Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Wissenschaftlich fundierte Antworten zu den Werbe-Wirkungseffekten von Print

„Anfassen und vertrauen“

Antworten zu Wirkungseffekten von Print ©Creatura

Im Herbst 2018 wurde die weltweit erste Metaanalyse zur Werbewirkung von Print vorgestellt. Die Vermessung des Werbewirksamkeitspotentials von Print entstand über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr.

Das Remscheider Multisense Institute analysierte im Auftrag der Creatura-Initiative des f:mp. (fachverband medienproduktion) mehr als 300 internationale Werbestudien, die die Werbewirkung von Print und Druckveredelung untersuchen.

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„Unser Hirn liebt Haptik”

„Crossmedia ist Trumpf“

„Unser Hirn liebt Haptik” ©horizont

Rund 300 Kreative und Marketer erlebten die Premiere des Content-Gipfel 2019 im Februar in Düsseldorf. Eingeladen hatte die Group M als Deutschlands maßgeblicherr Printplaner. Unter dem Motto “Inhalt vor Technik!?“ diskutierten Teilnehmer und Referenten aktuelle Erkenntnisse aus der Werbewirkungsforschung zur Bedeutung von Content und deren Umsetzung für Media und Kommunikation.

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"Facebook und Co wissen … , dass Print Vertrauen vermittelt"

Nach dem Technologie-Jahrzehnt wieder Werbewirkung im Fokus

Print vermittelt Vertrauen ©stapag

Ein Horizont-Interview mit Boris Schramm hat für Wellengang der ausgeprägteren Art in der hiesigen Werbe- und Marketingbranche gesorgt. Und natürlich für - durchaus zustimmende - Resonanzen, denn auf die war sein Interview erkennbar ausgelegt.

Nun ist Boris Schramm nicht irgendwer, sondern Geschäftsführer des Werbemedienriesen Group M und somit Deutschlands einflussreichster Printplaner. Nach einem Jahrzehnt der Technologiegetriebenheit sieht er für die herannahende Dekade den Fokus der Verlage und Contentlieferanten wieder bei der “Werbewirkungs- und Neuromarketing-Forschung”.

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Die Grenzen der Telefonwerbung

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Die Grenzen der Telefonwerbung ©stapag

Kein Einzelfall! Gerade wieder alle Hände voll zu tun und das Handy bimmelt. Die Telefonnummer auf dem Display kenne ich nicht. Statt den Anruf einfach wegzuwischen, hat der Daumen schon auf Annahme gedrückt, während der Hörer Richtung Ohrmuschel wandert: „Ja, bitte?“

Hätte ich mir doch denken können. Mal wieder ein Werbeanruf, natürlich unbestellt. Jetzt endlich mal die Frage loswerden: „Woher haben Sie meine Rufnummer?“ Auf einmal Rauschen in der Leitung...

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Motivierende Werbepost

Der Hype E-Mailing flaut ab

Motivierende Werbepost ©touchmore

Wie viele E-Mails erhalten Sie pro Tag? Wie viele davon sind für Sie relevant? Wie oft fragen Sie sich, wo all die Spammer Ihre E-Mail-Adresse gekapert haben?

Was vor einer Dekade noch als kostengünstig(st)er Werbekanal zu (potentiellen) Kunden gefeiert wurde, hat mittlerweile viel von seinem Glanz eingebüßt. Das omnipräsente, breit gestreute Kauf-mich-Getöse erntet(e) schon in der analogen Werbewelt wachsenden Überdruss und Reaktanz – warum sollte die digitale Steigerung der Angebotsflut eine andere Reaktion hervorrufen? Realiter potenziert sie den Nervfaktor weiter; das Netz ist prall gefüllt mit Tipps gegen Spam.

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Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Die Tür zu einem haptisch-multisensorischen Lebenskosmos

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit ©stapag

Keine Bange, ich möchte hier und heute kein Literaturseminar auf den Spuren von Marcel Proust vom Zaun brechen. Obwohl er für die Gehirn- und Gedächtnisforschung von durchaus gewichtiger Bedeutung ist. Sie erinnern sich: Der Geschmack und Geruch seines in Lindenblütentee getunkten "Petite Madeleine"-Gebäcks versetzt den Erzähler in "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" in seine Kindheit – mit all ihren Erinnerungen.

Die verlorene Zeit, die wir heute suchen, ist die, die uns unsere Smartphone-Screens rauben. Lebens- und Arbeitszeit, die wir in den digitalen Untiefen der Diffusionsmedien aussäen, ohne Früchte dafür zu erhalten. Ein schöner Allgemeinplatz, dem Sie gewiss zustimmen werden. Um gleich einen mentalen Haken daran zu setzen und weiter zu wischen auf Ihrem Screen.

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Auf der Suche nach der verlorenen Screenzeit

Vom Retransfer verströmter Online-Ressourcen ins Offline-Leben

Auf der Suche nach verlorener Screenzeit ©stapag

In meinem letzten Blog Auf der Suche nach der verlorenen Zeit hatte ich in Anlehnung an den US-amerikanischen Sachbuch-Autor und Speaker Paul Greenberg den gedankenlosen Umgang mit unseren mobilen Kommunikationsgeräten aufgegriffen. Dabei gerieten die dort investierten Ressourcen Geld und vor allem auch Zeit in den Blick.

Greenberg nun hat sich die Mühe gemacht, den unwiderbringlich verlorenen Ressourcen Äquivalente aus der Offline-Welt an die Seite zu stellen. Was könnte anstelle der digital verströmten Lebenszeit und den ausgelösten Kostenposten im Offline Bleibendes bzw. Weiterführendes gestaltet werden? Der Einfachheit halber bezogen auf den Zeitraum von einem Jahr.

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Eine neue Sicht auf Kunden und ihre Bedürfnisse

Lebensstil als Leitmotiv

Neue Sicht auf Kunden und ihre Bedürfnisse ©stapag

In der Sozialpsychologie hat man sich längst von tradierten Schichtenmodellen verabschiedet und stattdessen Milieus und Lebensstile in den Fokus gerückt. Ein flexibles Modell, das die fortschreitende Ausdifferenzierung moderner Gesellschaften spiegelt.

Im Laufe der vergangenen Dekaden wuchs die Anzahl der Milieus mit spezifischen Werten, Verhaltensmustern, Interessen usw. kontinuierlich. Demographische Daten wie Alter und Geschlecht werden zwar weiter zugeordnet, spielen aber schon aufgrund all ihrer Überschneidungen keine Schlüsselrolle mehr.

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Die Macht der Binsenweisheiten

Das private Individuum hinter dem öffentlichen User

Die Macht der Binsenweisheiten ©stapag

Mark Zuckerberg, der Arme, der inzwischen eher als Getriebener seines eigenen Netzwerkes erscheint denn als sein Gestalter, greift zur Binse, um seine Deutungshoheit wiederzuerlangen. Und diesmal liegt er gar nicht soweit daneben. Denn neben unserer durch die sozialen Netzwerke herausgearbeiteten exhibitionistischen Ader verfügen wir auch immer noch über das Urbedürfnis der Privatheit und Nähe.

Und so erklärt uns Zuckerberg: “As I think about the future of the internet, I believe a privacy-focused communications platform will become even more important than today's open platforms. Privacy gives people the freedom to be themselves …” Eine Zäsur, eine Kehrtwendung um 180 Grad.

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Die Zukunft des Lesens

Interdisziplinäre Metastudie mit über 170.000 Teilnehmern

Die Zukunft des Lesens ©stapag

Für die Dauer von vier Jahren wählen wir hierzulande unsere Länderregierungen und unsere Bundesregierung. Ein Zeitraum, in dem viel verändert und weiterentwickelt kann, aber auch verloren werden kann – durch Nichtstun. Oder so tun als ob.

Nichtstun, die Gegebenheiten und beschleunigten Dynamiken einfach und unreflektiert hinnehmen ist eine der gefährlichsten Begleiterscheinungen unserer Zeit. Einen Gegenentwurf dazu verkörpert das EU-finanzierte europäische Forschungsnetzwerk Evolution of Reading in the Age of Digitisation (E-READ).

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Embodiment - verstehen & behalten

Print behält seine lernpädagogische Relevanz

Embodiment - verstehen & behalten ©stapag

In meinem letzten Blog über Die Zukunft des Lesens habe ich die Metastudie des europäische Forschungsnetzwerk Evolution of Reading in the Age of Digitisation (E-READ) und die Stavanger Erklärung der beteilgten Wissenschaftler aufgegriffen.

Im Kern beschäftigt sich E-READ mit der Frage, wie wir im Hybrid-Zeitalter von Lesen und Schreiben die zur Verfügung stehenden digitalen und analogen Ressourcen Altersgruppen- und nutzungsbezogen optimal ausschöpfen und verbinden können.

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Printmedien für Entspannung und Inspiration

Auch die Analogkultur blüht weiter

Printmedien für Entspannung und Inspiration ©stapag

Auf Umfragen basierende Studien der Marktforscher können weder Empathie für die Zielgruppe ersetzen noch implizite (Kauf)Motive erhellen. Doch sobald es um Updates in einer höchst komplexen Welt geht, liefern sie nach wie vor wertvollen Input zu überindividuellen gesellschaftlichen Entwicklungen quer durch die Altersstufen.

Die jährlich erhobene best for planning – b4p –gilt als umfassendste Erhebung unter deutschen Konsumenten. Im Fokus: aktuelle Entwicklungen in Kaufverhalten und Mediennutzung sowie die Wünsche, die Menschen hegen.

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#instagrammable moments

Das Leben an der schönen Oberfläche

#instagrammable moments ©stapag

Die einen lieben sie, die anderen reagieren eher genevt auf die Hashtagwelt. Bekannt wurden sie vor allem durch den Kurznachrichtendienst Twitter, zum Lifestyle-Narrativ vollends durch Instagram.

Selbstinszenierung (Selfies) trifft auf den schönen Schein. Instagramfähig müssen sie sein, die Locations und schönen Dinge des Lebens bis hin zum coolen Outfit. Die Instagrammisierung des Lebens fördert Trends und Subtrends, die die Gründer der Bilderplattform kaum auf der Rechnung gehabt haben dürften.

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Haptik hautnah

Das boomende Bedürfnis nach Berührung

Haptik hautnah ©stapag

Insbesondere in den Ballungsräumen wachsen Singlekultur und Einsamkeit. Die um sich greifende digitale Vernetzung kann das Bedürfnis nach empathischen Beziehungen und echter Nähe nur peripher erfüllen.

Mit Blick auf die aktuelle Situation entpuppt sich Social Media zusehends als Spielwiese für Nar(r)zissten, mehr oder weniger subversive Werbebotschaften und Vorschub für die Illusion, allseits verbunden zu sein.

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Eine haptische Verschwörung?

Steckt hinter der Stavanger Erklärung eine Ideologie?

Eine haptische Verschwörung? ©stapag

Nils Minkmar, Autor im Kulturressort des Spiegel, hat in einem seiner jüngeren Kommentare lesenswerte Gedanken zur deutschen Identitätskrise dargelegt.

Eingedenk des nicht enden wollenden öffentlichen Gezankes zu wichtigen wie auch vor allem nichtigen Anlässen bescheinigt er dem Land eine “Vorliebe für identitätspolitische Minimalskandale”. Ja, Minkmar geht sogar einen Schritt weiter und bescheinigt uns: Wir leben “ … in einer neuen Epoche, der des Minimalskandals”.

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Von Deepfakes zu Deephaptics?

Kann ich meinen Augen und Ohren noch trauen?

Von Deepfakes zu Deephaptics? ©stapag

Zum an- unnd abschwellenden Hintergrundrauschen unserer Zeit gehört der Umgang mit der Wahrheit. „Fake News“, „alternative Realitäten“ und mehr und mehr auch „Deepfakes“ sind die dazu gehörigen Schlagworte. Insbesondere die Deepfakes lassen aufhorchen.

Bei ihnen werden unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz (KI oder AI) Video- und Tonaufnahmen manipuliert – mit täuschend echten Ergebnissen. Die wiederum, wenn sie zielgerichtet eingesetzt werden, auf den fruchtbaren Boden der daueraufgeregten sozialen Netzwerke fallen und dort gerne und vor allem rasch weiterverarbeitet, sprich geteilt werden.

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AdBlocker - Kein Bock auf Online-Werbung?

Was AdBlocker-User antreibt

AdBlocker - Kein Bock auf Online-Werbung? ©YouGov

Für Werber ein altbekanntes wie lästiges Problem: AdBlocker. Installiert auf dem heimischen PC und natürlich auch auf den mobilen Endgeräten vieler Nutzer.

Lästig? Vor allem auch ein teures Problem. Werbers Werbung wird gar nicht erst auf den Screens ausgespielt. Ein relevanter Teil der Zielgruppe fällt Online sozusagen flach. Was natürlich impliziert, dass die AdBlocker-abstinenten Nutzer Online-Werbung die gewünschte wie auch notwendige Aufmerksamkeit zuteil werden lassen.

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„Das Hirn braucht Halt”

Technische Standards sind keine Werbewirkung

„Das Hirn braucht Halt” ©GroupM

Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit, am ersten Düsseldorfer Content-Gipfel als Speaker mitzuwirken. Eine erste Bilanz hatten wir in unserem Blogbeitrag „Unser Hirn liebt Haptik” gezogen.

Inzwischen hat die GroupM Germany GmbH als Veranstalterin das Geschehen des Content Gipfel 2019 auf ihrer Website detailliert in Wort und Podcast, den Vortragvideos samt Vortag-PDFs sowie natürlich auch im Bild , dokumentiert (den Link finden Sie am Ende dieses Blogs). Für mich persönlich spiegelt sich die Relevanz dieses Gipfeltreffens auch darin wider, als ich mich mit einigen der Gipfelakteuren bereits im Vorfeld inhaltlich u.a. in Blogform auseinandergesetzt habe.

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Neue haptisch-multisensorische Erlebnisräume

Das immersive Theater und die sensorische Inszenierung

Haptisch-multisensorische Erlebnisräume ©dotdotdot

In der Kunst des 20. Jahrhunderts gab es schon früh Bestrebungen, die Trennung von Kunst und Alltag zu überwinden. Eine exponierte Kunstform für diese Initiativen war natürlich das Theater – und ist es auch heute noch.

Seit vielen Jahren sogar wieder verstärkt. Das interaktive oderauch immersive Theater, simplifizierend gerne als „Mitmach-Theater“ apostrophiert, hat Konjunktur. Bei diesem Theaterformat wird das Publikum und mit ihm jedes einzelne Besucherindividuum interagierender Teil der Aufführung. Alle werden zu Schauspielern und erleben eine neue Realität.

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Der haptische Glücksmoment

Glück im Spiel

Der haptische Glücksmoment ©stapag

Ein neuer Trend schwappt aus Asien zu uns herüber: die Jagd nach dem kurzen Glücksmoment. Im Bestreben nach Stressreduktion und Selbstachtsamkeit suchen Berufstätige, aber auch Jugendliche nach Inseln der Glückseligkeit im malmenden, treibenden Räderwerk des Alltags.

Sie finden diese kurzen Glücksmomente - wenig überraschend - im Konsum. Bei genauerem Hinschauen zeigt sich jedoch, dass es insbesondere zwei Komponenten sind, die diese Glücksmomente konstituieren.

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