Hapticals als Kampagnen-Highlight

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 26 Juli 2018. Veröffentlicht in Haptik

Kommunikation mit Berührungsgarantie

Hände berühren Notizbücher und Haftnotizen Wann haben Sie sich das letzte Mal von einer Werbebotschaft wirklich berührt gefühlt? Vermutlich waren dabei Hapticals im Spiel.

Mailings, die Kunden befügeln: Beispielsweise ein Werbebrief, der sich nach mehr anfühlte und beim Öffnen bunte Schmetterlinge in die Freiheit entließ, ein Kalender als Zauberwürfel, am POS vom Lieblingsapotheker überreicht, eine verführerische Endlosfalt-Karte, unterwegs von einem Promotion Girl in die Hand gedrückt ...

 

Hapticals als Kampagnen-Highlight

Flexibel veredelbare Hapticals als Kampagnen-Highlight, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Denn sie bannen nicht nur den Blick, sie werden so schnell auch nicht mehr aus den Händen gelassen. Werbekommunikation mit Berührungsgarantie. 

Als Vorläufer der heute obligatorischen integrierten Konzepte setzten die klassischen Werber schon in den 70er Jahren verstärkt auf die Synchronisation von TV- und Kinospots, Anzeigen und Plakaten: ob Jägermeister-Fans, die Wicküler-Musketiere oder das HB-Männchen – die mittlerweile legendären Testimonials spannen den roten Faden ihrer Botschaften quer durch die angesagten Medien ...

 

Produkt-Heldengeschichten

Und natürlich bis ins Radio. In dem rein akustischen Medium Kohärenz und Wiedererkennung zu schaffen, war schon immer eine besondere Herausforderung. Abgesehen von der Integration von Jingles, Claims, Kampagnensounds profitiert auch Radiowerbung insbesondere von Storytelling, das Identifikation schafft und die Sinne anspricht.

Zumal sich z.B. Produkt-Heldengeschichten – jeweils medienadäquat inszeniert – wunderbar als roter Kampagnen-Faden eignen, noch wirkungsvoller, wenn dem Publikum auch ein fassbares Markensymbol in die Hände gespielt wird, wie seinerzeit z.B. das Michelin-Männchen als Schlüsselanhänger oder der Esso-Tiger zum Kuscheln.

 

Hapticals als Kultobjekte

Für interaktive Berührungspunkte mit Marken sorgten früh auch Sampling- und Verköstigungsaktionen – mit dem Aufblühen des Eventmarketings ab Ende der 80er Jahre zusehends in origineller Form statt nach Schema F.

Neben der Forcierung von Sponsoring- und PR-Maßnahmen florierten in der Live-Kommunikation natürlich auch Giveaways, z.B. als aufmerksamkeitsstarke Reminder für Roadshows, Big Bangs oder Club-Promotions.

Zu den begehrten Hapticals, die auch in Dach-Kampagnen eine Schlüsselrolle spielten und mittlerweile Kultstatus haben, zähl(t)en u.a. die lila Kuschel-Kuh, der Nivea-blaue Wasserball, die Biegepuppen von Axe, die handfest demonstrierten, wie man sich für die Mädels geschmeidig macht ...

Wie viele andere fassbare und berührende Markenbotschafter avancierten sie zu Sammlerobjekten und nicht zuletzt zu Merchandisingartikeln, die Zusatzeinnahmen sichern. Freilich eine Königsdisziplin, die überzeugte, treue Fans voraussetzt.

 

Die Expansion der Werbewelt

Bereits in den 80er und 90er Jahren explodierte der Markt der Konsumgüter – kaum ein Produkt, das nicht damals schon in zigfacher Ausführung lockte. Ein Chor außer Takt, aber omnipräsent: Me too!.

Auch federführend für eine Trendwende. Emotionen statt Argumente waren schon früh bevorzugte Strategie von Werbern mit Bauchgefühl – damals wohltuend anders.

Jetzt wurden und werden die Konsumenten permanent mit Lifestyleprodukten in Emotionswelten gebadet. „Just do it. ... Spüre die Freiheit! Ich liebe es!“ Da bleibt kein Auge trocken.

Zugleich brandeten die Angebote für die Masse weiter auf – emotional auf Sparlust reduziert: Geiz wurde geil. Die Appelle der Werber stiegen zur Flut an, die Gunst des Publikums setzte zum Sinkflug an.

Doch der Peak war noch nicht erreicht. Bis sich zuerst das Web und dann Smartphone & Co. in das Meer der Botschaften mischten, es bis zur Schmerzgrenze steigerten, so dass sich die begehrte Response heute eher z.B. in der weiter steigenden Nutzung von Adblockern zeigt.

 

Kaum noch echte Berührungspunkte

Die Live-Kommunikation ausgeklammert, sind in der modernen Werbewelt kaum noch echte Berührungspunkte präsent, außer für Daumen und Zeigefinger ...

Doch reale Erlebnisstationen sind (über)lebensnotwendig für Marken und Unternehmen, die eine echte Beziehung zu ihren Kunden aufbauen wollen – jenseits der Schnäppchenjagd.

Ob Mailings, Promotions, Anzeigen, Online-Werbung, Messeauftritte, Pressekonferenzen, Verkaufsgespräche usw. usf. – Hapticals als Symbole von Unternehmensqualitäten und -werten sind Highlights integrierter Kampagnen. Sie machen (be)greifbar, was sonst reines Augen- und Ohrenfutter bleibt. Und beim überfrachteten, kritischen Kunden in erster Linie das omnipräsente Rauschen verstärkt.

 

Die hohe Werbewirkung von Hapticals

Die hohe Werbewirkung von Hapticals basiert darauf, dass sie den Tastsinn integrieren – spürbar berührend die „Außenstelle des Gehirns“ ins Spiel bringen und seine Talente nutzen: Emotionen wecken, hohe Aufmerksamkeit erzeugen, Interesse und Verständnis vertiefen, bis in die Fingerspitzen überzeugen.  

Im zweiten Teil unseres Blogs erfahren Sie noch mehr über Hapticals, deren Wirkungsqualitäten und Einsatzmöglichkeiten. Als weiterführende Lektüre empfehlen wir zwischenzeitlich unser Whitepaper „Hapticals – Multisensorische Markenbotschafter“, das für Sie natürlich gratis ist.

 

Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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