„Millionen Klicks bedeuten nicht automatisch Millionen Umsätze“

von Sven Scharr am Donnerstag, 28 März 2019. Veröffentlicht in Verkaufsförderung

Man kann sich optisch und akustisch berieseln lassen, haptisch aber nicht

Der Haptik-Experte Olaf HartmannNach langer Inkubationszeit markiert das Jahr 2019 offenbar auch in Marketing und Werbung einen Paradigmenwechsel. Onlinewerbung hat vom Glanz des  Alleskönners eingebüßt. Die Renaissance klassischer, analoger Marketingdisziplinen ist eine direkte Folge. In diesem Zusammenhang gerät auch die Relevanz der haptisch-multisensorischen Kommunikation in den Fokus.

Diese Neujustierung der Perspektivik lässt sich auch auch bei den Marketing-Gazetten wie Horizont und w&v belegen. Das haptisch-multisensorische Marketing hat sein redaktionelles Mauerblümchendasein abgestreift und sich im Relevant Set der Redaktionen verankert. Unser Hirn braucht eben Halt.

 

Sound is Touch

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 27 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Die richtige Berührung zur richtigen Zeit

Visualisierung von Schallwellen und FingerabdruckEin Paradigmenwechsel liegt in der Luft: von der monosensorischen Visualität des digital life “hin (zurück) zum Menschen als einem multisensorischen Wesen” . Zu diesem Zweck rückt Matthew Bennett, Head of Sound + Sensory Design bei Microsoft, ein holistisches Menschenbild ins Zentrum seiner Überlegungen.

Dabei setzt er bei seiner Kernkompetenz an, dem Sounddesign. Die moderne Klanglandschaft mit ihren Geräten und Apps hat für Bennett vor allem den Charakter einer “fragmentierten und halbfunktionellen Audiowelt”, die enervierende Klänge emittieren. “Time and attention are among our most valuable resources. The last thing we need is more sounds competing for our attention.” Also sagt Microsofts oberster Sounddesigner dieser Lärmbelästigung den Kampf an.

 

Mehr sehen, weniger fühlen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 26 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Die Welt ist kein Flachbildschirm

Antistress-Werbeartikel auf einer DigitalmesseKein Zweifel, die Gleichlaufschwankungen in den globalen Systemen im noch jungen 21. Jahrhundert sind kaum zu ignorieren. Doch was ist zu tun? Einfache Lösungen existieren nicht, denn die Herausforderungen sind so mehrschichtig wie komplex.

Hilfreich ist das Fokussieren auf konstitutive Fehlentwicklungen, deren Analyse und das Aufzeigen weiterführender Korrekturen und Ansätze. Matthew Bennett, Head of Sound + Sensory Design bei Microsoft, nimmt sich in diesem Bestreben gleich einer fundamentalen Dissonanz an, wie ich sie in meinem Blogbeitrag Die Geburt der Aufmerksamkeitssauger bereits angerissen habe.

 

2007: Die Geburt der Aufmerksamkeitssauger

von Olaf Hartmann am Montag, 25 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

“Die digitalen Erlebnisse wirken jetzt wie eine Last”

Personen starren auf ihre SmartphonesEine Meldung der der Funke Mediengruppe lässt aufhorchen. Danach hat sich die Krankentage-Frequenz aufgrund psychischer Probleme in der Dekade zwischen 2007 und 2017 mehr als verdoppelt.

In Zahlen liest sich das so: von 48 Millionen auf 107 Millionen Erkrankte. Potenzierung des ökonomischen Schadens: von 12,4 Milliarden Euro auf 33,9 Milliarden Euro. Man kann das, je nach politischer Lesart, als einkalkulierten Arbeitnehmer-Verschleiß der Wirtschaft apostrophieren.

 

“Wieso die Haptik im E-Commerce entscheidend ist”

von Olaf Hartmann am Sonntag, 24 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Der Tipping-Point für die Haptik-Relevanz

Frau hält Produkt-SamplesDas Horizont-Interview mit GroupM-Geschäftsführer Boris Schramm im Januar 2019 hatte für einigen - zustimmenden - Wirbel in der Agenturszene gesorgt und ganz nebenbei den Düsseldorfer Content-Gipfel der GroupM präludiert.

Es scheint, dass dieser Gipfel tatsächlich zu einer Art Tipping-Point im Denken der Kreativen und Marketer bezüglich der Haptik-Relevanz geworden ist. Einer der auffälligen Indikatoren: Quantität wie Qualität der redaktionellen Beiträge zur Haptik ziehen spürbar an. Insbesondere die Horizont setzt sich hier als Thementreiber an die Spitze.

 

Die Haptikforschung blüht auf

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 21 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Sachbücher zum Tastsinn boomen

Mann liest in aufgeschlagenem BuchLange Jahre führte die Haptikforschung ein Schattendasein. Doch jetzt scheint der Wendepunkt erreicht – immer mehr Studien bringen Licht in die vielfältigen Aufgaben und Qualitäten des komplexen Sinns für Berührung und Bewegung.

Ein Beitrag des Deutschlandfunks konstatiert anlässlich der Leipziger Buchmesse, dass jetzt auch Sachbücher zu Haptik und Tastsinn Konjunktur feiern, und stellt diverse Neuerscheinungen kurz und bündig vor.

 

Wissenschaftlich fundierte Antworten zu den Werbe-Wirkungseffekten von Print

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 20 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

„Anfassen und vertrauen“

Cover der ersten Metaanalyse PrintIm Herbst 2018 wurde die weltweit erste Metaanalyse zur Werbewirkung von Print vorgestellt. Die Vermessung des Werbewirksamkeitspotentials von Print entstand über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr.

Das Remscheider Multisense Institute analysierte im Auftrag der Creatura-Initiative des f:mp. (fachverband medienproduktion) mehr als 300 internationale Werbestudien, die die Werbewirkung von Print und Druckveredelung untersuchen.

 

„Unser Hirn liebt Haptik”

von Sven Scharr am Dienstag, 19 März 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

„Crossmedia ist Trumpf“

horizont-Bericht vom Content-GipfelRund 300 Kreative und Marketer erlebten die Premiere des Content-Gipfel 2019 im Februar in Düsseldorf. Eingeladen hatte die Group M als Deutschlands maßgeblicherr Printplaner. Unter dem Motto “Inhalt vor Technik!?“ diskutierten Teilnehmer und Referenten aktuelle Erkenntnisse aus der Werbewirkungsforschung zur Bedeutung von Content und deren Umsetzung für Media und Kommunikation.

 

"Facebook und Co wissen … , dass Print Vertrauen vermittelt"

von Olaf Hartmann am Montag, 18 März 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Nach dem Technologie-Jahrzehnt wieder Werbewirkung im Fokus

Diverse Printmailings, 3-D-MailingEin Horizont-Interview mit Boris Schramm hat für Wellengang der ausgeprägteren Art in der hiesigen Werbe- und Marketingbranche gesorgt. Und natürlich für - durchaus zustimmende - Resonanzen, denn auf die war sein Interview erkennbar ausgelegt.

Nun ist Boris Schramm nicht irgendwer, sondern Geschäftsführer des Werbemedienriesen Group M und somit Deutschlands einflussreichster Printplaner. Nach einem Jahrzehnt der Technologiegetriebenheit sieht er für die herannahende Dekade den Fokus der Verlage und Contentlieferanten wieder bei der “Werbewirkungs- und Neuromarketing-Forschung”.

 

Die Grenzen der Telefonwerbung

von Olaf Hartmann am Freitag, 15 März 2019. Veröffentlicht in Hapticals

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Frauenhände bedienen Smartphone-DisplayKein Einzelfall! Gerade wieder alle Hände voll zu tun und das Handy bimmelt. Die Telefonnummer auf dem Display kenne ich nicht. Statt den Anruf einfach wegzuwischen, hat der Daumen schon auf Annahme gedrückt, während der Hörer Richtung Ohrmuschel wandert: „Ja, bitte?“

Hätte ich mir doch denken können. Mal wieder ein Werbeanruf, natürlich unbestellt. Jetzt endlich mal die Frage loswerden: „Woher haben Sie meine Rufnummer?“ Auf einmal Rauschen in der Leitung...

 

<<  1 2 3 4 [56 7 8 9  >>  

Blog durchsuchen

Über diesen Blog

Willkommen beim Haptik-Effekt Blog von Touchmore!

Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

Touchmore Logo

Touchmore GmbH
Haptische Markenkommunikation
Am Bruch 5
42857 Remscheid
Deutschland

Fon: +49 (0)2191-9837-0
Fax: +49 (0)2191-9837-22
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.touchmore.de