Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Multisensorik und Technologie - wie Augmented Reality unsere Sinne schärft

Erweiterte multisensorische Realität, mehr Emotionen

Die zunehmende Technologisierung der Multisensorik wird eines der großen Zukunftsthemen sein, denn die synchronisierte Ansprache möglichst vieler Sinne verstärkt bekanntlich unsere Emotionen und beeinflusst dadurch unser Konsumverhalten.

Außerdem verhelfen die technischen Möglichkeiten der so genannten Augmented Reality zu intensiveren und allumfassenderen Sinneseindrücken. Und dies in einer Art und Weise, dass sie in einem Science Fiction-Roman nicht fehl am Platz wären, wie uns ein Blick über den großen Teich aufzeigt.

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Gelb vor Neid: Die Markenfarbe als Zünglein an der Waage

Die gelben Langenscheidt-Wörterbücher gibt es seit 1956. Den international tätigen amerikanischen Lernsoftware-Hersteller Rosetta Stone seit 1992.

Wie Langenscheidt  verwenden die Nordamerikaner die Farbe Gelb, und zwar für ihre Verpackungen und Werbeauftritte.

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Macht wiegt schwer - Die Tiefendimension haptischer Codes

Implizite taktile Signale lenken uns.

Auch als Experten für haptische Kommunikation sind wir immer wieder fasziniert, wie stark sich der Einfluss unbewusster taktiler Signale auf unsere emotionale Verfassung und situative Bewertungen auswirkt.

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Hirnforschung: Vom Elfenbeinturm ins öffentliche Bewusstsein

Neurowissenschaften (Bildquelle: NEURO.tv)

Die ersten großen Erkenntnisse der Hirnforschung datieren bereits aus dem Beginn der 90er Jahre. Allen voran die Entdeckung, dass über 90% unseres Handelns nicht bewusst reflektiert ist, sondern implizit auf Basis gespeicherter Muster abläuft. Ein Paradigmenwechsel, zu dem es seinerzeit Schlagzeilen regnete, doch der große Aufklärungsschub blieb erstmal aus.

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Literaturtipp: "Seducing the Subconscious" The Psychology of Emotional Influence in Advertising

Seducing the Subconscious (Bildquelle: Amazon)

Ein faszinierendes Werk des Ex-Werbers und heutigen Marketingprofessors Robert Heath über die Rolle des Unbewussten in der Verarbeitung von Werbebotschaften.

Anhand von Erkenntnissen der Gehirnforschung, Verhaltensökonomie und Werbepsychologie reflektiert Heath Fallstudien von Marken wie Coca Cola, O2 und Cadburys. Mit einer Vielzahl von Fakten zur Wirkung von Kampagnen demontiert er die AIDA Formel, die davon ausgeht, dass wirksame Werbung stets bewusste Aufmerksamkeit benötigt. In Wahrheit ist es häufig umgekehrt: Je stärker wir Werbebotschaften bewusst wahrnehmen, desto intensiver konstruieren wir Gegenargumente.

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Mehr Durchblick im Berufsalltag - Schlüsselerkenntnisse der Neuroforschung

Jonglieren und Spiegelneuronen (Bildquelle: Multisense Institut)

So komplex die Materie der Neuroforschung ist – einige Kernergebnisse lassen sich auf den Punkt bringen. Robert Jeffrey destilliert in seinem lesenswerten Blogbeitrag „Five neuroscience concepts you need to understand“ Erkenntnisse der Hirnforschung, deren Praxistauglichkeit für die Arbeitswelt: Mitarbeiterführung, -motivation und Entscheidungsprozesse evident sind.

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Der kleine Unterschied aus Sicht der Hirnforschung

Marketing - Genderforschung (Bildquelle: stapag)

Welche Eigenschaften werden durch den Sozialisationsprozess geprägt, was wird uns bereits in die Wiege gelegt? Eine Frage, die auch Genderforscher schon lange beschäftigt und bis heute nicht schlüssig beantwortet werden kann.

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Intuition schlägt Reflexion - Trauen Sie Ihrem Bauchgefühl

Intuition schlägt Reflexion (Bildquelle: stapag)

Die Tradition des Rationalismus hat tiefe Wurzeln, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Als Begründer gilt René Descartes, für den der Verstand das einzige Instrument war, um die Wirklichkeit objektiv erkennen zu können. Zwar formierte sich parallel die Gegenfraktion der Empiristen, für die jegliche Erkenntnis primär auf sinnlicher Wahrnehmung beruht, doch über die Jahrhunderte setzte sich die Position der Vernunftanhänger durch – in den Wirtschaftswissenschaften bis heute bekannt als Homo Oeconomicus.

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„Neuromarketing for Dummies“ - Kompaktkurs für Einsteiger

Neuromarketing for Dummies (Bildquelle: John Wiley & Sons Canada, Ltd.)

So angesagt das Thema ist – fundiertes Wissen aus der Hirn- und Sinnesforschung ist auch in der Kommunikationsbranche noch die Ausnahme. In der Regel wurden und werden Studienerkenntnisse akzentuiert, die sich – zumindest auf den ersten Blick – nahtlos Marketingzielen assimilieren lassen. Prominentes Beispiel: der Nucleus accumbens, auch als Lustkern bekannt, und anfangs in Verdacht, als „Kaufknopf“ im Hirn zu fungieren.

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Von Hirn zu Hirn - motorische Befehle via Gedankenkraft

Mit Geistesgraft ferngesteuerter Finger. (Bildquelle: University of Washington)

Klingt wie Science Fiction, ist jedoch schon Realität: Computerspiele ohne den Einsatz der Hände bedienen. Wie das funktioniert, zeigt beispielsweise der Informatiker Rajesh Rao von der Universität Washington in Seattle. Ausgerüstet mit einer Elektrodenkappe, die via EEG die elektrischen Ströme seines Hirns aufzeichnet, sitzt Rao vor dem Bildschirm, ohne die Tastatur zu berühren. Der Cursor bewegt sich trotzdem und aktiviert eine Ladung Kanonenfeuer. Keine Telepathie, sondern elektrische Weiterleitung des nur gedachten Befehls an die rechte Hand.

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Dialog zwischen Körper und Geist - Was das Gehirn zur Topform braucht

Hirntraining (Bildquelle: stapag)

Auf die Frage, was das Hirn trainiert, kommen klassischerweise Antworten wie „Kreuzworträtsel lösen“, „Puzzles legen“, „Sudoku spielen“ oder auch „Klassische Musik hören!“ Doch diese Beschäftigungen steigern nur kurzfristig die Konzentration, wie mittlerweile neurowissenschaftliche Studien belegen. Eine darüber hinausgehende Steigerung kognitiver Fähigkeiten sei nicht zu erwarten.

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Marketingtricks & Werbelügen: Die ethische Dimension des Neuromarketings

Neuromarketing Manipulation

Seit Neuromarketing seinen Einflussbereich über die Forschungsabteilungen globaler Markenartikler hinaus verbreitert hat, explodiert die kritische Berichterstattung in den Medien. Im Schwarzweiß-Fokus: die Machenschaften der Unternehmen und Werber, um den Konsumenten zum Kaufen zu verführen – unabhängig davon, welche Qualitäten ein Produkt verkörpert. Der neueste Negativhype in Sachen manipulatives Marketing reicht von Hirndurchleuchtern über die Zielgruppenansprache via limbischer Emotionstypen bis zum Einsatz sinnlicher Signale, die unbewusst auf uns einwirken.

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Hirnforschung als Marketingtrend - Ernüchterung nach dem Hype?

Neuromarketing (Bildquelle: Multisense Institut)

Wie das WirtschaftsBlatt, Österreich, am 5. August 2013 in der Einleitung zu einem Interview mit Hans-Georg Häusel konstatiert, ist der große Boom des Neuromarketings bereits Vergangenheit. Zunächst im Fokus: der Einsatz von Computertomographen – eine Methode, die das Werbebudget der meisten Unternehmen sprengen dürfte. Trostpflaster: Die Schnittbilder zeigen, welche Hirnregionen in welcher Intensität z.B. beim Anblick einer Werbeanzeige aktiviert werden. Doch jedes einzelne Hirnareal ist komplex bis in seine Funktionen.

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Der innere Kosmos - Neue Einblicke ins Hirn via 3D-Atlas

Einblicke ins Hirn (Blidquelle: bigbrain.loris.ca)

In unserem Gehirn tummeln sich 100 Milliarden Neuronen in einer ca. 1,3 bis 1,5 Kilogramm schweren Masse aus grau-rosa Nervengewebe – eine Trillion Synapsen sorgt kontinuierlich für die Bildung temporärer Netzwerke. Das gigantische Kommunikationszentrum macht durchschnittlich 2% unseres Körpergewichts aus und benötigt rund 20% der täglich zugeführten Gesamtenergie, um seine Aufgaben zu erfüllen. Die Gesamtlänge aller Nervenbahnen eines Gehirns würde ausreichen, um 145 Mal um die Erde zu reisen.

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What’s your Story? Geschichten als multisensorischer Königsweg zur Zielgruppe

Multisensorische Werbekommunikation (Bildquelle: stapag)

Storytelling ist angesagt. Genau genommen, seit Menschen der Sprache mächtig sind. Geschichten bündeln Informationen, spiegeln Lebenswelten und Schicksale, transportieren Zeitgeist und Moral. Statt das Gehirn mit abstrakten Begriffen und komplexem Wissen herauszufordern, bieten ihre Helden Identifikationspotential, die dramatische Handlung weckt Emotionen, die Sprache spielt alle Sinne an.

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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - Warum das Hirn Infografiken liebt

Werbeartikel Neuromarketing (Bildquelle: NeoMam)

Der Vorzug guter Infografiken, Schau- und Sinnbilder liegt auf der Hand: Sie reduzieren Komplexität und liefern Kernaussagen auf einen Blick. Die Infografik-Designagentur NeoMam hat tiefer recherchiert und eine ganze Liste guter Gründe für den Einsatz visueller Information zusammengetragen – anschaulich dargestellt in einer animierten Grafik.

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Was wirklich im Einkaufswagen landet - Neuroforschung im Supermarkt

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Um Kaufentscheidungen zu analysieren, führen die Wissenschaftler meist Studien im Labor durch. Auch eine Schwachstelle, denn dieses Umfeld entspricht nicht der realen Einkaufssituation. Psychologische Hürde am POS: Eine Badekappe voller Elektroden und eine Cyborg-Brille sind keine Accessoires, mit denen man bzw. Frau, die Hauptentscheiderin im Supermarkt, gern in dessen Blickpunkt stehen.

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Formensprache: Rund zieht mehr

runde im Vergleich zu eckigen Formen

Der Wiener Psychologe Helmut Leder untersuchte bereits, wie Probanden auf runde im Vergleich zu eckigen Formen mit scharfen Kanten reagieren. Die meisten Studienteilnehmer bevorzugten rundes Design.

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Die wahren Gründe für Kaufentscheidungen - Einblicke ins Hirn und ihre Grenzen

neuromarketing, marktforschung, martin lindstrom, iphone, emotion (Bildquelle: stapag)

Mit der Neu-Entdeckung des Unbewussten durch die Hirnforscher wurde auch das Bild vom vernunftgesteuerten Konsumenten revidiert. Während für Freud das unbewusste Reich der Psyche vor allem das Herrschaftsterritorium verdrängter sexueller Triebbedürfnisse gewesen ist, gilt es heute als impliziter Autobiograph unseres gesamten Lebens – ein gigantischer Speicher all dessen, was wir erlebt, gefühlt, gedacht haben.

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Sinn-voll verkaufen - Greifbare Schlüssel zum Erfolg

sehen, schmecken, riechen, fühlen, hören (Bildquelle: stapag)

Wie sieht eine typische Verkaufssituation aus? Der potentielle Kunde wird mit Produkterklärungen und Argumenten konfrontiert – unterstützend werden gerne Broschüren, Bilder oder Diagramme gezeigt. Die tragenden Bausteine der traditionellen audiovisuellen Strategie, um nicht zu sagen ein gelernter Mechanismus, der aufgrund inflationären Einsatzes zusehends an seine Grenzen stößt.

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