Neue haptisch-multisensorische Erlebnisräume

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 20 Februar 2019. Veröffentlicht in Haptik

Das immersive Theater und die sensorische Inszenierung

Screenshot Homepage Krieg der WeltenIn der Kunst des 20. Jahrhunderts gab es schon früh Bestrebungen, die Trennung von Kunst und Alltag zu überwinden. Eine exponierte Kunstform für diese Initiativen war natürlich das Theater – und ist es auch heute noch.

Seit vielen Jahren sogar wieder verstärkt. Das interaktive oderauch immersive Theater, simplifizierend gerne als „Mitmach-Theater“ apostrophiert, hat Konjunktur. Bei diesem Theaterformat wird das Publikum und mit ihm jedes einzelne Besucherindividuum interagierender Teil der Aufführung. Alle werden zu Schauspielern und erleben eine neue Realität.

 

Neue haptisch-multisensorische Erlebnisräume

Es ist naheliegend, dass das immersive Theater extrem sensorisch ausgelegt ist. In einem Interview beschreibt die Szenografin und Medienkünstlerin Winnie Christiansen die sensorische Inszenierung als Eintrittskarte in neue haptisch-multisensorische Erlebnisräume:

“Generell spielt immersives Theater die ganze Sensorik an. Bei unseren Bühnenstücken gibt es haptische, olfaktorische Überschneidungen zwischen Virtualität und Realität. So werden Spielende berührt oder sind Gerüchen ausgesetzt.”

Und natürlich auch Soundeffekte im Überfluss. Die Schauspielerin und Puppenspielerin Johanna Kolberg verweist im gleichen Interview darüber hinaus auf die Haptik-Relevanz: “Der haptische Faktor spielt bei uns eine große Rolle.”

 

Atemberaubende Technik-Evolution

Inzwischen profitiert das immersive Theater von der atemberaubenden Technik-Evolution. Mit Hilfe der Virtual Reality (VR) wird das immersive Theatergeschehen auf ein gänzlich neues Level gehoben. So erlebt London im Mai die Premiere des immersiven VR-Theaterevents “The War of the Worlds: The Immersive Experience”.

Blaupause ist die Jeff Waynes Musical-Adaption von H.G. Wells’ wohl berühmtesten Roman, dem “Krieg der Welten” (1898). Der Science-Fiction-Roman wurde 1938 von Orson Wells als Hörspiel in Form einer fiktiven Reportage inszeniert und von der CBS am Vorabend von Halloween ausgestrahlt.

 

“Die Invasion sehen, riechen und spüren”

Der vermeintliche Angriff der Marsianer auf die Erde war so realistisch umgesetzt, dass er für eine Massenpanik sorgte, Orson Wells über Nacht zum Weltstar katapultierte und das fiktive Ereignis selbst zum Mythos wurde - fest verwoben mit dem US-amerikanischen Narrativ der Grenzenlosigkeit , angesiedelt zwischen dem amerikanischen Traum, Disneyland und der amerikanischen Tragödie.

Beste Zutaten also für ein immersives VR-Theaterspektakel, das neue haptisch-multisensorische Erlebnisräume auslotet. In Szene gesetzt von der britischen Agentur dotdotdot, erwartet die Partizipanten die Mitmach-Invasion: “Die Invasion sehen, riechen und spüren”.

Ersichtlicherweise hält mit der VR-Technik eine Technologie Einzug in das immersive Theater, die auch auf dem menschlichen Spieltrieb als einem Grundbedürfnis aufbaut und ihn beflügelt. Um dieses Grundverlangen zu stillen, bedarf es keiner aufwendig haptisch-senosrischen Technik.

 

Haptische Entspannungstools

Denn haptisch-sensorische Kommunikation geht auch einfach – und Zielgruppen-punktgenau. Mit taktilen Entspannungstools, die neue haptisch-multisensorische Erlebnisräume öffnen und erstklassiges immersives Kommunikationspotential transportieren. Weil man/frau sie einfach schlecht wieder aus der Hand legen kann. Mitmach-Werbung gewissermaßen.

Auch Ihre Unternehmenskommunikation kann auf diese spielerische Weise zum Umsatztreiber werden, wenn Sie Ihre Marke real erfahrbar und Ihr Leistungsversprechen begreifbar machen.

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Credits: ©dotdotdot

 

Über den Autor

Olaf Hartmann

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Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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