den haptischen Kontakt mit ihren Kunden und somit den Brückenschlag vom Online in die offline-Welt suchen.

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The Selling-Power of Touch

Das Potential haptischer Medien zur Vertriebsaktivierung und Verkaufsförderung wird Olaf Hartmann seinen Zuhöreren in seinem Vortrag The Selling-Power of Touch erschließen. In einer optisch und akustisch überreizten Welt lenkt Hartmann den Blick auf Motorik und Tastsinn als wichtige und oft unterschätzte Reize für Werbung und Verkauf.

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Haptisch überzeugen - Überraschungskalender für sinnliche Momente

Jedes Monatsblatt bietet eine Überraschung, die verschiedene Sinne anspricht und zur Interaktion einlädt. Das spannende Produkt entstand im Rahmen eines Projektpraktikums im Studiengang Druck- und Medientechnologie an der Stuttgarter Hochschule der Medien. Unter dem Titel „Vita Studiosi“ – „Das Leben der Studenten“ präsentieren Studenten des fünften und sechsten Semesters einen Kalender, der zahlreiche Druck- und Verpackungstechniken virtuos nutzt und verbindet. Die Liebe zum Detail zieht sich bis in die Verpackung des Kalenders – zusammengefaltet verwandelt sie sich in einen Buchständer.

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Die haptische Dimension des Virtuellen

Bei den Themen Touch und Haptik hat das Unternehmen mit dem Apfellogo fraglos Akzente in diesem nicht mehr ganz so jungen Jahrhundert gesetzt. Ungezählte Patente - mit leidigen anhängigen Rechtsstreitigkeiten - pflastern die Erfolgsspur der Kalifornier. Erst 2011 hat Apple ein Patent für eine Multitouch-Tastatur mit Haptik zugesprochen bekommen, die der Mac-Hersteller bereits 2009 eingereicht hatte.

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Eine haptisch verankerte Erfahrung

LG Electronics eröffneten die Berliner IFA 2010 mit einem gigantischen 3D-Spektakel auf der Fassade der Kulturbrauerei. Mit diesem Auftritt promoteten die Südkoreaner die Neuheiten ihrer Android-Handys aus der LG Optimus-Serie.

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Haptische Verkaufsförderung als digitale Marketing-Strategie

Auch auf den digitalen Kommunikationskanälen ist es wichtig, so viele Sinne wie möglich synchronisiert anzusprechen. Das Ziel: Erlebnisse schaffen und lebendige Bilder kreieren. Welche Maßnahmen hierfür ergriffen werden können und wie die Bereitschaft, sich darauf einzulassen, getestet wird, erklärt Olaf Hartmann in diesem Video Interview.

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Preisgekrönter Case aus dem Multisensorischen Dialogmarketing

Musikausbildung auf internationalem Spitzenniveau mit unterschiedlichen Musikern als Ausbildern – das ist das Angebot des Singapore Raffles Music College, ein Partner des London College of Music der University of West London.

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„Verpackung ist multisensorisch“

Interview von Pro Carton mit Christian Scheier / decode zu den strategischen Dimensionen von Verpackungsdesign. Scheier auf die Frage zur Bedeutung von Packaging im digitalen Zeitalter: „Je stärker die Bewegung in Richtung Hightech geht, desto stärker wird auch immer die ausgleichende Tendenz mit dem Wunsch nach „High Touch“, also physische, reale Interfaces zu einer Marke oder einem Produkt. Die Verpackung wird als „High Touch“-Medium entsprechend auch und gerade im Internet-Zeitalter hohe Relevanz haben.“

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