Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

„Hip und haptisch lesen“

Print bleibt unverzichtbar

Hip und haptisch lesen © stapag

Neulich in der gut besuchten Bahnhofsbuchhandlung: überall Tische, voll gepackt mit Bestsellern – Liebesromane, Krimis, Ratgeber für all die Herausforderungen des modernen Lebens ... meterlange Regalwände, gespickt mit Zeitschriften, von anspruchsvollen Politmagazinen bis zu Lifestylegazetten in jeder Tonart, dazu eine schillernde Auswahl an Spezial Interest Publikationen – kaum ein Interessensgebiet oder Hobby, das nicht von leidenschaftlichen Verlegern mit einem haptischen Lesemedium begleitet würde, und sei die Auflage noch so klein.

Sie spiegeln eine durchdifferenzierte Gesellschaft, in der es von Subkulturen wimmelt. Zugleich präsentieren sie sich als greifbarer Gegentrend zur expandierenden digitalen Welt und ihren Smartphone-Jüngern, deren Augäpfel an der Mini-Screen kleben, ob unterwegs im Bahnhofsgetümmel oder im Zugabteil.

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Homo hapticus

Hightech trifft High Touch

Homo hapticus - Hightech trifft High Touch © stapag

Existenziell und unverzichtbar: Die Erkenntnisse zur grundlegenden Bedeutung des haptischen Sinneskomplexes ziehen jetzt immer weitere Kreise. Auch ein Verdienst der Pioniere auf diesem Gebiet.

So wies der international bekannte Trend- und Zukunftsforscher John Naisbitt in seinem globalen Bestseller „Megatrends“ schon 1982 darauf hin, dass „High Touch“ auch im Zeitalter des Hightech ein essentieller Bestandteil unseres Lebens bleibt. Die persönliche Berührung bildet ein Gegengewicht zum technologischen Fortschritt und ist unersetzbar – ob in privaten Beziehungen oder in der Arbeits- und Konsumwelt.

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Haptik ganzheitlich betrachtet

Marketing-Bestseller Touch! endlich in 2. Auflage

Die erste, 2014 veröffentlichte Auflage von „Touch! Der Haptik-Effekt im multisensorischen Marketing“ wurde nicht nur von der Kritik gefeiert, sondern führte binnen kurzer Zeit die Bestsellerliste der Marketingliteratur an und war schnell vergriffen.

Die Autoren Olaf Hartmann und Sebastian Haupt sind als ausgewiesene Köpfe des haptischen Marketings Überzeugungstäter. Ihr Bauchgefühl hat sie nicht getäuscht – die Zeit war reif für ein Leitwerk zum Thema und die Resonanz des Fachpublikums noch stärker als erwartet.

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Was wir ergreifen, ergreift uns

Berührungen stärken die Kaufmotivation

Was wir ergreifen, ergreift uns © stapag

Je digitaler und abstrakter sich der Markt entwickelt, desto weiter steigt das Bedürfnis nach Berührung (High Touch) – nach einem Stück fassbarer Realität, das sicheren Anker in der Info- und Angebotsflut wirft.

Im zunehmenden Vertrauensverlust, der längst auch den Leuchtturm Marke erfasst hat, wird das reale Erlebnis, die multisensorische Interaktion mit Produkt und Verkäufer zum wichtigen Qualitätsgaranten und Vertrauensstifter. Dabei spielt die Haptik eine besondere Rolle.

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Haptische Muster

Sehnsuchtspotential und Fingerspitzengefühl

Haptische Muster und ihre Codes © stapag

So nah und doch so fern. Die Sehnsucht nach Berührung als sozialpsychologisches Phänomen der Gegenwart wächst weiter. Ihr Nährboden speist sich aus vielen Quellen: u.a. aus der zunehmenden Verlagerung der Kommunikation und Beziehungspflege in digitale Sphären, der wachsenden Anzahl der Single-Haushalte (aktuell 41 Prozent) und Fernbeziehungen, rund drei Millionen vereinsamten Senioren, einer wachsenden Selbstbedienungswarenwelt, vorzugsweise mit Plastik überzogen ...

Im Arbeitsleben ist bereits das Händeschütteln zu einer besonderen Geste avanciert, gepflegt vor allem bei formellen Auftritten. Nach einschlägigen Studien zählt Deutschland, ebenso wie z.B. die USA, Nordeuropa und Großbritannien zu den Ländern mit hohem Berührungstabu im öffentlichen Raum.

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Die Hand verfühlt sich nicht

Spürbare Markenerlebnisse

Die Hand verfühlt sich nicht ©stapag

Die Expertise von Touchmore auf dem Feld des multisensorisch-haptischen Marketings stößt auf immer größeres Interesse, was sich nicht zuletzt in den Anfragen nach Vorträgen und Interviewwünschen widerspiegelt.

Noch vor fünf Jahren konstatierte Martin Grunwald, einer der führenden Haptikforscher Deutschlands, dass man nur „mit einem müden Lächeln bedacht“ werde, wenn man sich als Forscher diesem spannenden Thema widmet. Und das, obwohl der ganze Körper ein Tastsinnessystem bildet, das existenziell für unsere Entwicklung ist.

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„Fummeldinger“

Haptik im Entspannungsmodus

Haptik im Entspannungsmodus, Faltwerk ein Fummelding als Werbeartikel

Der Tastsinn erwacht früh. Bereits im zarten Alter von acht bis 10 Wochen beginnt der Fötus, im Mutterleib an seinem Däumchen zu nuckeln. Eine Lieblingsbeschäftigung, die der neue Erdenbürger mit auf die Welt bringt und in den ersten Lebensjahren leidenschaftlich pflegt.

Nicht ohne Grund. Denn Daumenlutschen fördert das Wohlgefühl und wirkt entspannend.

Berührung als Auslöser positiver Emotionen – der so genannte Autotelic Touch – entwickelt sich zuerst.

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Haptische Sprachkraft

von Nervensägen, Phrasendreschern & Stolpersteinen

Die Enorme Leistungsbreite des Tastsinnes

Im Rahmen unserer inzwischen doch recht zahlreichen Blogs zum Thema Tastsinn und Haptik habe ich wiederholt und eingestreut auch Ausflüge zu haptischen Metaphern im weitesten Sinne unternommen.

Nun aber hat eine Berliner Linguistik-Professorin ein außergewöhnliches Buch mit leichter Feder geschrieben und publiziert, das sich auschließlich einer fundierten Untersuchung von Redewendungen aus dem Bereich des Tastsinns widmet.

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Die Magie der Haptik

Erinnerungsstücke für die Ewigkeit

Erinnerungsstücke für die Ewigkeit

Ob ein zerzauster Teddy aus Kindheitstagen, eine begehrte Medaille für sportliche Leistungen aus der Schulzeit, eine schillernde Muschel, aufgelesen im letzten Sommerurlaub – die meisten Menschen hüten Erinnerungsstücke, die wichtige Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit symbolisieren. Bleibende Erinnerungen, die nicht nur das Auge erfreuen, sondern greifbar machen, was sich sonst in den abstrakten Sphären unserer Gedankenwelt verflüchtigt.

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Haptik beflügelt Didaktik

Whitepaper „The Teaching Power of Touch”

Schon bei unseren ersten Lernprozessen sind die Hände im Spiel. Zarte zwölf  Wochen jung, nuckelt ein Embryo bereits an seinem Däumchen und genießt die sich damit einstellende Entspannung.

Noch bevor der neue Erdenbürger mehr als hell und dunkel unterscheiden kann, empfängt er prägende Berührungssignale wie weich, warm, kühl, greift nach den liebevollen Händen, die ihn füttern, und nach allem, was in Reichweite kommt.

Sobald die Motorik – ebenfalls eine Dimension der Haptik – geschulter ist, gehen Kleinkinder auf Erkundungstouren, begreifen die Welt um sich herum im wahrsten Sinne des Wortes und mit allen Sinnen ...

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Virtuelle Realität und Haptik

Halten, Tasten, Tragen

Die Virtual Reality, gerne auch zu VR verkürzt, ist eines der mächtigen Buzzwords unserer Zeit. Kaum ein Messegeschehen zu welchem Thema auch immer, auf denen wir nicht bebrillten, verkabelten, vernetzten Zeitgenossen an Messeständen begegnen, die mehr oder weniger tief in virtuelle Welten abgetaucht sind und zumindest für den Augenblick zu handelnden Akteuren ihrer eigenen Realität avancieren.

Doch eine Datenbrille kommt selten allein. Zur VR gehören stets auch „Tactical Haptics“, technische, anfassbare Werkzeuge, die die virtuellen Welten via taktiler Rückmeldung erst mit einem realen Erlebniswert versorgen – Pimp my artificial reality!

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Haut und Haptik

Geniestreich der Evolution

Ich fühle, also bin ich

Mit einer Fläche von etwa 1,8m² und einem Gesamtgewicht von 3,5 bis 10 kg ist die Haut nicht nur unser vielseitigstes, sondern gleichzeitig auch unser größtes Organ. Kein Wunder: Ihre Funktion ist unterschätzt und überlebenswichtig.

So schützt sie unseren Körper nicht nur vor Keimen, Sonneneinstrahlung und Austrocknung, sondern beeinflusst auch unser Gleichgewicht und übernimmt wichtige Funktionen innerhalb unseres Stoffwechsels. Last but not least: Sie dient der Kommunikation mit unserer Umwelt.

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Sinnvolle Markenkraft

Fifty Shades of Sense

Die Wirkdimensionen des Haptik-Effekts

Der Bauch entscheidet, der Kopf rechtfertigt nachträglich. So war es schon immer, so wird es auch bleiben. Eine der wenigen Konstanten, die uns in der so genannten digitalen Disruption unentwegt zur Seite steht – und unser Verhalten weitestgehend bestimmt.

Zwar sah sich diese Gewissheit zwischenzeitlich durch den Homo oeconomicus bedroht. Doch der aus Einsicht oder expliziter, bewusster Wahrnehmung schöpfende Pilot unseres Gehirns ist Geschichte, ein Intermezzo gewissermaßen, aus dessen Asche sich wie Phoenix wieder unser Autopilot erhoben hat und ans Ruder unserer Verhaltensweisen und Entscheidungen zurückgekehrt ist.

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Ist Online-Werbung Betrug?

Wenn das Werberblut in den digitalen Adern gefriert…

Einmalige Geldvernichtung in der Werbegeschichte

Da hat er mal wieder einen rausgehauen, der gute Thomas Koch alias Mr. Media in der w&v. Und gleich die ganze Online-Werbung zu Grabe getragen. Den aufflammenden, bisweilen auch emotionalen Widerspruch hat er als Profi natürlich einkalkuliert.

Manchmal muss man eben etwas dicker auftragen. Nur so findet eine nachdenkliche Stimme inmitten von Buzzword-Geklingel und Werbesprech  überhaupt Gehör.

Worum geht es? In den 20 Jahren zwischen 1995 und 2015 haben sich die Etats für digitale Werbeformen in astronomische Höhen geschraubt. Allein in Deutschland werden dieses Jahr 1,7 Milliarden Euronen ins digitale Nirvana gepumpt.

Nirvana? Großes Schwarzes Loch Online-Werbung? So krass versteigt sich Mr. Media dann doch nicht. Doch er legt den Finger in die übergroße Hype-Wunde.

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Touch makes the world go around

“The Power of 10 Nonsexual Touch”!

The Power of Nonsexual Touch

Das britische “PsyBlog” ist immer wieder zwischendurch einen Abstecher Wert – zumindest für diejenigen, die Spaß und/oder Interesse an Psychologie, Multisensorik und den Neurowissenschaften haben.

Ins Leben gerufen wurde das Blog von dem Psychologen und Buchautor Dr. Jeremy Dean bereits 2004. Neben dem PsyBlog betreibt Dean auch einen Gesundheitsblog.

Einer seiner jüngeren PsyBlog-Beiträge wirft einen Blick auf die Kraft der Berührung jenseits von Romatik und Sex.

Die Welt dreht sich vor allem vor unseren Augen und Ohren. Wirklich?

Dreht sie sich nicht ebenso ursächlich durch “The Power of Touch”?

Jeremy Dean gibt zu bedenken: “Even the lightest touch on the upper arm can influence the way we think.”

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Multisensorische Printmedien

Der Zeitschriftenmarkt trotzt der Cloud

Print bleibt trotz Cloud angesagt

Papier  – ein sterbender Werkstoff? Niemand kauft noch Zeitschriften? Der erst schleichende, nunmehr beschleunigte Tod wurde dem Medium Print bereits seit langem prophezeit.

Getroffen hat es vor allem die Newssparte mit den Tageszeitungen sowie den Boulevard. Ansonsten lehrt ein Blick ins Sortiment der uns geläufigen Vertriebskanäle: Der Blätterwald rauscht und wogt, er hat sich nur in der Zusammensetzung seiner Titel verändert.

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Haptik ist Leben

Berührung ein Lebenselixier

Berührung ist ein Lebenselixier

 

Die Erkenntnis von der lebenskonstituierenden Bedeutung der Haptik ist nicht neu. Dass Säuglinge aber bereits im Mutterbauch positiv auf Berührungen von außerhalb reagieren, beweist nun eine Studie der University of Dundee.

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Mode und Haptik

Der Treiber schneller Kaufentscheidungen

Mode ist haptisch © stapag

Kleidung sollte funktional sein, gewiss. Sie soll aber auch, dies zum wichtigen zweiten, unsere Persönlichkeit, unsere Mode-Seele wiederspiegeln.

Kurzum: wir sollten uns mit ihr identifizieren können. So sagt eine braune Lederjacke mit Flickenärmeln etwas anderes über unser Persönlichkeitsprofil aus als ein schwarzer Nadelstreifenanzug. Mode muss nicht unbedingt praktisch sein, aber sie muss gefallen und Spaß machen.

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Berührung und Körperkontakt als Notwendigkeit

Der Tastsinn lässt sich nicht abstellen

Der Tastsinn ist nicht abschaltbar

 

Hautkontakt ist lebenswichtig und immer noch eine stark unterschätzte Sinneswahrnehmung. Nicht von ungefähr sind haptische Chiffren in unserer Sprache allgegenwärtig.

Ob Diego Maradonas unvergessene und zum geflügelten Wort transzendierte „Hand Gottes“ oder auf uns lastende Probleme, ob harte Zeiten, windelweiche Formulierungen unserer Politiker oder Trends, auf die wir stehen – der Tastsinn ist nicht zuletzt auch ein steuerndes Element unseres Sprachgebrauchs.

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Handarbeit als Bote des Glücks

haptischer Hafen in der Reizüberflutung

Handarbeit statt haptischer Verarmung

Handarbeit liegt wieder im Trend. Nicht nur das: Über die westliche Welt ist ein regelrechter Strick-Boom hereingebrochen. Der ehemals angestaubte Zeitvertreib ist wieder salonfähig, wird in der U-Bahn betrieben, in Vorlesungen und sogar bei eigens organisierten Handarbeitstreffen. Das 80er Jahre-Credo „Mach es selbst“ hat wieder an Bedeutung gewonnen.

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