Neuromarketing

ASMR – Ton, Berührung & Kopfkribbeln

von Olaf Hartmann am Montag, 20 Mai 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Auf der Suche nach der verlorenen Körperlichkeit

Hände öffnen metallenen DosendeckelDie 10er Jahre unseres Jahrhunderts erlebten auch die Geburt eines sensorischen YouTube-Phänomens, das wissenschaftlich bislang kaum erforscht ist. "Autonomous Sensory Meridian Response", abgekürzt ASMR, nahm seinen Verlauf ab 2010 zunächst im anglo-amerikanischen Kulturraum und wurde binnen kürzester Frist zu einem globalen Phänomen.

Mehr als 100 Millionen Suchergebnisse erhält inzwischen, wer den Begriff bei Google eingibt, ein Großteil davon natürlich Videos. Die YouTube-Videos selbst werden nicht selten Hunderttausende bis Millionen Male angeklickt. Gute Gründe also, einmal etwas genauer hinzuschauen.

 

Kunst & Hirnforschung

von Olaf Hartmann am Montag, 13 Mai 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Die erste Neurowissenschaftlerin im Dienste eines Kunstmuseums

Zwei weiße Metallskulpturen im GartenWer die bildenden Künste liebt, schätzt meist auch Museumsbesuche als Inspirationsquelle. Ob für den geschulten Blick oder Nachwuchsaugen: Es gibt viel zu entdecken. Allerdings – von Ausnahme-Projekten abgesehen – wird dabei vor allem der visuelle Sinn adressiert.

Denn eine der Grundregeln lautet: „Bitte, nicht anfassen“. Dass Kunstschätze vor Übergriffigkeiten geschützt werden müssen, leuchtet selbst Laien ein. Obwohl z.B. bei Skulpturen aus Stein oder Marmor schwindet die Einsicht schon, wenn selbst ein zartes Streicheln mit den Fingerspitzen umgehend einen Wärter auf den Plan ruft.

 

Vom Kommunikationsmedium zum Sinnesreizmedium

von Olaf Hartmann am Montag, 06 Mai 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Warum Menschen Print jetzt mehr denn je brauchen

Frau liest auf Bahnsteig ZeitungIn einem aktuellen Interview mit der Informationsplattform Print Power reflektiert der Marken- und Multisensory-Experte Martin Lindstrom die Bedeutung von Print in der heutigen Gesellschaft. Dabei belässt er es nicht bei Relevanz-Hinweisen aus Marketersicht, sondern rekurriert auf die psychologische Bedeutung von Printprodukten im Zusammenhang mit taktilen Interaktionen.

Das Ende des Konsums?

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 24 April 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

“Wenn Daten den Handel überflüssig machen”

Einband der neuen KPMG/GDI-StudieIn diesem Frühjahr wurde eine neue Studie der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) vorgelegt. Titel der Handelsdystopie: “Das Ende des Konsums. “Wenn Daten den Handel überflüssig machen”. Nicht das also, was man gemeinhin unter “Good News” assoziiert.

Die Studie beleuchtet den Weg des Handels in den nächsten drei Dekaden, also rund bis zur Mitte des Jahrhunderts. Für diesen perspektivischen Ausritt haben sich die Autoren zweieinhalb Jahre Zeit genommen. Genügend Zeit mithin, um einen fundierten Ausblick zu generieren. Und der hat es in sich.

 

Prägungsmuster entscheiden Duftpräferenzen

von Olaf Hartmann am Freitag, 12 April 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Wie umschmeicheln Sie die Nasen Ihrer Kunden?

Mann riecht an einer DuftprobeDie Luft ist mit Duftmolekülen geschwängert – die Nase 24 Stunden auf Empfang. Manche Gerüche nehmen wir kaum noch wahr, andere rufen direkt angenehme oder Assoziationen wach. Ihre Wirkung verfehlen sie allerdings nie.

Denn „die Nase hat sozusagen eine direkte Standleitung in die Gehirnareale des  limbisches Systems, zuständig für Emotionen und Stimmungen, sowie in den Hippocampus, verantwortlich für Erinnerung und Gedächtnis“, sagt einer, der es wissen muss.

 

Berühren und Vertrauen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 09 April 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

“Mehr Handshakes, weniger Umarmungen”

Mann berührt Frau an SchulterDon’t touch me: Im ersten Teil zum neuen Trend der entkörperlichten Kommunikation, wie sie Roger Dooley als Reaktion in den Unternehmen und im B2B als Folge des #metoo Diskurses in einem Blogbeitrag beschreibt, haben wir die problematischen Folgen der radikalen so genannten “Pence-Regel” aufgegriffen.

Für weitreichender, da subtiler, hält Dooley allerdings den von ihm so getauften “Biden-Effekt”, wie er ihn zunehmend beobachtet. Was ihn umtreibt, ist das Trendpotential des Effektes – und dessen unabsehbare Folgen. Unerwünschte Nebenwirkungen gewissermaßen der ansonsten zweifelsfrei berechtigten Forderungen berührungsreaktanter Menschen, Frauen wie Männer.

 

Don’t touch me!

von Olaf Hartmann am Montag, 08 April 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Die entkörperlichte Kommunikation

Bühnendarsteller simulieren Ablehnung mit ihren HändenTrends kommen und gehen, zumeist nehmen sie ihren Ursprung jenseits des großen Teiches. Ihre Zahl ist Legion, ihre Spur zieht sich durch alle sozioökonomischen Bereiche. Ausnahmen: keine.

Roger Dooley nun, profilierter und einflussreicher US-Neuromarketer, argwöhnt, einem neuen Trend in unserem Sozialverhalten auf der Spur zu sein. Einem Trend auf leisen Sohlen, der Entkörperlichung der Kommunikation am Arbeitsplatz. Mit ungeahnten Folgen.

 

„Unser Hirn liebt Haptik”

von Sven Scharr am Dienstag, 19 März 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

„Crossmedia ist Trumpf“

horizont-Bericht vom Content-GipfelRund 300 Kreative und Marketer erlebten die Premiere des Content-Gipfel 2019 im Februar in Düsseldorf. Eingeladen hatte die Group M als Deutschlands maßgeblicherr Printplaner. Unter dem Motto “Inhalt vor Technik!?“ diskutierten Teilnehmer und Referenten aktuelle Erkenntnisse aus der Werbewirkungsforschung zur Bedeutung von Content und deren Umsetzung für Media und Kommunikation.

 

"Facebook und Co wissen … , dass Print Vertrauen vermittelt"

von Olaf Hartmann am Montag, 18 März 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Nach dem Technologie-Jahrzehnt wieder Werbewirkung im Fokus

Diverse Printmailings, 3-D-MailingEin Horizont-Interview mit Boris Schramm hat für Wellengang der ausgeprägteren Art in der hiesigen Werbe- und Marketingbranche gesorgt. Und natürlich für - durchaus zustimmende - Resonanzen, denn auf die war sein Interview erkennbar ausgelegt.

Nun ist Boris Schramm nicht irgendwer, sondern Geschäftsführer des Werbemedienriesen Group M und somit Deutschlands einflussreichster Printplaner. Nach einem Jahrzehnt der Technologiegetriebenheit sieht er für die herannahende Dekade den Fokus der Verlage und Contentlieferanten wieder bei der “Werbewirkungs- und Neuromarketing-Forschung”.

 

Von Deepfakes zu Deephaptics?

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 27 Februar 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Kann ich meinen Augen und Ohren noch trauen?

Süßigkeit in Mausform aus 3D-DruckerZum an- unnd abschwellenden Hintergrundrauschen unserer Zeit gehört der Umgang mit der Wahrheit. „Fake News“, „alternative Realitäten“ und mehr und mehr auch „Deepfakes“ sind die dazu gehörigen Schlagworte. Insbesondere die Deepfakes lassen aufhorchen.

Bei ihnen werden unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz (KI oder AI) Video- und Tonaufnahmen manipuliert – mit täuschend echten Ergebnissen. Die wiederum, wenn sie zielgerichtet eingesetzt werden, auf den fruchtbaren Boden der daueraufgeregten sozialen Netzwerke fallen und dort gerne und vor allem rasch weiterverarbeitet, sprich geteilt werden.

 

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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