Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Aktuelle Erkenntnisse
aus der Verhaltenspsychologie, den Neurowissenschaften
und dem multisensorischen Marketing.

Fassbar werden – spürbar werben

Back to the Roots ist mehr als ein Trend

Dem Rausch folgt gern Ernüchterung. Da macht der digitale Hype keine Ausnahme. Zu den Auslösern für kritische Bestandsaufnahmen zählen u. a. 24/7-Stress, Mobbing, Phishing Mails und Fake-News im Internet bzw. auf allen digitalen Kanälen. Selbst die sogenannten Digital Natives landen zusehends wieder auf dem Boden der Tatsachen.

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Die Kunst moderner Markenkommunikation

Wenn die Wertschätzung in der Infoflut baden geht ...

Zwei Männer mit haptischen Werbemitteln

Wenn die Wertschätzung in der Infoflut baden geht, verabschiedet sich das Vertrauen gleich mit. Denn klar wollen Kunden persönlich bzw. mit für sie relevanten Inhalten angesprochen werden. Aber die aktuellen Tendenzen, insbesondere auf den digitalen Kanälen, führen dieses Werbeparadigma ad absurdum und haben mit der Kunst moderner Markenkommunikation herzlich wenig zu tun.

Beispielsweise bleiben Recherchetouren im Web mittlerweile selten ohne unerwünschte Folgen. Kaum eine Site, auf der sich nicht Werbebotschaften aufdrängen, gerne auch mit Wartezeiten: Es jingled, popped up, rolls out, plugs in, lays over... hello? Is anybody out there?

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Google Merchandising

Googles liebt's haptisch

Screenshot des Google Merchandise Store

Wer an Google oder dessen Mutterkonzern Alphabet Inc. denkt, hat Abstraktes im Sinn. Allem voran die allgegenwärtige Suchmaschine, Ursprung und Treiber aller Linkfarmen und anschließender SEO (Search Engine Optimization) “Wissenschaft”. Oder den Google-Kalender, die Google Cloud, gerne auch künstliche Intelligenzen wie DeepMind.

Android, das Betriebssystem für Smartphones mit monopolverdächtigem Verbreitungsgrad, darf natürlich nicht fehlen. Wobei wir gerade bei diesem Stichwort Googles eigene Smartphone-Kreation nicht unerwähnt lassen dürfen. Google zum Anfassen sozusagen. Die Ausnahme in der mittlerweile unendlichen digitalen Produktkette aus Mountain View im Silicon Valley. The Untouchables.

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Die Magie des Experientialismus

Die Erlebniswirtschaft und wie wir uns von den Dingen abwenden

Meeresschneckenhäuser in Felsspalte bei Ebbe

Vor einiger Zeit habe ich in meinem Blog #instagrammable moment vor allem für Branchen wie Tourismus, Gastronomie und Fashion angemerkt: „Wer keine #instgrammablen Kulissen- und Produkterlebnisse kreiert, verliert. Weil er auf dem Bildernetzwerk nicht stattfindet. Aus den Augen, aus dem Sinn. Zumindest wenn Millennials die Zielgruppe bilden.”

In diesem Zusammenhang lohnt ein näherer Blick auf die „Kulissenerlebnisse” und mit ihr auf die Erlebnisökonomie. Eine Reihe von Studien wirft ein Schlaglicht auf eine tiefgreifende Veränderung unserer Konsumgewohnheiten. Ungeachtet äußerer Begleitumstände und Gegebenheiten geben wir mehr Geld aus, Dinge zu tun als Dinge zu kaufen.

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Die Grenzen der Telefonwerbung

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Frauenhände bedienen Smartphone-Display

Kein Einzelfall! Gerade wieder alle Hände voll zu tun und das Handy bimmelt. Die Telefonnummer auf dem Display kenne ich nicht. Statt den Anruf einfach wegzuwischen, hat der Daumen schon auf Annahme gedrückt, während der Hörer Richtung Ohrmuschel wandert: „Ja, bitte?“

Hätte ich mir doch denken können. Mal wieder ein Werbeanruf, natürlich unbestellt. Jetzt endlich mal die Frage loswerden: „Woher haben Sie meine Rufnummer?“ Auf einmal Rauschen in der Leitung...

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Eine neue Sicht auf Kunden und ihre Bedürfnisse

Lebensstil als Leitmotiv

Besucherpublikum an einem Messestand

In der Sozialpsychologie hat man sich längst von tradierten Schichtenmodellen verabschiedet und stattdessen Milieus und Lebensstile in den Fokus gerückt. Ein flexibles Modell, das die fortschreitende Ausdifferenzierung moderner Gesellschaften spiegelt.

Im Laufe der vergangenen Dekaden wuchs die Anzahl der Milieus mit spezifischen Werten, Verhaltensmustern, Interessen usw. kontinuierlich. Demographische Daten wie Alter und Geschlecht werden zwar weiter zugeordnet, spielen aber schon aufgrund all ihrer Überschneidungen keine Schlüsselrolle mehr.

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#instagrammable moments

Das Leben an der schönen Oberfläche

Zwei Kitesurfer im Atlantik

Die einen lieben sie, die anderen reagieren eher genevt auf die Hashtagwelt. Bekannt wurden sie vor allem durch den Kurznachrichtendienst Twitter, zum Lifestyle-Narrativ vollends durch Instagram.

Selbstinszenierung (Selfies) trifft auf den schönen Schein. Instagramfähig müssen sie sein, die Locations und schönen Dinge des Lebens bis hin zum coolen Outfit. Die Instagrammisierung des Lebens fördert Trends und Subtrends, die die Gründer der Bilderplattform kaum auf der Rechnung gehabt haben dürften.

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Der haptische Glücksmoment

Glück im Spiel

Messebesucher greifen nach Promotionartikeln

Ein neuer Trend schwappt aus Asien zu uns herüber: die Jagd nach dem kurzen Glücksmoment. Im Bestreben nach Stressreduktion und Selbstachtsamkeit suchen Berufstätige, aber auch Jugendliche nach Inseln der Glückseligkeit im malmenden, treibenden Räderwerk des Alltags.

Sie finden diese kurzen Glücksmomente - wenig überraschend - im Konsum. Bei genauerem Hinschauen zeigt sich jedoch, dass es insbesondere zwei Komponenten sind, die diese Glücksmomente konstituieren.

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Digital Natives und die neue Nachdenklichkeit

Nach dem Hype breitet sich Ernüchterung aus

Messestand mit Digital Natives

Wie hoch schätzen Sie den Prozentsatz der deutschen Offliner unter den 14- bis 24-Jährigen ein? Gleich Null? Damit liegen Sie richtig. Jedenfalls nach den statistischen Daten, die dem DIVSI – Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet – vorliegen.

Zwar unterstreicht der bis zum Anschlag gesättigte Markt, dass Smartphone & Co. längst zu unverzichtbaren Alltagsinstrumenten avanciert sind. Doch die Euphorie, die einst von den digitalen Innovationen ausgelöst wurde, verklingt zusehends – auch bei den jungen Zielgruppen.

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Von der Postkarte zum Printmailing

Die Postkarte wird 150 Jahre alt

Alte Postkarten Köln und Rhein

Jubiläen, Gedenk- und Feiertage: kein Tag inzwischen mehr, der nicht irgendwem oder irgendwas gewidmet ist. Komplettiert und (oft zu Recht) auch überlagert von den Jahrestagen wichtiger historischer Ereignisse. Das Salz in der Erinnerungssuppe aber sind unsere ganz persönlichen Erinnerungskalender: Tage, Monate und Jahre, die unsere Vita geprägt haben, uns zu dem formten, die wir sind.

Oft verbunden mit Zeugnissen unserer Erinnerung: gesammelte Gegenstände, Souvenirs, Bilder, Urkunden, Zeitungsschnipsel, Tagebücher, Briefe – und Postkarten. Letzteren habe ich an dieser Stelle schon einmal als Haptik Nostalgie einen Blog gewidmet.

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Inspirationsquelle Red Dot Winners

Exklusive Red Dot-Ausstellung in Berlin

Bierdose in Form eines Bierglases

Kennen Sie schon die Feier-Bierdose von Beck’s oder den schnellsten Geschäftsbericht der Welt – gleichauf mit dem 100-Meter-Weltrekord-Lauf von Usain Bolt in 9,58 Sek.?

Beide frisch mit dem Red Dot ausgezeichnete Kreationen: die eine von Serviceplan, die andere von Puma in Zusammenarbeit mit Publicis Pixelpark. Zwei von über 70 prämierten Highlights, die in der Siegerausstellung „Best Communication Design – Red Dot Winners Selection 2018“ zu entdecken sind.

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Haptische Messebotschafter mit Zugriffsgarantie

Messen weiter im Aufwind

Gut besuchter Messestand von Touchmore

Mehr Aussteller – mehr Standfläche: Bereits in der aktuellen Zwischenbilanz des AUMA zeichnet sich ab, dass die Branche auf Wachstumskurs bleibt. Beim Verband der deutschen Messewirtschaft geht man davon aus, dass die Ergebnisse für das zweite Halbjahr noch besser ausfallen werden, denn in die Endauswertung fließen die Bilanzen 178 weiterer Messen ein.

Einige Kernergebnisse der Halbjahresbilanz 2018: 2% mehr Aussteller, 1% mehr Standfläche, bei einer erneut überdurchschnittlich wachsenden Anzahl ausländischer Standbucher, konstante Besucherzahlen, die darauf schließen lassen, dass die beeindruckende Zahl von 10 Mio. Besuchern jährlich auch in diesem Jahr erreicht wird.

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Gen Z mit Relevanzfilter

Neue Studie zu Gen Z

Junger Mann mit VR-Brille

Schon die Generation Y wird den Digital Natives zugerechnet. Die nachfolgende Gen Z, mit der Forscher die Geburtsjahrgänge ab 2000 bezeichnen, lernt schon im Kleinkindalter den Umgang mit Smartphone & Co.

Eine jüngst publizierte Langzeitstudie mit der Nachwuchs-Zielgruppe, initiiert von Happy Thinking People, fokussiert die Motive, Vorlieben und Träume der 12- bis 16jährigen Konsumenten.

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Nutzobjekte mit haptischem USP

Kultobjekte, die man im Dunklen erkennt

Coca-Cola-Glasflaschen von 1944

„... und zum Burger gerne eine Cola!“ Die kooperativen Bande zwischen der Ursprungsquelle aller Colas und der wertvollsten Fast Food-Marke der Welt sind so nahe liegend wie traditionsreich und zurzeit wieder zum Greifen nahe.

Wer jetzt bei McDonald’s ein Menü ersteht, nicht die Small-Version versteht sich, erhält dazu als Incentive eines der legendären Cola-Gläser für stilechten Genuss mit Retro-Charme – derzeit beworben mit dem TV-Spot „Trinkt bunt“ und genießt die  „Explosion der Sinne“. Laufzeit: Solange der Vorrat der Sammelgläser in sechs Farben reicht ...

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Die Schlüsselrolle der Hapticals

Kommunikation mit Berührungsgarantie

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Der moderne Marketingmix ist so schillernd wie herausfordernd. Nie gab es mehr Kommunikationskanäle, um sich seiner Zielgruppe zu empfehlen – satte Werbeüberdruss-Erscheinungen inklusive.

Wie wir bereits im ersten Teil unseres Blogbeitrages Hapticals als Kampagnen-Highlight LINK skizziert haben, können sich Hapticals als wirksames Reaktanz Gegenmittel erweisen.

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Weihnachtsgeschenke in Geschäftsbeziehungen

Schenken mit persönlichem „Touch“

Faltwürfel mit Tischkalender-Funktion

Weihnachten ist Geschenke-Zeit – und ein schöner Anlass für die Pflege von Geschäftsbeziehungen, denn bekanntlich erhalten Geschenke die Freundschaft. Das war schon immer so und wird sich – aus gutem Grund - wohl auch nicht mehr ändern.

Psychologen wissen, dass es dabei nicht auf den materiellen Wert ankommt, sondern wie viele Gedanken und Mühe sich der Schenkende macht.

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Künstliche Hände: Dem Fingerspitzengefühl auf der Spur

Ersatz-Hände, gesteuert von Gedanken

Künstliche Holzhände halten gebrandete Blechdosen

Die Hände sind immer im Spiel. Tagtäglich ergreifen und handhaben wir Dinge, prüfen die haptischen Qualitäten eines Produktes, spendieren Streicheleinheiten oder einen Klaps, signalisieren unsere Meinung mit Daumen hoch oder runter ...

Gemeinsamer Nenner: Ob Berührung zum Vergnügen, funktionsorientierte Bewegung oder symbolische Geste – die entsprechenden haptischen Muster sind tief in uns verankert und werden zum Großteil bereits in der Kindheit unbewusst gespeichert.

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Haptisches Sammelfieber

Fußballer zum Anfassen: Die Panini-Sammelbilder

Fußballer-Skulptur mit Panini Sammelbildern

Es ist mal wieder soweit: Das Fußballfieber grassiert, Fahnen und Wimpel wehen. Das laufende Weltmeisterschafts-Event in Russland kitzelt Einschalt- und Aboquoten, mobilisiert internationale Fanmassen und öffnet Umsatzschleusen. Mag sich die Welt auch noch so digitalisieren, Sportevents bleiben physisch-soziale Plattformen und Begegnungsstätten.

Alle Jahre wieder beleben vor allem die Fußballweltmeisterschaften zuverlässig wie Schweizer Chronometer das haptisch-multisensorische Phänomen der Panini-Sammelbilder samt zugehöriger Alben. In keinem europäischen Land übrigens so intensiv wie in Deutschland.

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Haptische Wahrnehmung im Fokus

Das Turbo-Daumenkino im Gehirn

Berührungsreize durch die Endlosfaltkarte logoloop<sup><noscript><img src=

Das Modewort Multitasking stammt aus der Computertechnik. Doch während es z.B. für die Software eines Betriebssystems kein Problem darstellt, parallel verschiedene Arbeitsprozesse durchzuführen, kommt der Mensch schnell an seine Grenzen.

Maximal das automatische Verrichten von Routineaufgaben, gespeichert im Arbeitsgedächtnis - wie z.B. Kochen, Zähneputzen, Blumengießen usw. - erlaubt uns, mit den Gedanken in andere Themenfelder abzuwandern. Allerdings kann es selbst in solchen Situationen passieren, dass wir plötzlich innehalten und uns beispielsweise fragen, ob wir die Suppe schon gesalzen haben?

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logoloop® – das haptische GIF

Haptisches Glück mit den happy logoloops®

Stefan Sagmeister entfaltet sein logoloop<sup>®</sup>

Täglich umrauscht von News, die wenig Anlass zur Freude bieten, steigt das Bedürfnis nach positiver Inspiration. Dem Glück auf der Spur, begeistert „The Happy Film“ mit authentischen Erfahrungen. Einsichten und Anregungen, mit Unterstützung des Produzenten Ben Nabors von Stefan Sagmeister kreativ in Szene gesetzt.

Der gebürtige Österreicher lebt heute in New York, der Stadt seiner Träume, wo er gemeinsam mit der Designerin Jessica Walsh die Agentur „Sagmeister & Walsh“ führt. Über die Fachkreise hinaus bekannt wurde der vielfach ausgezeichnete Grafikdesigner und Typograph u. a. als künstlerischer Gestalter unvergessener Plattencover, z.B. für die Rolling Stones, Talking Heads oder Jay Z.

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