Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Haptik in der internen Kommunikation

Print statt PDF: Die Mitarbeiterzeitung muss haptisch kommunizieren

Haptik in der internen Kommunikation ©multisense

Der Stellenwert der Haptik in der internen Kommunikation ist kaum zu überschätzen. Das gilt nicht nur für die Grundsatzentscheidung, ob Mitarbeitermagazin, Mitarbeiterzeitung oder Mitarbeiterzeitschrift (MAZ) im digitalen Gewand als Blätter-PDF auf die Screens der Mitarbeiter geschickt wird oder ihnen in analoger Form als Printprodukt ausgehändigt wird.

Mit Blick auf den Stellenwert der MAZ innerhalb der deutschen Unternehmenstradition ist dies durchaus kein randständiges Thema. Schließlich kann der Branchenverband Deutsche Gesellschaft für Public Relations e. V. (DPRG) auf rund 2.000 MAZ-Titel hierzulande verweisen.

Haptik in der internen Kommunikation

Trotz Aufweichung, Verzerrung und Desavouierung der Realität durch soziale Netzwerke sowie Populisten und Autokraten vom Schlage Trumps, Putins & Co. verzeichnet der Journalismus in unseren Breitengraden immer noch einen respektablen Vertrauensvorschuss, folgt man dem jüngsten Edelman Trust Barometer:

„Journalismus, wie ihn traditionelle Medien wie Zeitungen und TV-Sender sowie seriöse Online-Medien betreiben, gewinnt deutlich an Vertrauen: global fünf Punkte auf 59 Prozent. In Deutschland klafft zwischen Journalismus (61 Prozent) und Plattformen (40 Prozent) eine noch größere Vertrauenslücke: 21 Punkte.“

„88% aller Mitarbeitermagazine sind Printmedien“

Klarer Fall, dass dieser Vertrauensbonus auch dem Medium Mitarbeitermagazin entgegengebracht wird. Das IK-Magazin „Beyond“ konstatiert dazu in seiner Ausgabe #8 vom Juni 2017:

„Das gedruckte Mitarbeitermagazin ist in deutschen Unternehmen nach wie vor das beliebteste Medium für die interne Kommunikation. 88% aller Mitarbeitermagazine sind Printmedien. Vorrangig sollen sie die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen fördern, Hintergründe erklären sowie Wertschätzung ausdrücken und Motivation schaffen.“

Die alles entscheidende Währung des Vertrauens

Natürlich stehen wir an dieser Stelle nicht an, um uns über Anlass, Strategien und inhaltliche Gestaltungen von Mitarbeitergazetten auszumären. Dazu findet der geneigte Leser reichhaltig Anregung, wenn er Google in Anspruch nimmt. Uns interessiert die alles entscheidende Währung des Vertrauens, für die der Einsatz von Haptik in der internen Kommunikation steht.

Denn Vertrauen beginnt bei der Haptik als unserem psychologischen Wahrheitssinn. Ein sorgsam aufgesetztes Printformat signalisiert Wertigkeit - und damit auch Wertschätzung des Empfängers. Das langsame, fassbare Medium Papier kreiert ein Momentum der Sicherheit im Sinne von Vergewisserung und Gewissheit.

Anlassbezogene, betriebsinterne haptische Mailings

Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind Grundvoraussetzungen nicht nur für den Erfolg von (Werbe-)Botschaften und Verkauf, sondern auch für die interne Mitarbeiterkommunikation.

Das betrifft übrigens nicht nur die Gestaltung und den Einsatz von Mitarbeiterzeitschriften, sondern auch anlassbezogene, betriebsinterne haptische Mailings.

Und weitergedacht schlagen Sie mit der Kenntnis der Tiefendimension haptischer Codes überhaupt ein neues Kapitel für Ihr Personalmarketing auf. Einen stichhaltigen Einstieg verschafft Ihnen unser kostenloses Whitepaper „Personalmarketing – Hand aufs Herz“.

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