Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Aktuelle Erkenntnisse
aus der Verhaltenspsychologie, den Neurowissenschaften
und dem multisensorischen Marketing.

Haptische Eiskreationen

Taktil-sensorische Eiswaffeln

Wie selbstverständlich das haptisch-multisensorische Kundenerlebnis von Produkten explizid in die Marken- wie auch die Produkt-DNA zwischenzeitlich implementiert wurde, belegen ungezählte Beispiele aus den unterschiedlichsten Konsumerbereichen.

Gerne nutze ich daher mein Blog, um meinen Lesern konkrete Beispiele zur weiteren Inspiration vorzustellen. So stieß ich unlängst in dem Online-Organ ÖGZ (Österreichische Gastronomie- und Hotelzeitung) - passend zum Frühlingssommer 2018 - auf einen Gastbeitrag zum Thema Eistrends und Waffeleis.

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Print gewinnt!

Print Marketing ist ein Grundpfeiler des Marketingmixes

Print Summit: Olaf Hartmann (2.v.l.)

Für seinen diesjährigen "Print Summit Austria" in Wien hatte sich der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) auch die Keynote-Dienste von Olaf Hartmann als Chef des Remscheider Multisense Institut für sensorisches Marketing gesichert.

"Wer Österreichs Zeitungen und Magazine liest, tut dies besonders fokussiert. Daher ist Print nach wie vor der klare Aufmerksamkeitschampion am Werbemarkt“, pointierte Helmut Hanusch als Vorsitzender im Board Werbemarkt und Vizepräsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen.

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Neurowissenschaft inspiriert Hautpflege

Kosmetik-Riese launcht Neuro-Cremes

Werbung mit Tänzerin für Neuropflegecreme

Die japanische Shiseido Group zählt zu den ältesten und größten Kosmetikunternehmen der Welt. Ihre Fans schätzen u.a. das große Portfolio mit Bio-Pflegeprodukten und die intensiven Forschungsaktivitäten der Traditionsmarke.

Inspiriert von den Erkenntnissen der Neurowissenschaft, haben sich die Forscher von Shiseido jüngst auf das Zusammenspiel von Hirn und Haut konzentriert.

Wie der deutsche Haptikpionier Martin Grunwald unterstreicht, ist der ganze Körper ein Tastsinnessystem, die Haut ein Biotop für Millionen von berührungsempfindlichen Rezeptoren. Jeder Reiz wird in ein elektrisches Signal übersetzt, um mit den neuronalen Verbänden des Gehirns kommunizieren zu können und entsprechende Reaktionen in Gang zu setzen.

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Personas statt Data

Die Kernzielgruppe fassbar machen

Menschen vor grafisch dargestellten Onlinedaten

Dank Algorithmen im digitalen Dauereinsatz und steigender CRM-Expertise können Marketer und Werber heute auf eine wachsende Menge von Kundendaten zurückgreifen. Doch werden die Menschen hinter den Daten damit auch fassbar?

Der Neuromarketing-Pionier Hans-Georg Häusel sorgt derzeit mit seinem neuen Buch „Buyer Personas: Wie man seine Zielgruppen erkennt und begeistert“ in Fachkreisen für Aufsehen.

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Die Touchpoints der Discounter

Die POS-Strategien der Discounter

POS-Autodisplay mit kubanischen Spirituosen

Das erste Bauchgefühl entscheidet, die nachgeschaltete Vernunft rechtfertigt. Wie uns die Erkenntnisse der Hirnforschung gelehrt haben, werden auch 90 Prozent aller Kaufentscheidungen unbewusst getroffen – insbesondere wenn es sich nicht um Luxusprodukte, sondern um Dinge des alltäglichen Bedarfs handelt.

Vor diesem Hintergrund muss die viel beschworene POS-Strategie des Erlebniseinkaufes – auch als Gegenpol zur expandierenden virtuellen Shoppingwelt – insbesondere die Implementierung sinnlicher Signale und intuitiv aktivierbarer Muster integrieren.

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Digitale Analphabeten?

Digitales Neuland und multisensorisch-analoge Entbehrungskultur

Messestand mit haptischen Papeterie-Waren

Digitale Analphabeten? Es gibt sie! Und zwar mehr, als Sie vielleicht mutmaßen. Alleine in Deutschland sollen es 18 Millionen sein – bei 82,8 Einwohnern (2017). Das ist fast jeder Vierte. Also keine unerhebliche gesellschaftliche Gruppierung. Aus der Perspektive des Marketers eine Klientel außerhalb jeglicher Online-Kommunikation. Always off. Tendenz übrigens steigend.

Warum? Zwei Antworten weisen den Weg: Aus einer aktiven Verweigerungshaltung heraus oder aber auch aus Unwissenheit heraus, wie uns ein Kommentar in der SZ vom 14. Januar näher bringt.

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Hochwertiger Print pusht Kauflust

Hochwertiges Papier und Druckveredelungen motivieren

Haptisches Mailing mit einer Kosmetikprobe

Eine aktuelle Neuromarketingstudie rückt einmal mehr Printprodukte und damit die -vermeintliche - analoge Peripherie in den Fokus. Und das aus gutem Grund. Es ist schließlich ein offenes Geheimnis, dass der Blätterwald der Magazine außerhalb der 08/15-Trasse durchaus gesund rauscht.

Auch das haptisch-multisensorische Buch behauptet die Zuneigung seiner Leser gegenüber dem digitalen Konquistadoren eBook. Und überhaupt: gehen analoge Produkt- und Informationswelten nicht immer häufiger friedliche Symbiosen mit den digitalen Ereignisfeldern der so genannten Disruption ein?

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10 Uhr 10 und das Kindchenschema

Subliminale Wahrnehmung von Gesichtern in Produkten

Eine Standuhr zeigt 10 Uhr 10

Pädagogen und Psychologen, aber auch Werber und Marketer ist das so genannte Kindchenschema bestens geläufig. An ihm vorbei kommt ohnehin niemand von uns. Nur den wenigsten ist dies aber bewusst.

Das Kindchenschema - ein cleverer Trick der Natur, der dem Nachwuchs die Aufmerksamkeit seiner Eltern garantiert - im Tierreich, aber natürlich und ganz besonders auch bei uns Menschen.

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Das Problem der unterberührten User-Existenz

Online kann nicht ohne Offline

Mann mit VR-Brille und Kopfhöreren

Zugegeben: Die Digitalwirtschaft zieht auf der Suche nach dem verlorenen Konsumenten alle erdenklichen Register, um uns in den Onlinewelten einzuhausen. Das Offline obsolet werden zu lassen, zumindest zu marginalisieren.

Ist ja auch verständlich. Online sind wir an der kurzen digitalen Leine, hinterlassen Datenspuren auf Schritt und Klick, während uns - vermeintlich - profilorientierte Werbung zu kontaminieren sucht. Non stop, zumeist gegen unseren Willen, was wir mit Adblockern zu kompensieren bemüht sind.

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Die Revolution der Produktsensorik?

Produkt-sensorische Erwartungshaltungen von Zielgruppen

Frau riecht an Duftmolekül-Kalender

Dass Sprache auch den Nukleus des multisensorischen Marketings bildet, dazu bedarf es keiner gesonderten Beweisführung. Und damit meine ich nicht nur die Arbeit mit sensorischen Sprachbildern bei dem gezielten Einsatz von Sprache als Wirkungsverstärker.

Vielmehr ist unsere Sprache und deren Bilderreichtum unerlässlich bei der Ergründung sensorischer Attribute schon bei der Produktentwicklung. Seien es Sprachbilder der olfaktorischen, gustatorischen und der akustischen Provenienz oder aber auch der haptischen Sprachkraft.

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Stress killt Empathie

Wie man gutes Bauchgefühl mit spielerischen Hapticals weckt

Schwarze Schaufensterpuppe auf einer Messe

Ein geflügeltes Wort mit Evergreen-Status lautet: Der Köder muss dem Fisch, nicht dem Angler schmecken! Sehr beliebt auch in Marketing- und Werberkreisen. Denn Empathie, gepaart mit Offenheit, zählt zu den Schlüsselkompetenzen für erfolgreiche Zielgruppenansprache. Mehr denn je in Zeiten und Gesellschaften, die Individualität zu einem Leitwert erkoren haben.

Dabei stellt es eine besondere Herausforderung dar, in stressgepflügten Zeiten noch Empathie aufzubringen. Denn werden Stresshormone aktiviert, ob in der Begegnung mit Fremden oder unter Zeitdruck, schwindet die von Kindesbeinen an trainierte Fähigkeit drastisch.  

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Neue Rezeptur, neue Optik, neue Haptik

Der multisensorisch-haptische Schwartau-Relaunch

Die neuen Konfitüregläser von Schwartau

Eine der eher Stillen im Lande, in Wahrheit aber ganz Großen. Eine, die ohne marktschreierische Tricks zum Markenbrevier des deutschen Verbrauchers zählt. Tief in den Konsumentenherzen verankert. Zumindest wenn sie Marmelade mögen. Und wer kann da schon am Frühstückstisch widerstehen?

Der Bekanntheitsgrad von Schwartau sucht seinesgleichen. Das hat nicht zuletzt auch mit dem multisensorisch nahtlos durchkomponierten Markenauftritt zu tun. Der Konfitürehersteller zählt hierzulande fraglos zur Vorhut des schlicht-ikonischen Verpackungsdesigns.

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Preisklasse beeinflusst Geschmacksempfinden des Weines

Das Geschmacksurteil als implizites Reaktionsmuster

Rotwein wird in Rotweinglas gegossen

„Qualität hat ihren Preis.“ Diese allseits bekannte Redewendung führt zurück bis ins 19. Jahrhundert, z.B. zum britischen Dichter und Vorzeigedandy Oscar Wilde, der Produkte bereits als Insignien des Lifestyles pries.

Mithin ein Denkmuster, das längst kulturell verankert ist und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Wie tief diese Überzeugung in uns verankert ist, zeigt sich u.a. darin, dass wir uns auch qualitativ minderwertige Produkte als wertvoll verkaufen lassen, wenn der Preis vergleichsweise hoch ist, z.B. eine der Marken im Sinkflug zum individuellen Lifestyle-Konzept passt. Die Preisklasse beeinflusst das Geschmacksempfinden.

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Ikea - Der haptisch-multisensorische Erlebniskonzern

Ikea und Dein haptisch-multisensorisches Zuhause

Werbung für den neuen Ikeakatalog

Soeben ist er millionenfach wieder auf unsere Tische geregnet: der neue Ikea-Katalog. Unsere alljährliche Haptik-Fibel: „Dein Zuhause. Dein Leben. Auf alles eingerichtet.“ Die Jahreslosung. Gültig bis Mitte 2018.

Früher oft belächelt, heute so etwas wie das haptische Urgestein jeder DIY-Inneneinrichtung und Fels im digitalen Malstrom des Internet of Things und der aufkommenden Smarthomes.

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Haptisch-multisensorische Parteipolitik

Das begehbare CDU-Wahlprogramm

Erlebnisraum „Familienpackung“ im CDU-Wahlkampfhaus

Hand aufs Herz: Wer goutiert heutzutage noch ein Parteiprogramm? In Zeiten, in denen uns Politikersprech ähnlich wie Werbesprech auf allen Kanälen bis auf unser Handy verfolgt? Und dann noch in Wahlkampfzeiten, wo die Parteien mit unseren Steuergeldern noch einmal kräftig draufsatteln und uns das Blaue vom Himmel versprechen.

Hinzu kommt: der aktuelle Wahlkampf ist fad. Offenbar fehlt es an Reizthemen, so sehr sich die Kandidaten der Opposition und aus den Reihen des amtierenden Juniorpartners auch mühen. So richtig zünden will kein Stichwort.

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Die Evolution des Einkaufswagens

Vom Einkaufswagen zum "Smart Cart"

Präsentation moderner Einkaufswagen für Messebesucher

Stirbt er oder kommt er durch? Erledigt ihn der digitale Einkaufskorb oder bekommt er noch die Kurve? Die Frage nach den Überlebenschancen des guten alten Einkaufswagens ist natürlich eng verknüpft mit dem Showdown von Online- und Einzelhandel.

Dabei wird uns scheinbar erst jetzt so langsam bewusst, von welch ikonischer Bedeutung unser vierrädriger, oft rattender Begleiter für unser Hineinwachsen in die Rolle als zuverlässige Warensammler war und natürlich auch noch ist. Sieht man einmal von der bedrängenden Konkurrenz des Online-Warenkorbs ab.

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Das Ikea Neuromarketing am POS

Multisensorische Konzepte und emotionale Ansprache am POS

Mann vor einem überdimensionierten Einkaufswagen

Kaufen Sie gerne bei Ikea? Meist mehr als auf der Einkaufsliste steht? Damit sind Sie nicht allein, sondern in bester Gesellschaft.

Warum uns ein Besuch im schwedischen Möbelhaus zu Spontankäufen inspiriert, dekliniert Benedikt Ahlfeld, Experte für Entscheidungs-Psychologie.

Wo fallen die meisten Kaufentscheidungen? Nicht etwa im stillen Kämmerlein, sondern direkt am POS. In der Bilanz kommen einschlägige Studien zu dem Ergebnis, dass sich die Quote zwischen 50 und 80 Prozent bewegt, auch abhängig vom Kostenfaktor.

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Der motorische Code der Annahmebewegung

Der unwiderstehliche Impuls zuzugreifen

Hände entfalten logoloop-Faltkarte mit Annahmenbewegung

Bei welchem Snack würden Sie zuerst zugreifen? Apfel oder Schokotörtchen? Und wenn Sie gute Vorsätze hätten?

In einer neuen Studie der Ohio State University fokussieren Psychologen die Frage, was Handbewegungen über die Willensstärke der TeilnehmerInnen aussagen. Binnen weniger Sekunden mussten Entscheidungen getroffen werden, die offenbarten, wer die Disziplin besitzt, langfristige, von der Vernunft diktierte Ziele einzulösen und wer den kurzfristigen Genuss bevorzugt.

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Die Vorzüge multisensorischer Print-Produkte

Brancheninitiative Creatura beflügelt Print

Frau betastet ein Printplakat

Staunen im Blick und immer wieder der unwiderstehliche Impuls, mit sensiblen Fingerkuppen nachzuspüren, ob der Augenschein trügt oder nicht. Sind die Fäden des Spinnennetzes, mit dem Superheroe Spiderman auf Verbrecherjagd geht, echt oder warum wirken sie auf dem Plakat so plastisch? Die fachliche Antwort lautet: Filigran aufgetragener Relieflack macht’s möglich.

Nicht weniger verführerisch – die Edel-Print-Version des Kinoposters zum Blockbuster American Beauty – ein Meer weißer Rosenblätter flüstert in die Fingerspitzen: In Wirklichkeit sind wir die Überreste eines geplatzten Luftballons, haptische Symbolsprache für den unerfüllten Liebestraum des Protagonisten. Als Trost verströmen einige der Blütenreste auf Berührung zarten Rosenduft.

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Haptisch-multisensorischer Erlebnishunger nach Identität

“Der Einzelhandel als real begehbare Erlebniswelt behält seine Bedeutung”

Haptisch-multisensorischer Erlebnishunger ©stapag

Shoppen mit dem Screen vorm Kopf? Vermutlich wird sich so mancher an den Anblick seiner Zeitgenossen mit einer Virtual Reality-Brille auf dem Kopf schwerlich gewöhnen. Erinnert irgendwie an das berühmte Brett, ist aber in. Und folgt man den Prognosen, bald sogar Megatrend.

Der Konsumexperte Sebastian Haupt, gemeinsam mit Olaf Hartmann sowohl Co-Autor des Marketing-Bestsellers „Touch! Der Haptik-Effekt im multisensorischen Marketing“ (2016 in zweiter Auflage) als auch Geschäftsführer des Multisense Instituts für sensorisches Marketing in Remscheid, erläutert in einem aktuellen Interview mit der ZEIT unsere Lust auf neue Produkte, den Kick der Virtual Reality (VR) und ihre Grenzen, die ihr unser haptisch-multisensorischer Erlebnishunger nach Identität setzt.

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