Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Hormon & Hirn - Der kleine Unterschied

Raumerlebnis (Bildquelle: stapag)

Männer stammen vom Mars, Frauen von der Venus. Eines von vielen Klischees, mit denen wir im Alltag Geschlechter-Differenzen kommentieren. In der bisher größten Genderstudie der Welt untersuchte ein internationales Forscherteam um Professor Richard A. Lippa vom Department of Psychology der California State University, ob und worin sich weibliche und männliche Gehirne tatsächlich unterscheiden.

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Die Überzeugungskraft impliziter Botschaften

Gesättigte Märkte und austauschbare Produkte prägen den Konsumalltag. Umschwirrt von unzähligen Angeboten und Werbebotschaften reagieren wir vorzugsweise mit Ausblenden. Auf Empfang schalten wir nur, wenn eine Sache konkreten oder psychologischen Nutzen für uns hat – ein natürlicher Selektionsmechanismus unseres Gehirns, der dafür sorgt, dass wir in der Informationsflut handlungsfähig bleiben.

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Kaufentscheidungen: Emotion schlägt Reflexion

(Bildquelle: Vincent Stallbaum)

Als vernunftbegabte Wesen scheint uns die Einsicht, dass rund 95% unseres Verhaltens vom Unbewussten gelenkt wird, schwer zu fallen. Auch in der Werbekommunikation wird nach wie vor insbesondere der Homo Oeconomicus angesprochen – mit Argumenten, Fakten und Zahlen.

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Gibst du mir, geb ich dir

Wasserflaschen (Bildquelle: Vincent Stallbaum)

Werbeartikel wirken meist auch zu Gunsten des Absenders. Ob Hapticals und Give-aways für Konsumenten, Geschäftspräsente oder Incentives für Mitarbeiter – der Spender bekommt etwas zurück. Zielgruppenpassung vorausgesetzt, beschenkt der Empfänger den Absender zumindest mit Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und Sympathie.

Ein archaisches Muster, das bis heute Blüten treibt. Seine Wurzeln liegen bei unseren Urahnen. Erst die Fähigkeit zu Teilen ermöglichte die Bildung von Gruppen, in denen man stärker und sicherer war. Wer gibt, dem wird gegeben. Wer nicht gibt, dem werden auch keine guten Gaben der anderen zuteil. Schon unsere genetisch nächsten Verwandten aus dem Tierreich – die Schimpansen – kennen dieses Prinzip, das essentiell für den Gruppenzusammenhalt ist, ungeachtet dessen, dass Regelverstöße ebenfalls an der Tagesordnung sind.

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Neuro-Nonsens - Das Hirn ist zu komplex für einseitige Botschaften

(Bildquelle: stapag)

Die Erkenntnisse der Neurowissenschaftler machen Schlagzeilen, infiltrieren das Marketing und werden von US-Kliniken bereits als Heilsversprechen genutzt. Doch es gibt einen gravierenden Haken: Häufig erzählen diese Botschaften nur die halbe Wahrheit.

Molly Crocket, passionierte Hirnforscherin aus Südkalifornien, räumt via Ted-Vortrag mit einigen mittlerweile weit verbreiteten Irrtümern auf. Zu ihren Spezialgebieten zählt die Auswirkung von Neurotransmittern auf die Entscheidungsfindung im Gehirn. Vor einigen Jahren untersuchte sie mit einem Team von Forschern, wie Serotonin unsere Entscheidungen in sozialen Situationen beeinflusst.

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Reisen als multisensorischer Genuss - die Marke „Urlaub in Österreich“

(Bildquelle: Fotolia)

Wer die schönste Zeit des Jahres plant, hat die Qual der Wahl. Denn nie waren die touristischen Angebote vielfältiger als heute. Die Bedeutung starker Marken als Entscheidungshilfe ist entsprechend gestiegen. Zu den aktuellen Erfolgs- beispielen zählt das Markenkonzept „Urlaub in Österreich“, in Abgrenzung zu Mitbewerbern wie der Schweiz, Südtirol und Bayern entwickelt.

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Strategie statt Bauchgefühl - wie sich multisensorisches Marketing auszahlt

(Bildquelle: Multisense)

Unter dem Titel: „Of Dollars and Senses – Does Multisensory Marketing Pay Off?“ legte die Business School der Universität Mannheim eine neue Studie vor – Kernthema der Analyse sind die Erfolgsfaktoren multisensorischer Gestaltung. Weitere Motive der Forscher: Obwohl sensorisches Marketing eine wirksame Strategie ist, sich von Wettbewerbern zu differenzieren, und die Konsumenten mit immer mehr multisensorisch gestalteten Produkten und Verkaufsräumen konfrontiert werden, sind wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema rar gesät.

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„Verpackung ist multisensorisch“

Interview von Pro Carton mit Christian Scheier / decode zu den strategischen Dimensionen von Verpackungsdesign. Scheier auf die Frage zur Bedeutung von Packaging im digitalen Zeitalter: „Je stärker die Bewegung in Richtung Hightech geht, desto stärker wird auch immer die ausgleichende Tendenz mit dem Wunsch nach „High Touch“, also physische, reale Interfaces zu einer Marke oder einem Produkt. Die Verpackung wird als „High Touch“-Medium entsprechend auch und gerade im Internet-Zeitalter hohe Relevanz haben.“

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