Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Emotionen zum Nachhören

24 Emotionen auf einer interaktiven Karte

Emotionen zum Nachhören ©University Kerkley

Jedes sinnliche Signal küsst Emotionen wach, die wir in unserem Unterbewusstsein abgespeichert haben: Töne, Gerüche, Bilder, Geschmackserlebnisse. Sogar Produkthaptik triggert Emotionen.

Wer die sensorischen Codes kennt und ihre Anwendung beherrscht, erreicht messbar mehr in Marketing und Vertrieb. Wer gar einen Überblick unseres Emotionsspektrums erlangt und seine verborgenen Zusammenhänge, schafft den Sprung auf eine neues Level.

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Digital Natives und die neue Nachdenklichkeit

Nach dem Hype breitet sich Ernüchterung aus

Digital Natives: die neue Nachdenklichkeit ©stapag

Wie hoch schätzen Sie den Prozentsatz der deutschen Offliner unter den 14- bis 24-Jährigen ein? Gleich Null? Damit liegen Sie richtig. Jedenfalls nach den statistischen Daten, die dem DIVSI – Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet – vorliegen.

Zwar unterstreicht der bis zum Anschlag gesättigte Markt, dass Smartphone & Co. längst zu unverzichtbaren Alltagsinstrumenten avanciert sind. Doch die Euphorie, die einst von den digitalen Innovationen ausgelöst wurde, verklingt zusehends – auch bei den jungen Zielgruppen.

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Von der Postkarte zum Printmailing

Die Postkarte wird 150 Jahre alt

Von der Postkarte zum Printmailing ©stapag

Jubiläen, Gedenk- und Feiertage: kein Tag inzwischen mehr, der nicht irgendwem oder irgendwas gewidmet ist. Komplettiert und (oft zu Recht) auch überlagert von den Jahrestagen wichtiger historischer Ereignisse. Das Salz in der Erinnerungssuppe aber sind unsere ganz persönlichen Erinnerungskalender: Tage, Monate und Jahre, die unsere Vita geprägt haben, uns zu dem formten, die wir sind.

Oft verbunden mit Zeugnissen unserer Erinnerung: gesammelte Gegenstände, Souvenirs, Bilder, Urkunden, Zeitungsschnipsel, Tagebücher, Briefe – und Postkarten. Letzteren habe ich an dieser Stelle schon einmal als Haptik Nostalgie einen Blog gewidmet.

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Haptik und das Internet der Dinge

Kleine Dinge mit großer Wirkung

Haptik und das Internet der Dinge ©stapag

Im Zuge der allgegenwärtigen Digitalisierung nimmt auch das Internet der Dinge (IoT für Internet of Things) sprunghaft Fahrt auf. Aktuelle Studien prognostizieren bis zum Jahre 2025 der vernetzten Dingwelt ein Volumen von 100 Milliarden Einheiten. Und das ist erst der Anfang!

Umgerechnet auf die Erdbevölkerung wären das 14 mit dem Internet verbundene Geräte pro Kopf. Gesteuert über die Cloud durch Programme und Apps. Unsere Hände sind dabei immer weniger im Spiel. Allenfalls über den Griff zum Smartphone zwecks Appcheck, sprich Steuerung und Kontrolle der sich verselbstständigen Objekte.

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Gattungsstudie “Der Faktor Print”

Top-Werbewirkung in Print

Gattungsstudie “Der Faktor Print” ©Score Media

Print bewegt die Gemüter. Erst unlängst hat das Multisense Institut in Kooperation mit der Creatura-Initiative die weltweit erste Metaanalyse zur Werbewirkung von Print vorgelegt. Auf Basis von rund 300 ausgewerteten Einzelstudien haben die Initiatoren die Vermessung des Werbewirksamkeits-potentials von Print geleistet.

Bei dem hohen Interesse am Medium Print ist es kaum verwunderlich, dass die Flut an diesbezüglichen aktuellen Einzelstudien keinen Abriss erfährt. Nun hat der der Zeitungsvermarkter Score Media in Zusammenarbeit mit Annalect nachgelegt.

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Das Ei als haptisch-multisensorisches Symbol

#TalkingEgg #WeGotThis #EggGang

braunes Ei

Das Osterfest naht. Ein vorzüglicher Anlass zur Kundenpflege. Gerade in diesem Jahr. Warum? Ganz simpel: Nie war die Aufmerksamkeit für das Ei größer. Woran ich das festmache? Am Instagram-Ei. 10 Millionen Abonnenten, rund 52,5 Millionen Likes (Stand Februar 2019) für das erste am 4. Januar 2019 gepostete Bild auf world_record_egg.

Ein simples Zahlenspiel? Nicht ganz. Wir reden schließlich über einen ei(n)samen Instagram-Rekord. Binnen 9 Tagen erreichte das Ei-Bildnis das vom Accountbetreiber selbstgesteckte Ziel von 18 Millionen Likes und pulverisierte den Rekord der bis dahin amtierenden Likes-Queen, das Instagram- und TV-Soap-Sternchen Kylie Jenner.

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“Spüre die Kraft”

Wenn Haptik Träume wahr werden lässt

“Spüre die Kraft” ©stapag

Vor kurzem habe ich in meinem Blogbeitrag zum Ruf nach einer Aufmerksamkeitssteuer darüber geschrieben, wie sich eine ganze Zielgruppe in der gesellschaftlichen Sozialschöpfung und in der ökonomischen Wertschöpfungskette schlicht selber aus dem Rennen nimmt – durch ihre virtuelle Spielsucht nämlich.

Mehr spielen, weniger Einkommen, weniger Bruttosozialprodukt, so lautet die einfache wie fatale Formel. Mehr spielen, realistischer durch eine ausgereifte Touch-Technologie spielen können – das ist zweifelsfrei einer der relevanten Treiber der artifiziellen Haptikforschung und Ingenieurskunst.

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Online-Werbung und Compliance

Der Cyberkriminalität ein Schnippchen schlagen

Online-Werbung und Compliance ©stapag

Eine Hackergruppe als Arbeitgeber? Muss man ganz offensichtlich als – wenn auch illegalen Teil – unser Ökonomie heutzutage zur Kenntnis nehmen und in seine Konsequenzen mit einbeziehen.

Wobei wir nach unserem ersten Blogteil zu diesem Thema wieder bei den Akteuren von The Dark Overlord und ihrem Stellenangebot wären. Veröffentlicht auf dem KickAss Forum, einem cyberkriminellen Marktplatz im Darknet (Qualifizierung eines Steemit-Users: “KickAss is one of the best hacking forums, specializing in malware, exploits, and accounts.”).

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Eine Hackergruppe als Arbeitgeber?

Im Reich der unfreiwilligen Datenverluste

Eine Hackergruppe als Arbeitgeber? ©stapag

Einigen von Ihnen ist vielleicht schon häufiger der Begriff “Overlord” untergekommen. So lautete der Codename für die Landung der Alliierten in der Normandie 1944, die sich 2019 zum 75. Mal jährt. Wobei Overlord in der Übersetzung der Oberlehnsherr oder der Herrscher ist, als Verb beherrschen oder – Achtung! – überwachen entspricht.

Nun stoßen wir im Reich der Hacker und unfreiwilligen Datenverluste immer wieder einmal auf die dunkle Steigerung von Overlord: “The Dark Overlord”, wie sich eine obskure, in ihren Gefilden aber durchaus erfolgreiche Hackergruppe konsequenterweise getauft hat.

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Trendreport Konsumentenhaltung

Grüner, unabhängiger, informierter

Trendreport Konsumentenhaltung ©stapag

Das Karussell kurzfristiger Trends dreht sich weiter im Turbogang. Doch auch in schnelllebigen Zeiten zeichnen sich Tendenzen ab, die weiter wachsen und sich auf breiter Front durchsetzen.

Dazu zählt glücklicherweise auch nachhaltiger Konsum. Weniger als Lippenbekenntnis, vielmehr als Entscheidungsmaxime beim Kauf. Einer der Kernaspekte, den auch die kürzlich publizierten „Top 10 Global Consumer Trends“ der Marktforscher von Euromonitor International unterstreichen.

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Die Neuro-Glücksformel

Mit einem Lächeln fängt alles an

Die Neuro-Glücksformel ©stapag

Die Frage, wie wir ein erfülltes Leben führen können, beschäftigte schon die großen Denker der Antike. Heute wimmelt es von Ratgebern zum Thema. Ob Philosophie, Psychologie oder Religion – Inspiration kommt aus den verschiedensten Quellen. Mit der Glücksforschung wurde sogar eine spezialisierte Wissenschaft ins Leben gerufen.

Jetzt meldet sich auch ein Hirnforscher und Biologe zu Wort. Zu den Expertisen von Gerald Hüther zählt, komplexe Information wie Forschungs-Updates aus den Neurowissenschaften selbst für Laien verständlich und anschaulich darzustellen.

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Digitales Banking für Bestager?

Begehrte Zielgruppe 50plus

Digitales Banking für Bestager? ©stapag

Für die Deutschen gehören digitale Begleiter längst zum Alltag – das schließt auch die Nutzung für Bankgeschäfte ein. Allerdings scheiden sich bei dem sensiblen Thema digitales Banking die Geister quer durch die Generationen.

Für die Studie „Liquidität 50Plus“, seit 2013 jährlich von der TeamBank initiiert, wurden im Frühjahr 2018 insgesamt 1.002 repräsentativ ausgewählte Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren interviewt.

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KI und Tastsinn

Fake News waren erst der Anfang

KI und Tastsinn ©TheVerge

Das Thema Vertrauensschwund mischt zusehends auch die Marken- und Medienwelt auf. Entlarvenden Begriffen, die längst im Volksmund angekommen sind, z.B. Mogelpackungen und Werbelügen, gesellen sich in den letzten Jahren immer neue Wortschöpfungen hinzu: Lügenpresse, Fake News, Cyber-Mobbing ...

Dabei hat die digitale Sphäre auch im Bereich Vertrauensverlust besondere Treiberqualitäten entwickelt. Neben den bereits genannten Negativ-Trends locken u. a. Fake-Profile auf Dating Plattformen und Social Media Kanälen, die zudem von PR-Leuten unterwandert sind, Influencer, die als unglaubwürdige Markenbotschafter einen Hype mehr dämpfen, Phishing Mails, die deutschen Unternehmen im letzten Jahr einen Schaden von 55 Mrd. Euro bescherten usw.

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Verführerisch für Haut und Hand

Shoppen als sinnliches Vergnügen

Verführerisch für Haut und Hand ©stapag

Wenn Frauen ihren nach wie vor geliebten Boutiquen-Bummel genießen, sind die Hände immer im Spiel. Streicheleinheiten für flauschige Pullover, beherzte Griffe in die verlockende Kiste mit T-Shirts im Angebot, kleine Dehnproben fürs Material.

Und wenn es nach einigen Sondierungsrunden mit voll gepacktem Arm zur Anprobe geht, wird auch dem Berührungsgefühl auf der Körperhaut nachgespürt. Das Shopping-Erlebnis als eine haptisch-multisensorische Symphonie.

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Private Termine: Cloud oder Papierkalender?

Studie: Digitale vs. analoge Kalendernutzung

Private Termine: Cloud oder Papierkalender? ©stapag

Vertrauen ist eine Währung, deren Verlust oder Fehlen zu Stillstand oder Abwendung führt. Privat wie auch in der Politik und Markenkommunikation.

In diesem Zusammenhang kommt unserem Tastsinn als psychologischem Wahrheitssinn eine vertrauensstiftende Bedeutung zu. Ein buchstäbliches Faustpfand in Zeiten von Populisten, Spaltern, Realitätsrelativierern, Internettrollen und Hackern.

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Der Ruf nach einer Aufmerksamkeitsteuer

Wenn die Zielgruppe als Konsumenten ausfällt

Der Ruf nach einer Aufmerksamkeitsteuer ©stapag

Die Rufe nach einer Aufmerksamkeitssteuer, sie mehren sich. Klar sind auch die Adressaten mit Facebook und Google an ihrer Spitze. Diese Rufe sind nicht neu. Sie erhalten neuerdings aber  neue Würze. Die basiert auf einem unlängst publizierten Essay eines US-amerikanischen Autorenduos. Und der hat es durchaus in sich.

Eine besondere brisanz erhält der Essay durch den bemerkenswerten Umstand, dass mit Andrew Kortina einer der beiden Autoren ein erfolgreicher Digitalunternehmer ist, der den in den USA besonders beliebten Bezahldienst Venmo an den Start gebracht hat. So erfolgreich, dass er zwischenzeitlich in den Besitz von Ebay bzw. PayPal übergegangen ist.

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Crossmedia mit sinnlichen Highlights

German Design Award für Milka Kampagne

Crossmedia mit sinnlichen Highlights ©SH|FT TWT

„Love is in the Air ...“ Dieser Ohrwurm eroberte 1977 die Discos rund um den Globus und zählt seitdem zu den Evergreens der Liebessongs. 2017 lockte der Titel als Leitmotto der Milka Valentinstags-Kampagne – ein beispielhaftes Cross Media-Projekt, konzipiert und realisiert von SH|FT TWT Strategy Consulting, eine Tochteragentur der TWT Digital Group.

Den digitalen Mittelpunkt der Kampagne bildete eine Microsite, über die Fans der Marke virtuelle Ballons mit Liebesbotschaften verschicken und an einem Gewinnspiel teilnehmen konnten.

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Was willst du, Blut?

Sind die digitalen Medien die Antwort auf alles?

Was willst du, Blut? ©touchmore

Als Creative Director, Texter und Autor ist Dave Trott ein branchengegerbter, geschätzter Fahrensmann der internationalen Werbung. Der gebürtige Brite studierte zunächst am Pratt Institute in New York, wo er auch Werbung machte, bevor er die Werbeagenturen Gold Greenlees Trott, Bainsfair Sharkey Trott und Walsh Trott Chick Smith aus der Taufe hob.

In seinen Blogs und Kommentaren präsentiert er sich immer wieder als scharfsinniger Beobachter und Kritiker seiner Zunft. Wie beispielweise in seinen Gedanken zum Tode George Washingtons, dessen Begleitumstände ihn an die Situation der heutigen Werbung erinnern.

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Multisensorisches Messe-Einladungsmailing

"Was läuft in Zukunft in Ihrer Branche?"

Multisensorisches Messe-Mailing ©Jahns and Friends

An dieser Stelle heben wir auch immer wieder gerne und mit großem Vergnügen den Blick über den eigenen Tellerrand und lassen uns von den gekrönten als auch ungekrönten Ideen für responsestarkes Dialogmarketing unserer Kollegen aus den Dialogmarketing-Agenturen inspirieren.

So zum Beispiel auch durch die Einreicher und Ausgezeichneten der 2. MAX-Awards 2018. Der MAX-Award wurde 2017 durch den DDV aus der Taufe gehoben und ist an die Stelle des früheren  Deutschen Dialogmarketing Preises getreten. Max steht dabei für “Marketing Excellence und ein Maximum an Kreation und Effizienz”.

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Mit Bildern berühren

Visueller Trend der fühlbaren Bilder

Mit Bildern berühren ©stapag

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Vorausgesetzt, es weckt Emotionen beim Empfänger, indem es schon intuitiv die Sinne anspricht. Dann kann man auch mit Bildern berühren.

Um diesen Anspruch in der Werbekommunikation einzulösen, empfiehlt sich insbesondere die multisensorische Visualisierung bzw. Inszenierung von Produkt- und Markenerlebnissen, vorzugsweise mit für die Zielgruppe identifikationsstarken Testimonials.

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