Haptische Erinnerungsleistungen

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 09 Mai 2019. Veröffentlicht in Haptik

Aktuelle Studie belegt: Hapticals fördern Gedächtnisleistung

Frau hält Kaffeebecher in HändenZu den Schlüsselargumenten für den Einsatz gegenständlicher Werbeträger zählen die außergewöhnlichen Kontakt- und Erinnerungsquoten. Auch in der aktuellen Werbeartikel-Wirkungsstudie des GWW Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. punkten Hapticals in diesen Kategorien wieder höher als jedes Vergleichsmedium, ob TV-Spots, Anzeigen oder Radiowerbung.

Die Reichweite von Werbeartikeln – in fast jedem deutschen Haushalt zuhause – liegt an einem Durchschnittstag bei 89 Prozent, die ungestützten Recall-Quoten erzielen mit Blick auf das beworbene Produkt bzw. den Absender in der Bilanz 70 Prozent.

 

Blindtest mit Alltagsobjekten

Untermauert werden diese Ergebnisse jetzt einmal mehr durch eine aktuelle, mehrstufige Untersuchung an der Universität Regensburg, initiiert von den Psychologen Fabian Hutmacher und Prof. Dr. Christof Kuhbandner.

Bei den ersten drei Testreihen wurden den TeilnehmerInnen Augenbinden angelegt. Zum Start wurden kurz hintereinander 68 Alltagsobjekte, wie z.B. Schlüssel, Nagelfeile, Kaffeetasse, in die Hände der ProbandInnen gelegt – Aufgabe: Bitte, 10 Sekunden ertasten und das Gefühlte abspeichern.

Anschließend wurde ermittelt, was hängen geblieben war. Dazu wurden die Hälfte der Versuchsobjekte sowie zum Vergleich jeweils ähnliche Gegenstände gereicht. Das Ergebnis zeigt: Sogar die Details der ertasteten Dinge blieben im Gedächtnis, denn 94 Prozent lagen mit ihrer Einschätzung richtig.

Eine Woche später wurde die zweite Hälfte der Tastobjekte im Vergleichsmodus abgefragt – immer noch tippten 85 Prozent auf den zuvor mit Händen erforschten Gegenstand.

 

Die unbewussten Speicherkapazitäten des Tastsinns

Während die Testpersonen bei der ersten Untersuchungsreihe wussten, dass sie sich die Tastobjekte einprägen sollen, wurden sie beim zweiten Teil der Studie gebeten, ästhetische Bewertungen abzugeben: Wie angenehm bzw. unangenehm fühlen sich die Gegenstände auf einer Skala von ein bis sieben an. Tatsächlich ging es wieder um die Merkfähigkeit.

Nach einer Woche reichte man den Probanden, wie in Stufe 1 mit verbundenen Augen, noch einmal die Hälfte der Testobjekte, dazu jeweils ein ähnliches Gegenstück. Dieses Mal erinnerten sich 79 Prozent an den ursprünglich ertasteten Gegenstand, obwohl sie ihn nicht bewusst abgespeichert hatten.

 

Haptische Erinnerungsleistungen

Noch erstaunlicher: Die zweite Hälfte der Testgegenstände sowie ihre Pendants durften nur betrachtet, aber nicht mehr berührt werden. Dennoch benannten 73 Prozent das richtige Objekt.

Wie Prof. Kuhbandner kommentiert: „Das ist wirklich spannend, denn eigentlich ist die Farbe für den visuellen Apparat das Hauptentscheidungsmerkmal.“

Von diesen Ergebnissen inspiriert, wollen die Forscher die haptischen Erinnerungsleistungen jetzt noch tiefer ergründen. Dabei im Fokus: die Vermutung, dass auch über implizit empfangene Information menschliches Verhalten bzw. Lernen beeinflusst und gefördert werden kann.

 

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Werbung mit Erinnerungswert: als Spezialisten für haptische und sensorische Werbekommunikation beflügeln uns solche Forschungserkenntnisse natürlich. Wissenschaftlich fundiertes Marketing zählt seit vielen Jahren zu unseren Kernexpertisen, die sowohl in die Beratung der Kunden als auch die Auswahl und Konzeption unserer Werbebotschafter von Endlosfaltkarten über Zauberwürfel bis zu Jongliersets einfließen.

Für die außergewöhnlichen Erinnerungs- und Aktivierungswerte unserer Kommunikationstools sprechen die Referenzen unserer Kunden.

Warum be-greifbare Werbebotschafter den Erfolg jeder Marketing- und Vertriebsmaßnahme erhöhen, erläutern wir in unserem Whitepaper Hapticals, das Sie kostenfrei downloaden können. Wetten, dass Sie dieses Informationspaket besser verinnerlichen, wenn Sie es ausdrucken statt am Bildschirm zu lesen? ;)

 

Erlebnisse, die alle Sinne ansprechen

Metaphern wie „good/bad vibrations“, „Wie fühlst Du Dich“, „gefühlte Wahrheiten“, „vorfühlen“ etc. haben genau dort ihren Ursprung. Ein wichtiger Weg zu Gefühlsqualitäten führt über unsere Hand.

Sie vermittelt uns nicht nur sensorisch „verlässliche Information“, sondern „ein Gefühl der Gewissheit“. Beides markante Vorzüge unserer haptischen Werbebotschafter. Das sagen auch unsere Kunden.

 

Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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