Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Haptik als Grundbedürfnis

Warum Berührung unverzichtbar ist

Tastsinn: erste, unverzichtbare körperliche Erfahrungen

Tasten gehört zu unseren ersten körperlichen Erfahrungen, denn schon bevor wir riechen, schmecken oder sehen können, fühlen wir jede Berührung. So ist unsere Haut bereits nach 14 Wochen berührungsempfindlich, ab einem Alter von 26 Wochen spüren wir Schmerz. Trotz seiner frühen Verfügbarkeit, arbeitet unser Tastsinn hochgradig diffizil.

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Haptik als Schnittstelle zur Konsumwelt

Haptik als Nabelschnur zur Konsumwelt

Die Konsumwelten sind buchstäblich im Fluss. Es regiert der Wandel. So feiern nicht nur täglich neue Produkte ihren Markteintritt, sondern auch die Vertriebswege, die Marketingstrategien und die Versorgungsketten ändern sich fortlaufend. Die Treiber: die täglich zunehmende Schnelllebigkeit, angefeuert durch selbstlernende Algorithmen, sowie die unaufhaltsame Individualisierung der Lebensführung.

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Kopfsache & Körpergefühl - unser Umgang mit Schmerz

Wie unser Gehirn Schmerz interpretiert

Schmerz polarisiert. Kann er einerseits schreckliche Qualen hervorrufen, so ist er gelegentlich nicht nur erträglich, sondern sogar mit großer Lust verbunden.

Ob nun der Genuss von scharfen Speisen, der Gang zum Tätowierer, Leistungssport oder der aktuelle Kinofilm Fifty Shades of Grey: So sehr wir Schmerzen auch vermeiden wollen, so stark faszinieren sie uns gleichzeitig.

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Haptisch jeck - warum uns der Karneval berührt

Haptische Multiplikatoren treiben den Karneval

Die fünfte Jahreszeit ist vorbei, die Straßen sind gefegt und der Schrank platzt beinahe vor Süßigkeiten und vielen weiteren Zeugen unserer Sammelleidenschaft. Doch die Feierlaune der Jecken und Narren hat nicht nur Auswirkungen auf deren Alkoholpegel, sondern auch auf die hiesige Wirtschaft. So generiert eine einzige Karnevalssession einen Umsatz von etwa 480 Millionen Euro.

Laut einer Studie der Boston Consulting Group sichert allein der Kölner Karneval auf diese Weise mindestens 5000 Arbeitsplätze, einige davon auch in der Werbeartikelbranche.

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Print ist haptische Hirnnahrung - warum unser Hirn Gedrucktes liebt

Wissen Sie noch, damals? Der Gang zum Briefkasten, die freudige Überraschung über die Ankunft eines Briefes, das Rascheln des hochwertigen Umschlags, der Duft von Papier und Tinte - vor rund 20 Jahren war die analoge  Briefpost ein Ereignis. Heute haben sich die Wege der Kommunikation drastisch verändert.

Nicht nur, dass in jeder Minute so viele Informationen auf uns einprasseln, dass wir sie selbst in einigen Wochen nicht verarbeiten könnten. Nein, zusätzlich müssen wir uns tagtäglich durch einen regelrechten Dschungel an Belanglosigkeiten kämpfen, auf impulsive Anfragen antworten und nebenher auch noch darauf achten, dass wir das Arbeiten und unser Privatleben nicht vergessen.

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Haptik gegen Magersucht - via Neoprenanzug zur verbesserten Körperwahrnehmung

Die Grenzen des Körpers wahrnehmen

Sie wird grundsätzlich in zwei Typen unterteilt, rund 0,5 bis 1 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen leiden an ihr und sie zählt damit zu den weniger häufigen, aber umso schlimmeren psychischen Störungen. Die Rede ist von Anorexia nervosa besser bekannt als: Magersucht.

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Journalismus im Wandel - die Zukunft der Printmagazine

Print stirbt aus. Oder? Jein. Zu diesem Schluss kommen zumindest die Referenten des diesjährigen Future Summit Print 2014, zu denen auch Sebastian Haupt von Touchmore gehörte.

Theorie und Praxis sind seit Jahren gegensätzlich. So wird einerseits stets vorhergesagt, dass das Medium Print dem Tod geweiht sei und nicht mehr lange unter uns weilt. Andererseits schießen neue Magazine aus dem Boden wie Pilze im Wald. Ob Kochrezepte, Musik, Technik oder Reisen: Der Werkstoff Papier hat seine Liebhaber und ist allgegenwärtig.

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Multisensorische Chiffren: Das Garantieversprechen des Geldes

Sinnlich erfahrbare Psychologie des Geldes

Geld macht sinnlich. Geld stinkt nicht. Wie anders lässt sich die Existenz eines Parfums erklären, das auf den Namen “Money”. getauft wurde und nach frischen Dollarnoten riechen soll?

Geld ist pure Psychologie. Wir messen ihm einen verabredeten Wert zu, und das war’s auch schon. Solange sich die Majorität der Wirtschaftsteilnehmer an die Verabredungen hält, bleibt der Ball in der Luft. Geldscheine, Münzen, Krededitkarten, Summen – und Saldenspiele beim Online-Banking oder auf unseren Kontoauszügen. – alles Psychologie.

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Brickstorming - Haptisches Denken in der Marktforschung

Mit den Händen Ideen bauen

Lego ist nicht nur eines der beliebtesten Spielzeuge der Welt, sondern auch ein haptisches Erlebnis sondergleichen. Man kann die Bauteile berühren, drehen, wenden, ineinander stecken, sie auftürmen oder nebeneinander reihen.

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Die Marmorhand-Illusion: Körperwahrnehmung als Fähnchen im Wind

Körperwahrnehmung als Rechenleistung unseres Gehirns

Menschen bestehen aus Fleisch und Knochen. Daran gibt es nichts zu rütteln und unser Körper signalisiert uns diese Tatsache täglich tausendfach und auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen. Doch ist diese Annahme wirklich verlässlich? Die Marmorhand-Illusion beweist das Gegenteil.

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Haptischer Erlebnishunger - Treibstoff für unsere Zukunft

Die Hand formt unser Hirn

Am Vorabend der Frankfurter Buchmesse, die vom 8. - 12. Oktober 2014 stattfindet, geht mir als frischgebackenem Buchautor, der ich mich gemeinsam mit meinem Mit-Autor Sebastian Haupt auch live ins Getümmel am Haufe-Stand (10. Oktober 2014, 10.00 Uhr – 14.00 Uhr, Stand F71 in Halle 4.2) stürzen werde, so manches durch den Kopf.

Bertelsmann schluckt Gruner+Jahr, neue Geschäftsmodelle, die alte ablösen, die Zukunft des Journalismus, der Autoren, der Verleger und Verlage …

Gerade auch auf der Frankfurter Buchmesse werden wir einmal mehr und vielleicht besonders vehement das Aufeinandertreffen zweier Welten erleben – Haptik vs. Dgital.

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Das Jahr des Haptik-Effektes

Olaf Hartmann auf der Buchmesse.

Das Jahr 2014 zählt zwar noch lange nicht zum alten Eisen, hat aber für die Belange der Haptik im Marketing und in der emotionalen Werbung bereits jetzt wesentliche Akzente gesetzt.

Maßgeblichen Anteil daran hat das nun im Herbst vorliegende Buch der Autoren Olaf Hartmann und Sebastian Haupt “Touch - Der Haptik-Effekt im multisensorischen Marketing“, entstanden nach umfangreichen Vorarbeiten in den Jahren 2013/2014.

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Künstliche Intelligenz: Können Computer Haptik?

Können Computer den Tastsinn erlernen?

Der menschliche Tastsinn ist äußerst komplex und Computer haben es nach wie vor schwer, wenn es darum geht, diese Fähigkeit zu lernen und zu imitieren.

Höchste Zeit also, den Rechenmaschinen Haptik beizubringen – wie es sich der deutsche Informatikprofessor Matthias Harders auf die Fahnen geschrieben hat.

Harders verfügt durchaus über gravierende Erfahrungen auf dem Feld der Haptik. So kam er bereits Ender der 90er Jahre mit haptischen Geräten im texanischen Houston in Kontakt, als es in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern von der Nasa darum ging, die Haptik in Raumanzügen zu optimieren.

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Touch - Der Haptik-Effekt im multisensorischen Marketing - Dr. Christian Scheier, decode

Das Potential des haptischen Marketings

In Zeiten von Twitter, Facebook, Google und Co. erscheint es auf den ersten Blick überraschend, die Haptik im Marketing in den Fokus zu rücken – also Interaktionen von Kunden in der realen Welt mit physischen, berührbaren Werbemitteln, Produkten und Schnittstellen.

Ein genauerer Blick zeigt jedoch: Die Zeit ist überreif für haptisches Marketing und Verkaufen. Übergeordnet reiht sich das haptische Marketing in Bestrebungen ein, den impliziten und intuitiven Autopiloten im Kopf der Kunden anzusprechen.

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Ansteckende Berührung - Die Botschaften der Objekte

Destillate von Emotionen und Assoziationen

Nach Feierabend noch schnell in den Supermarkt und dort so zielgerichtet wie unreflektiert zwischen die Naschregale ... Ihre Lieblingsschokolade blinkt Sie aufmunternd an. Greifen Sie zur ersten besten Tafel oder fischen Sie nach hinten?

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Am Anfang ist der Tastsinn - Die existentiellen Funktionen der Haptik

Die Haptik initiiert die Kaufentscheidung.

„Unterschätzte Sinne und Organe des Menschen“ – so lautet der Titel einer sechsteiligen Serie auf Spektrum.de

Folge 5 präsentiert ein aufschlussreiches Interview mit dem Haptikexperten Dr. Martin Grunwald, der das Haptik-Forschungslabor an der Universität Leipzig leitet. Der Überzeugungstäter forscht sowohl für die Wissenschaft als auch für die Industrie, deren Aufträge die Finanzierung der Grundlagenforschung gewährleisten.

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Greifbar inszenieren – Über die Integration des «haptischen Sehnsuchtspotentials“

Berührungsreize haften länger im Gedächtnis.

Noch immer sind sie rar gesät: Spezialisten, die ihre Haptik-Expertise für das Marketing fruchtbar machen. Während die neuen Erkenntnisse über den vielschichtigen Tastsinn wachsen, hinkt die praktische Umsetzung weiter hinterher.

Kein Novum, denn wie Forscher gerne betonen, vergehen meist Dekaden, bevor sich selbst bahnbrechende Neuentdeckungen auf breiter Ebene durchsetzen.

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Zukunft zum Greifen nahe - Wie haptische Innovationen die Mensch-Computer-Interaktion verändern

Das digitale Zweitleben reduziert die haptische Erfahrungswelt meist auf stereotype Bewegungsmuster: Tastendrücken oder Screens per Wisch mit dem Zeigefinger manipulieren. Ein sensorisches Manko, das zusehends auf den Radar der Interface-Designer kommt.

Denn wie wichtig der Tastsinn für uns ist, steht außer Frage: von der Ausbildung des Bewusstseins für Realität, auch unserer eigenen, über die Kontrolle und Bewertung von Objekten bis hin zu lebenswichtigen sozialen Berührungen. Ohne die haptische Dimension hätten wir unsere Lebenswelt nicht mehr im Griff.

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Haptische Praxis: Print belebt die Sinne

Physische Mailings werden intensiver rezipiert.

So oft Zeitungen und Zeitschriften angesichts der digitalen Revolution in den letzten Dekaden totgesagt wurden, müssten sie längst von der Bildfläche verschwunden sein. Das Gegenteil ist der Fall.

Der Blätterwald treibt immer neue Blüten – in den letzten Jahren ist der Special Interest-Bereich weiter gewachsen, neue anspruchsvolle Formate erfüllen das Bedürfnis nach Qualitätsjournalismus, der in die Tiefe geht.

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Zeit zum Begreifen - Zeitloses Top-Werbemedium Kalender

Multisensorische Verstärkung visueller Botschaften: Kalender

Zeit ist flüchtig und entgleitet uns, wann immer wir versuchen, sie zu halten. Schon früh versuchten die Menschen, die abstrakte Dimension der Zeit greif- und planbar zu machen.

Die alten Ägypter entwickelten Mondkalender, in der frühen Hochkultur Mesopotamiens entstand der astronomische Kalender, der sich am Kreislauf der Gestirne ausrichtet. Beide bilden bis heute die Basis für die meisten Kalendermodelle.

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