Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Glücksfaktor Gespräche

Bleiben Sie im (Kunden)Dialog

Glücksfaktor Gespräche ©multisense

Glückliches Leben ist soziales Leben.“ Eine Überzeugung, die der Psychologe Matthias Mehl, tätig an der University of Arizona (Tucson), auch durch Studien belegen kann.

Für das jüngste Experiment unter seiner Leitung wurden 486 Menschen mit einem kleinen Audiorekorder versorgt, der all ihre Wege begleitete. Der tragbare Spion im Dienste der Wissenschaft war allerdings nicht konstant aktiviert, sondern wurde spontan immer wieder für kurze Zeiträume angeschaltet und zeichnete dabei auf, was der jeweilige Testteilnehmer zu hören bekam. Die Probanden notierten währenddessen, wie sie sich in diesen Momenten fühlten.  

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Multisensorische Werbeansprache

Die neue Spotserie für Elektro-Smarts

Multisensorische Werbeansprache ©FischerAppelt

Schon bei den ersten Klängen wippt der Fuß mit und die Augen tanzen im dynamischen Flow einer kontrastreichen Bildergeschichte. Ihr roter Faden: Beglückende Premieren vs. stereotype Muster, Trendsetter vs. Follower. Zum Auftakt z.B.: second schwitzt – first chills, und zwar mit einem gezielten Satz in die Tiefkühltruhe – erfrischend anders bis zum Schluss ...

Der Image-Spot für Smart EQ Fortwo & Forfour (Mercedes-Benz) inszeniert E-Mobilität als angesagten Lifestyle für kreative Macher und wache Köpfe. Ihre Belohnung: höchst sinnliche Momente (die Intensität der ersten Male ist kaum zu toppen!), ausgelöst durch Eigeninitiativen, die sich jenseits gängiger Verhaltensmuster zudem als bessere und zukunftsfähige Problemlösungen erweisen.

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Hear the Taste - Jeder Ton weckt Emotion

International Sound Awards 2018

Hear the Taste - Jeder Ton weckt Emotion ©Finnair

Klingen Ihnen bestimmte Werbejingles noch im Ohr? Vielleicht „Nichts ist unmöglich ...“*, „Wenn’s um Geld geht, ...“ oder „... macht Kinder froh und Erwachsene ebenso.“

Auch wenn die Begriffe jüngeren Datums sind, Audio- bzw. Sound Branding kam in der Werbung früh zum Einsatz. Zu den klassischen akustischen Medien zählen Radiowerbung, plus bewegte Bilder TV- und Kinospots.

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Der Kunde im multisensorischen Spotlight

Die neue Markenkampagne der Metro

Kunde im sensorischen Spotlight ©Metro-Serviceplan

Die Unternehmensphilosophie der international agierenden Metro AG mit Hauptsitz in Düsseldorf lautet: „Ihr Erfolg steht für uns im Mittelpunkt.“ Jüngst konsequent umgesetzt in einer neuen globalen Markenkampagne, entwickelt von Serviceplan Campaign Hamburg.

Der Dach-Claim „Your Success is our Business“ aktiviert direkt, was auch die Neuromarketer immer wieder unterstreichen: Relevanz für den Empfänger ist primär, um Aufmerksamkeit in der Dauer-Info-Flut zu wecken, und nicht etwa das immer noch reichlich versprühte Eigenlob.

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Nutzobjekte mit haptischem USP

Kultobjekte, die man im Dunklen erkennt

Nutzobjekte mit haptischem USP ©stapag

„... und zum Burger gerne eine Cola!“ Die kooperativen Bande zwischen der Ursprungsquelle aller Colas und der wertvollsten Fast Food-Marke der Welt sind so nahe liegend wie traditionsreich und zurzeit wieder zum Greifen nahe.

Wer jetzt bei McDonald’s ein Menü ersteht, nicht die Small-Version versteht sich, erhält dazu als Incentive eines der legendären Cola-Gläser für stilechten Genuss mit Retro-Charme – derzeit beworben mit dem TV-Spot „Trinkt bunt“ und genießt die  „Explosion der Sinne“. Laufzeit: Solange der Vorrat der Sammelgläser in sechs Farben reicht ...

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Zukunft der Printmedien

Zeitungen als „universale Kommunikationsplattform“

Die Zukunft der Printmedien ©stapag

Bereits Anfang der 90er Jahre prophezeite der IT-Milliardär Bill Gates, dass Print die Jahrtausendwende nicht überleben würde. Doch bisher hat das große Zeitungssterben nicht stattgefunden.

Dennoch – die Auflagenhöhen reichen nicht mehr an die Glanzzeiten heran. Insbesondere die jungen Zielgruppen wandern ins Internet ab. Spätestens mit Blick auf das Angebot im Fachhandel reibt man sich allerdings die Augen – so vielfältig und breit ist die Auswahl, von den altehrwürdigen Titeln über Special Interest ohne Ende bis hin zu zahlreichen Newcomern im Ratgeber-Segment.

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Tastakte als Bausteine des Embodiments

Wie motorische Codes die Psyche beeinflussen

Tastakte als Bausteine des Embodiments ©stapag

In Teil 1 dieses Embodiment-Blogs haben wir Grundthesen der noch jungen Embodiment-Forschung skizziert. Während ein Forscherlager das gesamte Bewusstsein des Menschen inkl. Ich-Gefühl auf körperliche (Inter)Aktion zurückführt, votieren andere Vertreter für die Unterscheidung zwischen wesentlichem Embodiment und z.B. geistigen Höhenflügen, die auf sprachlichen Repräsentationen basieren und keinen weiteren Wahrnehmungsinput benötigen.

Unstrittig scheint, dass Körper und Geist in wechselseitigem Austausch stehen. Ebenso dass der haptische Sinneskomplex von passiven Berührungsempfindungen bis zur taktilen Auseinandersetzung mit der materiellen Welt als erster im Mutterleib entsteht und schon dort Strukturen in den neuronalen Systemen aufbaut.

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Update Embodiment

Bewusstsein als Zusammenspiel von Körper & Geist

Update Embodiment ©stapag

Die Party ist in vollem Gange. Angeregt plaudere ich mit einem Geschäftsfreund, als mir ein Tablett mit Sektgläsern entgegenschwebt – wie automatisch streckt sich meine Hand aus und fasst zielsicher mit feinem Griff zum Stiel. Auf Ihr Wohl – hhmm, lecker!

Kurz darauf bietet mir die charmante Servicekraft ein Kaviarhäppchen an. Wieder setzt sich meine Hand ohne gedankliches Zutun in Bewegung, während ich das spannende Gespräch fortführe. Doch dieses Mal hebt sich die Handfläche dezent nach vorne – nein danke! Stör-Rogen war noch nie mein Ding, darüber brauche ich keine Sekunde nachzudenken.

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Der multisensorische Messestand

Messestände, die Magnetwirkung entfalten

Der multisensorische Messestand ©stapag

Ob B2C oder B2B – Messen bleiben angesagt: als persönliche Begegnungsstätte, um Innovationen aus 1. Hand kennen zu lernen - und natürlich um zu testen, was den eigenen Qualitätsansprüchen genügt.

Um das allseits umworbene Publikum und insbesondere auch potentielle Neukunden schon auf den ersten Blick zum Besuch des Messestandes zu motivieren, empfiehlt sich strategisch fundiertes Design, dessen sinnliche Botschaften die CI des Unternehmens spiegeln und zugleich auf der Wellenlänge der Zielgruppe liegen.

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Spürbar zarter

Der neue Markenauftritt von Milka

Spürbar zarter ©Mondelez/Milka

„... die zarteste Versuchung, seit es Schokolade gibt“ – da summt man gleich mit, oder? 38 Jahre lang begleitete der Jingle-Ohrwurm die Werbespots der Marke. Erst 2011 wurde der traditionsreiche Claim in die Aufforderung „Trau dich, zart zu sein“ umgewandelt.

Anfang 2016 wurde der rote Faden einmal mehr weitergesponnen: „Im Herzen zart“ heißt seitdem die Markensignatur. Die Botschaft soll die zarte Seite, die in jedem Menschen steckt, mit dem „einzigartigen“ zarten Schmelz der Schokolade verbinden. Auf dass zusammenkommt, was zusammengehört.

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Die Schlüsselrolle der Hapticals

Kommunikation mit Berührungsgarantie

Die Schlüsselrolle der Hapticals ©Touchmore

Der moderne Marketingmix ist so schillernd wie herausfordernd. Nie gab es mehr Kommunikationskanäle, um sich seiner Zielgruppe zu empfehlen – satte Werbeüberdruss-Erscheinungen inklusive.

Wie wir bereits im ersten Teil unseres Blogbeitrages Hapticals als Kampagnen-Highlight LINK skizziert haben, können sich Hapticals als wirksames Reaktanz Gegenmittel erweisen.

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Hapticals als Kampagnen-Highlight

Kommunikation mit Berührungsgarantie

Hapticals als Kampagnen-Highlight ©stapag

Wann haben Sie sich das letzte Mal von einer Werbebotschaft wirklich berührt gefühlt? Vermutlich waren dabei Hapticals im Spiel.

Mailings, die Kunden befügeln: Beispielsweise ein Werbebrief, der sich nach mehr anfühlte und beim Öffnen bunte Schmetterlinge in die Freiheit entließ, ein Kalender als Zauberwürfel, am POS vom Lieblingsapotheker überreicht, eine verführerische Endlosfalt-Karte, unterwegs von einem Promotion Girl in die Hand gedrückt ...

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Selling the Invisible

Mit dem Haptik-Effekt abstrakte Produkte erfolgreicher verkaufen

Selling the Invisible ©Touchmore

Viele Produkte wie Dienstleistungen kann der Verkäufer seinen Kunden nur erklären und nicht zur Probefahrt der Leistungen einer Kreditkarte oder der Flexibilität einer Software einladen.

Doch konkrete, sinnliche Erlebnisse sind starke Kauftreiber. Haptische Verkaufshilfen lösen dieses Problem, indem sie abstrakten Produktnutzen symbolisch erlebbar machen, und profitieren so von der Psychologie des Haptik-Effekts.

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Die Hand als Teststation für Qualität

Kaufentscheider Tastsinn

Die Hand als Teststation für Qualität ©stapag

Ob Mango, Pullover oder Auto – die Hand spricht bei der Kaufentscheidung ein gewichtiges, wenn nicht das entscheidende Wörtchen mit. Verlockende Optik fängt zwar den Blick ein, doch lernen wir auch von Kindesbeinen an: Der Augenschein kann trügen.

Noch bevor sich der Sehsinn entfaltet, entwickeln sich die ersten haptischen Codes: Im Mutterleib nuckeln wir z.B. schon am Däumchen – welch beruhigendes Gefühl! Sobald der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt, schwelgt er geradezu in haptischen Gefühlsbädern, räkelt sich wohlig in einer weichen Schmusedecke, saugt begierig am Fläschchen, gluckst im Prickelschaum eines warmen Bades …

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Verpackungen haptisch optimieren

Wie der Haptik-Effekt Verpackungen zu Topsellern macht

Verpackungen haptisch optimieren ©multisense

Die Verpackung ist der wichtigste Verkäufer am Point of Sale. In den Händen der Kunden haben besonders die haptischen Eigenschaften der Verpackung großen Einfluss darauf, ob das Produkt im Einkaufswagen landet. Mithilfe des Haptik-Effekts kurbeln Sie den Erfolg Ihrer Produkte gezielt an.

Im Supermarkt treffen Menschen ihre Kaufentscheidungen entweder aus Gewohnheit oder spontan vor dem Regal – ohne direkte Einwirkung von Plakatwerbung, ohne TV-Spots und ohne persönlichen Verkäufer.

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Zukunftsstudie Shopping 4.0

Kompass Kundenbedürfnisse

Zukunftsstudie Shopping 4.0 ©stapag

Spannendes Kooperationsprojekt: Die Marktforscher vom rheingold institut, GS1 Germany (offizielle Vergabestelle für Barcodes) und PwC (Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft) bündeln ihre Kompetenzen, um das zukünftige Einkaufsverhalten sowie Herausforderungen und Lösungsansätze für die Konsumgüterindustrie zu analysieren.

Das erste von insgesamt sieben Szenarien unter dem Studientitel „2025: Smart Value Networks“ wurde jetzt vorgestellt.

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Weihnachtsgeschenke in Geschäftsbeziehungen

Schenken mit persönlichem „Touch“

Weihnachtsgeschenke Geschäftsbeziehungen ©Touchmore

Weihnachten ist Geschenke-Zeit – und ein schöner Anlass für die Pflege von Geschäftsbeziehungen, denn bekanntlich erhalten Geschenke die Freundschaft. Das war schon immer so und wird sich – aus gutem Grund - wohl auch nicht mehr ändern.

Psychologen wissen, dass es dabei nicht auf den materiellen Wert ankommt, sondern wie viele Gedanken und Mühe sich der Schenkende macht.

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Physische Mailings im Aufwind

Der Dialogmarketing-Monitor 2018

Physische Mailings im Aufwind ©stapag

Werben Sie noch oder freuen Sie sich schon über reichlich Response? Persönliche Werbepost, die relevante Information für den Empfänger bereithält und das gute Bauchgefühl weckt, ist besonders wirkungsvoll.

Nur noch zu toppen, indem man Hapticals einsetzt, die berühren und bewegen.

Physische Mailings im Aufwind

Nach den Ergebnissen des jüngsten Dialogmarketing-Monitors befinden sich physische Mailings im Aufwind. Sie verzeichnen das größte Netto-Wachstumsvolumen und erzielen damit fast das gleiche Ergebnis wie Print-Anzeigen.

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Marken berührbar machen

Wie Objekte zu multisensorischen Markenbotschaftern werden

Marken berührbar machen ©stapag

In der Markenkommunikation eingesetzte gegenständliche Werbeträger werden oft verkannt oder als „nice-to-have“ bewertet. Richtig genutzt entfalten sie jedoch in vier Dimensionen für fast alle Marketingbereiche erstaunliche Wirkung.

Vor dem Hintergrund, dass die digitalen Markenwelten expandieren und das Vertrauen in Markenqualitäten auf dem Rückzug ist, sind haptische Werbebotschafter heute sogar wichtiger denn je.

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Sound Check - sensorische Signale

Tonqualität beeinflusst Werturteil

Sound Check - sensorische Signale ©multisense

Ob Vorlesung, Produktvorstellung oder Festrede – entscheidend für die Resonanz des Publikums sind weniger die Inhalt als ihre Präsentation. Die legendäre 7-38-55-Regel basiert auf zwei Studien, die bereits 1967 publiziert wurden und zahlreiche Folgeuntersuchungen initiierten.

Die Botschaften der Primärstudien unter der Regie des Psychologieprofessors Albert Mehrabian lauten: Bei einer Rede werden nur 7 Prozent der faktischen Information wahrgenommen und bewertet. Das Urteil der Zuschauer wird zu 55 Prozent von der Körpersprache und zu 38 Prozent von der Tonalität beeinflusst.

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