Haptik

Die Haptikforschung blüht auf

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 21 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Sachbücher zum Tastsinn boomen

Mann liest in aufgeschlagenem BuchLange Jahre führte die Haptikforschung ein Schattendasein. Doch jetzt scheint der Wendepunkt erreicht – immer mehr Studien bringen Licht in die vielfältigen Aufgaben und Qualitäten des komplexen Sinns für Berührung und Bewegung.

Ein Beitrag des Deutschlandfunks konstatiert anlässlich der Leipziger Buchmesse, dass jetzt auch Sachbücher zu Haptik und Tastsinn Konjunktur feiern, und stellt diverse Neuerscheinungen kurz und bündig vor.

 

Wissenschaftlich fundierte Antworten zu den Werbe-Wirkungseffekten von Print

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 20 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

„Anfassen und vertrauen“

Cover der ersten Metaanalyse PrintIm Herbst 2018 wurde die weltweit erste Metaanalyse zur Werbewirkung von Print vorgestellt. Die Vermessung des Werbewirksamkeitspotentials von Print entstand über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr.

Das Remscheider Multisense Institute analysierte im Auftrag der Creatura-Initiative des f:mp. (fachverband medienproduktion) mehr als 300 internationale Werbestudien, die die Werbewirkung von Print und Druckveredelung untersuchen.

 

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 13 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Die Tür zu einem haptisch-multisensorischen Lebenskosmos

Messebesucher starren auf ihre SmartphonesKeine Bange, ich möchte hier und heute kein Literaturseminar auf den Spuren von Marcel Proust vom Zaun brechen. Obwohl er für die Gehirn- und Gedächtnisforschung von durchaus gewichtiger Bedeutung ist. Sie erinnern sich: Der Geschmack und Geruch seines in Lindenblütentee getunkten "Petite Madeleine"-Gebäcks versetzt den Erzähler in "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" in seine Kindheit – mit all ihren Erinnerungen.

Die verlorene Zeit, die wir heute suchen, ist die, die uns unsere Smartphone-Screens rauben. Lebens- und Arbeitszeit, die wir in den digitalen Untiefen der Diffusionsmedien aussäen, ohne Früchte dafür zu erhalten. Ein schöner Allgemeinplatz, dem Sie gewiss zustimmen werden. Um gleich einen mentalen Haken daran zu setzen und weiter zu wischen auf Ihrem Screen.

 

Auf der Suche nach der verlorenen Screenzeit

von Olaf Hartmann am Dienstag, 12 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Vom Retransfer verströmter Online-Ressourcen ins Offline-Leben

Personen vor ihren mobile KommunikationsgerätenIn meinem letzten Blog Auf der Suche nach der verlorenen Zeit hatte ich in Anlehnung an den US-amerikanischen Sachbuch-Autor und Speaker Paul Greenberg den gedankenlosen Umgang mit unseren mobilen Kommunikationsgeräten aufgegriffen. Dabei gerieten die dort investierten Ressourcen Geld und vor allem auch Zeit in den Blick.

Greenberg nun hat sich die Mühe gemacht, den unwiderbringlich verlorenen Ressourcen Äquivalente aus der Offline-Welt an die Seite zu stellen. Was könnte anstelle der digital verströmten Lebenszeit und den ausgelösten Kostenposten im Offline Bleibendes bzw. Weiterführendes gestaltet werden? Der Einfachheit halber bezogen auf den Zeitraum von einem Jahr.

 

Die Macht der Binsenweisheiten

von Olaf Hartmann am Freitag, 08 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Das private Individuum hinter dem öffentlichen User

Facebook-Messestand auf der dmexcoMark Zuckerberg, der Arme, der inzwischen eher als Getriebener seines eigenen Netzwerkes erscheint denn als sein Gestalter, greift zur Binse, um seine Deutungshoheit wiederzuerlangen. Und diesmal liegt er gar nicht soweit daneben. Denn neben unserer durch die sozialen Netzwerke herausgearbeiteten exhibitionistischen Ader verfügen wir auch immer noch über das Urbedürfnis der Privatheit und Nähe.

Und so erklärt uns Zuckerberg: “As I think about the future of the internet, I believe a privacy-focused communications platform will become even more important than today's open platforms. Privacy gives people the freedom to be themselves …” Eine Zäsur, eine Kehrtwendung um 180 Grad.

 

Die Zukunft des Lesens

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 07 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Interdisziplinäre Metastudie mit über 170.000 Teilnehmern

Sitzendes Kind liest ein BuchFür die Dauer von vier Jahren wählen wir hierzulande unsere Länderregierungen und unsere Bundesregierung. Ein Zeitraum, in dem viel verändert und weiterentwickelt kann, aber auch verloren werden kann – durch Nichtstun. Oder so tun als ob.

Nichtstun, die Gegebenheiten und beschleunigten Dynamiken einfach und unreflektiert hinnehmen ist eine der gefährlichsten Begleiterscheinungen unserer Zeit. Einen Gegenentwurf dazu verkörpert das EU-finanzierte europäische Forschungsnetzwerk Evolution of Reading in the Age of Digitisation (E-READ).

 

Embodiment - verstehen & behalten

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 06 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Print behält seine lernpädagogische Relevanz

Mann und Frau lesen BücherIn meinem letzten Blog über Die Zukunft des Lesens habe ich die Metastudie des europäische Forschungsnetzwerk Evolution of Reading in the Age of Digitisation (E-READ) und die Stavanger Erklärung der beteilgten Wissenschaftler aufgegriffen.

Im Kern beschäftigt sich E-READ mit der Frage, wie wir im Hybrid-Zeitalter von Lesen und Schreiben die zur Verfügung stehenden digitalen und analogen Ressourcen Altersgruppen- und nutzungsbezogen optimal ausschöpfen und verbinden können.

 

Printmedien für Entspannung und Inspiration

von Olaf Hartmann am Dienstag, 05 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Auch die Analogkultur blüht weiter

Frau liest Zeitung auf BahnsteigAuf Umfragen basierende Studien der Marktforscher können weder Empathie für die Zielgruppe ersetzen noch implizite (Kauf)Motive erhellen. Doch sobald es um Updates in einer höchst komplexen Welt geht, liefern sie nach wie vor wertvollen Input zu überindividuellen gesellschaftlichen Entwicklungen quer durch die Altersstufen.

Die jährlich erhobene best for planning – b4p –gilt als umfassendste Erhebung unter deutschen Konsumenten. Im Fokus: aktuelle Entwicklungen in Kaufverhalten und Mediennutzung sowie die Wünsche, die Menschen hegen.

 

Haptik hautnah

am Freitag, 01 März 2019. Veröffentlicht in Haptik

Das boomende Bedürfnis nach Berührung

Mann berührt Frau im GesprächInsbesondere in den Ballungsräumen wachsen Singlekultur und Einsamkeit. Die um sich greifende digitale Vernetzung kann das Bedürfnis nach empathischen Beziehungen und echter Nähe nur peripher erfüllen.

Mit Blick auf die aktuelle Situation entpuppt sich Social Media zusehends als Spielwiese für Nar(r)zissten, mehr oder weniger subversive Werbebotschaften und Vorschub für die Illusion, allseits verbunden zu sein.

 

Eine haptische Verschwörung?

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 28 Februar 2019. Veröffentlicht in Haptik

Steckt hinter der Stavanger Erklärung eine Ideologie?

Laptops, Tablets, diskutierende KongressbesucherNils Minkmar, Autor im Kulturressort des Spiegel, hat in einem seiner jüngeren Kommentare lesenswerte Gedanken zur deutschen Identitätskrise dargelegt.

Eingedenk des nicht enden wollenden öffentlichen Gezankes zu wichtigen wie auch vor allem nichtigen Anlässen bescheinigt er dem Land eine “Vorliebe für identitätspolitische Minimalskandale”. Ja, Minkmar geht sogar einen Schritt weiter und bescheinigt uns: Wir leben “ … in einer neuen Epoche, der des Minimalskandals”.

 

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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