Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Land Rover: Haptische Alltagsflucht per Tastendruck.

Wie motiviert man potentielle Kunden zu einer Testfahrt? Land Rover ging mit einer originellen Idee auf Überholspur. Verpackt in einer Spielzeugautobox landete ein Miniaturmodell des Land Rover LR4 auf den Schreibtischen der Zielgruppe und überraschte mit einer speziellen Funktion. Der Geländewagen parkt auf einer Escape-Taste. Spielerische Aufgabe für die Empfänger: mit Büroklammer und Fingerspitzengefühl die alte Escape-Taste entfernen und stattdessen den Mini-Land Rover aufsetzen.

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Neue Haptik-Studie: Besser lernen mit geballter Faust

(Bildquelle: Stapag)

Die Erforschung des Tastsinns kommt langsam in Schwung und fördert nicht nur teils erstaunliche, sondern auch sehr nützliche Erkenntnisse zu Tage. So fand ein US-Forscher-Team unter Leitung von Ruth Propper heraus, dass wir uns Wörter besser einprägen und wiedergeben können, wenn wir während des Lernens die Fäuste ballen.

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Dreidimensionale Markenauftritte - Die Überzeugungskraft haptischer Erlebnisse

(Bildquelle: Fricke inszeniert GmbH)

Nichts ist glaubwürdiger als die eigene Erfahrung. Abstrakte Argumente affizieren nur einen kleinen Bereich unseres Sprachzentrums, sinnliche Erlebnisse den ganzen Menschen. Was wir berühren, berührt uns. Jedes Material, jede Bewegung weckt Assoziationen und Emotionen. Sofort und unbewusst. Die Entscheidung, ob ein Objekt, das wir anfassen, z.B. Sympathie und Vertrauen weckt, wird bereits getroffen, bevor wir darüber nachdenken.

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Hormon & Hirn - Der kleine Unterschied

Raumerlebnis (Bildquelle: stapag)

Männer stammen vom Mars, Frauen von der Venus. Eines von vielen Klischees, mit denen wir im Alltag Geschlechter-Differenzen kommentieren. In der bisher größten Genderstudie der Welt untersuchte ein internationales Forscherteam um Professor Richard A. Lippa vom Department of Psychology der California State University, ob und worin sich weibliche und männliche Gehirne tatsächlich unterscheiden.

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Wie der Tastsinn die Technik bereichert

Katherine Kuchenbecker ist Professorin für Maschinentechnik an der University of Pennsylvania – ihr Spezialgebiet: haptische Berührungstechnologien, ihr Beweggrund: die Faszination für den Tastsinn. „Er ist wirklich wichtig, involviert in jede physische Bewegung, jeden Handgriff, in alles, was wir tun.“

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Haptik: Ich fühle, also bin ich

Ohne menschliche Berührungen würden wir verkümmern. Emotional und kognitiv. Babys brauchen Hautkontakt, damit ihr Gehirn ausreift. (Bildquelle: Fotolia)

Berühren, begreifen, behalten – der taktile und der Bewegungssinn gehen Hand in Hand, gemeinsam werden sie von der Wissenschaft als haptischer Sinn bezeichnet. Die Begriffe deuten zudem auf die enge Beziehung zwischen der sinnlichen und der kognitiven Dimension. Der bekannte Hirnforscher und Neurowissenschaftler Prof. Manfred Spitzer bringt es so auf den Punkt: „Die Hand denkt mit“.

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Die Überzeugungskraft impliziter Botschaften

Gesättigte Märkte und austauschbare Produkte prägen den Konsumalltag. Umschwirrt von unzähligen Angeboten und Werbebotschaften reagieren wir vorzugsweise mit Ausblenden. Auf Empfang schalten wir nur, wenn eine Sache konkreten oder psychologischen Nutzen für uns hat – ein natürlicher Selektionsmechanismus unseres Gehirns, der dafür sorgt, dass wir in der Informationsflut handlungsfähig bleiben.

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Kaufentscheidungen: Emotion schlägt Reflexion

(Bildquelle: Vincent Stallbaum)

Als vernunftbegabte Wesen scheint uns die Einsicht, dass rund 95% unseres Verhaltens vom Unbewussten gelenkt wird, schwer zu fallen. Auch in der Werbekommunikation wird nach wie vor insbesondere der Homo Oeconomicus angesprochen – mit Argumenten, Fakten und Zahlen.

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Den Löffel rechts

 

Werbung funktioniert auch ohne Worte. Ein Produkt-Bild allein reicht aus, um die Kaufabsicht zu steigern – das Produkt muss lediglich die dominante Hand des Betrachters „ansprechen“.

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Der Tastsinn – Auftakt des Sinnes-Orchesters

Zwei Haptikexperten im Gedankenaustausch: Martin Grunwald (l) und Olaf Hartmann. (Bildquelle: Touchmore GmbH)

Um die Welt im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen, setzen Babys ihre Hände und auch den Mund ein – Körperteile, die sich durch eine hohe Konzentration verschiedener haptischer Rezeptoren auszeichnen. Dieser Erfahrungsprozess beginnt bereits im Mutterleib. Wie der Haptikforscher und Psychologe Martin Grunwald erläutert, ist nachgewiesen, dass der gesamte Organismus eines Fötus’ bereits in der 8. Schwangerschaftswoche auf Reizungen im Lippenbereich reagiert, und zwar mit Bewegung.

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Gibst du mir, geb ich dir

Wasserflaschen (Bildquelle: Vincent Stallbaum)

Werbeartikel wirken meist auch zu Gunsten des Absenders. Ob Hapticals und Give-aways für Konsumenten, Geschäftspräsente oder Incentives für Mitarbeiter – der Spender bekommt etwas zurück. Zielgruppenpassung vorausgesetzt, beschenkt der Empfänger den Absender zumindest mit Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und Sympathie.

Ein archaisches Muster, das bis heute Blüten treibt. Seine Wurzeln liegen bei unseren Urahnen. Erst die Fähigkeit zu Teilen ermöglichte die Bildung von Gruppen, in denen man stärker und sicherer war. Wer gibt, dem wird gegeben. Wer nicht gibt, dem werden auch keine guten Gaben der anderen zuteil. Schon unsere genetisch nächsten Verwandten aus dem Tierreich – die Schimpansen – kennen dieses Prinzip, das essentiell für den Gruppenzusammenhalt ist, ungeachtet dessen, dass Regelverstöße ebenfalls an der Tagesordnung sind.

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iHAPT

iHAPT

iHAPT - so nennt sich das erste, soeben angelaufene Forschungsprojekt des neuen Institutes iP3 Leipzig, das im Juni 2012 als In-Institut der Fakultät Medien der HTWK Leipzig gegründet wurde. Auf die Fahnen geschrieben hat man sich die „Entwicklung eines neuartigen, kombinierten Druck-Präge-Verfahrens für die Herstellung hochqualitativer, semihaptischer Strukturen". Ziel ist die Fertigung von Produkten mit neuartigen und realistisch wirkenden Effekten - „optisch wie haptisch”.

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Neuro-Nonsens - Das Hirn ist zu komplex für einseitige Botschaften

(Bildquelle: stapag)

Die Erkenntnisse der Neurowissenschaftler machen Schlagzeilen, infiltrieren das Marketing und werden von US-Kliniken bereits als Heilsversprechen genutzt. Doch es gibt einen gravierenden Haken: Häufig erzählen diese Botschaften nur die halbe Wahrheit.

Molly Crocket, passionierte Hirnforscherin aus Südkalifornien, räumt via Ted-Vortrag mit einigen mittlerweile weit verbreiteten Irrtümern auf. Zu ihren Spezialgebieten zählt die Auswirkung von Neurotransmittern auf die Entscheidungsfindung im Gehirn. Vor einigen Jahren untersuchte sie mit einem Team von Forschern, wie Serotonin unsere Entscheidungen in sozialen Situationen beeinflusst.

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Reisen als multisensorischer Genuss - die Marke „Urlaub in Österreich“

(Bildquelle: Fotolia)

Wer die schönste Zeit des Jahres plant, hat die Qual der Wahl. Denn nie waren die touristischen Angebote vielfältiger als heute. Die Bedeutung starker Marken als Entscheidungshilfe ist entsprechend gestiegen. Zu den aktuellen Erfolgs- beispielen zählt das Markenkonzept „Urlaub in Österreich“, in Abgrenzung zu Mitbewerbern wie der Schweiz, Südtirol und Bayern entwickelt.

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Strategie statt Bauchgefühl - wie sich multisensorisches Marketing auszahlt

(Bildquelle: Multisense)

Unter dem Titel: „Of Dollars and Senses – Does Multisensory Marketing Pay Off?“ legte die Business School der Universität Mannheim eine neue Studie vor – Kernthema der Analyse sind die Erfolgsfaktoren multisensorischer Gestaltung. Weitere Motive der Forscher: Obwohl sensorisches Marketing eine wirksame Strategie ist, sich von Wettbewerbern zu differenzieren, und die Konsumenten mit immer mehr multisensorisch gestalteten Produkten und Verkaufsräumen konfrontiert werden, sind wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema rar gesät.

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Storytelling & Haptik als Brückenschlag zwischen Online & Offline

(Bildquelle: asos magazine)

Mit Sicherheit nicht ganz uneigennützig, doch im Kern fraglos zutreffend ist dieser Bericht auf dem Portal der Deutschen Post. Der Autor konstatiert mit Blick auf erfolgreiche Onlinehändler, dass diese durch den Einsatz von hochwertigen Printprodukten den haptischen Kontakt mit ihren Kunden und somit den Brückenschlag vom Online in die offline-Welt suchen.

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The Selling-Power of Touch

Das Potential haptischer Medien zur Vertriebsaktivierung und Verkaufsförderung wird Olaf Hartmann seinen Zuhöreren in seinem Vortrag The Selling-Power of Touch erschließen. In einer optisch und akustisch überreizten Welt lenkt Hartmann den Blick auf Motorik und Tastsinn als wichtige und oft unterschätzte Reize für Werbung und Verkauf.

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Haptisch überzeugen - Überraschungskalender für sinnliche Momente

Jedes Monatsblatt bietet eine Überraschung, die verschiedene Sinne anspricht und zur Interaktion einlädt. Das spannende Produkt entstand im Rahmen eines Projektpraktikums im Studiengang Druck- und Medientechnologie an der Stuttgarter Hochschule der Medien. Unter dem Titel „Vita Studiosi“ – „Das Leben der Studenten“ präsentieren Studenten des fünften und sechsten Semesters einen Kalender, der zahlreiche Druck- und Verpackungstechniken virtuos nutzt und verbindet. Die Liebe zum Detail zieht sich bis in die Verpackung des Kalenders – zusammengefaltet verwandelt sie sich in einen Buchständer.

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Die haptische Dimension des Virtuellen

Schwarzes apple Logo auf silbernem Hintergrund

Bei den Themen Touch und Haptik hat das Unternehmen mit dem Apfellogo fraglos Akzente in diesem nicht mehr ganz so jungen Jahrhundert gesetzt. Ungezählte Patente - mit leidigen anhängigen Rechtsstreitigkeiten - pflastern die Erfolgsspur der Kalifornier. Erst 2011 hat Apple ein Patent für eine Multitouch-Tastatur mit Haptik zugesprochen bekommen, die der Mac-Hersteller bereits 2009 eingereicht hatte.

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Eine haptisch verankerte Erfahrung

LG Electronics eröffneten die Berliner IFA 2010 mit einem gigantischen 3D-Spektakel auf der Fassade der Kulturbrauerei. Mit diesem Auftritt promoteten die Südkoreaner die Neuheiten ihrer Android-Handys aus der LG Optimus-Serie.

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