Video on Demand als Werbevermeidungsstrategie

von Olaf Hartmann am Montag, 26 März 2018. Veröffentlicht in Verkaufsförderung

Wege aus der Werbereaktanz

Messeimpression – Werbemittel Tragetasche für VideowerbungIn der Regel sind die Streamingdienste von Amazon Prime, Netflix, Maxdome u.a. werbefrei. Das verschafft ihnen - neben den oftmals exzellenten Drehbüchern, Schauspielern und Regisseuren - einen USP, für den der deutsche Fernsehkonsument gerne tiefer in die Tasche greift.

Wir kennen dieses Phänomen bereits aus der Onlinewerbung. Das landläufige Marketing hat über die Jahrzehnte eine flächendeckende Werbereaktanz geschaffen. Zappte der Fernsehkonsument früher nur fluchtartig auf einen anderen Kanal, sobald die “Verbraucherinformation” im Anflug war, hat nun auch der Verbraucher angesichts eines regelrecht flächendeckenden “Werbefeldzugs” gegen ihn weiter massiv aufgerüstet.

 

Werbers Liebling zeigt sich bei Werbevermeidungsstrategien konditionsstark

Adblocker, Tunnelblick, Streamingdienste – Werbers Liebling zeigt sich investitionsfreudig und konditionsstark, wenn es um Werbevermeidungsstrategien geht. Welches - gerne auch innovationsfreudige - Push-Register der Werber auch immer ziehen mag – sein “Opfer”/Konsument ist schon einen Klick außer Reichweite (Internet) oder wie im TV ein Bezahlabo.

Letzteres erhellt eine repräsentative Studie des Online-Portals Statista im Auftrag von nextMedia.Hamburg. Fast die Häfte aller Deutschen (49 Prozent) sind bereits VoD-Nutzer (Video on Demand). Rund zwei Drittel (61 Prozent) von ihnen verweisen auf ihren expliziten Wunsch nach störungs-, sprich werbefreiem Filmgenuss.

 

"Im Zeitalter von VoD muss Werbung vielleicht neu gedacht werden"

Es ist geradezu ein Herzenswunsch: Deutlich mehr als die Häfte der deutschen Filmkonsumenten (56 Prozent) würde bei dem VoD-Anbieter ihres Vertrauens auch keine Werbung gegen günstigere Abos eintauschen wollen.

Unterschlagen sei an dieser Stelle keineswegs, dass das Hauptmotiv zur Nutzung von VoD die Möglichkeit zur freien Zeiteinteilung ist (84 Prozent). "Im Zeitalter von VoD muss Werbung vielleicht neu gedacht werden", wagen die Initatoren der Studie einen freundlichen Fingerzeig. Noch Fragen, liebe Werber?

 

Kollektive Überdosis

In gewisser Weise ähnelt das zeitgenössische Marketing unserem leidgeprüften Gesundheitswesen. Dort hat der massive, gedankenlose Einsatz von Antibiotika zu multiresistenten Keimen geführt. Die vom gleichen “Viel-hilft-viel” beseelte, aber dennoch gedankenlos operierende Landwirtschaft verleiht der thematischen Dramatik weitere Würze.

Den körperlichen wie mentalen Reaktanzschemata liegt das gleiche Prinzip einer kollektiven Überdosis zugrunde. Nun fällt das Gesundheitswesen bekanntlich nicht in unseren Kompetenzbereich. Ganz anders ist es um unsere Expertise hinsichtlich der grassierenden Werbereaktanz bestellt.

 

Wege aus der Werbereaktanz

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Über den Autor

Olaf Hartmann

Olaf Hartmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Touchmore, Mitbegründer des Multisense Instituts und Autor von "Touch!", der ersten Beschreibung des Haptik-Effektes im multisensorischen Marketing.

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