Der Haptik-Effekt-Blog
von Touchmore

Verkaufsförderung mit motorischen Codes

Hapticals für bewegende Momente

Verkaufsförderung mit motorischen Codes ©touchmore

Was immer wir berühren, aktiviert schon implizit haptische Codes.

Der kuschelige Pelz eines Teddybären weckt z.B. spontan das Gefühl von Geborgenheit – ein tief im Unbewussten verankertes Kindheitsmuster, geprägt von familiären Streicheleinheiten.

Verkaufsförderung mit motorischen Codes

Nicht weniger einflussreich sind motorische Codes, die wir bei Touchmore ebenfalls für die Verkaufsförderung via Hapticals nutzen. Ihr Ziel: bewegende Momente zu initiieren, um die positive Resonanz auf die Werbebotschaften unserer Kunden zu erhöhen.

Bevor Sie weiteres zu Verkaufsförderung mit motorischen Codes erfahren,, laden wir Sie zu einem kleinen Experiment ein. Stellen Sie sich aufrecht hin und spannen Sie die Muskeln an, von den Fußballen über die Bauchdecke bis zum Nacken – einmal strammstehen, bitte.

Wenn die Entspannung bis in den Denkmuskel reicht

Welche Emotionen und Gedanken weckt diese Haltung?

Hab acht, eher nicht mit freudiger Erwartungshaltung verknüpft? Gleich ruft der Führungsoffizier zum Rapport? Der Gedankenfluss ist auch eingefroren? So fühlen Sie sich immer nach einem stressigen Arbeitstag?

Dann lassen Sie jetzt einfach los! Alle angespannten Muskeln auf einmal und gönnen Sie sich dazu noch ein Lächeln, falls es sich beim Loslassen nicht schon von selbst eingestellt hat. Eine Wohltat, oder? Die Entspannung reicht bis in den Denkmuskel und hellt auch die Stimmung auf.

Wie hängen Körper und Psyche zusammen?

Embodiment-Forschung ist eine noch junge Wissenschaftsdisziplin. Ihre Kernfrage lautet: Wie hängen Körper und Psyche zusammen?

Mit Blick auf die verschiedenen Bedeutungen von Embodiment kommt die Übersetzung „Verkörperung” dem Forschungsfokus am nächsten. Allerdings wird dieser Begriff hierzulande in erster Linie für die Manifestation bestimmter Eigenschaften genutzt. Jemand verkörpert z.B. den Typus der Femme Fatale oder des südländischen Verführers. So hat es sich eingebürgert, den Anglizismus zu adoptieren.

Verbindende These der sich mittlerweile bereits ausdifferenzierenden Embodiment-Forschung ist die Annahme, dass psychologische Prozesse sich nicht nur körperlich auswirken, sondern ihrerseits auch vom Körper, beispielsweise von Signalen der Muskulatur beeinflusst werden.

Während des 10. Osnabrücker Wissensforums wurden u.a. diverse Studien aus der Forschungspraxis vorgestellt. Ein kleiner Einblick:

Jede Muskelbewegung weckt psychische Feedbacks

TestteilnehmerInnen, die in selbstbewusster Sitzhaltung gute Arbeitsergebnisse entgegennahmen, waren noch stolzer auf ihre Leistung als die Vergleichskandidaten, die sich locker auf dem Stuhl drapiert hatten.

Andere Probanden sollten auf Bilder mit negativen Inhalten reagieren, indem sie entweder einen Reaktionshebel zu sich heranzogen oder wegstießen. Raten Sie, wer schneller war? (Natürlich die Kandidaten mit der Wegstoßbewegung.)

In einem weiteren Test hielten die Kandidaten einen Stift zwischen den Zähnen, was gleichzeitig den Lachmuskel aktiviert. Dann wurden Witze erzählt. Welche Versuchsgruppe hat wohl mehr gelacht? 

Natürlich interessiert in diese Kontext insbesondere die Frage, wie körperliches Empfinden die Gefühle positiv beeinflussen kann. Lächeln und Arme ausbreiten ist immer einen Versuch wert, aber auch Bleistiftkauen soll beglückend sein.

Kunden mit motorischen Codes motivieren

Auch fürs Wissenschaftsmarketing liegen erste Untersuchungsergebnisse vor, die sich zur Verkaufsförderung mit motorischen Codes nutzen lassen. So wurde u.a. belegt, dass sich nickende Kopfbewegungen während einer Produktpräsentation positiv auf die Bewertung von Marken auswirken. Zu eher negativen Urteilen führten Kopfdrehungen nach rechts und links.

Die TestteilnehmerInnen wurden natürlich mit fingierten Gründen zu diesen Ja- und Nein-Signalen aufgefordert und wussten nicht, worum es wirklich ging.

Eine weitere Undercover-Studie zeigte, dass schon die Vorstellung, sich einem zuvor eher negativ bewertetem Produkt zu nähern, eine positivere Bewertung auslöst – stellten sich die Probanden hingegen vor, auf Distanz zu gehen, fiel das Urteil negativer aus. Diese kleinen Beispiele zeigen bereits, wie man in der Übertragung auch Kunden durch das Auslösen von bestimmten motorischen Codes motivieren kann.

Verkaufsförderung mit Hapticals

Die Hapticals von Touchmore kombinieren Eyecatcher-Qualitäten mit überzeugender Haptik und motivierenden Bewegungscodes.

So verführt z.B. die edle Faltkarte logoloop®  zu einer spielerischen Wiederholung der Annahmegeste, die auch eine positive Einstellung zur mittransportierten Werbebotschaft weckt. Die vielseitig veredelbaren Zauberwürfel von Faltwerk aktivieren geschmeidige Feinmotorik, die Rotationsbewegungen mit dem erfolgreichen Einsatz eigener Fingerfertigkeit kombiniert – der Kunde erlebt mit eigenen Augen und Händen, dass nicht nur er, sondern auch der Absender den richtigen Dreh heraushat bzw. findet.

Unsere flexiblen Werbebotschafter stellen ihre Talente ganz in den Dienst optimaler Werbewirkung für den Kunden. Möchten Sie mehr über die Einflussmöglichkeiten haptischer und motorischer Codes erfahren? Dann laden wir Sie noch mal ein, und zwar zur Lektüre des kostenfreien Whitepapers „Hapticals” .

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