Neuromarketing

Vernetzte Sinneswelt

von Olaf Hartmann am Freitag, 31 Mai 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Nicht nur die Nase kann schnuppern

Blühende Blumen und ein SchmetterlingIm Gedächtnisspeicher wimmelt es von Erlebnispäckchen. Denn wir archivieren Erinnerungen nicht als singuläre Daten, sondern als Sets, die aus situativen Sinneseindrücken und Emotionen zusammengesetzt sind.

Düfte sind besonders geeignet, diese Erfahrungsmuster ganzheitlich wieder wachzurufen bzw. den so genannten Priming-Effekt auszulösen.

 

Neue Einblicke der Emotionsforschung

von Olaf Hartmann am Montag, 27 Mai 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Die vernetzte Gefühlswelt des Gehirns

Promotiongirl überreicht Messebesucherin WerbemittelÜber die existenzielle Bedeutung von Gefühlen herrscht bei den Hirnforschern längst kein Zweifel mehr: Sensorische Reize bzw. Signale, die keine Emotion beim Empfänger auslösen, sind für das Gehirn wertlos.

Primärer Auslöser für Emotion: persönliche Relevanz.

Eine Erkenntnis, die für jeden Kontext gilt, natürlich auch für die Gründe, warum Kunden kaufen.

Pioniere des sensorischen Marketings wie die Experten des Multisense Institut beraten auf Basis neurowissenschaftlicher Forschungsergebnisse, interdisziplinär verbunden u. a. mit Erkenntnissen der Psychologie und Verhaltensforschung.

“Vertrauen ist gut, Print ist besser!”

von Olaf Hartmann am Freitag, 24 Mai 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Facebook in der Print-Reha

Facebook Messestand mit BesuchernEiner der Schlüsselbegriffe in meinen Blogs ist zweifelsfrei das Vertrauen. Vertrauen ist die Grundwährung unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens, der Politik, der Marken. Erodiert unser Vertrauen, entstehen Krisen, geraten Systeme und Unternehmen ins Wanken, wie uns die Gegenwart alarmierend lehrt.

Facebook erscheint uns in diesem Zusammenhang wie ein Brennglas, in dem sich die allgemeine Vertrauenskrise des frühen 21. Jahrhunderts manifestiert. Zunächst mehrschichtiger Auslöser und Treiber des Vertrauensverlustes, wurde der Digitalkonzern zusehends zu seinem Symbol, ja sogar zur Marke des Vertrauensbruchs.

 

HORIZONT Werbewirkungsgipfel 2019

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 22 Mai 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

„Digital pflückt die Früchte vom Markenbaum – Klassik stärkt den Stamm”

 Olaf Hartmann, Geschäftsführer Multisense Institut300 Entscheider der deutschen Werbebranche haben im Februar 2019 die Premiere des Düsseldorfer Content-Gipfel erlebt. Gastgeber war die Group M als Deutschlands größte Mediaagentur. Die Veranstaltung stand unter dem Motto “Inhalt vor Technik!?“ und erörterte aktuelle Erkenntnisse aus der Werbewirkungsforschung zur Bedeutung von Content und warum Print ein wertvoller und unersetzlicher Kanal für Marken bleibt.

 

ASMR – Ton, Berührung & Kopfkribbeln

von Olaf Hartmann am Montag, 20 Mai 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Auf der Suche nach der verlorenen Körperlichkeit

Hände öffnen metallenen DosendeckelDie 10er Jahre unseres Jahrhunderts erlebten auch die Geburt eines sensorischen YouTube-Phänomens, das wissenschaftlich bislang kaum erforscht ist. "Autonomous Sensory Meridian Response", abgekürzt ASMR, nahm seinen Verlauf ab 2010 zunächst im anglo-amerikanischen Kulturraum und wurde binnen kürzester Frist zu einem globalen Phänomen.

Mehr als 100 Millionen Suchergebnisse erhält inzwischen, wer den Begriff bei Google eingibt, ein Großteil davon natürlich Videos. Die YouTube-Videos selbst werden nicht selten Hunderttausende bis Millionen Male angeklickt. Gute Gründe also, einmal etwas genauer hinzuschauen.

 

Kunst & Hirnforschung

von Olaf Hartmann am Montag, 13 Mai 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Die erste Neurowissenschaftlerin im Dienste eines Kunstmuseums

Zwei weiße Metallskulpturen im GartenWer die bildenden Künste liebt, schätzt meist auch Museumsbesuche als Inspirationsquelle. Ob für den geschulten Blick oder Nachwuchsaugen: Es gibt viel zu entdecken. Allerdings – von Ausnahme-Projekten abgesehen – wird dabei vor allem der visuelle Sinn adressiert.

Denn eine der Grundregeln lautet: „Bitte, nicht anfassen“. Dass Kunstschätze vor Übergriffigkeiten geschützt werden müssen, leuchtet selbst Laien ein. Obwohl z.B. bei Skulpturen aus Stein oder Marmor schwindet die Einsicht schon, wenn selbst ein zartes Streicheln mit den Fingerspitzen umgehend einen Wärter auf den Plan ruft.

 

Vom Kommunikationsmedium zum Sinnesreizmedium

von Olaf Hartmann am Montag, 06 Mai 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Warum Menschen Print jetzt mehr denn je brauchen

Mann eReader, Frau Buch, MeerIn einem aktuellen Interview mit der Informationsplattform Print Power reflektiert der Marken- und Multisensory-Experte Martin Lindstrom die Bedeutung von Print in der heutigen Gesellschaft. Dabei belässt er es nicht bei Relevanz-Hinweisen aus Marketersicht, sondern rekurriert auf die psychologische Bedeutung von Printprodukten im Zusammenhang mit taktilen Interaktionen.

Das Ende des Konsums?

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 24 April 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

“Wenn Daten den Handel überflüssig machen”

Einband der neuen KPMG/GDI-StudieIn diesem Frühjahr wurde eine neue Studie der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) vorgelegt. Titel der Handelsdystopie: “Das Ende des Konsums. “Wenn Daten den Handel überflüssig machen”. Nicht das also, was man gemeinhin unter “Good News” assoziiert.

Die Studie beleuchtet den Weg des Handels in den nächsten drei Dekaden, also rund bis zur Mitte des Jahrhunderts. Für diesen perspektivischen Ausritt haben sich die Autoren zweieinhalb Jahre Zeit genommen. Genügend Zeit mithin, um einen fundierten Ausblick zu generieren. Und der hat es in sich.

 

Prägungsmuster entscheiden Duftpräferenzen

von Olaf Hartmann am Freitag, 12 April 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Wie umschmeicheln Sie die Nasen Ihrer Kunden?

Mann riecht an einer DuftprobeDie Luft ist mit Duftmolekülen geschwängert – die Nase 24 Stunden auf Empfang. Manche Gerüche nehmen wir kaum noch wahr, andere rufen direkt angenehme oder Assoziationen wach. Ihre Wirkung verfehlen sie allerdings nie.

Denn „die Nase hat sozusagen eine direkte Standleitung in die Gehirnareale des  limbisches Systems, zuständig für Emotionen und Stimmungen, sowie in den Hippocampus, verantwortlich für Erinnerung und Gedächtnis“, sagt einer, der es wissen muss.

 

Berühren und Vertrauen

von Olaf Hartmann am Dienstag, 09 April 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

“Mehr Handshakes, weniger Umarmungen”

Mann berührt Frau an SchulterDon’t touch me: Im ersten Teil zum neuen Trend der entkörperlichten Kommunikation, wie sie Roger Dooley als Reaktion in den Unternehmen und im B2B als Folge des #metoo Diskurses in einem Blogbeitrag beschreibt, haben wir die problematischen Folgen der radikalen so genannten “Pence-Regel” aufgegriffen.

Für weitreichender, da subtiler, hält Dooley allerdings den von ihm so getauften “Biden-Effekt”, wie er ihn zunehmend beobachtet. Was ihn umtreibt, ist das Trendpotential des Effektes – und dessen unabsehbare Folgen. Unerwünschte Nebenwirkungen gewissermaßen der ansonsten zweifelsfrei berechtigten Forderungen berührungsreaktanter Menschen, Frauen wie Männer.

 

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Hier bloggt das Touchmore Team zu den Erkenntnissen der Verhaltenspsychologie, der Neurowissenschaften, des multisensorischen Marketings und der Haptikforschung.

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