Mehr sehen, weniger fühlen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 26 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Die Welt ist kein Flachbildschirm

Antistress-Werbeartikel auf einer DigitalmesseKein Zweifel, die Gleichlaufschwankungen in den globalen Systemen im noch jungen 21. Jahrhundert sind kaum zu ignorieren. Doch was ist zu tun? Einfache Lösungen existieren nicht, denn die Herausforderungen sind so mehrschichtig wie komplex.

Hilfreich ist das Fokussieren auf konstitutive Fehlentwicklungen, deren Analyse und das Aufzeigen weiterführender Korrekturen und Ansätze. Matthew Bennett, Head of Sound + Sensory Design bei Microsoft, nimmt sich in diesem Bestreben gleich einer fundamentalen Dissonanz an, wie ich sie in meinem Blogbeitrag Die Geburt der Aufmerksamkeitssauger bereits angerissen habe.

 

2007: Die Geburt der Aufmerksamkeitssauger

von Olaf Hartmann am Montag, 25 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

“Die digitalen Erlebnisse wirken jetzt wie eine Last”

Personen starren auf ihre SmartphonesEine Meldung der der Funke Mediengruppe lässt aufhorchen. Danach hat sich die Krankentage-Frequenz aufgrund psychischer Probleme in der Dekade zwischen 2007 und 2017 mehr als verdoppelt.

In Zahlen liest sich das so: von 48 Millionen auf 107 Millionen Erkrankte. Potenzierung des ökonomischen Schadens: von 12,4 Milliarden Euro auf 33,9 Milliarden Euro. Man kann das, je nach politischer Lesart, als einkalkulierten Arbeitnehmer-Verschleiß der Wirtschaft apostrophieren.

 

“Wieso die Haptik im E-Commerce entscheidend ist”

von Olaf Hartmann am Sonntag, 24 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Der Tipping-Point für die Haptik-Relevanz

Frau hält Produkt-SamplesDas Horizont-Interview mit GroupM-Geschäftsführer Boris Schramm im Januar 2019 hatte für einigen - zustimmenden - Wirbel in der Agenturszene gesorgt und ganz nebenbei den Düsseldorfer Content-Gipfel der GroupM präludiert.

Es scheint, dass dieser Gipfel tatsächlich zu einer Art Tipping-Point im Denken der Kreativen und Marketer bezüglich der Haptik-Relevanz geworden ist. Einer der auffälligen Indikatoren: Quantität wie Qualität der redaktionellen Beiträge zur Haptik ziehen spürbar an. Insbesondere die Horizont setzt sich hier als Thementreiber an die Spitze.

 

Die Haptikforschung blüht auf

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 21 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Sachbücher zum Tastsinn boomen

Mann liest in aufgeschlagenem BuchLange Jahre führte die Haptikforschung ein Schattendasein. Doch jetzt scheint der Wendepunkt erreicht – immer mehr Studien bringen Licht in die vielfältigen Aufgaben und Qualitäten des komplexen Sinns für Berührung und Bewegung.

Ein Beitrag des Deutschlandfunks konstatiert anlässlich der Leipziger Buchmesse, dass jetzt auch Sachbücher zu Haptik und Tastsinn Konjunktur feiern, und stellt diverse Neuerscheinungen kurz und bündig vor.

 

Wissenschaftlich fundierte Antworten zu den Werbe-Wirkungseffekten von Print

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 20 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

„Anfassen und vertrauen“

Cover der ersten Metaanalyse PrintIm Herbst 2018 wurde die weltweit erste Metaanalyse zur Werbewirkung von Print vorgestellt. Die Vermessung des Werbewirksamkeitspotentials von Print entstand über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr.

Das Remscheider Multisense Institute analysierte im Auftrag der Creatura-Initiative des f:mp. (fachverband medienproduktion) mehr als 300 internationale Werbestudien, die die Werbewirkung von Print und Druckveredelung untersuchen.

 

„Unser Hirn liebt Haptik”

von Sven Scharr am Dienstag, 19 März 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

„Crossmedia ist Trumpf“

horizont-Bericht vom Content-GipfelRund 300 Kreative und Marketer erlebten die Premiere des Content-Gipfel 2019 im Februar in Düsseldorf. Eingeladen hatte die Group M als Deutschlands maßgeblicherr Printplaner. Unter dem Motto “Inhalt vor Technik!?“ diskutierten Teilnehmer und Referenten aktuelle Erkenntnisse aus der Werbewirkungsforschung zur Bedeutung von Content und deren Umsetzung für Media und Kommunikation.

 

"Facebook und Co wissen … , dass Print Vertrauen vermittelt"

von Olaf Hartmann am Montag, 18 März 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Nach dem Technologie-Jahrzehnt wieder Werbewirkung im Fokus

Diverse Printmailings, 3-D-MailingEin Horizont-Interview mit Boris Schramm hat für Wellengang der ausgeprägteren Art in der hiesigen Werbe- und Marketingbranche gesorgt. Und natürlich für - durchaus zustimmende - Resonanzen, denn auf die war sein Interview erkennbar ausgelegt.

Nun ist Boris Schramm nicht irgendwer, sondern Geschäftsführer des Werbemedienriesen Group M und somit Deutschlands einflussreichster Printplaner. Nach einem Jahrzehnt der Technologiegetriebenheit sieht er für die herannahende Dekade den Fokus der Verlage und Contentlieferanten wieder bei der “Werbewirkungs- und Neuromarketing-Forschung”.

 

Die Grenzen der Telefonwerbung

von Olaf Hartmann am Freitag, 15 März 2019. Veröffentlicht in Hapticals

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Frauenhände bedienen Smartphone-DisplayKein Einzelfall! Gerade wieder alle Hände voll zu tun und das Handy bimmelt. Die Telefonnummer auf dem Display kenne ich nicht. Statt den Anruf einfach wegzuwischen, hat der Daumen schon auf Annahme gedrückt, während der Hörer Richtung Ohrmuschel wandert: „Ja, bitte?“

Hätte ich mir doch denken können. Mal wieder ein Werbeanruf, natürlich unbestellt. Jetzt endlich mal die Frage loswerden: „Woher haben Sie meine Rufnummer?“ Auf einmal Rauschen in der Leitung...

 

Motivierende Werbepost

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 14 März 2019. Veröffentlicht in Mailing 2.0

Der Hype E-Mailing flaut ab

Aufgeklappte Kommunikationsflächen des Faltwerkwürfels Wie viele E-Mails erhalten Sie pro Tag? Wie viele davon sind für Sie relevant? Wie oft fragen Sie sich, wo all die Spammer Ihre E-Mail-Adresse gekapert haben?

Was vor einer Dekade noch als kostengünstig(st)er Werbekanal zu (potentiellen) Kunden gefeiert wurde, hat mittlerweile viel von seinem Glanz eingebüßt. Das omnipräsente, breit gestreute Kauf-mich-Getöse erntet(e) schon in der analogen Werbewelt wachsenden Überdruss und Reaktanz – warum sollte die digitale Steigerung der Angebotsflut eine andere Reaktion hervorrufen? Realiter potenziert sie den Nervfaktor weiter; das Netz ist prall gefüllt mit Tipps gegen Spam.

 

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 13 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Die Tür zu einem haptisch-multisensorischen Lebenskosmos

Messebesucher starren auf ihre SmartphonesKeine Bange, ich möchte hier und heute kein Literaturseminar auf den Spuren von Marcel Proust vom Zaun brechen. Obwohl er für die Gehirn- und Gedächtnisforschung von durchaus gewichtiger Bedeutung ist. Sie erinnern sich: Der Geschmack und Geruch seines in Lindenblütentee getunkten "Petite Madeleine"-Gebäcks versetzt den Erzähler in "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" in seine Kindheit – mit all ihren Erinnerungen.

Die verlorene Zeit, die wir heute suchen, ist die, die uns unsere Smartphone-Screens rauben. Lebens- und Arbeitszeit, die wir in den digitalen Untiefen der Diffusionsmedien aussäen, ohne Früchte dafür zu erhalten. Ein schöner Allgemeinplatz, dem Sie gewiss zustimmen werden. Um gleich einen mentalen Haken daran zu setzen und weiter zu wischen auf Ihrem Screen.

 

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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