Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Das Huel Experiment

Ein Musterbeispiel für gelungenes, haptisches Marketing

Die Coronakrise bewegt eine wachsende Zahl an Home-Office-Workern dazu, ihre Ernährung in Frage zu stellen. Wir haben einen Ausflug zum Endpunkt dieser Überlegungen unternommen und ein Starterpaket „Huel“ bestellt - der Marktführer unter den Instant-Pulvermahlzeiten. Wir stießen auf ein Musterbeispiel für gelungenes, haptisches Marketing.

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Die Kraft der Berührung

Social Distancing ist der neue Normalzustand. Der Haptik-Effekt spielt eine besondere Rolle unter diesen veränderten Bedingungen.

Wo wir schon an der größten Seuchen-Präventionsmaßnahme der Weltgeschichte teilnehmen müssen - halten wir inne und spüren, wie die Corona-Krise unsere Tagesabläufe beeinflusst und unsere Kommunikation, unsere Art zu arbeiten nachhaltig verändert. Aus psychologischer Sicht gibt es hier für Marketeers Interessantes zu lernen – und einiges zu tun.

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Ich will keine Schokolade …

… ich will lieber eine Werkzeugsammlung. Mit Santa Tools 2019 hat der Profi Werkzeughersteller HAZET erstmals einen Adventskalender im Angebot. Er enthält einen 26-teiligen Premium-Werkzeugsatz, ideal für den Heimwerker und die Werkstatt – anderthalb Kilo geballte Haptik.

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25 Jahre Touchmore

Pioniere im Einsatz des Haptik-Effekts

Firmenjubiläen anzuzeigen ist ja eher etwas für handwerkliche Traditionsbetriebe. Aber so ein kleines bisschen sind wir halt auch stolz. Also: Touchmore besteht seit nunmehr 25 Jahren – in unserer Branche schon ein respektables Alter.

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Haptische Dimensionen

Hautnahe Selbsterfahrung

Kennen Sie dieses Gefühl? Mitten im Kundengespräch spüren Sie den Vibrationsalarm Ihres Smartphones, greifen dezent in die Jackentasche, riskieren einen heimlichen Blick – aber der Screen signalisiert keinen Anruf ...

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Jedes siebte Unternehmen nutzt volladressierte Mailings

Der neue Dialogmarketing-Monitor 2019

Jedes 7. Unternehmen nutzt Mailings ©stapag

Die Deutsche Post hat ihren aktuellen Dialogmarketing-Monitor 2019 vorgelegt. Basis der ermittelten Zahlen und Trends waren Gespräche mit 2.879 Marketingentscheidern, die zu ihren Werbebudgets und präferierten Kommunikationskanälen befragt wurden.

Unter dem Strich büßte der deutsche Werbemarkt demzufolge 2018 drei Prozent seines Volumens ein. Im Ranking der Werbeausgaben konnten die Dialogmedien ihren dritten Platz hinter Online und Print behaupten.

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Die Macht der Gesten

Kompass für Kognition

Die Macht der Gesten ©stapag

Ob Kuss-Händchen werfen, ein „V“ mit Zeige- und Mittelfinger bilden oder eine geballte Faust in die Luft recken – wir alle sind MeisterInnen der intuitiven Nutzung und Decodierung von Ausdrucksbewegungen, zumindest des Repertoires, das in (der) uns vertrauten Kultur(en) gängig ist.  

Denn mimische und gestische Bewegungsmuster haben tiefe kulturelle Wurzeln, die bis in die Anfänge der menschlichen Kommunikation zurückreichen. Lange bevor sich die Sprache entwickelte, dienten sie bereits als Instrumente der Verständigung. Vor diesem Hintergrund ist uns die simultane Übersetzung von Ausdrucksbewegungen bereits in die Gene geschrieben.

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Vom Stellenwert der Verkaufsliteratur

Junge Zielgruppe, obsolete Printinformationen?

Vom Stellenwert der Verkaufsliteratur ©BMW

Was wären wir ohne Print? Sie runzeln mit der Stirn? Denn was soll ich Ihnen als Printbegeisterter schon objektiv vermitteln in Sachen Print? Nun, heute möchte ich Ihnen dazu eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die das moderne Verkaufsleben geschrieben hat und die ich an dieser Stelle für Sie festhalten möchte.

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Haptische Erinnerungsleistungen

Aktuelle Studie belegt: Hapticals fördern Gedächtnisleistung

Haptische Erinnerungsleistungen ©stapag

Zu den Schlüsselargumenten für den Einsatz gegenständlicher Werbeträger zählen die außergewöhnlichen Kontakt- und Erinnerungsquoten. Auch in der aktuellen Werbeartikel-Wirkungsstudie des GWW Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. punkten Hapticals in diesen Kategorien wieder höher als jedes Vergleichsmedium, ob TV-Spots, Anzeigen oder Radiowerbung.

Die Reichweite von Werbeartikeln – in fast jedem deutschen Haushalt zuhause – liegt an einem Durchschnittstag bei 89 Prozent, die ungestützten Recall-Quoten erzielen mit Blick auf das beworbene Produkt bzw. den Absender in der Bilanz 70 Prozent.

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Print-Magie

Spitzentechnologie trifft Old School

Print-Magie ©VW/ NORD DDB

Spitzentechnologie trifft Old School – und wird buchstäblich fassbar. Auf diesen - scheinbar widersprüchlichen – Nenner lässt sich eine Anzeigenkampagne bringen, die die schwedische Agentur NORD DDB für ihren Kunden VW ersonnen hat. Auf den unbeleuchteten Landstraßen Schwedens ereignen sich alljährlich Zehntausende Unfälle durch Kollisionen mit Wild.

Die Lösung für ein scheinbar lange Zeit unlösbares Problem: eine Nachtsichtfunktion. Alles ins Rollen brachte schließlich der Auftrag, die neue Nachtsichtfunktion für den VW Touareg adäquat in Szene zu setzen, das Nutzenversprechen durch Werbung begreifbar zu machen. Das Medium der Wahl: „The Power of Print“. Denn Print vermittelt Vertrauen, wie selbst Facebook und Co bereits erkannt haben.

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„Wir brauchen eine Berührungskunde“

Die Urform der Kommunikation

„Wir brauchen eine Berührungskunde“ ©stapag

Bruno Müller-Oerlinghausen, Jahrgang 1936, deutscher Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie, zählt zur Garde der auch international renommierten Medizinern und Forschern. Von 1975 bis zu seiner Emeritierung im April 2001 hatte er an der Freien Universität Berlin eine Professur für Klinische Psychopharmakologie inne.

Dies sei vorausgeschickt, da sich mit Müller-Oerlinghausen ein Wissenschaftler zum Thema Tastsinn zu Wort meldet, der in seinem langen Berufs- und Forscherleben eigentlich andere Schwerpunkte gesetzt hat. Was seine Erkenntnisse keinesfalls schmälert. Ganz im Gegenteil: viele Forschungs- und Erkenntniswege münden früher oder später interdisziplinär in die Beschäftigung mit unserem Tastsinn.

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„Mit den Händen sehen - mit den Augen fühlen"

Die Haptik der Kunst

Mit den Händen sehen - mit den Augen fühlen ©stapag

Im Zusammenhang mit meinem Blogbeitrag Touch als Grundlage der menschlichen Erkenntnis kamen mir Goethes immer wieder zitierte Worte in den Sinn: „Mit den Händen sehen - mit den Augen fühlen". Diese Metapher führt besonders in der Kunstwelt ein virulentes Dasein – bis heute.

Ihr Ursprung reicht übrigens noch weit hinter Goethe zurück. So ist der Vers „Mit den Augen fühlen und mit dem Gefühl sehen" der Oper Giasone von Francesco Cavalli aus dem Jahre 1649 zuzuordnen.

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Touch als Grundlage der menschlichen Erkenntnis

Ein neues Erkenntnismodell für KI

Touch als Grundlage menschlicher Erkenntnis ©PNAS

Die Forschungen zur Bedeutung unseres Tastsinns haben Verstärkung von unerwarteter Seite bekommen. So mehren sich in jüngerer Zeit Beiträge zum Thema von KI-Spezialisten (Künstliche Intelligenz, auch AI als Artificial Intelligenz oder Deep Learning).

In einem meiner jüngeren Blogbeiträge habe ich über einen Twitter-Poll des des US-Neurowissenschaftlers Kevin Wright berichtet, der seine Twitter-Follower fragte, welcher unserer Sinne ist für Twitter-User der wichtigste ist? Überraschendes Ergebnis: der Tastsinn obsiegte knapp vor dem Sehvermögen.

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“Haptische Rückschau”

Gedanken über letzte Dinge

Haptische Rückschau ©stapag

Zum Ende des vergangenen Jahres hat Rainer Moritz ein kleines Bändchen vorgelegt, in dem er Abschied von seinem Vater und übergreifend von dessen Generation nimmt: „Mein Vater, die Dinge und der Tod“.

Schon der Titel setzt das Thema: Es geht um die ansteckende Berührung, um die Botschaften der Objekte. Genauer: um die Magie der Dinge, in diesem Fall um die Objekte und Gegenstände, mit denen sich sein verstorbener Vater umgeben, inmitten derer er gelebt hat. Eine dingliche Wohngemeinschaft gewissermaßen, vom Mobiliar über Nippes und Souvenirs bis zu Zeugnissen der DIY-Kultur.

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Berührung als Belohnung

Mehr Fühltests fürs Marketing

Berührung als Belohnung ©stapag

Die wachsende Bedeutung der Haptikforschung spiegelt sich jetzt zusehends auch in einer medialen Berichterstattung, die nicht nur das Fachpublikum adressiert. Beliebter Fokus: die Macht der Berührung im Alltag.

Überschätzen kann man sie kaum. Wie es der Haptik-Pionier Dr. Martin Grunwald auf den Punkt bringt: „Berührungen sind ein regelrechtes Lebensmittel“.

Mehr noch – im Interview mit dem Multisense Institut betont Grunwald, dass der ganze Körper ein Tastsinnessystem sei: „Jede unserer Bewegungsformen – egal, was wir tun – ist ein Tast-Akt. Nur im Weltall sind wir der Macht der Schwerkraft enthoben.“

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Welcher unserer Sinne ist für Twitter-User der wichtigste?

Vom Fingerspitzengefühl der digitalen Community

Der wichtigste Sinn der Twitter-User ©Kevin Wright

Haptik-Features und Tastsinn-Forschungsergebnisse haben Konjunktur. Ob Wissenschaft, Feuilleton oder Marketing: die Vermessung unseres Tastsinns brummt. Inzwischen verbreiten sich populärwissenschaftliche Darstellungen des Themas auch an der Basis.

Doch damit nicht genug. Selbst in der digitalen Community ensteht so etwas wie ein taktiles Bewusstsein. Das ist nicht weiter verwunderlich, schließlich nutzen viele Neurowissenschaftler und -Marketer auch die sozialen Netzwerke zur Verbreitung ihrer Forschungsergebnisse und Erfahrungen.

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Berührende Momente

„Der Tastsinn ist nicht ersetzbar“

Berührende Momente ©stapag

Die anti-Haptik Tendenzen der Technik-Evolution durch das Übermaß an zweidimensionalen Angeboten, wie sie der Haptik-Pionier Matthias Grunwald auf den Nenner bringt, sorgen andererseits für einen zunehmend bewussteren, interdisziplinären Umgang mit unserem Tastsinn.

Es ließe sich auch so formulieren: den anti-Haptik Tendenzen der Technik ist eine zunehmend stärkere Haptik-Lobby erwachsen. Man denke an die Stavanger-Erklärung als ein jüngstes signifikantes Signal, hinter dem Technik-Apologeten sogleich eine haptische Verschwörung witterten.

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Eindeutig “zu viele zweidimensionale Angebote”

Die Folgen des anti-haptischen Techniktrends

Eindeutig zuviele zweidimensionale Angebote ©stapag

In einem aktuellen Interview nimmt der renommierte Haptik-Forscher Martin Grunwald Stellung zu der Frage, was passiert, wenn unser Leben immer digitaler wird.

Streaming, die 5G-Technologie und das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things), die Entdinglichung unserer Welt: unseren Händen kommt die stoffliche Welt zusehends abhanden. Bleibt ihnen am Ende nur, einen ratlose Raute zu formen?

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Spiel’s mir in die Hände

Botschaften, die uns nicht mehr loslassen

Spiel’s mir in die Hände ©touchmore

Wie jede Agentur stehen auch wir im Gedankenaustausch mit unseren Kunden. Feedback, Referenzen, neue Aufgabenstellungen, Tipps und Tricks – Agenturalltag eben.

Dazwischen eingestreut auch immer wieder einmal persönliche Geschichten über unverhoffte Begegnungen mit unseren Hapticals. Wie diese hier eines Kunden.

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Die multifunktionale Qualität von Berührungen

“Wir denken uns nicht selbst, wir fühlen uns”

Wir denken uns nicht selbst, wir fühlen uns ©stapag

Die Haptik beschäftigt uns in zunehmendem Maße, sei es in Wissenschaft, Kultur oder in unserem Alltag. Die schillernden Facetten unseres Tastsinns und ihre Bedeutung für unsere Existenz als soziale und kommunizierende Wesen werden uns fast täglich bewusster.

Ein wesentlicher Indikator für diese Entwicklung ist die anziehende Frequenz von Beiträgen zu unserem Tastsinn, zu seiner Relevanz, zu seinen Bedingungen und zu seinem Beziehungsgeflecht mit unseren anderen Sinnen. Die Auseinandersetzung mit der Haptik hat Einzug gehalten in Wissenschaft, Technik und Feuilleton.

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