Lernmotor Haptik

von Olaf Hartmann am Freitag, 25 Mai 2018. Veröffentlicht in Haptik

Hightech spielerisch-haptisch begreifen

Hände mit Fischer-Greenline-DübelnErinnern Sie sich noch an den Physikunterricht? Woran genau? An Tafeln, übersät mit Formeln, und Lehrbücher, deren komplizierte Inhalte Sie für die nächste Klassenarbeit pauken mussten?

Was ist davon hängen geblieben? Überschaubar wenig. Eher dämmern selbst durchgeführte Experimente hoch, z.B. wie Sie mit eigenen Händen eine Zitrone in eine Batterie verwandelt haben, versunken in die Bastelarbeit, motiviert von Spielfreude und begeistert vom gelungenem Ergebnis.

 

Abstrakte Info – Schwerstarbeit fürs Gehirn

Je abstrakter ein Sachverhalt, desto größer die Herausforderung an den neuronalen Verarbeitungsprozess – Ausnahmetalente bestätigen auch in diesem Kontext die Regel.

Denn wie die Hirnforscher einhellig bestätigen: Die Wahrnehmung des Menschen läuft primär über sinnliche Reize. Je mehr sensorische Kanäle die gleiche Botschaft transportieren – denken Sie z.B. an die letzte Weinverkostung beim Händler ihres Vertrauens – ,desto größer Aufmerksamkeit, Verständnis und Erinnerungswert.

 

Lernmotor Haptik

Eine Schlüsselrolle erfüllt dabei der Lernmotor Haptik, der die Didaktik beflügelt. Was wir fühlen können, ist nicht nur real, sondern ermöglicht im wahrsten Sinne des Wortes, die Welt und ihre Objekte zu erfassen, zu begreifen und zu handhaben.

Darum bildet der Tastsinn auch eine tragfähige Brücke, um abstrakte Info anschlussfähiger zu gestalten, verdaulicher zu machen und tiefer zu verankern.

 

Pädagogisches Spielzeug als Hightech-Schule

Die Begriffe Industrie 4.0 und 3D-Drucker haben (fast) alle schon mal gehört, doch was genau sich dahinter verbirgt, wissen immer noch zu wenige.

Das deutsche Traditionsunternehmen Fischertechnik, ein Standbein der Unternehmensgruppe Fischer, hat sich schon in den 60er Jahren der Mission verschrieben, technisches Wissen spielerisch begreifbar zu vermitteln. Bei Fischer hatte man früh und buchstäblich die Funktion der Haptik als Lernmotor begriffen.

Die berühmten Baukastensysteme wurden ursprünglich als Weihnachtsgeschenk für die Kinder von Geschäftspartnern konzipiert und kamen so gut an, dass sie ab 1966 in den Markt eingeführt wurden und bis heute begehrte pädagogische Spielzeuge geblieben sind – zahlreiche Auszeichnungen säumen den Erfolgsweg. 

Zum Einsatz kommen die stetig weiterentwickelten Baukästen nicht nur im heimischen Kinderzimmer, sondern auch in Kindergärten und Schulen. Ab den 70er Jahren wurden zudem erwachsene DIY-Fans mit der Produktlinie „hobby“ beglückt. Das Programm reicht von einfachen Modellen, z.B. Windmühle oder Traktor bis hin zu ausgefeilten Techniken wie regenerative Stromererzeugung. Ab den 80er Jahren wurde Computertechnik integriert, u.a. für den Bau von Robots.

 

Überzeugende Lerneffekte

Die Lerneffekte der Baukästen waren so überzeugend, dass Fischertechnik schon seit 1982 den Lernmotor Haptik auch durch Modelle für die Ausbildung in der Industrie adaptierte. Nach dem Motto „erst spielen wir Fabrik“, lernen die Jugendlichen zunächst in der „Spielzeug-Fabrik“, bevor sie sich den Herausforderungen der echten Arbeitswelt stellen.

Auf die Computertechnik folgten 1997 haptische Lernsysteme für Solartechnik, 2009 die Brennstoffzelle und 2016 der 3D-Drucker, für den SAP als Kooperationspartner gewonnen wurde.

 

Abstraktes spielerisch begreifen

Auch im Marketing zählt es zu den besonderen Herausforderungen, Hightech-Tools, virtuelle Produkte oder abstrakte Dienstleistungen einfach zu erklären und ihre Benefits überzeugend zu vermitteln. Auch in diesem Kontext kann der Lernmotor Haptik unschätzbare Dienste leisten. Denn haptische Botschafter erfüllen eine Schlüsselfunktion: Sie machen Qualitäten authentisch fühlbar und konkret fassbar.

Die vielseitig individualisierbaren Hapticals von Touchmore ziehen die Blicke auf sich und lassen keinen unberührt. Unwillkürlich verführen sie zum Berühren und Zugreifen und werden so schnell nicht mehr aus der Hand gegeben. Ob Endlosfaltkarte oder Zauberwürfel – die Hapticals in Werbediensten prägen ihre Botschaften tief ein, spielerisch und mit Freude an der Sache.

Der Worte sind genug gesprochen – wir lassen Taten sehen. In unserem – kostenlosen - Whitepaper The Teaching Power of Touch erfahren Sie mehr über den Lernmotor Haptik – gratis und kompakt.

Natürlich können Sie auf unserer Produktseite auch gleich ein Gratismuster des Hapticals Ihrer Wahl bestellen und sich mit eigenen Händen überzeugen!

 

Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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