Neuromarketing

Hirnforschung: Vom Elfenbeinturm ins öffentliche Bewusstsein

von Olaf Hartmann am Freitag, 22 November 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Neurowissenschaften (Bildquelle: NEURO.tv)Die ersten großen Erkenntnisse der Hirnforschung datieren bereits aus dem Beginn der 90er Jahre. Allen voran die Entdeckung, dass über 90% unseres Handelns nicht bewusst reflektiert ist, sondern implizit auf Basis gespeicherter Muster abläuft. Ein Paradigmenwechsel, zu dem es seinerzeit Schlagzeilen regnete, doch der große Aufklärungsschub blieb erstmal aus.

Literaturtipp: "Seducing the Subconscious" The Psychology of Emotional Influence in Advertising

von Olaf Hartmann am Montag, 11 November 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Seducing the Subconscious (Bildquelle: Amazon)Ein faszinierendes Werk des Ex-Werbers und heutigen Marketingprofessors Robert Heath über die Rolle des Unbewussten in der Verarbeitung von Werbebotschaften.

Anhand von Erkenntnissen der Gehirnforschung, Verhaltensökonomie und Werbepsychologie reflektiert Heath Fallstudien von Marken wie Coca Cola, O2 und Cadburys. Mit einer Vielzahl von Fakten zur Wirkung von Kampagnen demontiert er die AIDA Formel, die davon ausgeht, dass wirksame Werbung stets bewusste Aufmerksamkeit benötigt. In Wahrheit ist es häufig umgekehrt: Je stärker wir Werbebotschaften bewusst wahrnehmen, desto intensiver konstruieren wir Gegenargumente.

Mehr Durchblick im Berufsalltag - Schlüsselerkenntnisse der Neuroforschung

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 30 Oktober 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Jonglieren und Spiegelneuronen (Bildquelle: Multisense Institut)So komplex die Materie der Neuroforschung ist – einige Kernergebnisse lassen sich auf den Punkt bringen. Robert Jeffrey destilliert in seinem lesenswerten Blogbeitrag „Five neuroscience concepts you need to understand“ Erkenntnisse der Hirnforschung, deren Praxistauglichkeit für die Arbeitswelt: Mitarbeiterführung, -motivation und Entscheidungsprozesse evident sind.

Der kleine Unterschied aus Sicht der Hirnforschung

von Olaf Hartmann am Freitag, 25 Oktober 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Marketing - Genderforschung (Bildquelle: stapag)Welche Eigenschaften werden durch den Sozialisationsprozess geprägt, was wird uns bereits in die Wiege gelegt? Eine Frage, die auch Genderforscher schon lange beschäftigt und bis heute nicht schlüssig beantwortet werden kann.

Intuition schlägt Reflexion - Trauen Sie Ihrem Bauchgefühl

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 10 Oktober 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Intuition schlägt Reflexion (Bildquelle: stapag)Die Tradition des Rationalismus hat tiefe Wurzeln, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Als Begründer gilt René Descartes, für den der Verstand das einzige Instrument war, um die Wirklichkeit objektiv erkennen zu können. Zwar formierte sich parallel die Gegenfraktion der Empiristen, für die jegliche Erkenntnis primär auf sinnlicher Wahrnehmung beruht, doch über die Jahrhunderte setzte sich die Position der Vernunftanhänger durch – in den Wirtschaftswissenschaften bis heute bekannt als Homo Oeconomicus.

„Neuromarketing for Dummies“ - Kompaktkurs für Einsteiger

von Olaf Hartmann am Dienstag, 17 September 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Neuromarketing for Dummies (Bildquelle: John Wiley & Sons Canada, Ltd.)So angesagt das Thema ist – fundiertes Wissen aus der Hirn- und Sinnesforschung ist auch in der Kommunikationsbranche noch die Ausnahme. In der Regel wurden und werden Studienerkenntnisse akzentuiert, die sich – zumindest auf den ersten Blick – nahtlos Marketingzielen assimilieren lassen. Prominentes Beispiel: der Nucleus accumbens, auch als Lustkern bekannt, und anfangs in Verdacht, als „Kaufknopf“ im Hirn zu fungieren.

Von Hirn zu Hirn - motorische Befehle via Gedankenkraft

von Olaf Hartmann am Freitag, 30 August 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Mit Geistesgraft ferngesteuerter Finger. (Bildquelle: University of Washington)Klingt wie Science Fiction, ist jedoch schon Realität: Computerspiele ohne den Einsatz der Hände bedienen. Wie das funktioniert, zeigt beispielsweise der Informatiker Rajesh Rao von der Universität Washington in Seattle. Ausgerüstet mit einer Elektrodenkappe, die via EEG die elektrischen Ströme seines Hirns aufzeichnet, sitzt Rao vor dem Bildschirm, ohne die Tastatur zu berühren. Der Cursor bewegt sich trotzdem und aktiviert eine Ladung Kanonenfeuer. Keine Telepathie, sondern elektrische Weiterleitung des nur gedachten Befehls an die rechte Hand.

Dialog zwischen Körper und Geist - Was das Gehirn zur Topform braucht

von Olaf Hartmann am Dienstag, 20 August 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Hirntraining (Bildquelle: stapag)Auf die Frage, was das Hirn trainiert, kommen klassischerweise Antworten wie „Kreuzworträtsel lösen“, „Puzzles legen“, „Sudoku spielen“ oder auch „Klassische Musik hören!“ Doch diese Beschäftigungen steigern nur kurzfristig die Konzentration, wie mittlerweile neurowissenschaftliche Studien belegen. Eine darüber hinausgehende Steigerung kognitiver Fähigkeiten sei nicht zu erwarten.

Marketingtricks & Werbelügen: Die ethische Dimension des Neuromarketings

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 15 August 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Neuromarketing ManipulationSeit Neuromarketing seinen Einflussbereich über die Forschungsabteilungen globaler Markenartikler hinaus verbreitert hat, explodiert die kritische Berichterstattung in den Medien. Im Schwarzweiß-Fokus: die Machenschaften der Unternehmen und Werber, um den Konsumenten zum Kaufen zu verführen – unabhängig davon, welche Qualitäten ein Produkt verkörpert. Der neueste Negativhype in Sachen manipulatives Marketing reicht von Hirndurchleuchtern über die Zielgruppenansprache via limbischer Emotionstypen bis zum Einsatz sinnlicher Signale, die unbewusst auf uns einwirken.

Hirnforschung als Marketingtrend - Ernüchterung nach dem Hype?

von Olaf Hartmann am Donnerstag, 08 August 2013. Veröffentlicht in Neuromarketing

Neuromarketing (Bildquelle: Multisense Institut)Wie das WirtschaftsBlatt, Österreich, am 5. August 2013 in der Einleitung zu einem Interview mit Hans-Georg Häusel konstatiert, ist der große Boom des Neuromarketings bereits Vergangenheit. Zunächst im Fokus: der Einsatz von Computertomographen – eine Methode, die das Werbebudget der meisten Unternehmen sprengen dürfte. Trostpflaster: Die Schnittbilder zeigen, welche Hirnregionen in welcher Intensität z.B. beim Anblick einer Werbeanzeige aktiviert werden. Doch jedes einzelne Hirnareal ist komplex bis in seine Funktionen.

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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