“Wieso die Haptik im E-Commerce entscheidend ist”

von Olaf Hartmann am Freitag, 12 April 2019. Veröffentlicht in Haptik

Der Tipping-Point für die Haptik-Relevanz

Frau hält Produkt-SamplesDas Horizont-Interview mit GroupM-Geschäftsführer Boris Schramm im Januar 2019 hatte für einigen - zustimmenden - Wirbel in der Agenturszene gesorgt und ganz nebenbei den Düsseldorfer Content-Gipfel der GroupM präludiert.

Es scheint, dass dieser Gipfel tatsächlich zu einer Art Tipping-Point im Denken der Kreativen und Marketer bezüglich der Haptik-Relevanz geworden ist. Einer der auffälligen Indikatoren: Quantität wie Qualität der redaktionellen Beiträge zur Haptik ziehen spürbar an. Insbesondere die Horizont setzt sich hier als Thementreiber an die Spitze.

 

“Wieso die Haptik im E-Commerce entscheidend ist”

Unter der Headline “Wieso die Haptik im E-Commerce entscheidend ist” beschäftigt sich einer der jüngeren Horizont-Beiträge nach dem Content-Gipfel mit der taktil-psychologischen Bedeutung von Warenproben. Etwas genauer müsste die Formulierung eigentlich lauten: “Warum die Haptik AUCH im E-Commerce entscheidend ist”.

Denn die psycholgische Funktion unseres Tastsinns als Wahrheitssinn sowie die Bedeutung des Haptik-Effekts sind hinlänglich bekannt: „Zwar glauben wir im ersten Moment, was wir mit eigenen Augen sehen. Doch wann immer wir tiefere Gewissheit suchen, konsultieren wir den haptischen Sinn. Denn erst was wir mit eigenen Händen fühlen können, empfinden wir auch als 100 Prozent  und vertrauenswürdig“, wird der Blog-Autor dieser Zeilen im Beitrag zitiert.

 

Haptik als Distinktionsmerkmal

Neu ist allenfalls, dass nun auch den Online-Shops langsam dämmert, dass Umsatzgenerierung nicht aus dem haptischen Nichts erfolgen kann. Als Kronzeugen dieser ehernen Marktregel werden u.a. der bereits eingangs erwähnte Boris Schramm sowie auch Dirk Görtz, Vice President Dialogmarketing bei der Deutschen Post, zitiert: “Im E-Commerce fehlt dagegen dieses sinnliche Erleben, diese direkte Verbindung zwischen Produkt und Konsument. Eine Lücke, die Warenproben per Brief schließen.”

Haptik-Pionier Martin Grunwald verweist auf die Haptik als Distinktionsmerkmal: “Gerade in den Sparten, wo sich viele Hersteller auf dem Markt tummeln, entscheidet die Haptik über die Kaufentscheidung”. Aussagen, die eine Vielzahl von Studien valide belegt: “Laut Nielsen Mailing Panel steigern Warenproben die Öffnungsraten von Postwurfsendungen um gut 18 Prozentpunkte auf 57,3 Prozent”, um nur eine herauszugreifen.

 

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Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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