Digitales Banking für Bestager?

von Olaf Hartmann am Dienstag, 22 Januar 2019. Veröffentlicht in Haptik

Begehrte Zielgruppe 50plus

Smartphone-Nutzer in leerem RaumFür die Deutschen gehören digitale Begleiter längst zum Alltag – das schließt auch die Nutzung für Bankgeschäfte ein. Allerdings scheiden sich bei dem sensiblen Thema digitales Banking die Geister quer durch die Generationen.

Für die Studie „Liquidität 50Plus“, seit 2013 jährlich von der TeamBank initiiert, wurden im Frühjahr 2018 insgesamt 1.002 repräsentativ ausgewählte Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren interviewt.

 

Digitales Banking für Bestager?

Einige der Kernergebnisse im Überblick: Rund zwei Drittel der Befragten setzen digitale Endgeräte für digitales Banking ein. In den Altersgruppen von 18 bis 29 Jahren sowie 30 bis 49 Jahren aktivieren 83 Prozent ihr Laptop oder Smartphone, um z.B. den Kontostand abzufragen. Bei den 50- bis 79-Jährigen hingegen sind es nur 47 Prozent.

Differenziert nach verschiedenen digitalen Endgeräten kommen Laptop oder Notebook bei der Generation 50Plus nur mit einer Quote von 26 Prozent, Smartphones bei nur neun Prozent zum Einsatz, um z.B. Überweisungen vorzunehmen oder den Kontostand zu prüfen.

 

Begehrte Zielgruppe 50plus

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung von Bankgeschäften stehen die Geldinstitute also weiterhin vor der anspruchsvollen Aufgabe, die reiferen Semester von den Vorzügen und auch der Sicherheit des digitalen Bankings zu überzeugen.

„Die Generation 50Plus nutzt im Alltag wie selbstverständlich digitale Endgeräte“, sagt Alexander Boldyreff, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG. „Ihr fehlt aber noch das Vertrauen, auch Bankgeschäfte mittels dieser Geräte abzuwickeln. Hier müssen die Institute ansetzen, Bedenken der älteren Kunden ernst nehmen und Hemmschwellen abbauen – auch durch offensive Beratung. Denn die Generation 50Plus wird aufgrund des demographischen Wandels perspektivisch einen immer größeren Markt für Finanzdienstleistungen bilden. Diese hochattraktive Zielgruppe sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden.“

 

Geld war und bleibt Vertrauenssache

Kein Wunder, dass Best Ager unvermindert persönliche Betreuung und Beratung bevorzugen, wenn es um Geldanlage oder Altersvorsorge geht. Doch nicht nur sie. Insgesamt entschieden sich 78 Prozent der StudienteilnehmerInnen für diese Option. Geld war und bleibt eben Vertrauenssache. Alternativen wie Videoberatung erreichen bei den 18- bis -29-Jährigen 17 Prozent Zustimmung, bei 50Plus nur 10 Prozent.

E-Mail-Austausch ist bei der jungen Zielgruppe für 24 Prozent eine Option, bei den älteren Befragten sind es nur sechs Prozent. Beratung via KI – Sprachassistent oder Chat mit einem Computerprogramm - stößt bei der absoluten Mehrheit der Bundesbürger auf Ablehnung.

 

Digitale Welt wird zusehends als unsicher empfunden

Die Gründe liegen auf der Hand. Zu den Hauptmotiven zählt, dass die digitale Welt zusehends als unsicher empfunden wird und es im Netz von Tipps wimmelt, Smartphone & Co. vor betrügerischen Zugriffen, Datenklau und Werbefluten zu schützen.

Des Weiteren gehört es zu unseren Prägungsmustern, dass nichts glaubwürdiger ist als echter zwischenmenschlicher Kontakt, bei dem alle Sinneskanäle auf Empfang stehen. Was sagt der Blick des anderen, sein Händedruck, sein Auftreten? Welche Assoziationen wecken Design und Materialien des Raums? Welcher Ton wird angeschlagen? Wie vertrauenswürdig ist mein Gegenüber?  

 

Intuitiver Reality Check

Wer sich solche Fragen stellt? Das Unbewusste. Unermüdlich, ausgestattet mit einer Mega-Datenverarbeitungskapazität und unzähligen (Prägungs)Mustern, die Erfahrungen, Emotionen, Bewertungen bündeln und spontanes Feedback auf die über 11 Mio. Bit Info geben, die sekündlich auf uns einprasseln.

Intuitiv werden alle sensorischen Signale ausgewertet. Bevor ein paar mit Emotionen getränkte Gedanken unser Bewusstsein erreichen, meldet sich vorab entweder ein gutes oder ein weniger gutes Bauchgefühl, Vertrauen oder Zweifel. Gerade für Geldinstitute geht es immer wieder um haptisches Vertrauen.

 

Abstrakte Themen verständlich und nachvollziehbar machen?

Bleibt für die Finanzberater das Problem, abstrakte Themen wie z.B. die Vorzüge des digitalen Bankings via Smartphone, verständlich und nachvollziehbar zu machen. Die Generation 50plus ist den Großteil ihrer Lebenszeit noch für jede Überweisung zum Bankschalter ihres Vertrauens gegangen zu sein. Erst der Handy Hype – jetzt alles digital? Was ist noch sicher?

Last not least. Was einst als Versprechen begann, alles blitzschnell und einfach erledigen zu können, stellt sich heute als komplexe Zusatzaufgabe dar: ständige Uploads, immer neue Finessen, technische Probleme, ständige Warnungen vor Sicherheitslücken...

 

Vertrauensfördernde Werbemaßnahmen

Unumgänglich sind also vertrauensfördernde Werbemaßnahmen.Ob bei der persönlichen Beratung, auf Promotion Flights oder via Infomaterial – anschauliche Sprache und identifikationsstarke Beispiele, abgestimmt auf den Erfahrungs- und Wertehorizont der Zielgruppe sind immer hilfreich, um mehr Verständnis für abstrakte Themen zu wecken.

Welche Schlüsselargumente, welche Geschichten können die Nutzung von Smartphones fürs Banking für die Generation 50plus einsichtig, fassbar, einprägsam machen?

Noch intuitiver – auf den ersten Blick und Griff wirken Hapticals. Fassbare Botschafter, die Auge und Hand berühren. (Be)greifbar machen, was sonst nicht wirklich fassbar wird. Denken Sie beispielsweise an den Klassiker Vorsorge-Pyramide – geschichtet aus einzelnen Bausteinen. Zieht der Finanzberater ein tragendes Element heraus, brach das Gebilde zusammen und der Kunde wusste Bescheid.

 

Die wahre Bestätigung vermittelt der haptische Sinn

Der optische Eindruck ist wichtig. Doch die wahre Bestätigung vermittelt (erst) der haptische Sinn. Das, was wir mit eigenen Händen spüren und prüfen können, aktiviert sofort Codes zu Schlüsseleigenschaften wie Glaubwürdigkeit, Sicherheit und Vertrauen. Auch kaufentscheidende Faktoren.

Darum haben wir uns auf Hapticals spezialisiert – vielseitig gestaltbare Eyecatcher, die ihre Empfänger berühren und bewegen. Spielerisch, handfest, unvergesslich.

 

Unwiderstehlichen Hapticals

Je nach Einsatzzweck empfehlen sich u.a. die Magic Cubes Faltwerk®, die Endlosfaltkarte Logoloop® oder Supermotion®, das erste High Definition Lenticular der Welt, als tragfähige Brücke ins Web: Genii®.

Wie wirksam diese unwiderstehlichen Hapticals bereits für Aufgabenstellungen von Kredit- und Geldinstitute eingesetzt wurden, zeigen unsere Case Studys im Videoformat.

Falls Sie unsere Hapticals einem Praxistest unterziehen möchten – wir schicken Ihnen gerne Gratis-Muster zu und unterstützen Sie mit strategisch-kreativer Beratung. Ihr direkter Draht zu uns: +49 2191 9837-0

 

Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

Blog durchsuchen

Über diesen Blog

Willkommen beim Haptik-Effekt Blog von Touchmore!

Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

Touchmore Logo

Touchmore GmbH
Haptische Markenkommunikation
Am Bruch 5
42857 Remscheid
Deutschland

Fon: +49 (0)2191-9837-0
Fax: +49 (0)2191-9837-22
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.touchmore.de