Eine Print-Anzeige als Outdoor-Erlebnis

von Olaf Hartmann am Montag, 03 Juni 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

Authentischer Imagetransfer

Einsamer Spaziergänger und ein GleitschirmDas klassische Werbeinstrument Print-Anzeige steht bereits seit Jahrzehnten auf dem Prüfstand. Wer im täglich rauschenden Blätterwald nicht nur einen flüchtigen Blick erhaschen will, braucht mehr denn je zündende Ideen, die unmittelbar das Interesse des Empfängers wecken.

Einer der Königswege führt über die Weiterentwicklung der multisensorischen Vorzüge der Printmedien, die sowohl den omnipräsenten visuellen Sinn ansprechen als auch den haptischen Kanal in Form einer Berührung mit der Hand aktivieren. Denn unser Gehirn liebt Print.

„Bring’s einfach nach draußen“

Schon ein paar Tage her, aber unvergessen: eine ganzseitige Anzeige in der New York Times – ein unbeschriebenes Blatt bis auf die Aufforderung „Just bring this outside“.

Schon mal so eine Headline gelesen? Macht neugierig, oder? Typische Reaktion: Als LeserIn verlässt man z.B. das Büro, und sei es in der Mittagspause, bewegt sich – die Anzeige weiterhin im Griff – vor die Tür und erlebt dort ein blaues Wunder.

Sobald Sonnenlicht auf die Seite fällt, leuchten dem Betrachter im Gedichtstil strukturierte Zeilen entgegen, die sich als glühendes Manifest für den Outdoor-Lifestyle entpuppen – eine spezielle photochrome Tinte macht’s möglich.

 

Kleine Text-Kostprobe:

„Willkommen im Freien

wo es keine Fremden gibt,

nur Freunde, die Du noch nicht getroffen hast ...

Du brauchst keinen Pass, um hierhin zu kommen,

keine Einladung, um hier zu spielen

oder eine Mitgliedschaft, um hier zu sein.

Du brauchst nur durch Deine Eingangstür nach draußen treten und Du bist am Ziel ...

Wo immer Du bist, schließ Dich uns an ...

Sei ein Outsider.“

 

Überzeugend sinnlich

Absender der Anzeige war L.L.Bean, ein renommierter Outdoor-Spezialist, der vor rund 100 Jahren von seinem gleichnamigen Gründer ins Leben gerufen wurde. Sein aktueller Slogan: „Be an Outsider“ – sein Ziel: Mehr Fans für die Freuden eines aktiven Lebensstils unter freiem Himmel gewinnen.

Werte, verbunden mit glaubwürdigem Engagement, das sich in jeder Zeile des Manifests spiegelt. Umso authentischer, als die Anzeige nicht nur den Eyecatcher-Effekt nutzt und steigert, sondern auch Berührung und Bewegung auslöst und die LeserInnen an die frische Luft bringt.

 

Mehr Wirkung mit multisensorischen Print-Highlights

Je mehr Sinne spontan von einer Information aktiviert werden, desto größer unsere Aufmerksamkeit. Im Bereich Print-Anzeigen schlummert noch viel Potential, um die sensorische Signalwirkung zu erhöhen.

Auch dank moderner Veredelungstechniken – ob Duft- oder Sound-Applikationen, haptische Spezialitäten wie die Integration von Fühlflächen oder Interaktionsangebote via eigenhändischer (Ent)Faltung von Werbebotschaften – der Einsatz lohnt sich mit Blick auf jedes Kommunikationsziel.

Falls Sie mehr über die Vorzüge des sensorischen Marketings erfahren möchten – die Experten vom Multisense Institut empfehlen sich mit interdisziplinärer Beratungskompetenz.

Oder Sie machen gleich einen Testlauf mit einem unserer Hapticals – Highlights für jede Kampagne!

 

Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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