#instagrammable moments

von Olaf Hartmann am Montag, 04 März 2019. Veröffentlicht in Hapticals

Das Leben an der schönen Oberfläche

Zwei Kitesurfer im AtlantikDie einen lieben sie, die anderen reagieren eher genevt auf die Hashtagwelt. Bekannt wurden sie vor allem durch den Kurznachrichtendienst Twitter, zum Lifestyle-Narrativ vollends durch Instagram.

Selbstinszenierung (Selfies) trifft auf den schönen Schein. Instagramfähig müssen sie sein, die Locations und schönen Dinge des Lebens bis hin zum coolen Outfit. Die Instagrammisierung des Lebens fördert Trends und Subtrends, die die Gründer der Bilderplattform kaum auf der Rechnung gehabt haben dürften.

 

#instagrammable

Das trifft insbesondere auf die Millennials zu. Ihre Lebensinszenierung muss vor allem #instagrammable sein, like-heischend vorzeigbar und dokumentiert im eigenen Bilderstream, garniert mit angesagten Hashtags. Jeder User ein kleiner Influencer.

Insbesondere für Branchen wie Tourismus, Gastronomie und Fashion gilt: Wer keine #instgrammablen Kulissen- und Produkterlebnisse kreiert, verliert. Weil er auf dem Bildernetzwerk nicht stattfindet. Aus den Augen, aus dem Sinn. Zumindest wenn Millennials die Zielgruppe bilden.

 

Hashtags anstelle von Claims

In einer Kolumne der “absatzwirtschaft” beschreibt Nina Rieke das Ausmaß und die Folgen des #instgrammable-Hypes treffend wie humorvoll und unterschlägt auch die veritablen Lücken in dieser auf Visualität verkürzten Customer Experience nicht.

Nina Hagens “ … alles so schön bunt hier!”(“Ich glotz TV”, 1978) ist als #instagrammable moment wieder auferstanden. Designer haben Hochkonjunktur, eigens “designte” Hashtags treten an die Stelle von Claims. Keine #instagrammable Location, kein Insta-friendly Design ohne eigenen spezifischen Hashtagclaim.

 

Intangible schöne Oberflächen

Hier setzt Nina Riekes Überlegung an. #instagrammable moments alleine sind nur ein Baustein der Markenerfahrung: “Was nützt also eine schöne Bühne, wenn die es an der Usability der schönen Oberfläche hapert? Im Kampf um Aufmerksamkeit werden somit vielleicht #instagrammableservices die nächste Stufe in der Customer Experience werden. Nicht ganz so bunt – aber umso näher an den Bedürfnissen der Gäste …”

Und damit auch tiefer in der Erinnerung verankert. Und bei begeisternder Qualität auch ein Wiederkommen wert. Ein angestrebtes Kundenverhalten, das über haptisch-multisensorische Steuerung gezielt und messbar auf- und ausgebaut werden kann.

 

Haptische Werbemedien für #instagrammbale moments

Ob Produkte, Dienstleistungen oder #instagrammbale moments – haptische Werbemedien setzen wirkungsvolle Impulse und kreieren tragfähige Aufmerksamkeitsbrücken zum Kunden. Denn sie machen (be)greifbar, was sonst nicht wirklich fassbar ist. Stiften handfesten Kontakt, der Glaubwürdigkeit und Vertrauen stärkt.

Die Hapticals von Touchmore sind prädestiniert, als Mailing-Medien oder auch Add-ons die Qualitäten des Absenders optisch ansprechend und haptisch überzeugend zu vermitteln. Sie zünden Aufmerksamkeit, prägen sich ein und lassen den Empfänger so schnell nicht wieder los.

Entsprechend hoch sind die Erfolgsquoten – lassen Sie sich von unseren Referenzen inspirieren!

Warum und wie haptische Mailings berühren und bewegen, erfahren Sie gratis und kompakt in unserem Whitepaper zum haptischen Dialogmarketing.

 

Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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