Emotionen zum Nachhören

von Olaf Hartmann am Mittwoch, 20 Februar 2019. Veröffentlicht in Neuromarketing

24 Emotionen auf einer interaktiven Karte

Screenshot interaktive Karte 24 Emotionen

Jedes sinnliche Signal küsst Emotionen wach, die wir in unserem Unterbewusstsein abgespeichert haben: Töne, Gerüche, Bilder, Geschmackserlebnisse. Sogar Produkthaptik triggert Emotionen.

Wer die sensorischen Codes kennt und ihre Anwendung beherrscht, erreicht messbar mehr in Marketing und Vertrieb. Wer gar einen Überblick unseres Emotionsspektrums erlangt und seine verborgenen Zusammenhänge, schafft den Sprung auf eine neues Level.

 

Emotionen zum Nachhören

Die Gelegenheit bietet sich nun auf der Basis einer Forschungsarbeit von Wissenschaftlern der University Berkley. Im Rahmen einer Studie destillierten sie unser Gefühlsspektrum. Ihr Ziel: herauszufinden, “… wie viele wie viele Emotionen wir zuverlässig mit Gefühlslauten ausdrücken können“.

Ergebnis: 24 aus 2000. Genauer: nach Auswertung von 2000 emotionalen Ausrufen, die wiederum Probanden vorgespielt wurden, die sie einordnen und kommentieren sollten, entstand mit 24 differierenden Gefühlslauten ein valides akustisches Abbild unserer Gefühlswelt. Diese 24 Grundemotionen haben die Forscher zum Nachhören auf einer interaktiven Emotionskarte ins Netz gestellt.

 

Die Vermessung unserer Gefühlslaute als multisensorisches Erlebnis

Die Vermessung unserer Gefühlslaute und damit unseres Emotionskosmos ist ein multisensorisches Erlebnis. Zum einen erinnert die Grafik der Website an Kontinente eines Planeten, zum anderen an Sterne und Galaxien. Wer mit dem Cursor (Haptik) auf dem Weg zu den großen 24 Emotionsinseln langsam über die kleinen Farbpigmente (Optik) fährt, kommt in den Genuss eines außergewöhnlichen Hörerlebnisses (Akustik).

Zudem erschließen sich auf diesem Weg die Zusammenhänge vieler Emotionen wie bei einem Wurzelwerk. Doch nicht alle Emotionen sind miteinander vernetzt. Es verbleiben solipsistische, offensichtlich nicht anschlussfähige Gefühlsinseln wie etwa Ekel oder Traurigkeit.

 

Grundemotionen und Emotionsketten

Ein gänzlich neuer Ansatz für die Wissenschaft wie etwa Psychologen. Aber auch für Spracherkennungsprogramme wie natürlich auch für Marketing und Werbung. Weiß ich, welche der 24 Grundemotionen ich anzusteuern habe, kann ich nun sogar Emotionsketten aufbauen. Um zum einen messbare Quoten (Response, Absatz) zu optimieren, zum anderen pointierte Zielgruppenerweiterung zu betreiben.

Zur praktischenUmsetzung eignen sich in ganz besonderer Weise Hapticals. Mit diesen Werbebotschaftern können sie viele der 24 Grundemotionen gezielt auslösen, da sie auch den haptischen Sinn aktivieren. Die Vorzüge des Absenders werden mit Händen (be)greibar.

Hapticals sind wie kein zweites Medium in der Lage, eine vertrauensvolle Verbindung initiieren zu können. Sie fragen sich, warum? Und ob das alles auch wissenschaftlich valide ist? Dann schauen Sie bitte in unser kostenfreies Whitepaper Hapticals.

Dort erhalten Sie einen tieferen, wissenschaftlich fundierten Einblick in die Wirkungspotentiale und Einsatzmöglichkeiten gegenständlicher Werbeträger.

 

Credits: ©University Kerkley

 

Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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