Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Tastakte als Bausteine des Embodiments

Wie motorische Codes die Psyche beeinflussen

Tastakte als Bausteine des Embodiments ©stapag

In Teil 1 dieses Embodiment-Blogs haben wir Grundthesen der noch jungen Embodiment-Forschung skizziert. Während ein Forscherlager das gesamte Bewusstsein des Menschen inkl. Ich-Gefühl auf körperliche (Inter)Aktion zurückführt, votieren andere Vertreter für die Unterscheidung zwischen wesentlichem Embodiment und z.B. geistigen Höhenflügen, die auf sprachlichen Repräsentationen basieren und keinen weiteren Wahrnehmungsinput benötigen.

Unstrittig scheint, dass Körper und Geist in wechselseitigem Austausch stehen. Ebenso dass der haptische Sinneskomplex von passiven Berührungsempfindungen bis zur taktilen Auseinandersetzung mit der materiellen Welt als erster im Mutterleib entsteht und schon dort Strukturen in den neuronalen Systemen aufbaut.

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Update Embodiment

Bewusstsein als Zusammenspiel von Körper & Geist

Update Embodiment ©stapag

Die Party ist in vollem Gange. Angeregt plaudere ich mit einem Geschäftsfreund, als mir ein Tablett mit Sektgläsern entgegenschwebt – wie automatisch streckt sich meine Hand aus und fasst zielsicher mit feinem Griff zum Stiel. Auf Ihr Wohl – hhmm, lecker!

Kurz darauf bietet mir die charmante Servicekraft ein Kaviarhäppchen an. Wieder setzt sich meine Hand ohne gedankliches Zutun in Bewegung, während ich das spannende Gespräch fortführe. Doch dieses Mal hebt sich die Handfläche dezent nach vorne – nein danke! Stör-Rogen war noch nie mein Ding, darüber brauche ich keine Sekunde nachzudenken.

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Der multisensorische Messestand

Messestände, die Magnetwirkung entfalten

Der multisensorische Messestand ©stapag

Ob B2C oder B2B – Messen bleiben angesagt: als persönliche Begegnungsstätte, um Innovationen aus 1. Hand kennen zu lernen - und natürlich um zu testen, was den eigenen Qualitätsansprüchen genügt.

Um das allseits umworbene Publikum und insbesondere auch potentielle Neukunden schon auf den ersten Blick zum Besuch des Messestandes zu motivieren, empfiehlt sich strategisch fundiertes Design, dessen sinnliche Botschaften die CI des Unternehmens spiegeln und zugleich auf der Wellenlänge der Zielgruppe liegen.

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Spürbar zarter

Der neue Markenauftritt von Milka

Spürbar zarter ©Mondelez/Milka

„... die zarteste Versuchung, seit es Schokolade gibt“ – da summt man gleich mit, oder? 38 Jahre lang begleitete der Jingle-Ohrwurm die Werbespots der Marke. Erst 2011 wurde der traditionsreiche Claim in die Aufforderung „Trau dich, zart zu sein“ umgewandelt.

Anfang 2016 wurde der rote Faden einmal mehr weitergesponnen: „Im Herzen zart“ heißt seitdem die Markensignatur. Die Botschaft soll die zarte Seite, die in jedem Menschen steckt, mit dem „einzigartigen“ zarten Schmelz der Schokolade verbinden. Auf dass zusammenkommt, was zusammengehört.

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Die Schlüsselrolle der Hapticals

Kommunikation mit Berührungsgarantie

Die Schlüsselrolle der Hapticals ©Touchmore

Der moderne Marketingmix ist so schillernd wie herausfordernd. Nie gab es mehr Kommunikationskanäle, um sich seiner Zielgruppe zu empfehlen – satte Werbeüberdruss-Erscheinungen inklusive.

Wie wir bereits im ersten Teil unseres Blogbeitrages Hapticals als Kampagnen-Highlight LINK skizziert haben, können sich Hapticals als wirksames Reaktanz Gegenmittel erweisen.

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Hapticals als Kampagnen-Highlight

Kommunikation mit Berührungsgarantie

Hapticals als Kampagnen-Highlight ©stapag

Wann haben Sie sich das letzte Mal von einer Werbebotschaft wirklich berührt gefühlt? Vermutlich waren dabei Hapticals im Spiel.

Mailings, die Kunden befügeln: Beispielsweise ein Werbebrief, der sich nach mehr anfühlte und beim Öffnen bunte Schmetterlinge in die Freiheit entließ, ein Kalender als Zauberwürfel, am POS vom Lieblingsapotheker überreicht, eine verführerische Endlosfalt-Karte, unterwegs von einem Promotion Girl in die Hand gedrückt ...

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Selling the Invisible

Mit dem Haptik-Effekt abstrakte Produkte erfolgreicher verkaufen

Selling the Invisible ©Touchmore

Viele Produkte wie Dienstleistungen kann der Verkäufer seinen Kunden nur erklären und nicht zur Probefahrt der Leistungen einer Kreditkarte oder der Flexibilität einer Software einladen.

Doch konkrete, sinnliche Erlebnisse sind starke Kauftreiber. Haptische Verkaufshilfen lösen dieses Problem, indem sie abstrakten Produktnutzen symbolisch erlebbar machen, und profitieren so von der Psychologie des Haptik-Effekts.

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Die Hand als Teststation für Qualität

Kaufentscheider Tastsinn

Die Hand als Teststation für Qualität ©stapag

Ob Mango, Pullover oder Auto – die Hand spricht bei der Kaufentscheidung ein gewichtiges, wenn nicht das entscheidende Wörtchen mit. Verlockende Optik fängt zwar den Blick ein, doch lernen wir auch von Kindesbeinen an: Der Augenschein kann trügen.

Noch bevor sich der Sehsinn entfaltet, entwickeln sich die ersten haptischen Codes: Im Mutterleib nuckeln wir z.B. schon am Däumchen – welch beruhigendes Gefühl! Sobald der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt, schwelgt er geradezu in haptischen Gefühlsbädern, räkelt sich wohlig in einer weichen Schmusedecke, saugt begierig am Fläschchen, gluckst im Prickelschaum eines warmen Bades …

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Verpackungen haptisch optimieren

Wie der Haptik-Effekt Verpackungen zu Topsellern macht

Verpackungen haptisch optimieren ©multisense

Die Verpackung ist der wichtigste Verkäufer am Point of Sale. In den Händen der Kunden haben besonders die haptischen Eigenschaften der Verpackung großen Einfluss darauf, ob das Produkt im Einkaufswagen landet. Mithilfe des Haptik-Effekts kurbeln Sie den Erfolg Ihrer Produkte gezielt an.

Im Supermarkt treffen Menschen ihre Kaufentscheidungen entweder aus Gewohnheit oder spontan vor dem Regal – ohne direkte Einwirkung von Plakatwerbung, ohne TV-Spots und ohne persönlichen Verkäufer.

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Zukunftsstudie Shopping 4.0

Kompass Kundenbedürfnisse

Zukunftsstudie Shopping 4.0 ©stapag

Spannendes Kooperationsprojekt: Die Marktforscher vom rheingold institut, GS1 Germany (offizielle Vergabestelle für Barcodes) und PwC (Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft) bündeln ihre Kompetenzen, um das zukünftige Einkaufsverhalten sowie Herausforderungen und Lösungsansätze für die Konsumgüterindustrie zu analysieren.

Das erste von insgesamt sieben Szenarien unter dem Studientitel „2025: Smart Value Networks“ wurde jetzt vorgestellt.

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Weihnachtsgeschenke in Geschäftsbeziehungen

Schenken mit persönlichem „Touch“

Weihnachtsgeschenke Geschäftsbeziehungen ©Touchmore

Weihnachten ist Geschenke-Zeit – und ein schöner Anlass für die Pflege von Geschäftsbeziehungen, denn bekanntlich erhalten Geschenke die Freundschaft. Das war schon immer so und wird sich – aus gutem Grund - wohl auch nicht mehr ändern.

Psychologen wissen, dass es dabei nicht auf den materiellen Wert ankommt, sondern wie viele Gedanken und Mühe sich der Schenkende macht.

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Physische Mailings im Aufwind

Der Dialogmarketing-Monitor 2018

Physische Mailings im Aufwind ©stapag

Werben Sie noch oder freuen Sie sich schon über reichlich Response? Persönliche Werbepost, die relevante Information für den Empfänger bereithält und das gute Bauchgefühl weckt, ist besonders wirkungsvoll.

Nur noch zu toppen, indem man Hapticals einsetzt, die berühren und bewegen.

Physische Mailings im Aufwind

Nach den Ergebnissen des jüngsten Dialogmarketing-Monitors befinden sich physische Mailings im Aufwind. Sie verzeichnen das größte Netto-Wachstumsvolumen und erzielen damit fast das gleiche Ergebnis wie Print-Anzeigen.

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Marken berührbar machen

Wie Objekte zu multisensorischen Markenbotschaftern werden

Marken berührbar machen ©stapag

In der Markenkommunikation eingesetzte gegenständliche Werbeträger werden oft verkannt oder als „nice-to-have“ bewertet. Richtig genutzt entfalten sie jedoch in vier Dimensionen für fast alle Marketingbereiche erstaunliche Wirkung.

Vor dem Hintergrund, dass die digitalen Markenwelten expandieren und das Vertrauen in Markenqualitäten auf dem Rückzug ist, sind haptische Werbebotschafter heute sogar wichtiger denn je.

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Sound Check - sensorische Signale

Tonqualität beeinflusst Werturteil

Sound Check - sensorische Signale ©multisense

Ob Vorlesung, Produktvorstellung oder Festrede – entscheidend für die Resonanz des Publikums sind weniger die Inhalt als ihre Präsentation. Die legendäre 7-38-55-Regel basiert auf zwei Studien, die bereits 1967 publiziert wurden und zahlreiche Folgeuntersuchungen initiierten.

Die Botschaften der Primärstudien unter der Regie des Psychologieprofessors Albert Mehrabian lauten: Bei einer Rede werden nur 7 Prozent der faktischen Information wahrgenommen und bewertet. Das Urteil der Zuschauer wird zu 55 Prozent von der Körpersprache und zu 38 Prozent von der Tonalität beeinflusst.

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Haptisches Verkaufen im Onlineshop

So machen Sie Produkte online psychologisch berührbar

Haptisches Verkaufen im Onlineshop ©touchmore


Beim Einkaufen überprüfen wir gern mit unseren Händen die Qualität und Eigenschaften der Ware. Beim Onlineshopping ist das nicht möglich. Dennoch können Sie auch hier den Tastsinn Ihrer Kunden ansprechen und mithilfe der Haptik die Attraktivität Ihres Angebots erhöhen.

Viele Menschen nehmen ein Produkt gern in die Hand und fühlen dessen Eigenschaften, um es besser beurteilen zu können: Ist der Pullover wirklich weich? Ist die Kiwi reif? Liegt das Smartphone gut in der Hand?

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Künstliche Hände: Dem Fingerspitzengefühl auf der Spur

Ersatz-Hände, gesteuert von Gedanken

Künstliche Hände: Fingerspitzengefühl ©stapag

Die Hände sind immer im Spiel. Tagtäglich ergreifen und handhaben wir Dinge, prüfen die haptischen Qualitäten eines Produktes, spendieren Streicheleinheiten oder einen Klaps, signalisieren unsere Meinung mit Daumen hoch oder runter ...

Gemeinsamer Nenner: Ob Berührung zum Vergnügen, funktionsorientierte Bewegung oder symbolische Geste – die entsprechenden haptischen Muster sind tief in uns verankert und werden zum Großteil bereits in der Kindheit unbewusst gespeichert.

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Der Besitztums-Effekt im Verkauf

Einmal berührt, zum Habenwollen verführt

Haptisches Sammelfieber ©stapag

Es ist mal wieder soweit: Das Fußballfieber grassiert, Fahnen und Wimpel wehen. Das laufende Weltmeisterschafts-Event in Russland kitzelt Einschalt- und Aboquoten, mobilisiert internationale Fanmassen und öffnet Umsatzschleusen. Mag sich die Welt auch noch so digitalisieren, Sportevents bleiben physisch-soziale Plattformen und Begegnungsstätten.

Alle Jahre wieder beleben vor allem die Fußballweltmeisterschaften zuverlässig wie Schweizer Chronometer das haptisch-multisensorische Phänomen der Panini-Sammelbilder samt zugehöriger Alben. In keinem europäischen Land übrigens so intensiv wie in Deutschland.

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Haptisches Sammelfieber

Fußballer zum Anfassen: Die Panini-Sammelbilder

Haptisches Sammelfieber ©stapag

Es ist mal wieder soweit: Das Fußballfieber grassiert, Fahnen und Wimpel wehen. Das laufende Weltmeisterschafts-Event in Russland kitzelt Einschalt- und Aboquoten, mobilisiert internationale Fanmassen und öffnet Umsatzschleusen. Mag sich die Welt auch noch so digitalisieren, Sportevents bleiben physisch-soziale Plattformen und Begegnungsstätten.

Alle Jahre wieder beleben vor allem die Fußballweltmeisterschaften zuverlässig wie Schweizer Chronometer das haptisch-multisensorische Phänomen der Panini-Sammelbilder samt zugehöriger Alben. In keinem europäischen Land übrigens so intensiv wie in Deutschland.

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Haptische Wahrnehmung im Fokus

Das Turbo-Daumenkino im Gehirn

Haptische Wahrnehmung im Fokus ©stapag

Das Modewort Multitasking stammt aus der Computertechnik. Doch während es z.B. für die Software eines Betriebssystems kein Problem darstellt, parallel verschiedene Arbeitsprozesse durchzuführen, kommt der Mensch schnell an seine Grenzen.

Maximal das automatische Verrichten von Routineaufgaben, gespeichert im Arbeitsgedächtnis - wie z.B. Kochen, Zähneputzen, Blumengießen usw. - erlaubt uns, mit den Gedanken in andere Themenfelder abzuwandern. Allerdings kann es selbst in solchen Situationen passieren, dass wir plötzlich innehalten und uns beispielsweise fragen, ob wir die Suppe schon gesalzen haben?

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Haptische Signale im Verkaufsgespräch

Haptische Wahrnehmung im Vertrieb

Haptische Signale im Verkaufsgespräch ©multisense

Im persönlichen Verkaufsgespräch kommt es nicht nur auf Ihr Angebot an. Wussten Sie, dass z.B. auch der Stuhl zählt, auf dem Ihr Kunde sitzt, oder die Temperatur des Getränkes, das Sie ihm anbieten?

Unsere Wahrnehmung wird von unbewussten sinnlichen Eindrücken gefärbt. Wer mehr über haptische Signale im Verkaufsgespräch weiß und diese in die Praxis umsetzt, hat einen klaren Wettbewerbsvorteil.

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