Online-Werbung und Compliance

von Olaf Hartmann am Montag, 28 Januar 2019. Veröffentlicht in Haptik

Der Cyberkriminalität ein Schnippchen schlagen

Mann blickt auf sein Smartphone-ScreenEine Hackergruppe als Arbeitgeber? Muss man ganz offensichtlich als – wenn auch illegalen Teil – unser Ökonomie heutzutage zur Kenntnis nehmen und in seine Konsequenzen mit einbeziehen.

Wobei wir nach unserem ersten Blogteil zu diesem Thema wieder bei den Akteuren von The Dark Overlord und ihrem Stellenangebot wären. Veröffentlicht auf dem KickAss Forum, einem cyberkriminellen Marktplatz im Darknet (Qualifizierung eines Steemit-Users: “KickAss is one of the best hacking forums, specializing in malware, exploits, and accounts.”).

 

Gewinnstreben, ausgeprägte Arbeitsmoral, innovatives Denken

Nun ist KickAss seit Anfang Januar 2019 offline. Aber: Der Mediendienstleister CyberScoop, US-amerikanischer Spezialist für Cybersicherheit, hat zuvor diese Anzeige aus dem Darknet ins Licht der Publizität transferiert.

Und nach dem Gesagten können Zuschnitt des Aufgabengebietes und der abverlangten Bewerberfähigkeiten kaum noch erstaunen. 10 Jahre Berufserfahrung in einem von acht IT-Bereichen (keine Kombination von Bereichen) ist unabdingbar. Keine Freelancer, mindestens fünf Jahre Teamarbeit müssen nachweisbar sein.

Gewinnstreben (“Life’s too short not to be rich.”), ausgeprägte Arbeitsmoral, innovatives Denken über den eigenen Arbeitsplatz hinaus, saubere Arbeitsdokumentation und eine überdurchschnittliche sprachliche Fähigkeit für das Reporting. Sie sind multilingual? Bestens! Chinesisch, Arabisch oder auch Deutsch stehen hoch im Kurs. Für jede fließend gesprochene Sprache gibt’s fünf Prozent vom Salär on top.

 

Vernetzung mit haptisch-multisensorischen Kommunikationsmaßnahmen

Ach ja, das Gehalt! Kann sich sehen lassen: Einstiegsgehalt 63.500 Dollar – monatlich, versteht sich! Plus Gehaltszulage. Nach zwei Jahren bewährter Mitarbeit steht ein Upgrade auf 89.000 Dollar in Aussicht, monatlich, Sie erinnern sich. Bei diesen Summen kann die Privatwirtschaft nur kapitulieren. Ob’s für die Tätigkeit beim Wechsel des Arbeitgebers dann auch noch ein Arbeitszeugnis gibt, ist sicher nicht mehr als eine zu vernachlässigende Fußnote.

Zurück bleibt ein Heer Geschädigter: Unternehmen, Marktwirtschaft, Fiskus, Gesellschaft, Individuen. Und da auch das Online-Marketing im hohen Maße cyberkriminell durchsetzt ist - siehe u.a. meine Überlegungen in Neues vom milliardenschweren Betrugsbiotop der Bad Ads -, kann die Conclusio zumindest dort nur lauten: Weniger und dafür sehr gezielte, valide abgesicherte Etatplatzierungen im Web sowie deren Vernetzung mit haptisch-multisensorischen Maßnahmen im Rahmen des Marketingmix’.

 

Online-Werbung und Compliance

Letztere haben einen gravierenden Vorteil: Sie können nicht durch Dritte manipuliert oder gehackt werden und kommen beim Empfänger an. Zudem entfalten sie nachweisbar Wirkung. Zu guter Letzt: Ihr Geld verbleibt im legalen Wirtschaftskreislauf und verhindert nicht, aber erschwert zumindest dadurch Stellenangebote der oben beschriebenen Art.

Prognose: Online-Werbung und Compliance wird zum Thema werden. Ein großer Teil der Online-Werbung wird mehr und mehr in den Fokus der unternehmerischen Compliance geraten. Ein ausgewachsenes Imageproblem hat diese Gattung bereits heute. Wer auf ein ungewolltes Co-Branding dieser Art verzichten möchte, verfügt auch Online über genügend Alternativen und deren intelligente Vernetzungsmöglichkeiten mit Offline-Kanälen.

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Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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