Die Grenzen der Telefonwerbung

von Olaf Hartmann am Freitag, 15 März 2019. Veröffentlicht in Hapticals

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Frauenhände bedienen Smartphone-DisplayKein Einzelfall! Gerade wieder alle Hände voll zu tun und das Handy bimmelt. Die Telefonnummer auf dem Display kenne ich nicht. Statt den Anruf einfach wegzuwischen, hat der Daumen schon auf Annahme gedrückt, während der Hörer Richtung Ohrmuschel wandert: „Ja, bitte?“

Hätte ich mir doch denken können. Mal wieder ein Werbeanruf, natürlich unbestellt. Jetzt endlich mal die Frage loswerden: „Woher haben Sie meine Rufnummer?“ Auf einmal Rauschen in der Leitung...

 

Die Grenzen der Telefonwerbung

Wie war das noch mit den Grenzen der Telefonwerbung? Wer in Deutschland via Telefon werben will, benötigt nach geltendem Recht eine ausdrückliche Einwilligung des Empfängers – und zwar vorab, sonst drohen hohe Bußgelder.

Nach aktueller Information der Bundesnetzagentur haben sich die Beschwerden über unerwünschte Werbeanrufe in 2018 im Vergleich zu den beiden Vorjahren verdoppelt – insgesamt gingen zwischen Januar und November 58.000 Beschwerdebriefe ein, davon ein Drittel gegen Energieversorgungsunternehmen.

 

Nur die Spitze des Eisberges

Das dürfte allerdings nur die Spitze des Eisberges sein, wie auch der Jurist Thomas Bradler, tätig bei der Verbraucherzentrale NRW, unterstreicht. Denn wie viele am Telefon mit Werbung belästigte Zeitgenossen machen sich auch noch die Mühe, eine schriftliche Beschwerde zu verfassen?

Noch tiefer lässt der Kommentar der Verbraucherzentrale Hamburg blicken, die um „Unterstützung und handfeste Beweise“ gegen diese Form ungewollter Kommunikation bittet. Denn: „Die Gegenseite streitet den Anruf ansonsten einfach ab.“

 

Kein Anschluss unter dieser Nummer
- Auf der Wellenlänge des Empfängers

Vertrauensvoller Kundendialog geht anders. Höchste Zeit, sich noch einmal vor Augen zu führen, wie kontraproduktiv ungewollte Kommunikation ist. Eines der besten Gegenmittel: originelle Hapticals, die Wertschätzung vermitteln, eine Werbebotschaft spielerisch begreifbar machen, dabei Glücksmomente wecken und positiv in Erinnerung bleiben.

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Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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