Weihnachtsgeschenke in Geschäftsbeziehungen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 10 Juli 2018. Veröffentlicht in Hapticals

Schenken mit persönlichem „Touch“

Faltwürfel mit Tischkalender-FunktionWeihnachten ist Geschenke-Zeit – und ein schöner Anlass für die Pflege von Geschäftsbeziehungen, denn bekanntlich erhalten Geschenke die Freundschaft. Das war schon immer so und wird sich – aus gutem Grund - wohl auch nicht mehr ändern.

Psychologen wissen, dass es dabei nicht auf den materiellen Wert ankommt, sondern wie viele Gedanken und Mühe sich der Schenkende macht.

Weihnachtsgeschenke in Geschäftsbeziehungen

Compliance-Regeln und Verhaltenskodizes verunsichern bei der Wahl eines Geschenkes für den Geschäftspartner: Wie viel Wert darf das Geschenk haben? Fühlt sich mein Geschäftspartner durch das Geschenk wertgeschätzt? Wird ihm mein Geschenk gefallen?

Diese Verunsicherung führt bei Weihnachtsgeschenken in Geschäftsbeziehungen oft zum Kompromiss: ein Schreibtischkalender fürs nächste Jahr, eine Schachtel Pralinen oder immer öfter nur eine Weihnachtskarte mit der Botschaft „Statt einem Geschenk haben wir ans Waisenheim gespendet“.

Derartige Geschenke sind austauschbar, der Empfänger fühlt sich im schlimmsten Fall  bevormundet und vermutet Faulheit oder Geiz hinter der karitativen Geste. Doch wie finden Sie das „richtige“ Geschenk? Wie erzeugen Sie auch mit einer Spende Freude beim Empfänger der Nachricht? Worauf kommt es beim Schenken an?

 

Der persönliche „Touch“ zählt

Ein Geschenk sagt stets etwas aus über die Beziehung zwischen Schenkendem und Beschenktem. Das gilt natürlich ganz besonders für Weihnachtsgeschenke in Geschäftsbeziehungen. Mit Ihrem Geschenk zeigen Sie Ihre Wertschätzung gegenüber dem Beschenkten. Sie zeigen damit auch, dass Sie die Wünsche des Beschenkten verstehen. Die Angst, etwas zu verschenken, worüber sich der Beschenkte nicht freut, ist dabei der größte Unsicherheitsfaktor.

Die meisten Menschen kompensieren diese Unsicherheit, indem sie versuchen ihre Wertschätzung mit einem hohen materiellen Wert des Geschenkes ausdrücken. Das ist jedoch falsch, denn Studien zeigen, dass der materielle Wert in der Bewertung der Geste nur zweitrangig ist. Die Bedeutung des Geschenkes zählt – es kommt also darauf an, wie viele Gedanken und Mühen Sie sich machen.

 

Überzeugende Weihnachtsgeschenke

Den monetären Wert Ihres Geschenkes können Sie getrost vernachlässigen. Zeigen Sie mit Ihren Weihnachtsgeschenken in Geschäftsbeziehungen vielmehr, dass Sie kreativ, einfallsreich und empathisch sind. Lassen Sie das Ihre Geschäftspartner spüren! Um bei den obigen Beispielen zu bleiben:

  • Schenken Sie keinen beliebigen Schreibtischkalender, sondern einen außergewöhnlichen, kreativen, der das ganze Jahr Freude spendet und vielleicht einen spielerischen Zweitnutzen bietet.
  • Wenn Sie Genuss- oder Lebensmittel verschenken, ist die Story hinter der Pralinenherstellung, der kleinen Destille des besonderen Obstbrandes oder der Fangmethode des Wildlachses genauso wichtig wie der Geschmack. Diese Story sollte zu den Werten Ihrer Firma passen.
  • Sollten Sie trotzdem zu Weihnachten spenden wollen, verbinden Sie diese Spende mit einem symbolischen Geschenk an ihre Kunden. Immerhin haben Sie ja für ihren Kunden entschieden, dass er lieber spendet als beschenkt zu werden. Dennoch wird der Beschenkte emotional ein Geschenk vermissen. Haben Sie beispielsweise zur Aufforstung des Regenwaldes gespendet? Dann schenken Sie doch von brasilianischen Waisenkindern gebastelte Schlüsselanhänger in Baumform, mit denen diese ihre Ausbildungsplätze finanzieren. Umweltschutz hat schließlich viel mit Bildung zu tun und Ihre Geste bleibt so das ganze Jahr bei Ihren Kunden präsent – selbst wenn der kleine Baum „nur“ am Kellerschlüssel baumelt.

 

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Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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