Denkblockade? Bitte aufstehen!

von Olaf Hartmann am Montag, 21 Mai 2018. Veröffentlicht in Haptik

Neue Embodiment-Studie

Olaf Hartmann als multisense-ReferentWie lange verbringen Sie täglich auf einem Schreibtischstuhl, auf dem Sofa, im Auto? Einschlägige Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Erwachsene pro Tag rund 11,5 Stunden sitzen. Das alarmiert auch die Mediziner – chronische Rückenprobleme zählen noch zu den harmloseren Folgen der Sitzkultur.

Das Gegenrezept ist natürlich aktiv Bewegen – am besten jede halbe Stunde aufstehen, wann immer möglich einen Spaziergang einlegen, sportliche Übungen sowieso.

 

Neue Embodiment-Studie

Viele kennen es aus Erfahrung. Körperliche Bewegung hilft, um festgefahrene Gedanken wieder in den Fluss zu bringen. Jetzt haben sich israelische Forscher der Frage gewidmet: Denken wir besser im Stehen oder Sitzen?.

Die TeilnehmerInnen wurden zum so genannten „Stroop-Test“ gebeten, bei dem Farbbezeichnungen (z.B. Rot) entweder in der entsprechenden oder einer anderen Farbe gedruckt waren. Aufgabe war, die jeweilige Druckfarbe anzugeben. Eine kleine Denksportaufgabe, denn das Gehirn muss bei Abweichungen zwischen Farbbegriff und Schriftfarbe erst einmal den Widerspruch verarbeiten.

 

Denkblockade? Bitte aufstehen!

Während die Probanden in stehender Haltung nach durchschnittlich 100 Millisekunden antworteten, brauchten die Testkandidaten in Sitzposition rund 20 Millisekunden mehr – für Forscher eine kleine Ewigkeit.

Den Vorsprung erklärten die Wissenschaftler damit, dass Stehen unbewusst kontinuierlich die Kontrolle des Gleichgewichts erfordert. Eine leichte Dosis (Eu)Stress, die auch kognitive Fähigkeiten ankurbelt.

 

Bewegen Sie Hände & Geist

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Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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