Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Von Deepfakes zu Deephaptics?

Kann ich meinen Augen und Ohren noch trauen?

Von Deepfakes zu Deephaptics? ©stapag

Zum an- unnd abschwellenden Hintergrundrauschen unserer Zeit gehört der Umgang mit der Wahrheit. „Fake News“, „alternative Realitäten“ und mehr und mehr auch „Deepfakes“ sind die dazu gehörigen Schlagworte. Insbesondere die Deepfakes lassen aufhorchen.

Bei ihnen werden unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz (KI oder AI) Video- und Tonaufnahmen manipuliert – mit täuschend echten Ergebnissen. Die wiederum, wenn sie zielgerichtet eingesetzt werden, auf den fruchtbaren Boden der daueraufgeregten sozialen Netzwerke fallen und dort gerne und vor allem rasch weiterverarbeitet, sprich geteilt werden.

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AdBlocker - Kein Bock auf Online-Werbung?

Was AdBlocker-User antreibt

AdBlocker - Kein Bock auf Online-Werbung? ©YouGov

Für Werber ein altbekanntes wie lästiges Problem: AdBlocker. Installiert auf dem heimischen PC und natürlich auch auf den mobilen Endgeräten vieler Nutzer.

Lästig? Vor allem auch ein teures Problem. Werbers Werbung wird gar nicht erst auf den Screens ausgespielt. Ein relevanter Teil der Zielgruppe fällt Online sozusagen flach. Was natürlich impliziert, dass die AdBlocker-abstinenten Nutzer Online-Werbung die gewünschte wie auch notwendige Aufmerksamkeit zuteil werden lassen.

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„Das Hirn braucht Halt”

Technische Standards sind keine Werbewirkung

„Das Hirn braucht Halt” ©GroupM

Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit, am ersten Düsseldorfer Content-Gipfel als Speaker mitzuwirken. Eine erste Bilanz hatten wir in unserem Blogbeitrag „Unser Hirn liebt Haptik” gezogen.

Inzwischen hat die GroupM Germany GmbH als Veranstalterin das Geschehen des Content Gipfel 2019 auf ihrer Website detailliert in Wort und Podcast, den Vortragvideos samt Vortag-PDFs sowie natürlich auch im Bild , dokumentiert (den Link finden Sie am Ende dieses Blogs). Für mich persönlich spiegelt sich die Relevanz dieses Gipfeltreffens auch darin wider, als ich mich mit einigen der Gipfelakteuren bereits im Vorfeld inhaltlich u.a. in Blogform auseinandergesetzt habe.

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Neue haptisch-multisensorische Erlebnisräume

Das immersive Theater und die sensorische Inszenierung

Haptisch-multisensorische Erlebnisräume ©dotdotdot

In der Kunst des 20. Jahrhunderts gab es schon früh Bestrebungen, die Trennung von Kunst und Alltag zu überwinden. Eine exponierte Kunstform für diese Initiativen war natürlich das Theater – und ist es auch heute noch.

Seit vielen Jahren sogar wieder verstärkt. Das interaktive oderauch immersive Theater, simplifizierend gerne als „Mitmach-Theater“ apostrophiert, hat Konjunktur. Bei diesem Theaterformat wird das Publikum und mit ihm jedes einzelne Besucherindividuum interagierender Teil der Aufführung. Alle werden zu Schauspielern und erleben eine neue Realität.

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Der haptische Glücksmoment

Glück im Spiel

Der haptische Glücksmoment ©stapag

Ein neuer Trend schwappt aus Asien zu uns herüber: die Jagd nach dem kurzen Glücksmoment. Im Bestreben nach Stressreduktion und Selbstachtsamkeit suchen Berufstätige, aber auch Jugendliche nach Inseln der Glückseligkeit im malmenden, treibenden Räderwerk des Alltags.

Sie finden diese kurzen Glücksmomente - wenig überraschend - im Konsum. Bei genauerem Hinschauen zeigt sich jedoch, dass es insbesondere zwei Komponenten sind, die diese Glücksmomente konstituieren.

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Emotionen zum Nachhören

24 Emotionen auf einer interaktiven Karte

Emotionen zum Nachhören ©University Kerkley

Jedes sinnliche Signal küsst Emotionen wach, die wir in unserem Unterbewusstsein abgespeichert haben: Töne, Gerüche, Bilder, Geschmackserlebnisse. Sogar Produkthaptik triggert Emotionen.

Wer die sensorischen Codes kennt und ihre Anwendung beherrscht, erreicht messbar mehr in Marketing und Vertrieb. Wer gar einen Überblick unseres Emotionsspektrums erlangt und seine verborgenen Zusammenhänge, schafft den Sprung auf eine neues Level.

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Digital Natives und die neue Nachdenklichkeit

Nach dem Hype breitet sich Ernüchterung aus

Digital Natives: die neue Nachdenklichkeit ©stapag

Wie hoch schätzen Sie den Prozentsatz der deutschen Offliner unter den 14- bis 24-Jährigen ein? Gleich Null? Damit liegen Sie richtig. Jedenfalls nach den statistischen Daten, die dem DIVSI – Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet – vorliegen.

Zwar unterstreicht der bis zum Anschlag gesättigte Markt, dass Smartphone & Co. längst zu unverzichtbaren Alltagsinstrumenten avanciert sind. Doch die Euphorie, die einst von den digitalen Innovationen ausgelöst wurde, verklingt zusehends – auch bei den jungen Zielgruppen.

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Von der Postkarte zum Printmailing

Die Postkarte wird 150 Jahre alt

Von der Postkarte zum Printmailing ©stapag

Jubiläen, Gedenk- und Feiertage: kein Tag inzwischen mehr, der nicht irgendwem oder irgendwas gewidmet ist. Komplettiert und (oft zu Recht) auch überlagert von den Jahrestagen wichtiger historischer Ereignisse. Das Salz in der Erinnerungssuppe aber sind unsere ganz persönlichen Erinnerungskalender: Tage, Monate und Jahre, die unsere Vita geprägt haben, uns zu dem formten, die wir sind.

Oft verbunden mit Zeugnissen unserer Erinnerung: gesammelte Gegenstände, Souvenirs, Bilder, Urkunden, Zeitungsschnipsel, Tagebücher, Briefe – und Postkarten. Letzteren habe ich an dieser Stelle schon einmal als Haptik Nostalgie einen Blog gewidmet.

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Haptik und das Internet der Dinge

Kleine Dinge mit großer Wirkung

Haptik und das Internet der Dinge ©stapag

Im Zuge der allgegenwärtigen Digitalisierung nimmt auch das Internet der Dinge (IoT für Internet of Things) sprunghaft Fahrt auf. Aktuelle Studien prognostizieren bis zum Jahre 2025 der vernetzten Dingwelt ein Volumen von 100 Milliarden Einheiten. Und das ist erst der Anfang!

Umgerechnet auf die Erdbevölkerung wären das 14 mit dem Internet verbundene Geräte pro Kopf. Gesteuert über die Cloud durch Programme und Apps. Unsere Hände sind dabei immer weniger im Spiel. Allenfalls über den Griff zum Smartphone zwecks Appcheck, sprich Steuerung und Kontrolle der sich verselbstständigen Objekte.

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Gattungsstudie “Der Faktor Print”

Top-Werbewirkung in Print

Gattungsstudie “Der Faktor Print” ©Score Media

Print bewegt die Gemüter. Erst unlängst hat das Multisense Institut in Kooperation mit der Creatura-Initiative die weltweit erste Metaanalyse zur Werbewirkung von Print vorgelegt. Auf Basis von rund 300 ausgewerteten Einzelstudien haben die Initiatoren die Vermessung des Werbewirksamkeits-potentials von Print geleistet.

Bei dem hohen Interesse am Medium Print ist es kaum verwunderlich, dass die Flut an diesbezüglichen aktuellen Einzelstudien keinen Abriss erfährt. Nun hat der der Zeitungsvermarkter Score Media in Zusammenarbeit mit Annalect nachgelegt.

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Das Ei als haptisch-multisensorisches Symbol

#TalkingEgg #WeGotThis #EggGang

braunes Ei

Das Osterfest naht. Ein vorzüglicher Anlass zur Kundenpflege. Gerade in diesem Jahr. Warum? Ganz simpel: Nie war die Aufmerksamkeit für das Ei größer. Woran ich das festmache? Am Instagram-Ei. 10 Millionen Abonnenten, rund 52,5 Millionen Likes (Stand Februar 2019) für das erste am 4. Januar 2019 gepostete Bild auf world_record_egg.

Ein simples Zahlenspiel? Nicht ganz. Wir reden schließlich über einen ei(n)samen Instagram-Rekord. Binnen 9 Tagen erreichte das Ei-Bildnis das vom Accountbetreiber selbstgesteckte Ziel von 18 Millionen Likes und pulverisierte den Rekord der bis dahin amtierenden Likes-Queen, das Instagram- und TV-Soap-Sternchen Kylie Jenner.

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“Spüre die Kraft”

Wenn Haptik Träume wahr werden lässt

“Spüre die Kraft” ©stapag

Vor kurzem habe ich in meinem Blogbeitrag zum Ruf nach einer Aufmerksamkeitssteuer darüber geschrieben, wie sich eine ganze Zielgruppe in der gesellschaftlichen Sozialschöpfung und in der ökonomischen Wertschöpfungskette schlicht selber aus dem Rennen nimmt – durch ihre virtuelle Spielsucht nämlich.

Mehr spielen, weniger Einkommen, weniger Bruttosozialprodukt, so lautet die einfache wie fatale Formel. Mehr spielen, realistischer durch eine ausgereifte Touch-Technologie spielen können – das ist zweifelsfrei einer der relevanten Treiber der artifiziellen Haptikforschung und Ingenieurskunst.

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Online-Werbung und Compliance

Der Cyberkriminalität ein Schnippchen schlagen

Online-Werbung und Compliance ©stapag

Eine Hackergruppe als Arbeitgeber? Muss man ganz offensichtlich als – wenn auch illegalen Teil – unser Ökonomie heutzutage zur Kenntnis nehmen und in seine Konsequenzen mit einbeziehen.

Wobei wir nach unserem ersten Blogteil zu diesem Thema wieder bei den Akteuren von The Dark Overlord und ihrem Stellenangebot wären. Veröffentlicht auf dem KickAss Forum, einem cyberkriminellen Marktplatz im Darknet (Qualifizierung eines Steemit-Users: “KickAss is one of the best hacking forums, specializing in malware, exploits, and accounts.”).

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Eine Hackergruppe als Arbeitgeber?

Im Reich der unfreiwilligen Datenverluste

Eine Hackergruppe als Arbeitgeber? ©stapag

Einigen von Ihnen ist vielleicht schon häufiger der Begriff “Overlord” untergekommen. So lautete der Codename für die Landung der Alliierten in der Normandie 1944, die sich 2019 zum 75. Mal jährt. Wobei Overlord in der Übersetzung der Oberlehnsherr oder der Herrscher ist, als Verb beherrschen oder – Achtung! – überwachen entspricht.

Nun stoßen wir im Reich der Hacker und unfreiwilligen Datenverluste immer wieder einmal auf die dunkle Steigerung von Overlord: “The Dark Overlord”, wie sich eine obskure, in ihren Gefilden aber durchaus erfolgreiche Hackergruppe konsequenterweise getauft hat.

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Trendreport Konsumentenhaltung

Grüner, unabhängiger, informierter

Trendreport Konsumentenhaltung ©stapag

Das Karussell kurzfristiger Trends dreht sich weiter im Turbogang. Doch auch in schnelllebigen Zeiten zeichnen sich Tendenzen ab, die weiter wachsen und sich auf breiter Front durchsetzen.

Dazu zählt glücklicherweise auch nachhaltiger Konsum. Weniger als Lippenbekenntnis, vielmehr als Entscheidungsmaxime beim Kauf. Einer der Kernaspekte, den auch die kürzlich publizierten „Top 10 Global Consumer Trends“ der Marktforscher von Euromonitor International unterstreichen.

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Die Neuro-Glücksformel

Mit einem Lächeln fängt alles an

Die Neuro-Glücksformel ©stapag

Die Frage, wie wir ein erfülltes Leben führen können, beschäftigte schon die großen Denker der Antike. Heute wimmelt es von Ratgebern zum Thema. Ob Philosophie, Psychologie oder Religion – Inspiration kommt aus den verschiedensten Quellen. Mit der Glücksforschung wurde sogar eine spezialisierte Wissenschaft ins Leben gerufen.

Jetzt meldet sich auch ein Hirnforscher und Biologe zu Wort. Zu den Expertisen von Gerald Hüther zählt, komplexe Information wie Forschungs-Updates aus den Neurowissenschaften selbst für Laien verständlich und anschaulich darzustellen.

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Digitales Banking für Bestager?

Begehrte Zielgruppe 50plus

Digitales Banking für Bestager? ©stapag

Für die Deutschen gehören digitale Begleiter längst zum Alltag – das schließt auch die Nutzung für Bankgeschäfte ein. Allerdings scheiden sich bei dem sensiblen Thema digitales Banking die Geister quer durch die Generationen.

Für die Studie „Liquidität 50Plus“, seit 2013 jährlich von der TeamBank initiiert, wurden im Frühjahr 2018 insgesamt 1.002 repräsentativ ausgewählte Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren interviewt.

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KI und Tastsinn

Fake News waren erst der Anfang

KI und Tastsinn ©TheVerge

Das Thema Vertrauensschwund mischt zusehends auch die Marken- und Medienwelt auf. Entlarvenden Begriffen, die längst im Volksmund angekommen sind, z.B. Mogelpackungen und Werbelügen, gesellen sich in den letzten Jahren immer neue Wortschöpfungen hinzu: Lügenpresse, Fake News, Cyber-Mobbing ...

Dabei hat die digitale Sphäre auch im Bereich Vertrauensverlust besondere Treiberqualitäten entwickelt. Neben den bereits genannten Negativ-Trends locken u. a. Fake-Profile auf Dating Plattformen und Social Media Kanälen, die zudem von PR-Leuten unterwandert sind, Influencer, die als unglaubwürdige Markenbotschafter einen Hype mehr dämpfen, Phishing Mails, die deutschen Unternehmen im letzten Jahr einen Schaden von 55 Mrd. Euro bescherten usw.

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Verführerisch für Haut und Hand

Shoppen als sinnliches Vergnügen

Verführerisch für Haut und Hand ©stapag

Wenn Frauen ihren nach wie vor geliebten Boutiquen-Bummel genießen, sind die Hände immer im Spiel. Streicheleinheiten für flauschige Pullover, beherzte Griffe in die verlockende Kiste mit T-Shirts im Angebot, kleine Dehnproben fürs Material.

Und wenn es nach einigen Sondierungsrunden mit voll gepacktem Arm zur Anprobe geht, wird auch dem Berührungsgefühl auf der Körperhaut nachgespürt. Das Shopping-Erlebnis als eine haptisch-multisensorische Symphonie.

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Private Termine: Cloud oder Papierkalender?

Studie: Digitale vs. analoge Kalendernutzung

Private Termine: Cloud oder Papierkalender? ©stapag

Vertrauen ist eine Währung, deren Verlust oder Fehlen zu Stillstand oder Abwendung führt. Privat wie auch in der Politik und Markenkommunikation.

In diesem Zusammenhang kommt unserem Tastsinn als psychologischem Wahrheitssinn eine vertrauensstiftende Bedeutung zu. Ein buchstäbliches Faustpfand in Zeiten von Populisten, Spaltern, Realitätsrelativierern, Internettrollen und Hackern.

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