Animation, Sound und haptisches Markenerlebnis

von Olaf Hartmann am Sonntag, 04 August 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Multisensorische Zahlungserfahrungen der Verbraucher

Video-Screenshot Visa threesensory brandingFacebook liebäugelt mit einer eigenen Digitalwährung. Schickt der Digitalmoloch seine Kryptowährung Libra 2020 tatsächlich ins Rennen, wäre dies die Geburt einer neuen Ära. Die Karten nicht nur der Finanzökonomie würden neu gemischt. Dabei kann sich gerade diese Branche über einen Mangel an Disruption ohnehin nicht beklagen.

Klarer Fall: Facebooks Libra würde auch eine neue Dimension im Konsumverhalten nebst digitalen Bezahlvorgängen einläuten. Kein Wunder, dass Dienstleister und gleichermaßen Nutznießer wie PayPal, Visa oder MasterCard, aber auch Spotify, Uber oder Vodafone u.v.a. zu den Gründungsmitgliedern von Facebooks eigens gegründeten “Libra Association” zählen.

 

Animation, Sound und haptisches Markenerlebnis

Mit Facebook betritt allerdings nicht gerade ein Vertrauensgarant die Arena der Kryptowährungen. Dazu war das Unternehmen zu häufig in veritable Datenskandale verwickelt. Hinzu kommt, dass User auch ohne die Anrüchigkeit der Zuckerberg-Company Vorbehalte gegenüber digitalen Bezahlungssystemen wie etwa mit dem Smartphone hegen.

Wie aber lassen sich Vertrauen und Nutzungsintensität der Kunden steigern angesichts der Zuspitzung und Verdichtung des Wettbewerbs unter den Finanzdienstleistern? In dieser Situation setzt Visa auf ein multisensorisches Branding: Animation, Sound und haptisches Markenerlebnis, das so genannte “three-sensory branding”.

 

“Three-sensory branding experience”

Mit dem globalen Launch der sensorischen Branding-Suite in 25 Ländern will der Zahlungskonzern gezielt das Markenerlebnis und das Markenvertrauen seiner Kunden triggern und intensivieren. Nichts anderes bedeutet die von Visa inszenierte “three-sensory branding experience” für seine Nutzer.

Dahinter verbirgt sich das synchronisierte Zusammenspiel eines “energetischen” wie gleichernmaßen „optimistischen“ Sounds mit komplementären Animationen und haptischen Vibrationen. Visa-Marketing- und Kommunikationleiterin Lynne Biggar formuliert das so:

„Unserer Marke mehr Dimensionalität zu verleihen und unseren Kunden zu ermöglichen, Visa zu sehen, zu hören oder zu fühlen, wenn sie bezahlen, ist ein wesentlicher Bestandteil in einer Zeit, in der physische Verkaufsstellen den Platz für größere digitale Umgebungen räumen. Sensorische Branding-Signale bieten uns die Möglichkeit, zum Ausdruck zu bringen, dass unser Markenversprechen von Geschwindigkeit, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Vertrauen immer noch hinter jeder Transaktion steht.“

 

Die richtige Berührung zur richtigen Zeit

Das via Umfrage ermittelte Resultat: 12 Prozent Vertrauenszuwachs zu den Sicherheitsstandards ihrer Händler bei den Kunden, die sensorisches Branding erlebt haben. 14 Prozent Steigerung einer positiven Markenwahrnehmung, on top eine Erinnerungsstärkung des Visa-Logos.

Was die richtige Berührung zur richtigen Zeit für Ihr eigenes Marketing bewegen kann, erfahren Sie gratis und kompakt in unserem Whitepaper zum haptischen Dialogmarketing.

Credits ©Visa

 

Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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