Advent, Advent, die Deadline brennt

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 02 Oktober 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Weihnachtsgrüße, die Wertschätzung entfalten

Frau Süßigkeiten im Glas als NervennahrungWelchen Stellenwert genießen die alljährlich anstehenden Feiertagsgrüße in Ihrem Unternehmen? Lästige Pflichtübung oder willkommener Anlass, wichtige Kontakte wie Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner mit Botschaften zu motivieren, die Wertschätzung und Dank kommunizieren?

Mit steigender Tendenz wird die schnellste, einfachste und billigste Lösung gewählt. Und genau diese Botschaft steht auch zwischen den Zeilen all der Serien-E-Mails zum Fest. Wertschätzung sieht anders aus!

 

Digitaler Stress

Die richtige Mischung war schon immer eine Herausforderung. E-Mails haben ihren Sinn und Zweck, doch die tägliche Flut elektronischer Post

ist längst zu üppig. Im Gegenzug wimmelt es im Netz von Ratschlägen, wie man und Frau diese Herausforderung bewältigen kann.

Denn, wie bereits in vielen Studien gezeigt, die unaufhörliche Bescherung in digitalen Postfächern führt u. a. zu Konzentrationsmangel und weniger Produktivität. Stattdessen steigern die laufend anlandenden digitalen Botschaften den Stresspegel und münden immer öfter in die Bilanz: Die ewigen E-Mails nerven nur noch!

 

JOMO trifft den Geist der Weihnacht

Das Info-Limit ist für eine wachsende User-Schar schon lange überschritten. Bezeichnender Trend: Aus FOMO – Fear of Missing Out – wurde JOMO – Joy of Missing Out. Sein Kern: Einfach mal abschalten, in Ruhe und mit allen Sinnen genießen, auftanken und zur Besinnung kommen.

Ergänzt um Empathie – auch an die anderen denken und entsprechend handeln –, kristallisiert sich der Geist der Weihnacht heraus. Und ebenso, dass E-Mails sich nicht als erste Wahl empfehlen, um diese wohltuenden Werte zu transportieren.

Als wäre das nicht genug, vermischen sich auch Weihnachtsgrüße per E-Mail immer mehr mit Phishing Mails. Toller Abstrahleffekt und noch mehr Stress für den Empfänger. Dann doch lieber klick & weg!

 

Die Vorzüge klassischer Dialogmedien

Auch vor diesem Hintergrund liegt klassisches Dialogmarketing wieder im Aufwind, noch beflügelt durch steigenden Einsatz seitens der Online-Händler.

Wie das Fachmagazin W&V berichtet, wurde bei einer aktuellen Studie nachgewiesen, dass die Conversion Rate bei rund 1,25 Millionen Print-Mailings an Bestandskunden, Absender 50 Online-Shops, eine durchschnittliche Quote von 4,5 Prozent erreichte. Fazit: „Durch Print-Mailings steigen Kaufbereitschaft und Markenbindung.“

Die Gründe: Falls sie Interesse beim Empfänger zünden, werden sie „immer wieder zur Hand genommen“.

Weitere Vorzüge haptischer Werbepost: Sie ist handfest und damit umso überzeugender, spendiert ein spürbar sinnliches Erlebnis und einen Moment der Entschleunigung. Darüber hinaus ist sie immer persönlich adressiert und vermittelt Wertschätzung für den Empfänger – natürlich umso mehr, wenn es sich nicht um Standard-Massen-Sendungen handelt.

 

„Renaissance der Print-Mailings“

Auch Marcel Seyther, Experte für Dialogmarketing unterstreicht in einem Interview mit der W&V: „Wir erleben eine Renaissance der Print-Mailings. Denn: Mit gut gemachten Print-Mailings kann man Kunden begeistern.“

Warum? „Die Menschen wollen unterhalten werden, sie wollen ein Erlebnis, das sich abhebt von ihrem digitalen Leben. Man kann es nicht wegklicken, es ist wertig, authentisch, vielleicht durch Verpackungen und Stanzungen veredelt. Das schafft ein digitales Werbemittel nicht. Es darf aber gerne verknüpft werden, durch Landingpages oder QR-Codes. Dank Smartphone gibt es da heute auch fast keinen Medienbruch mehr.“

Last not least ist für Werbepost im Gegensatz zu E-Mailings kein Opt-in des Empfängers nötig.

 

Weihnachtspost, die Herzen öffnet

Wie wir aus langjähriger Erfahrung mit unseren natürlich auch visuell ansprechenden Hapticals wissen: Bei kreativer, zielgerichteter Werbepost ist so schnell auch kein Opt-out zu erwarten. Im Gegenteil: Viele unserer Produkte bekommen z.B. einen Ehrenplatz auf dem Schreibtisch, liefern Gesprächsaufhänger und locken zu wiederholtem Gebrauch. Die Responsequoten bewegen sich entsprechend weit über dem Durchschnittsniveau.

Ihre Vorzüge als Werbemedien prädestinieren unsere Hapticals auch als Botschafter für die Feiertage. Denn ob z.B. Zauberwürfel, Endlos-Faltkarte oder Wackelkarte – sie alle liefern eine schöne Überraschung frei Haus, kitzeln den Spieltrieb wach, bringen Augen und Hände interaktiv in Bewegung. Dabei ist Ihre Werbebotschaft immer in Blick und Griff, eingebettet in einen schönen, entspannten Moment sinnlichen Erlebens und obendrein wird die begehrte persönliche Wertschätzung real spürbar – und das nicht nur zur Weihnachtszeit.

Überzeugen Sie sich selbst! In unserem Whitepaper haptisches Dialogmarketing erfahren Sie mehr über das Wirkungsspektrum von Print-Mails und ihren Einsatz in der Marketingpraxis.

Natürlich kostenfrei! Fühlt sich auch an wie Weihnachten? On Top reduzieren wir auch gerne die Stressfaktoren zum Jahresausklang. Denn wir bieten nicht nur wertvolle Tools, sondern sind auch bei der strategischen Planung und Konzeption an Ihrer Seite.

Denn eins steht fest: Die nächsten Festtage warten schon am Horizont …

 

Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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