Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Virtuelle Realität und Haptik

Halten, Tasten, Tragen

Virtuelle Realität und Haptik © stapag

Die Virtual Reality, gerne auch zu VR verkürzt, ist eines der mächtigen Buzzwords unserer Zeit. Kaum ein Messegeschehen zu welchem Thema auch immer, auf denen wir nicht bebrillten, verkabelten, vernetzten Zeitgenossen an Messeständen begegnen, die mehr oder weniger tief in virtuelle Welten abgetaucht sind und zumindest für den Augenblick zu handelnden Akteuren ihrer eigenen Realität avancieren.

Doch eine Datenbrille kommt selten allein. Zur VR gehören stets auch „Tactical Haptics“, technische, anfassbare Werkzeuge, die die virtuellen Welten via taktiler Rückmeldung erst mit einem realen Erlebniswert versorgen – Pimp my artificial reality!

 

Haptik und Virtuelle Realität - Halten

Ohne unseren Tastsinn funktioniert also auch die schönste und perfekteste virtuelle Realität nicht. „We humans are all thumbs and brains“, formuliert es salopp, aber wunderbar treffsicher der Chefredakteur des Singularity Hub, Jason Dorrier.

Unsere Hände sind die Werkzeuge unserer Selbstvergewisserung in dieser Welt. Mit unseren Händen interagieren und manipulieren wir unsere Welt. Am Anfang der Computertechnologie und seiner Welten bis hin zum World Wide Web standen Mouse, Keyboards, Joysticks etc. bis hin zum heutigen Touchscreen – die Hände bleiben im Spiel.

Wer am Screen arbeitet oder auch spielt, sieht stets seine Hände. Und auch wenn er sie nicht ständig fixiert, so riskiert man doch stets zwischendurch einen raschen Blick zur Orientierung.

In den virtuellen Welten werden mir meine Sensoren-getrackten Hände als virtuelle Hände auf den Brillenscreen gespielt. Zudem agiere ich mit haptischen, vernetzten Tools, die für ein wie auch immer geartetes haptisches Feedback sorgen.

Haptik und Virtuelle Realität – Tragen

Als Alternative zu den anfassbaren „Tactical Haptics“ kommen auch tragbare Hilfsmittel in Frage. Sensorische, haptische Handschuhe oder Sensoren-gespickte Kleidungsstücke etwa bis hin zum Ganzkörperanzug, deren Sinn und Zweck stets im haptischen Feedback zwischen virtuellem Erleben und physischer Existenz besteht.

Was immer auch die Auguren über die Zukunft der virtuellen Realität in Aussicht stellen: Die Welt bleibt haptisch. Auch die VR kann nicht ohne sie. Oder, wie es Jason Dorrier auf den Nenner bringt: „A world of direct-to-brain VR isn’t near.“

Haptik und virtuelle Realität sind offenbar ein obligates beziehungsstiftendes Pärchen, wie es der Kölner UX- und Media-Designer sowie Soundartist Markus Dermietzel schon vor geraumer Zeit konstatierte.

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