Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Aktuelle Erkenntnisse
aus der Verhaltenspsychologie, den Neurowissenschaften
und dem multisensorischen Marketing.

Emotionen als erfolgreiche Differenzierungsbasis

Der entscheidende Unterschied

Emotionen als erfolgreiche Differenzierungsbasis

Abgrenzung zum Wettbewerb zählt zu den klassischen Kernaufgaben des Marketings. Je höher die Me-Too-Produktflut steigt, desto schwieriger scheint es, diesen Anspruch noch einzulösen.

Spannende Impulse und wertvollen Input für die strategische Praxis brachten die Strategy Days der IMP – Innovative Management Partner – unter dem Motto „Wachstum durch Differenzierung“ am 5. und 6. Oktober in Wien. Das interdisziplinär und hochkarätig besetzte Symposium mit dem Wirtschaftsblatt als Medienpartner besuchten insbesondere Spitzenkräfte aus der österreichischen Wirtschaft.

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Embodiment und haptische Codes

Unser Hirn braucht körperliche Rückmeldungen

In unserem Blog haben wir uns schon wiederholt mit dem Phänomen des so genannten Embodiments und der Tiefendimension haptischer Codes beschäftigt.

Mit Embodiment wird der wechselseitige Einfluss von physischer Wahrnehmung und abstrakter Psyche auf einen wissenschaftlichen Begriff gebracht. Als Äquivalente würden wir in unserer Muttersprache von Verkörperung oder auch Leiblichkeit reden.

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Dem Homo oeconomicus Emotionen einhauchen

Ein Reset der Ökonomie?

Eigentlich wissen wir es schon lange: der Homo oeconomicus ist tot. Jeder, der sich beispielsweise mit Gehirnforschung, Werbungspsychologie, dem Neuromarketing oder dem Multisensorischen Marketing beschäftigt oder sich vielleicht auch nur dafür beiläufig interessiert, hat das verinnerlicht: Emotion schlägt Reflexion.

Wir Menschen sind emotionale Wesen, die eben nicht nach Schema F funktionieren, sondern individuelle Entscheidungen treffen. Wir sind weder stabil in unseren Präferenzen noch frei von Widersprüchen.

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Unboxing meets Visual Depiction Effect

Haptische Chiffre mit rasanten Zuwachsraten

Haptische Chiffre mit rasanten Zuwachsraten

Was in vordigitalen Zeiten eher auf Weihnachten und Geburtstagsfeste, Hochzeiten und Jubiläen beschränkt war, erfreut sich heute als Massenphänomen millionenfach geclickter wie globaler Aufmerksamkeit.

Vom Auspacken soll hier die Rede sein. Vom selbstgefilmten und auf YouTube hochgeladenen Befreiungsakt. Die neusten (Online-)Shopping-Trophäen werden ihrer unnötig gewordenen Verpackungenen entkleidet. Im Neusprech darf auch vom #Unboxing die Rede sein. Oder – auf die Spitze getrieben: “Unbox Therapy”.

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Neuromarketing für bessere Conversion

Wie aus Online-Besuchern Käufer werden

Neuromarketing kann Conversion verbessern

Von der US-amerikanischen AMC-Fernsehserie Mad Men dürfte mittlerweile so gut wie jeder schon einmal gehört haben, zählt sie doch zu den erfolgreichsten US-Serien aller Zeiten. Dass bereits in den bewegten 60er Jahren der Grundstein für etwas gelegt wurde, das in der heutigen Marketingwelt für eine Menge Gesprächsstoff sorgt, ist hingegen weniger bekannt. Schon damals wurden Praktiken aus der Welt des Neuromarketing angewandt, auch wenn das Kind erst deutlich später benannt wurde.

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Der multisensorische Geschmackssinn

Das perfekte Essen

Multisensorische Wahrnehmung beeinflusst unseren Geschmackssinn

Der Mensch besitzt nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sechs Geschmackswahrnehmungen: süß, sauer, salzig, bitter, fettig und umami (herzhaft). Wer glaubt, dass das alles sei, unterschätzt die Wechselwirkung unserer Sinne. Es sind nämlich nicht nur die Geschmacksrezeptoren unserer Zunge und Mundhöhle, die für unser geschmackliches Empfinden zuständig sind.

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Disney, der Neuromarketer, kennt Dein Hirn

Und er will Deine Gefühle

Dieses Bonmot frei nach Roger Dooley, des aktuell vielleicht einflussreichsten US-amerikanischen Neuromarketers, bringt die frühe psychologische Meisterschaft seines Landmanns Walter Elias Disney (1901 – 1966), den wir alle als „Walt“ kennen und lieben gelernt haben, schnörkellos auf den Punkt.

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Markenkleidung & Neuromarketing

Wie Modebrands unsere Wahrnehmung beeinflussen

Wie Modebrands unsere Wahrnehmung beeinflussen

Bereits ein gewöhnlicher Einkauf verlangt uns viele Entscheidungen ab. Wählen wir ein hochpreisiges Markenprodukt oder entscheiden wir uns stattdessen für einen ungleich günstigeren No Name-Artikel? Falls unser Markenbewusstsein ausgeprägt ist: Soll die Marke deutlich sichtbar sein oder lieber dezent und unterschwellig wirken?

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Augen auf Autopilot

Warum manche Blinden sehen können

Versetzen wir uns kurz in die Lage eines Kindes. Der Weihnachtsbaum ist geschmückt, die Familie zu Besuch, das Essen verspeist und nun ruft die Bescherung. Opa sitzt bereits auf dem Sofa und hält uns ein großes leuchtendes Geschenk hin. Es ist nur natürlich, dass wir losrennen und nach dem Geschenk greifen.

Dieser freudige Vorgang ist ein wohlorchestriertes Zusammenspiel unserer Sinne. Die Augen fixieren das Geschenk, unser motorischer Sinn greift danach und unser haptischer Sinn hält es anschließend sicher fest. Daraus ließe sich durchaus der logische Schluss ableiten, dass wir einen Gegenstand sehen und lokalisieren müssen, bevor wir danach greifen. Oder?

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Unser Orientierungssinn – verloren ohne Haptik?

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Jeder kennt die Horrorgeschichten: Autos werden in Flüsse gefahren, Fernfahrer bleiben im Wald stecken oder sie rasen mit Vollgas in eine unvorhergesehene Baustelle. Navigationssysteme erleichtern uns nicht bloß das Leben, sondern sie laden uns auch dazu ein, den eigenen Orientierungssinn vollständig auszulagern und den Anweisungen der elektronischen Stimme ergeben zu folgen.

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Gehirne einer Ausstellung – Neuroforscher erstellt virtuelle Datenbank

Wie eine Neurodatenbank aufgebaut wird

Es wird zwar seit Jahrhunderten intensiv erforscht, doch unser Gehirn gehört immer noch zu den größten Mythen des menschlichen Körpers. Der Neuroforscher Dr. Jacopo Annese  ist ausgezogen, diesen Zustand zu ändern, und hat zu diesem Zweck die Digital Brain Library eröffnet – eine Art virtuelles Gedächtnis der Neuroforschung.

Wer eher eine schummrige Kammer erwartet hat, an deren Wänden sich Gehirne in Einweckgläsern stapeln, kommt hier natürlich weniger auf seine Kosten. Denn die wissenschaftlichen Asservatenkammern von gestern sind die Datenbanken von heute. Für diese Form der Archivierung bedarf es nicht nur einer ausgeklügelten Herangehensweise, sondern auch eines Grundverständnisses für unser wichtigstes Organ.

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Nudging – Der Mensch als Marionette?

Handlungsanreize oder gelenkte Handlungsfreiheit?

Unser Alltag steckt voller Entscheidungen. Deponiere ich meine Finanzen bei einer transparent nachhaltig agierenden Bank oder entscheide ich mich für die herkömmliche Variante? Kaufe ich den knackigen Salat aus der Gemüseabteilung oder doch lieber die Tiefkühlpizza? Entscheide ich mich für ein Zugticket oder tanke ich das Auto voll? Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

In einer Welt, in der uns so viele Alternativen zur Verfügung stehen, hilft uns gelegentlich ein Schubs in die richtige Richtung, insbesondere dann, wenn es um eine gesündere Ernährung, den verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten oder umweltfreundlicheres Verhalten geht. Das hat nun auch die Bundesregierung erkannt: Berlin entdeckt die Verhaltensökonomie.

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Augmented Reality - Google Glass wird weiterentwickelt

Es gibt kaum ein technisches Produkt, das während der letzten Jahre für mehr negatives Aufsehen gesorgt hat. Der Name „Glasshole“ machte die Runde.

Gleichzeitig wird keine Neuerung derartig heiß diskutiert, sowohl von der Wirtschaft und der Wissenschaft als auch von Endverbrauchern. Die Rede ist natürlich von Google Glass.

Erstmals vorgestellt im Jahr 2012, hat sich die realitätserweiternde Brille zu einem Objekt entwickelt, das gleichermaßen abschreckt und fasziniert.

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Codierte Belohnung - was Kunden wirklich wollen

Ohne Gehirn geht es nicht: Die Neurowissenschaften verändern das Marketing mittlerweile immer stärker. Das konstatiert auch Neuropsychologe und Marketingberater Dr. Christian Scheier in einem seiner jüngsten Interviews.

So existieren zwar noch veraltete Modelle wie die Marke als Persönlichkeit in vielen Köpfen weiter und auch Konzepte älteren Semesters, wie zum Beispiel das Hemisphärenmodell, verlören nicht überall an Bedeutung. Nichtsdestotrotz setze sich in England, den USA und schrittweise auch in Deutschland eine neue Herangehensweise durch.

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Der Super Bowl - ein emotionaler Werbetraum

Warum wir Berührung brauchen

Der soeben weltweit zelebrierte US-amerikanische Super Bowl ist nicht bloß ein Sportereignis, sondern ein Nationalfeiertag. Teilweise gleicht er sogar einem religiösen Fest, denn zumindest für die Marketingbranche ist er ein regelrechtes Werbemekka. Der Super Bowl bietet traditionell die wichtigste, teuerste und spektakulärste Werbefläche des amerikanischen Jahres.

Geld darf dabei keine Rolle spielen. Dieses Jahr kosteten 30 Sekunden Sendezeit während der Werbeblöcke rund 4,5 Millionen US-Dollar. Betrachtet man die aufwendigen Produktionen, dürfte es sich bei diesem Betrag um Kleingeld handeln. Oscar-prämierte Regisseure, Hollywoods beste Schauspieler, die berühmtesten Stars der Musik- und Modebranche - für den Super Bowl werden weder Kosten noch Mühen gescheut.

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Moderne Sklaverei - warum Multitasking unserem Hirn schadet

Sucht nach ständig neuen Reizen

Multitasking gehört im 21. Jahrhundert nicht nur zum guten Ton. Die ständige Verfügbarkeit in mehrfacher Ausführung ist zur regelrechten Tugend avanciert.

Doch führt Multitasking tatsächlich zu effizienterer Arbeit? Was passiert in unserem Gehirn, während wir uns mehreren Aufgaben gleichzeitig widmen? Und können wir überhaupt anders?

Unser Gehirn steht seit mehreren Jahrzehnten vor beinahe unlösbaren Aufgaben. Infomationen prasseln auf uns nieder, als stünden wir in einem Hagelschauer, dem wir nicht ausweichen können.

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Burger & Neuromarketing – Eine neue Kette mischt den amerikanischen Fast Food-Markt auf

In den USA kann man kaum einen Meter weit gehen, ohne dabei an einem Fast Food-Restaurant vorbeizulaufen. Nichtsdestotrotz mischt eine neue Kette namens Five Guys den Markt seit nunmehr fünf Jahren gehörig auf und hat bisher 300 Ladenlokale eröffnet.

Wie ist es möglich, sich in einem gesättigten Markt zu profilieren und mit alteingesessenen Ketten wie McDonald's oder Wendy's zu konkurrieren? Das Rezept ist einfach: Leckere Burger und Neuromarketing.

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Klangerlebnis süß-sauer - wie Töne unseren Geschmackssinn beeinflussen

Klänge können den Geschmackssinn beeinflussen.

Weihnachtszeit, alle Jahre wieder das multisensorische Spektakel, die volle Dröhnung, nicht selten über die Grenze des Erträglichen. Hochwillkommen sind jetzt Inseln der Besinnlichkeit – gerne bei einer der häufiger werdenden Einladungen zu einem gemeinsamen Essen. Mit der Familie, mit Freunden, auch Geschäftsfreunden.

Bei einer dieser Gelegenheiten in einem der feineren Genusstempel, umflort von erlesensten Speisen, ihren Gerüchen und durchaus geschmackvoll arrangierter, dezenter Musik, kam mir das Crossmodal Research Laboratory von der Universität Oxford in den Sinn.

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Multisensorik statt Heimkino - Unterhaltung mit allen Sinnen

Forcierung der Multisensorik im Kinosaal

Freizeitparks entdeckten sie bereits vor vielen Jahren, nun sollen sie auch in regulären Kinos Einzug erhalten: Vierdimensionale Unterhaltungssysteme.

War es bisher schon eine Attraktion, wenn ein 3D-Film keine Kopfschmerzen verursachte, so wird das Entertainment nun auf eine neue Ebene gehievt und durch Ventilatoren, Wasserspritzer und bewegliche Sitze bereichert. 

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Multisensorische Schreibkunst oder Zauberei? Warum Harry Potter uns begeistert

Potter und seine Freunde emotionalisieren.

Es dürfte wohl kaum einen Zauberlehrling geben, der größere Bekanntheit genießt als Harry Potter denn gegen die englische Romanfigur sieht selbst eine von Goethes erfolgreichsten Balladen alt aus.

Doch was macht den Nachwuchsmagier so faszinierend? Warum begeistert er Generation über Generation, verkauft Millionen von Büchern und bescherte damit ganz nebenbei seiner geistigen Schöpferin J.K. Rowling ein wahrlich sorgenfreies Leben?

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